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Zeitmanagement: 7 simplify-Ratschläge für unerwünschte Wartezeiten

Autor: malerdeck am 31. Oktober 2012

Warten ist normaler Weise stinklangweilig – jetzt nicht mehr 🙂

Auch der gelassenste Mensch wird manchmal genervt, wenn er warten muss. Selbst im ideal organisierten Zeitplan kommen unerwünschte Pausen vor: im Wartezimmer beim Arzt, in der Schlange vor der Kasse, vor einer Behördentür, im Auto an der Ampel oder gar im Stau. Hier sind ein paar Tips der amerikanischen Persönlichkeits-Trainerin Marla Platt, wie immer von uns für deutsche Verhältnisse aufbereitet:

1. Aufräumen!

Entrümpeln Sie Ihre Umgebung, auch wenn es nicht Ihre eigene ist. Ordnen Sie die Zeitschriften im Wartezimmer. Stecken Sie herumliegende Prospekte im Postamt zurück in die Ständer. Sehen Sie Ihren Geldbeutel durch: Geldscheine ordnen, alte Zettel entfernen und vielleicht über die eine oder andere Fundsache staunen. Tun Sie das vor allem, um sich dabei besser zu fühlen. Aufräumen, selbst in kleinsten Ausmaßen, hat immer eine beruhigende Wirkung. Es gibt Ihnen das Gefühl, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Sie tun sich also damit selber einen Gefallen und so manchem „Mitbenutzer“ Ihrer Umgebung auch.

2. Lernen Sie ein neues Wort!

Ein interessantes Spiel: Sehen Sie sich an Ihrem Warteplatz um. Gibt es eine Reklametafel zu lesen? Liegen eine Illustrierte oder ein Prospekt herum? Irgend etwas finden Sie immer! Suchen Sie dann in dem Fundstück, ob es irgendein neues Wort, eine neue Nachricht, einen Witz oder sonst irgend etwas gibt, das Sie sich merken und weitererzählen können.

3. Strecken Sie sich!

Das geht auch, wenn Sie sich beobachtet fühlen und sie keine peinlichen Gymnastikbewegungen machen möchten: Strecken Sie Kopf, Hals und Wirbelsäule, als ob Sie 10 cm größer werden möchten als bisher. Strecken Sie Arme und Finger, Beine und Zehen. Atmen Sie dabei tief und bewusst. Spüren Sie, wie dabei Spannungen entweichen und das Blut freier fließt. Eine Übung, die bereits nach 2 Minuten eine enorme positive Wirkung hat.

4. Trinken Sie etwas!

Unser Körper braucht mehr Flüssigkeit, als wir ihm normalerweise zuführen. Scheuen Sie sich nicht, notfalls etwas Leitungswasser zu trinken. Beantworten Sie die freundliche Frage „Darf ich Ihnen etwas zu trinken bringen?“ immer mit „Ja, bitte!“. Lassen Sie sich statt Kaffee (der dem Körper Wasser entzieht) lieber ein Mineralwasser bringen.

5. Knüpfen Sie soziale Kontakte!

Vermutlich sind Wartezeiten dafür geschaffen worden. Sprechen Sie einen der Menschen an, die mit Ihnen warten. Einen Anknüpfungspunkt dafür gibt es immer – das Warten. Aber bleiben Sie nicht zu lange bei diesem Thema, denn Sie wollen sich ja nicht gemeinsam über die Pause ärgern, sondern sie nutzen. Gehen Sie davon aus, dass es immer nützlich ist, von anderen Menschen etwas zu erfahren. Das geht sogar beim Warten im Auto: Nehmen Sie Augenkontakt mit anderen Autofahrern auf, ein Schulterzucken, ein Lächeln, und schon wird aus „dem Idioten in dem schwarzen Angeberauto“ ein richtiger, normaler, liebenswerter Mensch.

6. Veranstalten Sie eine Brainstorming-Sitzung mit sich selbst!

Nutzen Sie die Wartezeit, um Ihren „mentalen Muskel“ zu trainieren. Immer nützlich ist die Frage „Was wäre, wenn …“. Damit entwickeln Sie Ihre Kreativität und die Fähigkeit, Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen. Staunen Sie darüber, dass nicht alles so bleiben muss, wie es bisher war. Trauen Sie sich, auch Ausgefallenes zu denken.

7. Freuen Sie sich über die Einfachheit des Augenblicks!

Durch Ausbildung und Beruf sind wir auf Effizienz zentriert. Warten erleben wir als ärgerlichen Verlust von Lebenszeit. Drehen Sie diese Einsicht um 180 Grad herum: Leben ist das, was passiert, wenn unsere Pläne durchbrochen werden. Wenn Sie zum Warten gezwungen sind, müssen Sie endlich einmal nichts leisten. Öffnen Sie sich in dieser Zeit für neue Einsichten und Erlebnisse. Sagen Sie sich während des Wartens: „Ja, ich lebe!“

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Ausmisten: Hat sich bei Ihnen ein Krempelgeist eingenistet? Wie Sie die 3 häufigsten Monster aufspüren und vertreiben

Autor: malerdeck am 29. Oktober 2012

Werden Sie die Gespenster los!

Luigi Pirandello, italienischer Nobelpreisträger für Literatur, hat einmal bemerkt: „Die Gespenster hausen nicht in alten Schlössern, sie stecken in uns selbst.“ Vor allem in unseren Gewohnheiten! Wenn es Sie immer wieder vor dem Aufräumen und Weggeben gruselt, hat sich bei Ihnen wahrscheinlich ein Krempelgeist eingenistet. Wir verraten Ihnen, wie Sie die 3 häufigsten dieser Monster aufspüren und vertreiben können.

