Kategorie: Privates
Ein Freund aus Jugendtagen, Edmund Kohm, freier Künstler und Architekt, besuchte mich heute
Ein alter Freund aus Jugendtagen, der Künstler und Architekt Edmund Kohm, besuchte mich heute ganz überraschend. Viel Zeit war zwar nicht, aber die verbrachten wir, kaffeetrinkend, mit dem Erzählen alter Geschichten.
Edmund Kohm wurde 1949 in Karlsruhe geboren. Von 1969-1972 studierte er Kunst und Malerei an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, bei Prof. Klaus Arnold und Prof. Gerd van Dülmen.
Danach studierte Edmund Kohm von 1978 – 1982 Architektur an der Accademia di Belle Arti in Florenz und lebte bis 1988 in Italien. Heute lebt und arbeitet Edmund Kohm in Berlin, Genf, Pisa und Karlsruhe.
Ca. 1965 waren lernten wir uns als Jugendliche im Urlaub kennen. Organisiert vom Stadtjugendausschuss Karlsruhe, verbrachten wir damals drei Wochen im schönen Ostseebad Schönhagen. Mit dabei auch mein ältester und bester Freund Peter, der heute in Brasilien lebt.
Es war mein erster Urlaub, den ich alleine, ohne meine Eltern, verbrachte. Habe mal schnell im Karton gewühlt und tatsächlich ein paar Bilder von diesem Urlaub gefunden.
Untergebracht mit ca. 10 Personen in Blockhütten, mit Doppelstockbetten und Gemeinschaftsdusche, machten wir auch Ausflüge nach Laboe. Dort besuchten wir u.a. das Marine-Ehrenmal und das U-Boot Museum. Auch eine Hafenrundfahrt in Hamburg, stand auf dem Programm.
Und sportlich war ich schon damals! 😉
Bevor Edmund Kohm damals aus Karlsruhe weg ging, waren wir noch lange gemeinsam unterwegs. Jedenfalls war es heute sehr kurzweilig, in alten Erinnerungen zu schwelgen. Edmund Kohm erzählte mir Geschichten aus unserer gemeinsamen Vergangenheit, die ich schon lange vergessen hatte.
So arbeitete er damals gemeinsam mit mir auf Baustellen als Maler, sogar am Karlsruher Schloss. Ich war ganz verblüfft, was Edmund davon noch alles zu erzählen wusste.
Wir haben unsere Adressen und Telefonnummern und bleiben weiter in Kontakt.
Mit sechs Klopapierrollen noch besser fernsehen, als mit nur zwei Klopapierrollen
Meine liebe Liebe hatte gestern eine sehr gute Idee, indem sie den Fernseher im Hotelzimmer auf zwei Klopapierrollen stellte. Am Abend sprach ich darüber mit meinen Erfa-Kollegen.
Clemens Schönack aus Kiel, zeigte das Bild einer Hotelmitarbeiterin. Die Mitarbeiterin berichtete von neuen größeren Fernsehgeräten, die angeschafft werden sollen. Am gestrigen Tag, so die Mitarbeiterin, beschäftigte sich das Team vom Housekeeping mit der richtigen Anbringung der Fernsehgeräte.
Durch ein Missverständniss glaubte die Mitarbeiterin, die zwei Klopapierrollen seien Teil der Arbeit des Housekeepings gewesen und würden jetzt unter unserem Fernsehgerät fehlen. Spaßhaft sprachen wir darüber, dass sechs Klopapierrollen noch besser seien, als nur zwei Rollen.
Als wir heute Nacht ins Hotelzimmer kamen, sah das Fernsehgerät so aus.
Meine liebe Liebe brach in lautes Lachen aus. Hatte doch die Hotelmitarbeiterin für zusätzliche Klopapierrollen gesorgt und das Fernsehgerät höher stellen lassen. Das nenne ich doch Service. 🙂
Besser fernsehen, mit zwei Klopapierrollen
Das ist eine sehr gute Idee meiner lieben Liebe. Vom Hotelbett aus, steht der Fernseher etwas tief, um richtig bequem fernsehen zu können. Als ich vorhin ins Hotelzimmer kam, sah ich diese geniale Konstruktion.
Meine liebe Liebe ist da sehr pragmatisch und phnatasievoll veranlagt. Vielen Dank, mein geliebter Schatz. 🙂
Kann man beim Taxifahren als Kunde verwöhnt werden? Ja, gestern in Kiel erlebt
Gestern Morgen, um 8:51 Uhr, sind wir zur ERFA-Tagung nach Kiel gefahren.
Angekommen in Kiel, Weiterfahrt mit dem Taxi ins Hotel Birke. Schon beim Einsteigen, um ca. 15:30 Uhr, fiel mir die Freundlichkeit des Taxifahrers auf. Während der Fahrt ins Hotel, unterhielt er uns kurzweilig mit Infos über Kiel.
