Kategorie: Privates
Fünf Tage mit zwei Satteltaschen: Tag eins unserer Radtour, Mittwoch, 29. August
Mein bester Freund Peter lebt zwar in Brasilien, hat aber in Karlsruhe noch eine Wohnung und ist zwei bis drei Mal im Jahr, mit seiner bezaubernden brasilianischen Frau Maria, in Deutschland/Karlsruhe.
Mein Start war in Eggenstein und ich hatte zunächst ca. 10 km Anfahrt zu Peter, in die Karlsruher Weststadt.
Nachdem ich morgens, nach den 10 km Anfahrt, schon ziemlich erschöpft bei Peter ankam, frühstückten wir zunächst gemeinsam ausgiebig.
Nach unserem stärkenden Frühstück, starteten wir in Richtung Karlsruher Hauptbahnhof.
Unser Zug nach Bamberg, ging kurz nach 13 Uhr. Wir waren mit ausreichend Zeitpolster am Bahnhof.
Ganz entspannt und voller Vorfreude, fuhren unsere Fahrräder und wir Bamberg entgegen. Nach ca. dreieinhalb Stunden und einmal Umsteigen, erreichten wir Bamberg.
Zuerst bezogen wir, im einzig vorgebuchten Hotel, Quartier. Danach radelten wir nach Bamberg hinein und trafen uns mit einem Freund aus alten Tagen, mit dem wir uns Tage zuvor verabredet hatten.

In der pittoresken Altstadt von Bamberg. Ist der Hinweis auf die Nervenklinik, ein Fingerzeig für uns?
Es war nicht nur ein sehr vergnüglicher, sondern auch auch ein sehr langer Abend, bis (uns) die Lichter ausgingen. 😉
Eisern wie wir waren, fuhren wir, mitten in der Nacht oder am frühen Morgen (? ;-)) dennoch wieder zurück (ca. 3,5 km) in unser Hotel.
Schließlich wollten wir am Donnerstagmorgen, um ca. 8 Uhr, mainabwärts mit unseren Rädern starten.
Fünf Tage mit zwei Satteltaschen
Von Mittwoch, 29. August, bis Sonntag, 2. September, waren mein Freund Peter und ich mit dem Fahrrad unterwegs. Fünf Tage mit jeweils zwei Satteltaschen.
Das ist der Beginn des Berichts über diese fünf Tage. Mit dem Zug und unseren Rädern, fuhren wir zuerst nach Bamberg. Von dort aus wollten wir bis zum Sonntag, den Main entlang, in Richtung Frankfurt fahren.
Über jeden Tag, in dem wir aus unseren zwei Satteltaschen lebten, gibt es hier im Blog einen Bericht. Hier geht es zum Tag eins, Mittwoch, 29. August.
Schlosshotel Steinburg entschuldigt sich doch noch für den schlechten Service
Im Schlosshotel Steinburg in Würzburg, machte ich mit dem Service schlechte Erfahrungen und teilte dies dem Hotel per Email mit. Zunächst erfolgte fünf Tage keine Reaktion. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.
Am vergangenen Sonntagabend, schrieb mir die Direktionsassistentin des Hotels, Frau Czemoch, diese Email.
Frau Czemoch rief mich danach am Montag an und entschuldigte sich noch einmal persönlich. Als Wiedergutmachung sagte Sie mir einen Gutschein zu, der heute mit diesem Schreiben eintraf.
Dabei der Gutschein.
Damit ist für mich die Sache aus der Welt geschafft. Von meinem erneuten Besuch, werde ich zu gegebener Zeit berichten.
Hier hatte ich ein besonders positiv auffallendes Serviceerlebnis: Fahrradhaus Griesmann in Bamberg
Vom 29. August bis zum 2. September, war ich mit meinem Freund Peter zu einer Radtour (werde noch berichten) unterwegs. Dabei hatten wir ein besonders positiv auffallendes Serviceerlebnis.
Kurz nach acht Uhr morgens, starteten wir am Donnerstag, 30. September, vom Hotel, etwas außerhalb Bambergs. Dabei stellte sich ein starker „Achter“ in Peters Hinterrad heraus. Der musste unbedingt repariert werden.