Wie Sie die 3 häufigsten dieser Monster aufspüren und vertreiben können

 Das Sammel-Gespenst

 … wirkt auf den ersten Blick überhaupt nicht schrecklich. Es haust in Räumen, die uns magisch anziehen: ein Antiquariat voller Bücherschätze, eine schnuckelige Geschenkboutique, eine bestens sortierte CD-Abteilung, ein gemütlicher Antiquitätenladen, ein Häuschen auf dem Lande voller Kuriositäten und Erbstücke. Ein Unhold, der Sie mit Überfülle und dem Versprechen von Entdeckerlust und Geborgenheit in die Falle lockt.

Abwehr: Erklären Sie sich zum Herrn im Haus und hören Sie auf, den dienstbaren Helfer für dieses Gespenst zu spielen. Das Sammel-Gespenst hasst klare Definitionen in Sachen Menge und Ort. Weisen Sie ihm einen eng begrenzten Platz zu, wo es bleiben muss, etwa eine Sammelvitrine oder ein Bücherregal.

Reduzieren Sie die Masse, indem Sie ihm die konkrete Zahl der Gegenstände nennen, die Sie bequem an diesem Ort aufheben können: 33 Eierbecher, 22 Teddybären oder 111 Briefbeschwerer sind genug. Dann fällt das Aufräumen und Ausmisten der überflüssigen Gegenstände gleich viel leichter.

Das Aufhebe-Gespenst

… nutzt seit Jahrtausenden menschliche Behausungen mit. Ursprünglich war das Vorrathalten eine lebensnotwendige Funktion, die der Mensch aus dem Tierreich übernommen hat. Hamster oder Eichhörnchen beherrschen die Kunst, Nahrung für schlechte Zeiten zu bunkern. Aus dieser Strategie ist aber ein gespenstischer Zwang geworden, aus der gut gefüllten Speisekammer eine voll gestopfte Wohnung.

Zwischen all den Dingen sitzt das Aufhebe-Gespenst, erschreckt uns mit Bildern früherer Entbehrung und erzählt Schauergeschichten von Notzeiten, in denen man für den nutzlosesten Kitsch ein Stück hartes Brot hätte eintauschen können. Vorratsgespenster erkennen Sie an der langen rasselnden Kette der Angst, die sie um leblose Gegenstände geschlungen haben.

Abwehr: Ihr Leben hängt nicht von leblosen Gegenständen ab! Stellen Sie sich beim Ausmisten vor, dass Sie den betreffenden Gegenstand samt angekettetem Gespenst für 30 Jahre auf eine ferne Insel verbannen und inzwischen vergnügt und angstfrei weiterleben.

Das Ermattungs-Gespenst

… ist von der gefährlichen Sorte. Es hindert Sie nachhaltig daran, sich überhaupt zum Entrümpeln aufzuraffen. Es verbreitet Müdigkeit, Lustlosigkeit und Erschöpfung. Es lockt Sie von den Aufgaben weg und vor den Fernseher oder die Playstation. Es betäubt Sie mit Süßem, Alkohol oder Schlappheit. Am Ende spüren Sie nur noch Widerstand und resignieren.

Abwehr: Dieses träge Monster lässt sich nur mit einer langfristigen Strategie unauffälliger Aktionen vertreiben. Verstehen Sie sich als Geheimagent in eigener Sache. Agieren Sie „undercover“, unauffällig und in blitzschnellen, kleinen Einheiten, die schon wieder abgeschlossen sind, bevor dieser schlappe Geist überhaupt reagieren kann. Besorgen Sie sich einen einfachen Küchenwecker. Stellen Sie 15 Minuten ein und platzieren Sie ihn so neben sich beim Arbeiten, dass Sie ihn ticken hören. Das motiviert Sie, 15 Minuten am Ball zu bleiben.

Beginnen Sie mit kleinen Einheiten: Geldbeutel, Handtasche, Handschuhfach, 1 Küchenschublade, 1 Hängeregistraturmappe, 1 Ordner auf der Festplatte. Wenn Sie genügend Erfolgserlebnisse gesammelt haben, dehnen Sie die Wecker-Zeit auf 30 Minuten aus. Und staunen, dass Sie alle 3 Plagegeister vertrieben haben und endlich erfolgreich ausmisten!

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Zeitplanung: Kleine Maßnahmen für große Gelassenheit

Autor: malerdeck am 23. Oktober 2012

Die meisten Menschen haben einen voll gepackten Alltag. Aber nicht alle fühlen sich gestresst von der Herausforderung, verschiedenste Dinge unter einen Hut zu bekommen. Mit den folgenden Tipps wechseln Sie von den Gestressten zu den Gelassenen.

Gelassen beim Aufwachen

Stress: Sie geraten in Unruhe, sobald Sie an Ihren übervollen Tag denken.

simplify-Tipp: Stellen Sie den Wecker so früh ein, dass Sie noch ein paar Minuten liegen bleiben können. Lassen Sie den kommenden Tag vor Ihrem inneren Auge ablaufen – in „Zeitlupe“ statt auf „schneller Vorlauf“. Fangen Sie den Tag mit einem Gebet oder einer Meditation an. Sie werden gelassener, wenn Sie sich zum Größeren in Beziehung setzen – gleichgültig, ob Sie dabei Ihre eigenen Alltagssorgen vorbringen oder Ihren Blick auf das Leben anderer Menschen richten.

Gelassen beim Aufbruch

Stress: Die morgendliche Routine zu Hause artet immer in Hektik aus.

simplify-Tipp: Verlagern Sie einen Teil der Tätigkeiten auf den Abend. Richten Sie z. B. Ihre Kleidung (und die Ihrer Kinder) abends her, nachdem Sie den Wetterbericht gesehen oder gehört haben. Decken Sie schon abends den Frühstückstisch und senden Sie gute Gedanken an diesen Platz: Morgen dürfen wir hier wieder miteinander essen.

