Kategorie: Kundenservice
So ticken wir Menschen! Oder: Warum Unternehmen Kunden verlieren
Für einen Vortrag für das StrategieCentrum, war ich gestern in Freiburg. Veranstaltungsort war das Hotel Dorint Resort, An den Thermen in Freiburg.
Mit dem Zug angekommen, fuhr ich im Taxi zum Hotel. Als das Taxi in die Straße „An den Heilquellen“ einbog, bot sich mir ein sehr angenehmes Bild.
Die einladend illuminierten Thermen und das ebenso schön illuminierte Hotel, lösten bei mir sofort positive Empfindungen aus. „Hier verbringe ich vielleicht demnächst einmal ein Wellness-Wochenende mit meiner Frau“, hatte ich schon fast beschlossen.
Ich betrat das Hotel und steuerte zielstrebig auf die Rezeption zu, um nach dem Seminarraum der Veranstaltung zu fragen. Meine, zugegeben, nicht ganz exakte Frage war: „Wo finde ich hier das StrategieCentrum?“. Besser wäre sicherlich gewesen:“Wo finde ich den Seminarraum des Veranstalters StrategieCentrum?“.
Die Antwort des jungen Mannes an der Rezeption kam, ohne zu zögern und wie aus der Pistole geschossen: „StrategieCentrum? Da sind sie hier vollkommen falsch. Das gibt es hier nicht. Da müssen Sie mal vielleicht draußen bei den anderen Gebäuden schauen.“
Einen Blick in seine Unterlagen hielt er offensichtlich für überflüssig. Auf die Idee, dass es sich vielleicht um einen Veranstaltername einer im Hotel befindlichen Veranstaltung handelt, kam er nicht. Nachdem ich ihm das sagte, schaute er in seinen Unterlagen nach und nannte mir „Tuniberg“ als Seminarraum.
Dabei fiel ihm nicht auf, was die seinerseits vielleicht richtige Reaktion gewesen wäre. Deshalb war er auch keineswegs verlegen. Über seine Lippen kam kein Wort der Entschuldigung. Denn schließlich hätte er mich, durch seine Fehlinformation, nach draußen, ins muntere Schneetreiben und die eisige Kälte, geschickt.
Im Seminarraum selbst, waren bei den Getränken zu wenig Gläser aufgebaut. Also hielt ich nach einem Servicemitarbeiter oder Mitarbeiterin Ausschau. Im gleichen Moment, hörte ich von der Flurecke her Geschirr klirren. „Da wird nun gleich Hilfe kommen“, dachte ich mir. Und schon kam sie um die Ecke, die personifizierte Hilfe.
Ein junger Mann, in der weißen Jacke eines Kochs oder auch eines Küchenhelfers, schob einen vollbeladenen Geschirrwagen mit Tellern vor sich her. Diesen Hotelmitarbeiter fragte ich nach zusätzlichen Gläsern. Seine belästigte Reaktion:
Schultern hoch ziehen, Arme ausbreiten, Backen aufblasen und die Luft hörbar herauspressen: „Da habe ich keine Ahnung, da müssen Sie mal nach oben gehen!“
Sogleich wandte er sich wieder seinem Geschirrwagen zu und rollte mit diesem von dannen. Zurück ließ er einen sprachlosen, ungläubigen, erstaunten und frustrierten Hotelgast. Verbunden mit der sofort von mir getroffenen Entscheidung, hier kein Wochenende mit meiner Frau zu verbringen.
Es ist einfach menschlich, derartige Negativerfahrungen auf das ganze Haus zu übertragen. Ob das nun gerechtfertigt ist oder nicht. Wir Menschen ticken eben so.
Umgekehrt funktioniert das natürlich ganz genau so. Bei einer auffallend freundlichen und guten Serviceleistung der Mitarbeiter, überträgt sich das eben positiv auf das ganze Haus.
Was haben diese beiden Erlebnisse bei mir ausgelöst? Mein „Gefühlsbauch“ wurde dadurch mit vielen vielen Minuszeichen aufgefüllt. „Dorint Freiburg = negativ!“, war das Bauchsignal an mein Unterbewusstsein. Und nicht nur dorthin.
Meine ursprüngliche Spontanidee, hier einmal mit meiner Frau ein Wochenende zu verbringen, war vollkommen getilgt.
Deshalb ist es für meine Mitarbeiter/innen und mich so (überlebens-) wichtig, Freundlichkeit und Serviceorientierung tag-täglich zu leben.