Zuerst versuchten wir das mit einem Speichenschlüssel selbst, jedoch ohne Erfolg. Also fuhren wir nach Bamberg hinein, um ein Fahrradgeschäft für die Reparatur zu suchen. Das erste Fahrradgeschäft hatte gerade Betriebsurlaub.
Aber einige Straßen weiter, sahen wir schon den nächsten Fahrradladen, das Fahrradhaus Griesmann, in der Obere Königstraße 42.
Unsere erste Freude wurde dadurch getrübt, dass der Laden erst um 9:30 Uhr öffnet. Beim zweiten Blick, sahen wir die Öffnungszeit der Werkstatt: 8:00 Uhr. Also kurz um die Ecke und hoffnungsvoll die Werkstatt betreten.
Trotz des frühen Morgens, empfingen uns zwei gut gelaunte, freundliche und zuvorkommende Zweiradmechaniker. Die hörten sich unser Problem an und verkündeten: „Das reparieren wir sofort. Der Kunde ist bei uns König!“ Kompetent wurden wir beraten.
Mir als Servicedienstleister ging dabei das Herz auf. So wünscht sich jeder Kunde behandelt zu werden. 🙂 Der Achter war nicht mehr zu reparieren, es war eine neue Felge notwendig.
Vor lauter Begeisterung über die gute Beratung, ließen wir an unseren beiden Rädern gleich noch vier unplattbare Reifen montieren. Wenn schon, denn schon! Nach ca. einer Stunde war alles perfekt erledigt.
Im Fahrradladen kauften wir noch ein paar Kleinigkeiten. Auch dort wurden wir freundlich und kompetent beraten. Es war wirklich ein Genuss! Insgesamt bezahlten wir zusammen knapp ca. € 400 ,–. Und das Mechanikerteam erhielt ein angemessenes Trinkgeld.
Was kann man an diesem Beispiel wieder einmal sehen? Guter Service, Freundlichkeit und Kompetenz zahlen sich immer aus.
Zufrieden und vergnügt, packten wir unsere Satteltaschen wieder auf die Räder und machten uns fröhlich auf den Weg, am Main entlang, zum heutigen Etappenziel: Haßfurt.
Versprochen wurde „…perfekter Service“, erlebt haben wir das Gegenteil: Hotel Schloss Steinburg in Würzburg
Das Hotel Schloss Steinburg, verspricht auf seiner Internetseite u.a. einen „perfekten Service“.
Auch aus diesem Grund, wählten mein Freund Peter und ich das Hotel, als letzte Etappe unserer Radtour (Bericht folgt), aus. Am Samstag, 1. September, übernachteten wir dort. Der Einzelzimmerpreis betrug € 130,–.
Am Sonntagmorgen, beim Frühstück, wurden wir nicht, wie die anderen Gäste, mit persönlichen Tischkärtchen auf dem Tisch freundlich begrüßt. Sind wir Gäste zweiter Klasse, fragten wir uns?
Das Kaffeetrinken wurde zur Qual, da kein Personal im Raum war, um Kaffee nachzuschenken. Musste mich selbst auf Personalsuche begeben, um Kaffee zu erhalten.
Am Dienstag, 11.09, schrieb ich dem Hotelinhaber, Herrn Lothar Bezold, eine Email mit unseren Erlebnissen in seinem Hotel.
Hier der ganze Text:
Sehr geehrter Herr Bezold,
am 1. September 2012, waren ein Kollege und ich Gast in Ihrem Hause. Unser allgemeines Wohlgefühl, wurde durch zwei Begebenheiten, die ich Ihnen hier gerne schildere, sehr getrübt.
Am Sonntagmorgen, kamen wir um etwa 08:00 Uhr zum Frühstück. Im Frühstückssaal saßen zu diesem Zeitpunkt an einem Tisch ca. vier Personen. Als erstes fielen mir sehr angenehm die freundlichen Begrüßungsschildchen für die Gäste auf den Tischen auf. Nach einer Wartezeit von vielleicht einer Minute, erschien eine Servicedame. Diese fragte ich, wo unser Tisch sei. Antwort:“ An jedem freien Tisch (ohne Tischkärtchen) können Sie gerne Platz nehmen.“
Wir wurden also nicht mit einem Tischkärtchen freundlich zum Frühstück begrüßt, wie die anderen Gäste. Ob man will oder nicht, kommt man sich dabei sofort als Gast zweiter Klasse vor.