Immer gelassen bleiben

Stress: Sie müssen am Arbeitsplatz eine wichtige Sache eilig fertigstellen.

simplify-Tipp: Machen Sie diese Aufgabe zur Priorität Nr. 1, indem Sie alles andere liegen lassen und sich vor Unterbrechungen schützen: Telefon auf Anrufbeantworter stellen, ein großes Schild an die Tür, unmittelbare Mitarbeiter informieren, eventuell an einen anderen Ort wechseln.

Wichtig: Setzen Sie auch innerhalb dieser Aufgabe Prioritäten. Also etwa: Welche Teile der Präsentation müssen Sie sich genau überlegen, bei welchen können Sie notfalls improvisieren? Erledigen Sie erst das „Muss“, dann das „Kann“.

Gelassen angesichts ständiger Beanspruchung

Stress: In Ihrem Arbeitstag müssen Sie sich permanent auf neue Themen, andere Menschen, unterschiedliche Aufgaben einstellen.

simplify-Tipp: Schieben Sie zwischendurch immer wieder eine Tätigkeit ein, die Sie „ohne Kopf“ erledigen können und bei der der Erfolg gleich sichtbar ist – im Büro etwa die Ablage, in einer Werkstatt das Aufräumen. Sie können auch Ihren Feierabend mit einer solchen Aktivität beginnen: Rasen mähen, Ordnung machen.

Gelassen trotz Anspannung

Stress: Nach einem schwierigen Gespräch, etwa mit einem cholerischen Kollegen, einem Schwerkranken oder der pubertierenden Tochter, sind Sie körperlich verspannt.

simplify-Tipp: Lachen! Dadurch entkrampfen Sie Ihre Muskeln und bekommen Ihren Kopf zumindest für einen Moment sorgenfrei. Wenn Ihre Umgebung keinen Anlass dazu bietet, suchen Sie im Internet nach etwas Lustigem. Eher als unter „Witze“ werden Sie mit dem Google-Stichwort „Cartoons“ fündig.

Gelassen in Terminkonflikten

Stress: Die eine Besprechung dauert noch, dabei müssten Sie schon in der nächsten sein. Der neue Kundentermin ist zu einem Zeitpunkt angesetzt, zu dem Sie die Jungs zum Fußballturnier kutschieren sollten, usw.

simplify-Tipp: Gehen Sie am Wochenanfang Ihre Termine durch und überlegen Sie, wer Sie notfalls wo vertreten könnte. Es lässt sich mehr delegieren, als Sie denken (sogar der Besuch des Elternabends, wenn Sie sich von jemand anderem darüber berichten lassen).

Oft entstehen zeitliche Probleme, weil Sie sich für jemand anderen verfügbar halten. Sagen Sie daher nicht „Morgen Nachmittag können Sie mich anrufen“, sondern „Um 16 Uhr erwarte ich Ihren Anruf“. Notieren Sie in Ihrem Kalender auch die Termine anderer, die für Sie relevant werden könnten.

Gelassen in den Feierabend

Stress: Sie hetzen – in Gedanken noch voll bei der Arbeit – nach Hause. Dort erwartet Sie der häusliche Trubel, und am späten Abend sind Sie völlig hinüber.

simplify-Tipp: Notieren Sie sich vor dem Heimgehen kurz ein paar Gedanken zu Ihrem nächsten Arbeitstag. Legen Sie das Blatt auf Ihren Arbeitsplatz und sagen Sie laut zu sich: „Ich lasse meine Arbeit hier.“ Nutzen Sie den Heimweg, um sich (mit Musik oder Lektüre) auf andere Gedanken zu bringen. Nehmen Sie nach dem Abendessen eine Auszeit. Vereinbaren Sie z. B., dass Sie 10 Minuten Zeitung lesen dürfen, während die Kinder den Tisch abräumen. Dann wird es Ihnen leichter fallen, später den echten Feierabend zu genießen.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Das simplify 9-Punkte-Programm, das auch Träge in Bewegung bringt

Autor: malerdeck am 22. Oktober 2012

Sie wissen, wie gut Bewegung Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele tut. Dennoch können Sie sich oft nicht aufraffen? Die US-Autorin Susie Cortright gibt Tipps, wie Sie die in Ihnen schlummernde Energie aktivieren können.

1. Leichtes Pensum

Verlangen Sie nicht zu viel von sich, das schüchtert ein. Sie brauchen keinen täglichen Marathon zu absolvieren, sondern nur regelmäßig Ihren Körper zu bewegen, möglichst an der frischen Luft. Sind Sie erst einmal ein paar Schritte gelaufen, wollen Sie aus freien Stücken weitermachen. Tun Sie’s, so lange es Ihnen Freude macht.

Falls Sie sich ein festes Programm vornehmen möchten, fangen Sie klein an. Beginnen Sie damit, 30 Minuten draußen zu gehen. Schaffen Sie das, so steigern Sie Ihre Leistung, indem Sie 1/2 Stunde lang abwechselnd 1 Minute normal gehen und 1 Minute „joggeln“. Steigern Sie sich langsam und freuen Sie sich an Ihrem Erfolg.

2. Training als Geschenk

Sehen Sie jede Gelegenheit, Ihren Körper in Schwung zu bringen, nicht als Pflicht, sondern als Geschenk an sich und Ihren Körper. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, ein bestimmtes „Soll“ erfüllen zu „müssen“. Freuen Sie sich stattdessen, wenn Sie dazu kommen, sich etwas Gutes zu tun.

3. Typ beachten

Wie trainieren Sie am liebsten? „Schwingen“ Sie besser in Gesellschaft, dann suchen Sie sich eine Gruppe Gleichgesinnter, etwa im Rahmen einer regelmäßigen Gymnastikstunde oder eines lockeren Walking-Treffs. Das Gruppengefühl steckt an und weckt ungeahnte Kräfte. Lassen Sie während der Übungszeit lieber in Ruhe Ihre Gedanken schweifen, schaffen Sie sich Ihre eigene Fitness-Insel im Alltag. Wählen Sie Ihr Programm so aus, dass Sie sich darauf freuen, anstatt es (womöglich mit schlechtem Gewissen) vor sich herzuschieben.

