Schlagwort-Archiv: Radtour

Auf dem Weg zum Frankfurter Flughafen, meinen Freund Peter aus Brasilien, Sao Paulo, abholen

Autor: malerdeck am 2. September 2014

Meîn bester Freund ist in Brasilien mit einer Brasilianerin verheiratet. Hat aber in Karlsruhe noch ein Domizil und ist öfters im Jahr hier. Seine Frau Maria kann erst etwas später nachkommen. Ab Mittwoch gehen wir auf Radtour. 🙂

mein Freund aus brasilien

Die Maschine aus Sao Paolo landet heute um 11:15 Uhr

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Ungewöhnlich und sehr besonders: Beste Freunde, seit über 50 Jahren

Autor: malerdeck am 24. August 2014

Das empfinde ich als ungewöhnlich und als etwas sehr besonderes. Seit 1963, also seit über 50 Jahren, sind Peter und ich beste Freunde. Durch dick und dünn, wie man so schön sagt.

Vor kurzem fand ich beim Aufräumen ein Bild von uns beiden. Aufgenommen ca. 1965, in einem Rock’n-Roll-Club in Karlsruhe, genannt in unserem damaligen Jargon, „Copa“. Der richtige Namen war „Copa Cabana Club“. Das war ein privater Rock’n-Roll-Club, im Keller – wie hätte es auch anders sein können – eines Hinterhauses in der Karlsruher Klauprechtstraße.

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Zwei Jüngelchen und beste Freunde seit 1963: Peter und Werner (rechts) an der Bar im „Copa“

Das war „unser“ Club. Dort lernten wir Rock’n-Roll und Boogie Woogie tanzen. Und der Stehblues war natürlich auch nicht zu verachten. 😉

Wir hörten begeistert die Musik von  Jerry Lee Lewis, Chack Berry, Little Richard, Elvis Preley, Roy Orbison, Fats Domino, Everly Brothers, Johnny & The Hurricanes, Wanda Jackson, Shangri Las, Chubby Checker, Little Eva, Buddy Holly, Eddie Cochran und und und.

Das erstaunliche am „Copa Cabana Club“ war aber, dass es relativ gesittet zuging. Keine Zigaretten, kein Alkohol! Spaß haben nur mit Musik und tanzen. Kann man sich heute kaum noch vorstellen.

Peter lebt seit langem mit seiner brasilianischen Frau in Sao Paulo. Natürlich sind wir dort öfters zu Besuch.

Zwei gute Freunde, nicht nur beim Cashacatrinken

Seit 1963 beste Freunde, nicht nur beim Cashacatrinken

Dieses Bild entstand in einer Eckkkneipe in Sao Paulo, bei einem unserer Brasilienaufenthalte.

Meinen Freund Peter, hole ich am Dienstag, 2. September, in Frankfurt am Bahnhof ab. Und ich freue mich schon sehr darauf! 🙂

Er wird mit seiner brasilianischen Frau wieder für ein paar Wochen in Deutschland/Karlsruhe sein. Peter und ich haben erneut erneut eine Radtour für ein paar Tage geplant. Ich werde berichten.

Wir sind dann mal für fünf Tage weg. Fünfter und letzter Tag: Rad fahren an den und um die Seeoner Seen

Autor: malerdeck am 14. August 2013

Samstag, 10. August – Mittwoch, 14. August

Mittwoch, 14. August

Seit fast drei Wochen bin ich jetzt wieder jeden Morgen gelaufen. 🙂 Aber an diesem Mittwoch, gönnte ich meinen alten Knochen einmal eine kleine Pause. Stattdessen betrachtete ich den grandiosen Sonnenaufgang über dem Klostersee des Kloster Seeon.

Fliegengitter

Aus meinem Hotelfenster, durchs Fliegengitter fotografiert, der Sonnenaufgang über dem Klostersee

Die Startvorbereitungen

Die Startvorbereitungen

Unter anderem, wollen wir an den Giessee fahren, aber

Unter anderem, wollen wir an den Griessee fahren, aber auch Querbeet an die anderen idyllischen Seeen der Seeoner Seen

Durch fast unberührte Landschaften, Niedermohrgegiete...