Bei der Ankunft im Hotel, lud der Taxifahrer unsere Koffer aus und trug sie wie selbstverständlich die ca. 75 m zum Hotel. Durch eine Baustelle, konnte man nicht direkt vor das Hotel fahren.
Das war der freundlichste Taxifahrer, mit dem ich bisher gefahren bin:
- Zuvorkommend
- Höflich
- Freundlich
- Zuvorkommend
- Angenehm wertschätzend
Hier waren wir als Kunde wirklich Königin und König! 🙂
Leider kenne ich den Namen des Taxifahrers nicht, deshalb zeige ich hier die Quittung und den Auszug aus dem Kieler Telefonbuch.
Vielleicht kann jemand den Fahrer identifizieren und ihm noch einmal meinen Dank für die kundenfreundliche und vorbildliche Beförderung weitergeben.
Frischmilch 3,5 Wochen über dem Mindesthaltbarkeitsdatum, aber noch einwandfrei. Wie lange noch?
In meinen Kaffee, den ich mir eben machte, wollte ich Milch gießen. Kühlschrank geöffnet und eine Milchtüte entdeckt, die ich die ganze Zeit übersehen hatte.
Frische fettarme Milch, mindestens haltbar bis 28.09.12, las ich am Aufdruck. Dreineinhalb Wochen über dem Haltbarkeitsdatum?
Schon wollte ich die Milch entsorgen, doch dann testete ich einmal den Geschmack. Und zu meiner Überraschung, schmeckte die Milch einwandfrei. 🙂
Also werde ich die Milch jetzt die nächsten Tage aufbrauchen, nicht ohne vorher jeweils den Geschmack zu überprüfen. Oder gibt es irgendwelche Bedenken über den verspäteten Genuss?
Wie nehme ich ab? Einfach weniger essen!
Im Mai diesen Jahres fasste ich den Entschluss, endlich mein Gewicht zu reduzieren. In ca. vier Wochen, verlor ich 5,5 kg. Im seinerzeitigen Blogartikel schrieb ich:
„Mein Ziel ist, noch zwei/drei Kilo abzunehmen und das Wichtigste: Das Gewicht danach auch dauerhaft zu halten!“
Und was soll ich Ihnen sagen? Zwischenzeitlich verlor ich weitere 2,4 kg!
Mein zweites Etappenziel ist also erreicht. Jetzt kommt das dritte und wahrscheinlich schwerste Etappenziel: Das Gewicht dauerhaft zu halten.
Ich bin zuversichtlich, auch das zu schaffen. 😉
Hemden aus Reinigung geholt. An einem der Hemden war dieser Zettel befestigt: Finde den Fehler!
Meine liebe Liebe holte heute Abend eine Reihe von Hemden aus der Reinigung. An einem meiner Hemden war dieser Zettel befestigt. Finde den Fehler!
Übrigens, wir konnten am Hemd keinen „Defegt“ finden! 😉
Überraschend guter und schneller Service: Comdirect-Bank reagiert blitzschnell
Meine Visa-Karte ist gebrochen. Deshalb schrieb ich am Freitag, 28. September, eine Email an Comdirect und bat um eine neue Visa-Karte. Auf die Reaktionszeit war ich schon sehr gespannt, ist man doch von großen Firmen einiges an Nichtservice gewohnt.
Doch weit gefehlt. Bereits ca. eine Stunde später, hatte ich eine kompetente Antwort mit Problemlösung.
Meine neue Visa-Karte ist bereits unterwegs. Auffallend guter und schneller Service. Vielen Dank an Comdirect. 🙂
Das habe ich heute Morgen gebraucht
Heute Morgen machte ich, zum ersten Mal in diesem Jahr, unseren Kamin an. Hat immer so etwas heimeliges an sich. Ein guter Start in den Morgen, finde ich.
Fünf Tage mit zwei Satteltaschen: Tag zwei unserer Radtour, Donnerstag, 30. August
Von Bamberg bis Haßfurt
Eigentlich wollten wir an diesem Tag viel weiter kommen. Doch ein „technischer Defekt“ verhinderte das. Aber der Reihe nach.
Wir nahmen uns vor, jeweils um ca. acht Uhr zu starten. Das klappte nicht immer, aber wir waren jeweils spätestens um neun Uhr auf der Strecke.
Beim Frühstück besprachen wir kurz, anhand von aus dem Internet ausgedruckten Streckenplänen, die heute beabsichtigte Route. Danach bepackten wir unsere Fahrräder und machten uns auf den Weg.
Dabei stellte sich ein starker “Achter” in Peters Hinterrad heraus. Der musste unbedingt repariert werden. Dazu mussten wir unsere Route ändern und nach Bamberg hinein fahren, um das Missgeschick in einem Fahrradladen reparieren zu lassen.