Bewegung ist gesund und macht Freude

4. Einfacher Start

Halten Sie Ihre Sporttasche immer gepackt und griffbereit. Auf diese Art können Sie gleich loslegen, wenn Ihnen danach zumute ist oder wenn sich eine Gelegenheit ergibt. Wenn Sie Ihren Kram erst zusammensuchen müssen, wirkt das als kleine Motivationsbremse mit großer Wirkung: Sie bleiben zu Hause.

5. Wetterfest sein

Wenn Sie im Freien trainieren, sind Regenhose und wasserdichte Sportschuhe eine gute Investition. Denn sie verhindern, dass das Wetter Ihnen ein Schnippchen schlägt. Denken Sie an das Motto, mit dem Sie sogar das Wetter vereinfachen können: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.

6. Sich Anleitung holen

Bewegen Sie sich, um Ihren schmerzenden Rücken oder Ihre Gelenke zu kurieren? Dann gehen Sie Ihr Übungsprogramm am Anfang mit einer geschulten Fachkraft durch. So ist gewährleistet, dass die Bewegungsabläufe wirklich heilsam sind und Sie sich durch falsche Belastung nicht weiter verspannen.

7. Erfolg notieren

Sind Sie nach dem Training einmal besonders zufrieden, formulieren Sie Ihr gutes Gefühl kurz schriftlich. Ein Satz wie „Eben war ich noch hundemüde, jetzt gibt mir die frische Luft in den Lungen neue Kraft“ wirkt motivierend. Gerade wenn Sie sich später wieder einmal zu schlapp fühlen.

8. Schwankungen akzeptieren

Was am einen Tag wie ein Kinderspiel wirkt, kann schon am nächsten richtig anstrengend sein. Das ist dann kein Rückfall, sondern eine ganz natürliche Schwankung. Hauptsache, Sie bleiben überhaupt in Übung. Wenn Sie sich sehr schlapp fühlen, sagen Sie sich: „5 Minuten reichen.“ Sobald Sie einmal angefangen haben, können Sie ja vielleicht doch noch ein bisschen mehr machen. Und wenn nicht: Mit einer verkürzten Übung sind Sie sich selbst gegenüber gnädig, mit einer total ausgefallenen Übungszeit dagegen behandeln Sie sich schlecht!

9. Sich belohnen

Die meisten Säugetiere lassen sich mit Belohnungen wunderbar trainieren. Das funktioniert auch beim Menschen! Malen Sie sich für jede absolvierte Fitness- Stunde 1 Stern in den Kalender. Vereinbaren Sie mit sich ein Belohnungsprogramm: Bei 10 Sternen gibt es ein Entspannungsbad in der Wanne, bei 25 Sternen einen Kinoabend … oder was immer Sie besonders lieben.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Alltagshilfen: Entmuffeln Sie den Morgen

Autor: malerdeck am 17. September 2012

Zeitmanagement: Entmuffeln Sie den Morgen – Teil 1

„Das Aufstehen fällt mir furchtbar schwer! Weiß jemand da Abhilfe? Ich lebe schon lange mit diesem Dauerproblem; ein extrem niedriger Blutdruck trägt wohl auch dazu bei. Ich möchte etwas ändern – aber wie?“ So schrieb Gundel in unserem Leserforum, und die zahlreichen Reaktionen machten klar, dass sie mit Ihrem Problem nicht allein war. Hilfreiche Tipps für ein gelungenes Zeitmangement am Morgen gab es auch.

Vor dem Aufstehen etwas Warmes

Ines stellt sich abends eine Thermosflasche mit warmem Tee oder heißer Brühe neben das Bett und trinkt morgens noch vor dem Aufstehen im Bett etwas. Andere rieten, früher schlafen zu gehen. Oder Jogging am frühen Morgen – was allerdings am Problem vorbeigeht, wenn man gar nicht erst aus dem Bett herauskommt.

Vorglühen

Einer hat den Tipp einer Hebamme verraten, mit der übermüdete Schwangere besser aus dem Bett kommen: 10-mal mit den Händen „pumpen“ (Arme heben, Finger ausstrecken, feste Fäuste machen und wieder energisch die Finger ausstrecken). Das bringt den Kreislauf in Schwung, wie das Vorglühen beim Dieselmotor.

Sylke hat sich angewöhnt, anfangs nur mit den Füßen im Bett zu wackeln, dann noch mal die Augen zu schließen und sich zu überlegen, was sie am heutigen Tag Schönes für sich machen könnte. Sie sagt sich dabei, wie gut es ist, dass sie den Tag erleben darf. Dann steht sie gemütlich auf und macht sich in Ruhe einen grünen Tee: „Mir hat’s geholfen. Ich bin zwar immer noch ein Morgenmuffel, aber meine Familie merkt das gar nicht mehr, weil ich schon eine halbe Stunde Zeit für mich hatte.“

Zeit nehmen

Das haben auch andere empfohlen: sich Zeit für sich nehmen, die Prozedur im Badezimmer genießen, bei schönem Wetter auf die Terrasse setzen, ohne Hetze frühstücken.

Bett überprüfen

Möglicherweise wird der Grund für Ihren schlechten Morgen schon während der Nacht gelegt. Viele Menschen schlafen schlecht, ohne sich daran zu erinnern. Stellen Sie probeweise Ihr Bett an eine andere Stelle im Raum. Prüfen Sie das Alter Ihrer Matratze: Nach 15 Jahren ist auch die beste Schlafunterlage durchgelegen. Steht ein netzbetriebener Wecker neben Ihrem Kopf?