Durch fast unberührte Landschaften und Niedermoorgegiete…

... landeten wir am Griessee

… führte uns unser Weg auch über schwammige Knüppeldämme

Der idyllische Griesse, ein warmer Badesee, lud uns auch gleich zu einem Weißbier ein

Der idyllische Griesse, ein warmer Badesee, lud uns auch gleich zu einem Weißbier ein

Die hungrigen Enten kamen sofort an, aber leider hatten wir kein Brot. Enttäuscht zischten sie wieder ab ins Wasser

Die hungrigen Enten kamen sofort an, aber leider hatten wir kein Brot dabei. Enttäuscht zischten die Enten wieder ab ins Wasser

Danach fuhren wir querfeldein durch die Gegend und sahen unzählige beschauliche Flecken

Danach fuhren wir querfeldein durch die Gegend und sahen unzählige beschauliche Flecken

Nach einem stärkenden bayrischen Mahl, traten wir am Nachmittag die 350 km-Heimfahrt an

Nach einem stärkenden bayrischen Mahl, traten wir am Nachmittag die 350 km-Heimfahrt an

Das war ganz sicher nicht unsere letzte Radtour.

Das war ganz sicher nicht die letzte Radtour zweier bester Freunde (seit 50 Jahren!)

Die nächste Tour ist schon geplant. Wohin? Keine Ahnung. Das entscheiden wir spontan. Wie immer, ohne irgend etwas zu buchen. Ein wenig Abenteuer eben. 🙂

Wir sind dann mal für fünf Tage weg: Wandern und/oder Rad fahren. Tag vier: Endlich Rad fahren am Chiemsee

Autor: malerdeck am 14. August 2013

Samstag, 10. August – Mittwoch, 14. August

Dienstag, 13. August

Heute ging es endlich los, weswegen wir überhaupt unterwegs waren: Rad fahren. Zuerst kam allerdings noch ein gemeinsamer Morgenlauf.

Morgens um 6:30 Uhr, Kloster Seeon, gemeinsamer Lauf um den Klostersee

Morgens um 6:30 Uhr, Kloster Seeon, gemeinsamer Lauf um den Klostersee

Zuerst fuhren wir nach Wasserburg, um dort unsere gemieteten Fahrräder (E-Bikes) in Empfang zu nehmen. Dabei begann es zu nieseln, was bei uns keine große Freude auslöste. Hatten wir doch keinerlei Regenschutz mit dabei! 🙁

Start bei Regen

Bei leichtem Nieselregen, starteten wir unsere Radtour in Wasserburg

Unsere Fahrt führte uns am Chiemsee entlang...

Unsere Fahrt führte uns am Chiemsee entlang…

... und gleich zu einer deftigen Brotzeit mit Weißbier und Weißwürsten :-)
… und gleich zu einer deftigen Brotzeit mit Weißbier und Weißwürsten 🙂
weg

So machten wir uns auf, den See zu umrunden und allerlei Orte zu durchfahren

Pausen kamen nicht zu kurz. Hier stärkten wir uns um die Mittagszeit mit einem bayrischen Schweinsbraten

Pausen kamen nicht zu kurz. Hier stärkten wir uns um die Mittagszeit mit einem bayrischen Schweinsbraten. Der Regen hatte aufgehört

Owohl wir mit unseren E-Bikes gut und flüssig die Berge hinauf kamen...

Owohl wir mit unseren E-Bikes gut und flüssig die Berge hinauf kamen…

... ruhten wir uns unterwegs gelegentlich im weichen Moos aus

… ruhten wir uns unterwegs gelegentlich im weichen Moos aus

Der Chiemsee ist eine tolle Gegend und es gibt dabei noch viele andere und kleinere Seen zu entdecken

Der Chiemsee ist eine tolle Gegend und es gibt dabei noch viele andere und kleinere Seen zu entdecken

Selbstredend, dass der Abend in einem bayrischen Wirtshaus und mit bayrischen Spezialitäten ausklang, bevor wir müde in unsere Betten fielen.

Hier geht es zu Tag fünf.

Wir sind dann mal für fünf Tage weg: Wandern und/oder Rad fahren am Gardasee. Tag drei: Die Planänderung

Autor: malerdeck am 14. August 2013

Samstag, 10. August – Mittwoch, 14. August

Montag, 12. August

Die Wirtin unseres Hotels wollte sich erkundigen, ob es für uns irgendwo noch Zimmer für zwei Nächte gibt. Beim Frühstück sollten wir das erfahren.