Das lieben die Kunden: Pünktlich und zuverlässig
Wohnungsschlüssel für die Urlaubsrenovierung abgeholt
Es erfüllt mich immer mit Stolz, welch großes Vertrauen die Kunden meinen Mitarbeitern und mir entgegen bringen. 🙂
Im vorliegenden Fall handelt es sich erneut um eine Neukundin. Gestern war ich dort, um den Wohnungsschlüssel zu übernehmen. Die Kundin fährt eine Woche in Urlaub und wir renovieren in dieser Zeit ihr Wohnzimmer und die Küche.
Schon viele Jahre fast Routine, ist eine solche Urlaubsrenovierung für meine Mitarbeiter und mich, immer etwas ganz besonderes.
Das von den Kunden in mein Team und mich gesetzte Vertrauen, werden wir selbstverständlich erneut voll und ganz rechtfertigen. 🙂
„Wir möchten, dass Sie vorbeikommen und uns ein kostenloses und unverbindliches Angebot erstellen!“
Anruf von gestern Vormittag. Wenn ich diesen Satz (Artikelüberschrift) höre, weiß ich genau, was die Glocke geschlagen hat: Es werden viele Firmen abgefragt und es wird von vorneherein Wert auf sehr große Distanz gelegt.
Die Geschichte. Dame ist am Telefon und möchte, dass ich vorbeikomme, kostenlos und unverbindlich, natürlich. Stimmlich macht sie mir einen etwas unsicheren Eindruck. Gleich merke ich auch, warum.
Im Hintergrund steht nämlich ihr Gatte, der ihr vorflüstert, was sie zu sagen hat. Der Feigling schickt seine Ehefrau vor.
Höflich und freundlich stelle ich meine Fragen. Zunächst frage ich nach der Adresse und registriere: Fahrzeit für eine Strecke, ca. 30 Minuten. Danach frage ich, was renoviert werden soll. Das Wohn-/Esszimmer soll neu gestrichen werden. Dann frage ich nach der Zimmergröße. Die Fahrt/Zeit kann ich mir sparen.
Die Dame am Telefon unsicher, im Hintergrund immer ihren soufflierenden Ehemann im Nacken. „Da kann ich Ihnen schon einmal eine Hausnummer am Telefon nennen“, sagte ich, nachdem ich alle Informationen hatte. Kalkulierte kurz am PC und nannte der Dame den Preis.
Ob da auch das Umräumen der Möbel enthalten sei, wollte der flüsternde Gatte im Hintergrund wissen. „Die Räumarbeiten werden auf Stundennachweis ausgeführt und gesondert in Rechnung gestellt“, ließ ich den Flüstermann – durch seine Gattin – wissen.
Nachdem sich die Dame bei ihrem flüsternden Ehemann (flüsternd) versicherte, dass er keine Fragen mehr hatte, die Standardantwort nach solch einem Gespräch: „Ich bespreche das jetzt mit meinem Mann und bei Bedarf melden wir uns wieder.“ Von „vorbeikommen“ war nicht mehr die Rede.
Gesprächsdauer, ca fünf Minuten. Hätte ich dem Wunsch entsprochen und wäre persönlich vorbeigekommen, hätte der zeitliche Aufwand ca. 1,5 Stunden betragen!
So versuche ich im Vorfeld schon abzuklären, ob eine Anfahrt überhaupt notwendig ist. Damit ist beiden gedient. Die Anruferin/der Anrufer hat eine Preisvorstellung von mir erhalten und ich habe mir viel Zeit gespart.
Kunde schreibt mir: „Ihr Angebot liegt um ein vielfaches über meinen Vorstellungen.“ Welchen Vorstellungen?
Am Mittwoch, 18. Januar, hatte ich einen Beratungs- und Angebotstermin. Das Angebot sagte ich für Anfang der kommenden Woche zu. Am Montag, 23. Januar, wurde das Angebot verschickt.
Am gestrigen Sonntagmorgen, schickte mir der „Kunde“ diese Email.
Der Mann hat Ahnung vom Malerhandwerk! Was will ich mit solchen „Kunden“? Ein Besserwisser-Schlauberger-Schreiben, nicht einmal ein Dankeschön für meine Mühen?
Hätte die Nachricht z.B. gelautet: „Sehr geehrter Herr Deck, vielen Dank für Ihr Angebot. Der Preis liegt allerdings deutlich über meinem Budjet. Deshalb mache ich die Arbeiten selbst. Danke für Ihre Mühe.“, wäre ich zur Tagesordnung übergegangen.
So aber, musste ich dem guten Mann antworten. Hier meine Antwort von heute.
Das musste ich einfach los werden. Jetzt geht es mir deutlich besser!
Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten! 🙂
Nach Emailanfrage, blitzschnelles Angebot erstellt. malerdeck machts möglich!
Heute Morgen kam diese Anfrage per Email. Kostenangebot für eine Wohnzimmerrenovierung.
Bereits nach 45 Minuten, erhielt der Anfrager ein qualifiziertes Angebot, ebenfalls per Email.
Einen so schnellen und präzisen Kundenservice, glaube ich jedenfalls, wie malerdeck ihn hier bietet, muss man schon ziemlich lange suchen.
Nun bin ich auf die Reaktion gespannt.
Auftrag oder nicht Auftrag, das ist hier die Frage. 😉
Note 1 und schriftliches Dialekt-Kundenlob auf gut badisch :-)
Zertifikat „Seniorenfreundlicher Service“, erneut an malerdeck verliehen
Auch das ist ein weiterer Beweis, für unsere Serviceorientierung bei malerdeck. Die erneute Verleihung dieses Zertifikats, freut uns alle sehr. 🙂
malerdeck im Fernsehen: SWR Landesschau-Baden-Württemberg berichtet über Social Media
Am Dienstag, 10. Januar, berichtete der SWR in der Landesschau Baden-Württemberg. Anlass war der Gewinn der „Handwerkerseite des Jahres“, ausgelobt von MyHammer. Berichtet wurde über meine Social Media Aktivität.
Das SWR Fernsehteam war, für diesen ca. Zweiminutenbeitrag, von 9:00 Uhr bis um ca. 12:30 Uhr bei uns mit Dreharbeiten beschäftigt.
httpv://youtu.be/ecL5ZIINM-8
Klasse Kundenservice von Christann Textildruck. Dafür herzlichen Dank. Blütenweißer Fernsehauftritt gesichert
Am vergangenen Donnerstagnachmittag, sagte sich das SWR-Fernsehen zu einem Beitrag über malerdeck an. Dienstag, 9.30 Uhr, wollte das Fernsehteam da sein. Am Freitag, bei uns in BW Feiertag, checkte ich deshalb einmal die T-Shirts unserer Mitarbeiter.
Selbstverständlich waren die alle nicht mehr ganz blütenweiß. Bei der täglichen Arbeit mit Farbe, kommt da schon der eine oder andere Farbspritzer auf´s T-Shirt. Wie es immer so ist: Neue Shirts wollte ich schon lange bestellen.
Und jetzt kommt das Fernsehen, da sollten die Mitarbeiter/innen doch möglichst fabrikneue und blütenweiße malerdeck-T-Shirts tragen. In unmittelbarer Nachbarschaft bei mir, ist die Firma Christiann Textildruck. Da bin ich am vergangenen Samstag hin.
Wie zu erwarten, hatten die Betriebsferien bis zum 9. Januar! Was also tun? Plötzlich sah ich durchs Schaufenster sich etwas bewegen. Michael Christann war in seiner Firma etwas am Aufräumen und schloss mir tatsächlich die Tür auf.
Ihm schilderte ich mein Problem, bis zum kommenden Dienstagmorgen, 9:15 Uhr, mit unserem Logo bedruckten neuen T-Shirts zu haben. Der gute Michael Christann rollte mit den Augen: „Wie sollen wir das schaffen? Eure speziellen Farben muss ich bestellen. Die bekommen ich aber erst am Dienstagmorgen! Und dann müssen die Shirts noch bedruckt werden.“
Wahrlich ein schwere Herausforderung. Ich bat Michael Christann, sein Bestes zu geben. Er versprach mir, alles daran zu setzen, dass die T-Shirts am Dienstagmorgen rechtzeitig fertig sind.
Und tatsächlich: Heute Morgen, bereits um 8:40 Uhr, stand Michael Christann mit einem großen Karton vor der Tür. Inhalt: Die neuen T-Shirts.
Lieber Michael Cristann, von Christann Textildruck: Das war eine ganz großartige Leistung, für die ich mich ganz herzlich bedanke! 🙂 Dieses Unternehmen kann ich nur bestens weiter empfehlen.
Das SWR Fernsehteam drehte bei uns fast einen halben Tag. Hier noch einige Impressionen:
Das SWR-Fernsehteam, um Redakteur Bernhard Basler, war außerordentlich nett und geduldsam.
Wenn nichts dazwischen kommt, soll der Beitrag bereits heute Abend, in der SWR Landesschau Baden -Württemberg, gesendet werden. Beginn der Sendung: 18:45 Uhr.
Natürlich sind wir alle auf den Beitrag schon seeeeehr gespannt.


