Zeitmanagement: Entmuffeln Sie den Morgen – Teil 2

Die Bahn freimachen

Einen wichtigen Hinweis gibt der amerikanische Arzt und Psychotherapeut Reid Wilson: Die depressive Stimmung am Morgen kann auch zurückzuführen sein auf unbewusste Abneigungen gegen einzelne Details Ihrer Morgenroutine. Dazu eine negative Erwartungshaltung gegenüber dem, was der Tag so alles bringen könnte. Da liegt Sylke mit ihrem morgendlichen Mentaltraining also richtig.

Um die Morgenroutine genüsslich und angenehm zu gestalten, empfiehlt Wilsoneine schonungslose Analyse: Was nervt Sie am Morgen? Vor allem: Wer? Brauchen Sie mehr Ruhe?

Entmuffeln Sie den Morgen

Der richtige Wecker

Hassen Sie das Geräusch Ihres Weckers? Dann besorgen Sie sich einen neuen, und testen Sie vorher dessen Weckton.

Bad entrümpeln

Ein aufgeräumtes, schön beleuchtetes, sauberes und angenehm duftendes Badezimmer – das ist eine wichtige Station auf dem Weg zu einem guten Start in den Tag. Ihr Bad sollte mindestens 1 Sache enthalten, auf die Sie sich freuen: ein Radio mit Ihrem Lieblingssender, einen Blumenstrauß, auf der Heizung vorgewärmte Handtücher usw.

Organisieren Sie Ihre verschiedenen Körperpflege-„Rituale“ in separaten Körbchen oder Mini-Containern: je 1 für Maniküre (Nagelschere, Nagellack, Lackentferner usw.), Haare färben, Rasieren usw.

Stellen Sie im Bad eine Uhr mit Datumsanzeige auf (funkgesteuerte gibt es ab 30 Euro). Das hilft gegen das morgenmuffelige Vertrödeln von Zeit – das nicht zu verwechseln ist mit dem geplanten Sich-Zeit-lassen. Wenn Sie sich angewöhnen, beim Zähneputzen das Datum des Tages zu „lernen“, verankern Sie sich mental besser in der Gegenwart.

Kleidung vorbereiten

Optimieren Sie Ihre „Startrampe“, und bereiten Sie Ihre Kleidung, Ihren Frühstückstisch und Ihre Arbeitsutensilien am Vorabend vor. Das ist auch ein guter Trick bei Kindern wie der 3-jährigen Sophia, die jeden Morgen mit Mama um die Garderobe stritt. Sophia legt sich jetzt am Abend ihr „Kleidermädchen“ und breitet alle ihre Sachen fein säuberlich auf dem Boden aus.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Das Gleichgewicht der Gefühle: Der unterschätzte Gesundheitsfaktor

Autor: malerdeck am 10. September 2012

Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sowie die Erfahrungen in der täglichen ärztlichen und psychotherapeutischen Praxis zeigen: Die emotionale Balance ist eine zentrale Voraussetzung für einen gesunden Körper.

Gleichgewicht der Gefühle

Die Welt der Gefühle ist der wohl am meisten vernachlässigte Faktor für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Psychohygiene bedeutet, auch diesen Bereich in Ordnung zu bringen. Das war bereits den Ärzten der Antike bekannt, die das Zwerchfell (als Hauptatemmuskel) als Sitz der Gefühle ansahen.

 Lassen Sie’s krachen

Es ist wie beim Klima: Eine immer gleich bleibende emotionale Wetterlage ist ungesund – nicht nur ständige Angst und Trauer, sondern auch ununterbrochene Fröhlichkeit ist schädlich.

 simplify-Tipp: Zwischendurch soll und darf es wie bei einem reinigenden Gewitter auch einmal richtig donnern. Gerade durch „negative“ Emotionen wie Ärger, gedrückte Stimmung oder das Spüren von Angst kommen Sie in Ihr inneres Gleichgewicht – die entscheidende Voraussetzung für eine überwiegend heitere, fröhliche Grundstimmung im Alltag.

Nehmen Sie’s wahr

Betrachten Sie Ihren Körper als den Resonanzboden Ihrer Gefühle und Gedanken. Emotionale Kompetenz heißt, die Körperempfindungen zu spüren, indem Sie Ihr Bewusstsein nach innen richten.

Das geht nur, wenn Sie sich von Außenreizen (Fernsehen, Computer) zumindest eine Zeit lang freimachen. Äußere Hektik und Anspannung behindern den feinen Zugang zum Inneren.

simplify-Tipp: Sehen Sie Ihre Körperempfindungen nicht als „Einbildung“, sondern beschreiben Sie halblaut und ohne Vorurteile, was sich in Ihnen abspielt: „Jetzt spüre ich Wut in den verspannten Schultern.“ – „Ich bin traurig und fühle einen Druck genau hier auf der Brust.“ – „Es tanzt vor lauter Freude in meinem Bauch.“ Mit tiefem, ruhigem und bewusstem Atmen können Sie diese Wahrnehmungen enorm verstärken.

Lassen Sie’s raus

Der nächste Schritt: Drücken Sie die Gefühle, die Sie in sich entdeckt haben, in angemessener Weise in Ihrem Alltag aus. Schlucken Sie’s nicht runter, sondern teilen Sie Ihre Empfindungen anderen mit – so präzise, wie Sie sie vorher empfunden haben, nicht nur als dumpfes Jammern. Gewinnen Sie Zugang zu Ihrem Innenleben, ballen Sie Ihre Fäuste, wagen Sie auch einmal ein lautes Wort.

simplify-Tipp: Richtigen Ärger werden Sie am besten los durch körperliche Bewegung (Laufen, Sport, handwerkliche Arbeit). Immer gut ist es auch, Empfindungen aufzuschreiben, in einem Tagebuch oder auch nur auf einem Zettel, den Sie danach ruhig wegwerfen können.