Obligatorischer Morgenlauf und Abschied vom Gardasee

Obligatorischer Morgenlauf und Abschied vom Gardasee

Nach Rückkehr von meinem Morgenlauf und dem Kofferpacken, klingelte um 9:45 Uhr das Telefon in meinem Zimmer. Bis 10 Uhr musste es, wegen der neuen Gäste, geräumt sein. Zimmer hatte man für uns keine mehr gefunden. 🙁

Unabhängig daven, hatten wir eine gemeinsame Einkaufsfahrt, mit Peters Schwester und Schwager, nach Arco geplant. Um dort u.a. ein tolles Olivenöl einzukaufen. Auf der Fahrt nach Arco wollten wir beratschlagen, was wir nun ohne Hotelzimmer machen.

Hinter diesem Tor versteckte sich die Ölmühle, mit dem herrlich kaltgepressten Olivenöl

Hinter diesem Tor versteckte sich die Ölmühle, mit dem herrlich kaltgepressten Olivenöl

Die Ölmühle mit den Granitmalsteinen

Die Ölmühle mit den Granitmalsteinen

Einige Kanister Olivenöl wurden frisch für uns abgefüllt

Einige Kanister Olivenöl wurden frisch für uns abgefüllt

Zwischenzeitlich lösten wir auch das Problem mit den Hotelzimmern. 😉 Wir hatten keine Lust, stundenlang nach Zimmern zu suchen. So beschlossen wir spontan an den Chiemsee zu fahren und dort unser Glück zu versuchen.

Außerdem waren wir dann bereits 350 km näher zuhause und können dadurch am Mittwoch entspannter heimfahren. Gedacht getan und so starteten wir an den Chiemsee.

Tschüss Gardasee! Chiemsee, wir kommen. Es gibt hoffentlich dort Hotelzimmer

Tschüss Gardasee! Chiemsee, wir kommen. Es gibt hoffentlich dort Hotelzimmer

Kloster Seeon mit dem Klostersee

Kloster Seeon mit dem Klostersee

Genau gegenüber vom Kloster Seeon, ergatterten wir in einem Hotel die letzten beiden Zimmer. Glück gehabt! 🙂

Nach dem Einchecken im Hotel, noch ein Abendspaziergang um den Klostersee

Nach dem Einchecken im Hotel, noch ein stimmungsvoller Abendspaziergang um den Klostersee

Und morgen geht es dann endlich mit dem Radfahren los. Die Räder hat uns das Hotel vorbestellt und um 9 Uhr soll es losgehen. Leider sagt der Wetterbericht Bewölkung und zeitweise Regen voraus. Wir lassen uns aber von nichts abschrecken.

Hier geht es zu Tag vier.

Wir sind dann mal für fünf Tage weg: Wandern und/oder Rad fahren am Gardasee. Tag zwei: Die Besuchsfahrt

Autor: malerdeck am 13. August 2013

Samstag, 10. August – Mittwoch, 14. August

Sonntag, 11. August

Morgendliches Jogging

Morgendliches Jogging

Am zweiten Tag, dem Sonntag, standen Besuche an. Eine von Peters Schwestern ist in Italien verheiratet und ihr italienischer Mann hat ein Restaurant in Manerba.

Manerba liegt ebenfalls am Gardasee, allerdings weit nördlich unseres Aufenthaltsortes. Dorthin machten wir uns auf die Reise. Natürlich nicht ohne mein morgendliches Jogging.

Gemütlich machten wir uns auf die Reise und legten diverse Stops ein.

Wenn einer eine Reise tut...

Wenn einer eine Reise tut…

Kurzer Besichtigungsaufenthalt und weiter ging´s

Kurzer Besichtigungsaufenthalt und weiter ging´s

Farbenprächtige Pflanzen

Farbenprächtige Pflanzen

Staufreie Fahrt, entlang des Gardasees

Staufreie Fahrt, entlang des Gardasees

Peters Schwager und die mit ihm verheiratete Schwester von Peter, sah ich schon viele Jahre nicht mehr. Deshalb war der Besuch auch für mich ein freudiges Erlebnis.