Zum Frühstück Platz genommen, dauerte es eine ganze Weile, bis wir endlich nach Kaffee gefragt wurden. Mir wurde eine Tasse Kaffee eingeschenkt. Nach einiger Zeit hätte ich gerne eine zweite Tasse Kaffee getrunken, es waren aber die ganze Zeit keine Servicekräfte im Raum, die dies hätten registrieren können. Nach weiteren langen Minuten, machte ich mich auf die Suche.
Auf der Terrasse wurde von Ihren Servicekräften Tische eingedeckt. Ich machte mich bemerkbar und bat um eine weitere Tasse Kaffee. „Ich komme gleich“, sagte die verantwortliche Dame. Das „Gleich“ dauerte aber noch mehrere Minuten. Weiterhin war im Frühstücksraum die ganze Zeit kein Servicepersonal zu sehen.
Noch in keinem Hotel habe ich es je erlebt, mich selbst auf die Suche nach dem Servicepersonal machen zu müssen, um eine weitere Tasse Kaffee zu erhalten. So war es allerdings bei der dritten Tasse Kaffee erneut. Das trübte den Frühstücksgenuss, und nicht nur den, sehr erheblich.
Ich kann mir nur schlecht vorstellen, dass die von mir erlebten Serviceleistungen Standard Ihres Hauses sind. Selbst Servicedienstleister, wollte ich Ihnen das einmal mitteilen.
Mit farbenfrohen und Grüßen aus Eggenstein-Leopoldshafen, Ihr
Opti-Maler-Partner®, Werner Deck
Da passt es in´s Bild, dass meine Email ohne Antwort blieb.
Fehler sind menschlich und passieren, auch mir selbstverständlich. Die Frage ist nur, wie man damit umgeht. Perfekten Service versprechen und auf meine Hinweise keine Reaktion zeigen, ist dafür sicher nicht der Königsweg.
Ein schöner Ausblick von der Terrasse alleine, reicht eben für den „perfekten Service“ leider nicht aus. 🙁
Nach dem Erlebten, werde ich dieses Hotel nie mehr besuchen.
Ergänzung am 19.09.2012:
Es erfolgte seitens des Hotels doch noch eine Kontaktaufnahme und Entschuldigung. Lesen Sie hier die Fortsetzung.
Sonntag: Mogendliches Spektakel auf Stromkabeln. Zugvögel sammeln sich zum Abflug in den Süden
Heute Morgen, war um 7 Uhr eine frühe Gassirunde angesagt. Die Temperatur betrug gerademal mickrige 9° C.
Aber die Sonne zwängte sich bereits wärmend in die Landschaft.
Bereits hier hörte ich ein aufgeregtes Gezwitscher. Hundert Meter weiter, bot sich mir dieses tolle Bild.
In der aufgehenden Sonne, versammelten sich ca. 300 Vögel auf der Stromleitung. Ihr zwitschernder Lärm, ließ den frühen Morgen schlagartig erwachen. Die aufgehende Sonne tat ihr übriges.
Irgendwann, wird der Vogelchef oder die Vogelchefin den Startzwitscher zum Abflug in den warmen Süden geben. Gerne würde ich mitfliegen und damit das Grau des Herbstes und die Kälte des Winters hinter mir lassen.
Der Augenblick hatte etwas magisches.
Das dachten sich vielleicht auch diese vier Graugänse, die die Situation interessiert beobachteten und laut schnatternd vorbei flogen.
Ein beeindruckender Sonntagmorgen. 🙂
Bin dann mal weg. Radtour bis zum Sonntag
Mein Freund Peter aus Brasilien ist wieder für ein paar Wochen in Deutschland/Karlsruhe.
Wie schon im letzten Jahr, entschlossen wir uns spontan, für ein einige Tage eine Radtour zu machen.