Zählen Sie’s auf

Wenn Sie gerade beim Schreiben sind: Erstellen Sie eine Liste aller Dinge, die Sie ärgern und die Sie belasten. Sie werden staunen, was sich da alles ansammelt, wenn Sie erst einmal damit begonnen haben: dauerhafte Überforderung durch ständige Arbeitsüberlastung, Kränkungen und Drohungen am Arbeitsplatz, einfach nur Lärm, Vorwürfe Ihres Partners oder von Verwandten, ein unangenehmer Nachbar, kaputte Geräte, Unordnung, Finanzsorgen, übertriebener Ehrgeiz, Erwartungen von anderen, Angst vor einer neuen Situation, Schulprobleme der Kinder usw.

simplify-Tipp: Kurzzeitiger Stress ist eher unproblematisch und bleibt biologisch folgenlos, wenn Sie sich mit anderen darüber aussprechen und eine substanzielle Verbesserung der Zustände herbeiführen können. Mit Entspannungsübungen, gutem Atmen und körperlichem Abreagieren lassen sich angespannte Phasen durchaus überstehen. Finden sich auf Ihrer Liste aber Punkte, die schon seit Jahren gleich bleibend bestehen, seien Sie alarmiert: Das ist der Stoff, aus dem Burnout und ernste Krankheiten entstehen können.

Sagen Sie Ja

Es ist keine Schande, sich in einer Lebenskrise zu befinden – sondern eine Aufgabe, die es mit Mut und Entschlossenheit zu lösen gilt. Lassen Sie sich bei diesem Prozess professionell unterstützen durch Ihren Arzt, einen Psychotherapeuten (manchmal in 1 Person) oder einen Coach.

simplify-Tipp: Sprechen Sie Menschen an, von denen Sie wissen, dass sie eine Krise gemeistert haben. Denn auch dazu sind Krisen da: aus ihnen zu lernen und das Gelernte an andere, hilfebedürftige Menschen weiterzugeben.

Autor: Dr. Franz Milz, weitere Infos unter kissyourlife.de

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simplify Allgemeinwissen: Ist Burnout nur ein Modewort?

Autor: malerdeck am 10. September 2012

Burnout oder Depression?

Es sei zwar zu begrüßen, dass die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht werde, sagt Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig.

Doch werde der inflationäre Gebrauch des schwammigen Begriffs Burnout von vielen Betroffenen und Experten als verwirrungstiftend, irreführend und längerfristig stigmaverstärkend eingeschätzt. Prof. Hegerl liefert 5 Gründe gegen das Modewort Burnout:

Burnout oder Depression?

1. Der Begriff Burnout ist nicht klar definiert und in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen gibt es keine Diagnose Burnout. Entsprechend liegen für die bunten psychischen Störungen, die alle unter Burnout zusammengefasst werden, auch keine Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch guten Studien vor.

2. Ein Großteil der Menschen, die wegen „Burnout“ eine längere Auszeit nehmen, leidet defacto schlicht an einer depressiven Erkrankung. Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitszeichen liegen vor, wozu immer auch das Gefühl tiefer Erschöpftheit gehört.

3. Wird Burnout als weniger stigmatisierende alternative Bezeichnung zu Depression verwendet, so wäre dies akzeptabel. Problematisch ist jedoch, dass der Begriff eine Selbstüberforderung oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert.

Auch wenn ausnahmslos jede Depression mit dem tiefen Gefühl der Erschöpftheit einhergeht, ist jedoch nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten eine tatsächliche Überforderung der Auslöser der Erkrankung.

4. Mit dem Begriff Burnout ist die Vorstellung verbunden, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen gute Bewältigungsstrategien sind. Verbirgt sich hinter diesem Begriff eine depressive Erkrankung, so sind dies jedoch oft keine empfehlenswerten und oft sogar gefährliche Gegenmaßnahmen.

Menschen mit depressiven Erkrankungen reagieren auf längeren Schlaf und eine längere Bettzeit nicht selten mit Zunahme der Erschöpftheit und Stimmungsverschlechterung.

5. Eine Vermengung von Stress, Burnout und Depression führt zu einer Verharmlosung der Depression. Stress, gelegentliche Überforderungen, Trauer sind Teil des Lebens und müssen nicht medizinisch behandelt werden.

Depression dagegen ist eine schwere Erkrankung, die sich wesentlich von dem Gefühl der Erschöpftheit unterscheidet, das wohl jeder Mensch bisweilen kennt. Die Verharmlosung der Depression verstärkt das Unverständnis gegenüber depressiv Erkrankten.

Der beste Weg zu einem optimalen Umgang mit der Erkrankung Depression ist es eine Depression auch Depression zu nennen.

Quelle: Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Stiftung Deutsche Depressionshilfe

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Einfacher unterwegs: Geschäftsreisen und Ferien ohne Stress

Autor: malerdeck am 25. Juli 2012

Entspannt verreisen

Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste! Wenn Sie einmal eine Einpackliste mit Ihren ganzen Reiseutensilien angefertigt haben, werden Sie die nächsten Reisen viel lockerer angehen. Die Liste am besten im Koffer aufbewahren.

Dort sollten Sie auch typische Reiseutensilien aufheben wie den Adapter für die ausländischen Steckdosen und den Impfpass. Lassen Sie am besten auch eine Badehose/Badeanzug im Koffer. Badezeug sollten Sie immer mitnehmen, auch im Winter, denn manchmal hat das Hotel ja unverhoffterweise einen Pool.

Nehmen Sie’s leicht!

Reisen Sie mit leichtem, einfachem Gepäck! Es sollte nur so viel sein, wie Sie selber tragen können. Gönnen Sie sich und Ihrem Rücken einen Rollenkoffer, und rollen Sie den, wann immer das geht, auch auf kleinen Strecken.