Drei Stunden haben wir geqatscht, bis wir uns auf den Weg nach Gardone-Riviera machten. Dort hat der Bruder von Peters Schwager ein Restaurant. Das war an dem Tag unser letzter Besuch.

Am späten Aben wieder zurück in unserem Wohnort

Am späten Abend wieder zurück in unserem Wohnort

Abends trafen wir uns wieder mit der Familie von Peters Schwester zum Abendessen. Das war gleichzeitig die letzte Nacht in unserem Hotel. Anschlusszimmer hatten wir noch keine.

Darum wollten wir uns am Mittwoch kümmern. Abenteuer eben! 😉 Spannend war´s schon!

Übrigens: In die Pedale sind wir nocht nicht getreten. 😉

Hier geht es zu Tag drei.

Wir sind dann mal für fünf Tage weg: Wandern und/oder Rad fahren am Gardasee. Tag eins: Die Anfahrt

Autor: malerdeck am 13. August 2013

Samstag, 10. August – Mittwoch, 14. August

Samstag, 10. August

Unser Ziel

Unser Ziel,

Mein bester Freund Peter ist aus Brasilien da. Am vergangenen Freitagmorgen, holte ich Peter vom Flughafen in Frankfurt ab. Spontan beschlossen wir, für ein paar Tage an den Gardasee zu fahren. Am Samstagmorgen um 9 Uhr starteten wir.

Unser treuester Begleiter, durch Deutschland, Österreich und Italien, war der Stau..

Unser treuester Begleiter, durch Deutschland, Österreich und Italien, war der Stau..

Unsere gute Laune ließen wir uns dadurch nicht vermiesen

Unsere gute Laune ließen wir uns dadurch nicht vermiesen

Stau, wohin man blickte

Stau, wohin man blickte

Fast am Ziel

Fast am Ziel

Unser Ziel in Sichtweite, der Gardasee

Unser Ziel in Sichtweite, der Gardasee

Nach ca. 640 km und fast 10,5 Stunden, waren wir am Ziel

Nach ca. 640 km und fast 10,5 Stunden, waren wir mit meinem gemütlichen MB 200 D am Ziel

Was wir nicht hatten, es ist Hochsaison, waren Hotelzimmer! Zufällig war Peters Schwester mit Mann am Gardasee in Urlaub. Peters Schwager brauchte fast einen halben Tag, um noch zwei Zimmer für uns zu finden. Allerdings nur für zwei Tage. Wir wohnten am nahen Lago di Ledro.

Am Abend gingen wir gut und lustig essen

Am Abend gingen wir gut und lustig essen

Später noch einen Absacker vor unserem Hotel

Später noch einen Absacker vor unserem Hotel

Danach gingen wir schlafen

Danach gingen wir schlafen

Hier geht es zu Tag zwei.

Fünf Tage mit zwei Satteltaschen: Tag zwei unserer Radtour, Donnerstag, 30. August

Autor: malerdeck am 23. September 2012

(Tag eins, Mittwoch)

Von Bamberg bis Haßfurt

Eigentlich wollten wir an diesem Tag viel weiter kommen. Doch ein „technischer Defekt“ verhinderte das. Aber der Reihe nach.

Wir nahmen uns vor, jeweils um ca. acht Uhr zu starten. Das klappte nicht immer, aber wir waren jeweils spätestens um neun Uhr auf der Strecke.

Lagebesprechung beim Frühstück und Aufbruch

Beim Frühstück besprachen wir kurz, anhand von aus dem Internet ausgedruckten Streckenplänen, die heute beabsichtigte Route. Danach bepackten wir unsere Fahrräder und machten uns auf den Weg.

Fahrradhaus Griesmann

Dabei stellte sich ein starker “Achter” in Peters Hinterrad heraus. Der musste unbedingt repariert werden. Dazu mussten wir unsere Route ändern und nach Bamberg hinein fahren, um das Missgeschick in einem Fahrradladen reparieren zu lassen.

Im Fahrradhaus Griesmann hatten wir dabei ein besonders positives Serviceerlebnis. Ausführlich habe ich das hier beschrieben.

Während unsere Fahrräder repariert wurden, machten wir einen kurzweiligen Bummel durch die  geschichtsträchtige Altstadt von Bamberg.