Heuer doch etwas geplanter. Wir fahren heute mit dem Zug und unseren Rädern nach Bamberg. Von dort aus wollen wir bis zum Sonntag, den Main entlang, in Richtung Frankfurt fahren.
Mehr Planung gibt es nicht. Momentan sagt der Wetterbericht ziemlich Regen voraus. Je nach dem wie stark es regnet, werden wir uns wohl mehr in einer trockenen Kneipe aufhalten. 😉
Mal sehen, wie weit und wohin uns der (Rad-) Weg führen wird.
Weggeworfene Pfandflasche oder: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“
Heute Morgen sind wir an den Rhein nach Leopoldshafen gefahren, um dort zu frühstücken, Bereich Rheinfähre Leopoldshafen-Leimersheim.
Im Gepäck hatten wir Kaffee, weich gekochte Eier, Sekt, Brot, allerlei Leckereien, Wasser, unseren Hund, einen kleinen Tisch und einen Sonnenstuhl.
Mal etwas ganz anderes und es war sehr schön.
Und unser Gandhi war natürlich ebenfalls sehr begeistert.
Kurz nach 13 Uhr, machten wir uns wieder auf den Heimweg. Vor dem Zusammenpacken, drehte ich mit Gandhi noch eine Gassirunde.
Nach wenigen Metern, fiel mir diese achtlos weggeworfene Bierflasche am Wegesrand auf.
In meinen Kindheitstagen war es etwas ganz besonderes, eine herrenlose Pfandflasche zu finden. Dafür gab es damals, im Laden oder am Kiosk, 20 Pfennige.
Was war das als Kind für ein Fest, die 20 Pfennige gleich in Brausestangen, Kaugummi oder Bonbons umzusetzen. Manchmal wanderten die 20 Pfennige aber auch in´s Sparschwein.
Noch heute denke und verhalte ich mich so. Nicht nur, dass eine leere Bierflasche in der Natur nichts zu suchen hat. Es gibt auch 15 Cent Pfand.
Da bin ich mir nicht zu schade, mich zu bücken und die Flasche mit zu nehmen. Und das war heute nicht das erste Mal, dass ich eine achtlos weggeworfene Flasche mitnahm.
Die Ecke dort ist stark frequentiert. Viele Menschen, junge und alte, sind sicherlich an dieser leeren Bierflasche schon vorbeigegangen. Niemand wird durch das Aufheben einer Pfandflasche wohlhabend.
Bei solchen Gelegenheiten, fällt mir immer die alte Redensart, ebenfalls aus Kindheitstagen, ein: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.“
Die Werte haben sich offenbar etwas verschoben, z.B. sparsam und achtsam mit Geld umzugehen, scheinen keine so sehr ausgeprägten Tugenden mehr zu sein, so scheint mir.
Einer war zu faul, die leere Bierflasche zurückzubringen. Wegen 15 Cent nimmt man diese Strapaze nicht auf sich. Viele andere waren zu faul, sich zu bücken. Wegen 15 Cent? Ich bitte Sie! 🙁
Hexennacht 2012
Fasching, mitten im Juli? Ja, bei der Hexennacht der „Alde Bumbl“.
Der Faschings-Club „Alde Bumbl“ e.V. Eggenstein, veranstaltet regelmäßig im Sommer seine berühmte Hexennacht. Seit vielen Jahren gehen wir gerne zu dieser kurzweiligen und unterhaltsamen Veranstaltung.
Als Dankeschön für alle Akteure, machte ich von der
Hexennacht 2012
dieses Video.
httpv://youtu.be/CeL1gFtDUTc
ROCK Am Wald – Das Festival-Highlight in der Region Nordbaden, in Eggenstein bei Karlsruhe, 3. und 4. August
Am 3. und 4. August ist es wieder soweit: Das Fesival-Highlight in der Region Nordbaden, ROCK am Wald, geht über die OpenAir-Bühne.
Eine klasse Veranstaltung, die wir seit vielen Jahren regelmäßig besuchen. Tolle Athmosphäre und immer prima Bands.
Kommen, sehen, hören, rocken. Let´s rock!




