Im Fahrradhaus Griesmann hatten wir dabei ein besonders positives Serviceerlebnis. Ausführlich habe ich das hier beschrieben.
Während unsere Fahrräder repariert wurden, machten wir einen kurzweiligen Bummel durch die geschichtsträchtige Altstadt von Bamberg.
Die Wartezeit bis zum Abholen unserer Räder, überbrückten wir noch mit einem zweiten Frühstück. Nachdem wir die Räder abgeholt hatten, begaben wir uns auf den (Rad-) Weg und hatten die Strecke fest im Blick.
Der Wetterbericht sagte Schauer voraus. Der Himmel war bedeckt und es war auch nicht besonders warm. Nicht immer war der Radweg gut beschildert. An diesem Morgen verfuhren wir uns erstmal und radelten ca. 2 km umsonst am Main entlang.
Bis wir auf einen unüberbrückbaren Seitenarm des Mains stießen, der uns den Weg versperrte. Also hieß es umdrehen, wieder zurückfahren und den richtigen Weg suchen.
Wir fanden dann aber doch den richtigen Radweg. Es gab entlang des Mains viel zu sehen. Hier kann ich nur bruchstückhaft berichten und Bilder zeigen.
Um die Mittagszeit radelten wir durch die Gemeinde Viereth. Beim Anblick der ersten Kneipe, wurden wir sofort hungrig. Die Brauerei und Gaststätte Mainlust, sah richtig einladend aus.
Als erstes bestellten wir zwei Halbe (es waren nicht die letzten), zum sagenhaften Preis von € 1,80. 🙂
Zuerst gab es eine würzige Leberknödelsuppe (€ 2,50), danach köstlichen Sauerbraten mit Kloß und Blaukraut (€ 7,50). Es schmeckte ausgezeichnet. Nach einem weiteren Halben und einem Verdauungsschnaps, waren wir hervorragend für die anstrengende Weiterfahrt gerüstet. 😉
Schließlich noch die Frage, die uns die ganzen fünf Tage ständig beschäftigte: „Wo befinden wir uns gerade und wo müssen/wollen wir hin fahren?“
Nach vielen weiteren Radumdrehungen, tauchte schließlich die Wallfahrtskirche Maria Limbach vor unseren Fahrradlenkern auf. Schon im Vorfeld planten wir, diese Kirche zu besuchen.
Hier hielten wir eine ganze Weile besinnlich inne.
Zum Gedenken und für meine lieben Verstorbenen, aber auch als Dankeschön für eine gute Zeit, zündete ich eine ganze Reihe von Kerzen an. Danach ging es weiter, den Main entlang.
So gegen 17:30 Uhr, tauchte das Ortsschild von Haßfurt auf. Der Himmel hatte sich verdunkelt und vereinzelt tröpfelte es auch schon. In der Hoffnung, noch vor dem großen Regen eine Unterkunft zu finden, stemmten wir uns in die Pedale.
Vom Ortsschild bis zur Stadtmitte, waren es doch noch so ca. 30 Minuten. Es wurde auch schon deutlich kühler und so zogen wir unsere Jacken an.
Zwischenzeitlich fing es doch an zu regnen. So steuerten wir das erste Hotel an, das uns über den Weg fuhr. Wunderbarer Weise, waren gerade noch zwei Zimmer frei.
Kaum betraten wir das Hotel , fing es richtig an zu schütten. Da hatten wir richtig Glück. So erkundeten wir erst einmal Haßfurt im Regen.
Natürlich waren wir hungrig. Was richtig gut bürgerlich aussieht, das Gasthaus „Weißes Roß“, ist tatsächlich ein vietnamesisches Resturant. Peter gelüstete danach und so traten wir ein. Über das Essen und die Bedienung, decke ich an dieser Stelle den Mantel des Schweigens!
Sehr berichtenswert ist allerdings unsere abschließende Schnapsbestellung. Wir orderten zwei Bambusschnäpse und wollten die aber in einem Cognacschwenker serviert haben. Die junge Bedienung schaute uns verständnislos an. Sie verstand eh schlecht deutsch.
Wenn es keine Cognacschwenker gibt, kann es auch ein Weinglas sein, in dem der Bambusschnaps serviert wird, versuchten wir weiter zu erklären. Da huschte ein verständnisvolles Lächeln über das Gesicht der jungen Dame und sie machte sich zum Tresen auf.
Serviert bekamen wir zwei 0,25 ltr. Weingläser, randvoll (!!) mit Bambusschnaps. Man glaubt es nicht. Wer soll das trinken? Enttäuscht, nahm die Gute die randvollen Gäser wieder mit.
So machten wir uns, noch immer im Regen, auf den Weg zurück in unser Walfisch-Hotel. Dort harrten wir bei einigen Gläsern Wein noch in der Gaststube aus, bevor wir erschöpft in´s Bett fielen.





