Barocke Altstadt Bamberg

Altes Rathaus Bamberg

Die Wartezeit bis zum Abholen unserer Räder, überbrückten wir noch mit einem zweiten Frühstück. Nachdem wir die Räder abgeholt hatten, begaben wir uns auf den (Rad-) Weg und hatten die Strecke fest im Blick.

Nach dem zweiten Frühstück, nahmen wir die Strecke fest in´s Visier

 Der Wetterbericht sagte Schauer voraus. Der Himmel war bedeckt und es war auch nicht besonders warm. Nicht immer war der Radweg gut beschildert. An diesem Morgen verfuhren wir uns erstmal und radelten ca. 2 km umsonst am Main entlang.

Bis wir auf einen unüberbrückbaren Seitenarm des Mains stießen, der uns den Weg versperrte. Also hieß es umdrehen, wieder zurückfahren und den richtigen Weg suchen.

Verfahren am Main

Wir fanden dann aber doch den richtigen Radweg. Es gab entlang des Mains viel zu sehen. Hier kann ich nur bruchstückhaft berichten und Bilder zeigen.

Wieder auf dem richtigen Weg

Um die Mittagszeit radelten wir durch die Gemeinde Viereth. Beim Anblick der ersten Kneipe, wurden wir sofort hungrig.  Die Brauerei und Gaststätte Mainlust, sah richtig einladend aus.

Biergarten Mainlust in Viereth

Als erstes bestellten wir zwei Halbe (es waren nicht die letzten), zum sagenhaften Preis von € 1,80. 🙂

Sauerbraten mit Kloß und Blaukraut

Zuerst gab es eine würzige Leberknödelsuppe (€ 2,50), danach köstlichen Sauerbraten mit Kloß und Blaukraut (€ 7,50). Es schmeckte ausgezeichnet. Nach einem weiteren Halben und einem Verdauungsschnaps, waren wir hervorragend für die anstrengende Weiterfahrt gerüstet. 😉

Wo sind wir, wo geht es hin?

Schließlich noch die Frage, die uns die ganzen fünf Tage ständig beschäftigte: „Wo befinden wir uns gerade und wo müssen/wollen wir hin fahren?“

Nach vielen weiteren Radumdrehungen, tauchte schließlich die Wallfahrtskirche Maria Limbach vor unseren Fahrradlenkern auf. Schon im Vorfeld planten wir, diese Kirche zu besuchen.

Wallfahrtskirche Maria Limbach

Hier hielten wir eine ganze Weile besinnlich inne.

Kerzen zum Gedenken

Zum Gedenken und für meine lieben Verstorbenen, aber auch als Dankeschön für eine gute Zeit, zündete ich eine ganze Reihe von Kerzen an. Danach ging es weiter, den Main entlang.

Ankunft in Haßfurt

So gegen 17:30 Uhr, tauchte das Ortsschild von Haßfurt auf. Der Himmel hatte sich verdunkelt und vereinzelt tröpfelte es auch schon. In der Hoffnung, noch vor dem großen Regen eine Unterkunft zu finden, stemmten wir uns in die Pedale.

Vom Ortsschild bis zur Stadtmitte, waren es doch noch so ca. 30 Minuten. Es wurde auch schon deutlich kühler und so zogen wir unsere Jacken an.

Das Hotel Walfisch und der Regen in Haßfurt

Zwischenzeitlich fing es doch an zu regnen. So steuerten wir das erste Hotel an, das uns über den Weg fuhr. Wunderbarer Weise, waren gerade noch zwei Zimmer frei.

Kaum betraten wir das Hotel , fing es richtig an zu schütten. Da hatten wir richtig Glück. So erkundeten wir erst einmal Haßfurt im Regen.

Vietnamesisches Abendessen und zurück im Hotel Walfisch

Natürlich waren wir hungrig. Was richtig gut bürgerlich aussieht, das Gasthaus „Weißes Roß“, ist tatsächlich ein vietnamesisches Resturant. Peter gelüstete danach und so traten wir ein. Über das Essen und die Bedienung, decke ich an dieser Stelle den Mantel des Schweigens!

Sehr berichtenswert ist allerdings unsere abschließende Schnapsbestellung. Wir orderten zwei Bambusschnäpse und wollten die aber in einem Cognacschwenker serviert haben. Die junge Bedienung schaute uns verständnislos an. Sie verstand eh schlecht deutsch.