Tricks beim Packen

Profis packen die großen Stücke (Hosen, Röcke) unten in den Koffer. Der Blazer (mehr als 1 brauchen Sie nicht) wird mit der Innenseite nach außen daraufgelegt. Die nächste Schicht sind Kleider, Pullis, Hemden.

Heftig an Gewicht sparen Sie, wenn Sie nur 2 Paar Schuhe mitnehmen: Eines an den Füßen, das andere im Koffer. Wenn Sie das mit Strümpfen ausstopfen, sparen Sie zusätzlich Platz. In einem Schuh läßt sich auch die Ersatzbrille bruchsicher unterbringen. Mit Unterwäsche, Badezeug und den restlichen Socken werden dann die Lücken ausgefüllt.

Bei großen Taschen packen Sie mit der Rollmethode: Hosen, Röcke, Blusen, Hemden – alles mutig aufeinanderlegen und zu 1 oder 2 dicken Würsten zusammenrollen. Die einzelnen Rollen übereinandergestapelt in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie viel hineinpasst und wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen.

Der Farben-Kniff

Beschränken Sie Ihre Reisegarderobe auf 2 Farben, die zusammenpassen. Dann können Sie beliebig kombinieren und sparen leicht 2, 3 Stücke ein.

Literatur light

Viel Gewicht verursachen Bücher. Kopieren Sie sich aus dem dicken Reiseführer oder dem unentbehrlichen Fachbuch die Seiten, die Sie wirklich brauchen. Nehmen Sie nur das Buch mit, das Sie tatsächlich lesen werden, am besten als gewichtsparendes Taschenbuch.

Der einfache Kulturbeutel

Koffer packen

Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, und forsten Sie Ihren Beutel mit Waschzeug kritisch durch. Füllen Sie Shampoo, Cremes, Parfum oder Aftershave in kleine Plastikflaschen um (z. B. die Minishampoofläschchen aus Hotels), oder verwenden Sie gleich Probepackungen. Shampoo eignet sich übrigens prima zum Waschen von Wollsachen (Socken, Pulli) oder notfalls auch einem Hemd.

 Doppelt ist einfacher

Zahnpasta, Zahnbürste, Haarbürste und möglichst alle anderen ähnlichen Utensilien sollten Sie doppelt besitzen. Dann kann der Kulturbeutel in ständigem „Standby-Modus“ bleiben, und Sie müssen nicht in letzter Minute vor jeder Reise die Dinge von Ihrem Waschtisch einsammeln. Vielreisende Männer haben sogar einen 2. Rasierapparat.

Ihr Nützlichkeits-Center

Betrachten Sie den Kulturbeutel als Zentrale für all die übrigen praktischen Kleinigkeiten wie Sicherheitsnadeln, Mininähzeug (gibt’s manchmal in Hotels zum Mitnehmen), Taschenmesser, winzige Taschenlampe, Löffel (ersetzt notfalls auch Gabel und Messer) und – unbedingt – Büroklammern. Sie lassen sich als Lesezeichen oder Miniwäscheklammern verwenden, aufgebogen als Düsenreiniger, Dietrich für Kofferschlösser oder Ersatzgriff am Reißverschluss.

Schlussstress: Habe ich alles?

Für den Check vor der Abreise gibt es die Heinrich-Harrer-Methode. Der österreichische Forscher und Abenteurer stellte sich neben seinen Koffer und checkte seinen eigenen Körper durch, indem er bei den Füßen begann: Schuhe, Strümpfe – bis hinauf zu Schal, Sonnenbrille, Mütze. So war er auf Reisen stets komplett. Aber nicht den Schlafanzug vergessen!

Das wichtigste Wort

Merken Sie sich als wichtigste Frage vor jeder Abreise nur 1 Wort: Papiere??? Alles Wichtige ist aus Papier: Ausweis oder Pass (mindestens noch 6 Monate gültig, manche Länder lassen einen sonst nicht rein), eventuell Visum, Führerschein, Geld (auch solches aus Metall und Plastik!), Fahrkarten, Hotelgutscheine, Impfpass, Adressen (vor allem die am Urlaubsort). Alles andere lässt sich notfalls am Reiseziel besorgen.

Einfachheit abgucken

Sehen Sie jede Reise als Tripp in die Einfachheit an. Verglichen mit den vielen Sachen zu Hause stellt jeder Aufenthalt in der Fremde eine Vereinfachung dar. Hier können Sie ausprobieren, mit weniger Dingen auszukommen. Bringen Sie sich von jeder Reise ein paar neue Gewohnheiten zur Vereinfachung mit, die Sie anderen Menschen und anderen Ländern abgeschaut haben.

Ein paar Beispiele: In England gibt es in vielen Hotels keine Untertassen mehr, sondern die großen Kaffee- bzw. Teepötte (mugs). Das spart Geschirr, auch bei Ihnen zu Hause. Ebenso überflüssig sind im Zeitalter der praktischen Thermoskanne Kaffeekannen aus Porzellan.

In Finnland stehen an jedem Laden riesengroß die Öffnungszeiten, und zwar in einfachster Schreibweise: 9–17, 9–14. Sonst nichts. Da weiß man auf einen Blick, wann während der Woche und wann am Samstag geöffnet ist. Einfacher geht’s nicht, oder?

In fast allen europäischen Ländern außerhalb des Glas- und Pfandflaschenparadieses Deutschland gibt es Cola und Mineralwasser in kleinen, sehr haltbaren Einwegflaschen aus Plastik mit Schraubverschluss. Die sind der ideale Pausentrinkbehälter für Schulkinder.

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Dieser simplify-Tipp passt zum Maler: Farbtherapie – Color-Gesundheitstipps

Autor: malerdeck am 9. Juli 2012
Farbtherapie – Color-Gesundheitstipps

Farbtherapie – Color-Gesundheitstipps

Die Farbtherapie ist vor allem in Indien ein weit verbreitetes Heilverfahren.