Wenn es keine Cognacschwenker gibt, kann es auch ein Weinglas sein, in dem der Bambusschnaps serviert wird, versuchten wir weiter zu erklären. Da huschte ein verständnisvolles Lächeln über das Gesicht der jungen Dame und sie machte sich zum Tresen auf.

Serviert bekamen wir zwei 0,25 ltr. Weingläser, randvoll (!!) mit Bambusschnaps. Man glaubt es nicht. Wer soll das trinken? Enttäuscht, nahm die Gute die randvollen Gäser wieder mit.

So machten wir uns, noch immer im Regen, auf den Weg zurück in unser Walfisch-Hotel. Dort harrten wir bei einigen Gläsern Wein noch in der Gaststube aus, bevor wir erschöpft  in´s Bett fielen.

Fünf Tage mit zwei Satteltaschen: Tag eins unserer Radtour, Mittwoch, 29. August

Autor: malerdeck am 20. September 2012

Mein bester Freund Peter lebt zwar in Brasilien, hat aber in Karlsruhe noch eine Wohnung und ist zwei bis drei Mal im Jahr, mit seiner bezaubernden brasilianischen Frau Maria, in Deutschland/Karlsruhe.

Mein Start war in Eggenstein und ich hatte zunächst ca. 10 km Anfahrt zu Peter, in die Karlsruher Weststadt.

Meine Anfahrt zu Peter, in die Karlsruher Weststadt

Nachdem ich morgens, nach den 10 km Anfahrt, schon ziemlich erschöpft bei Peter ankam, frühstückten wir zunächst gemeinsam ausgiebig.

Nach unserem gemeinsamen Frühstück, starteten wir Richtung Hauptbahnhof

Nach unserem stärkenden Frühstück, starteten wir in Richtung Karlsruher Hauptbahnhof.

Hauptbahnhof Karlsruhe

Unser Zug nach Bamberg, ging kurz nach 13 Uhr. Wir waren mit ausreichend Zeitpolster am Bahnhof.

Unsere Fahrräder und wir, im Zug nach Bamberg

Ganz entspannt und voller Vorfreude, fuhren unsere Fahrräder und wir Bamberg entgegen. Nach ca. dreieinhalb Stunden und einmal Umsteigen, erreichten wir Bamberg.

Bamberg, Peter und ich, auf dem Weg in die Innenstadt

Zuerst bezogen wir, im einzig vorgebuchten Hotel, Quartier. Danach radelten wir nach Bamberg hinein und trafen uns mit einem Freund aus alten Tagen, mit dem wir uns Tage zuvor verabredet hatten.

In der pittoresken Altstadt von Bamberg. Ist der Hinweis auf die Nervenklinik, ein Fingerzeig für uns?

Es war nicht nur ein sehr vergnüglicher, sondern auch auch ein sehr langer Abend, bis (uns) die Lichter ausgingen. 😉

Der vergnügliche und lange Abend in Bamberg

Eisern wie wir waren, fuhren wir, mitten in der Nacht oder am frühen Morgen (? ;-)) dennoch wieder zurück (ca. 3,5 km) in unser Hotel.

Schließlich wollten wir am Donnerstagmorgen, um ca. 8 Uhr, mainabwärts mit unseren Rädern starten.

Hier geht es zu Tag zwei, Donnerstag.

Fünf Tage mit zwei Satteltaschen

Autor: malerdeck am 20. September 2012

Von Mittwoch, 29. August, bis Sonntag, 2. September, waren mein Freund Peter und ich mit dem Fahrrad unterwegs. Fünf Tage mit jeweils zwei Satteltaschen.

Fünf Tage mit zwei Satteltaschen

Das ist der Beginn des Berichts über diese fünf Tage.  Mit dem Zug und unseren Rädern, fuhren wir zuerst nach Bamberg. Von dort aus wollten wir bis zum Sonntag, den Main entlang, in Richtung Frankfurt fahren.

Über jeden Tag, in dem wir aus unseren zwei Satteltaschen lebten, gibt es hier im Blog einen Bericht. Hier geht es zum Tag eins, Mittwoch, 29. August.

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