Dort setzt man die Patienten in eine Wanne, die an einem sonnigen Platz im Freien steht und mit farbiger Seide oder Baumwolle abgedeckt wird.

Das gefilterte farbige Sonnenlicht trifft auf die Haut und wird vom Körper als Solarenergie aufgenommen.

Im Zimmer wirkt es etwas weniger stark, kann aber ausgeglichen werden, indem Sie sich gleichzeitig die entsprechende Farbe deutlich vorstellen.

Bei Erschöpfung, Energiemangel, Frösteln

Rot regt die Leber zur Blutbildung an und hilft beim Aufwärmen und Aufladen Ihrer „Batterien“. Eine rote Decke oder ein roter Schal über dem Becken stärkt die Nieren und Nebennieren. Das hilft gemäß der Farbtherapie gegen Erschöpfung und tut Ihrem Immunsystem gut. Legen Sie ein rotes Kissen in Ihren Lieblingssessel, um die Nieren von hinten mit wärmender Rot-Energie zu stärken.

Bei Kummer und seelischem Leid

Tragen Sie ein rosa Hemd, eine rosa Bluse oder legen Sie sich einen rosa Schal über den Brustkorb und stellen Sie sich mit geschlossenen Augen vor, dass Sie von einer guten, warmen Kraft umgeben sind. Fühlen Sie die Verbundenheit mit den guten Gedanken anderer Menschen.

Bei Kopfschmerzen, müden Augen, Fieber, Hitzschlag

Wählen Sie eine entspannte Haltung im Liegen oder Sitzen und legen Sie ein dunkelblaues Tuch über die Augen. Bei geistiger Erschöpfung, Fieber oder Hitzschlag legen Sie das blaue Tuch über Stirn und Schädeldecke. Schließen Sie für 1 Minute die Augen. Öffnen Sie danach Ihre Augen und sehen Sie 2 Minuten lang still das Blau an. Wenn Sie diese Übung ein paar Mal wiederholen, verschwinden Kopfschmerzen, und die unangenehmen Nebenwirkungen von Fieber gehen spürbar zurück.

Bei Schmerzen durch Verbrennungen

Hier empfiehlt die Farbtherapie: Tupfen Sie leichte Verbrennungen mit normalem Essig ab (keine Essigessenz!) und wickeln Sie dann einen dunkelblauen Verband um die Wunde. Er suggeriert Ihrem Körper Kühle und lindert damit den Juckreiz.

Bei Selbstzweifeln und Beziehungsproblemen

Orange vitalisiert und es bringt Körperflüssigkeiten und Gefühle in Bewegung. Legen Sie einen Schal oder ein Handtuch in Orange, Pfirsich oder Apricot um Hüften und Becken. Das muntert auf, wärmt und lässt Gefühle fließen.

Bei Angst, Unruhe und Verletzlichkeit

Ziehen Sie einen gelben Pullover an oder legen Sie ein gelbes Tuch über den Solarplexus (Körpermitte), wo wir unsere Ängste festhalten. Schützen Sie sich in aufregenden Situationen durch etwas Gelbes um die Taille (ein gelbes Top, einen gelben Gürtel). Atmen Sie so lange das Gelb bewusst tief ein und Ihre Angst aus, bis Sie das Gefühl haben, selbst gelbe Sonnenenergie auszustrahlen.

Bei Trägheit, Verdauungsbeschwerden und Hautunreinheiten

Auch hier wirkt nach der Farbtherapie Gelb heilsam. Setzen Sie sich auf ein gelbes Kissen und legen Sie sich für 30 Minuten ein gelbes Tuch auf den Bauch. Das Gelb stimuliert den Stoffwechsel und stellt eine positive Verbindung zu Milz und Bauchspeicheldrüse her, indem es sie zur Produktion von Insulin anregt. Benutzen Sie gelbes Geschirr, gelbe Tischsets oder Tischdecken.

Bei Stress und Bluthochdruck

Legen Sie sich auf eine grüne Decke oder ein grünes Handtuch und drapieren Sie einen grünen Schal über den Brustkorb. Statt Grün können Sie auch Türkis verwenden – das entspannt Ihren Verstand und macht Sie gleichzeitig frisch und munter.

Bei Nackensteife und Schulterverspannung

Hier hilft eine grüne Decke oder ein grüner Schal, den Sie über die Rückenlehne eines Sessels oder Stuhles breiten. Lehnen Sie sich sanft dagegen, entspannen Sie sich und stellen Sie sich mit geschlossenen Augen die Farbe Grün vor, etwa indem Sie in Gedanken über eine saftige Wiese spazieren.

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Ratgeber Geld: Wie Sie sich vor bösen finanziellen Überraschungen schützen

Autor: malerdeck am 27. Juni 2012

„Wo geht das Geld nur immer hin!“, klagen viele Menschen beim Betrachten ihrer Kontoauszüge. Klagen Sie nicht, sondern fragen Sie sich tatsächlich: „Wo geht mein Geld hin?“ Hier der simplify-Ratgeber Geld:


Ihr Geldabend

Reservieren Sie – zusammen mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin – einen Abend pro Monat für Geldangelegenheiten – etwa den 1. bzw. den letzten Tag des Monats oder den Samstag der Woche, in der Ihr Gehalt eingegangen ist. Verschaffen Sie sich mit einer Durchsicht Ihrer Kontoauszüge einen Überblick über Ihre Finanzen – und entdecken Sie dabei auch mögliche Fehler. Wichtig: Um unberechtigte Lastschriften (etwa durch den bereits gewechselten Telefonanbieter) zurückbuchen zu lassen, müssen Sie der Bank Ihren Widerspruch binnen 6 Wochen mitteilen.

simplify-Tipp für alle, die sich nur ungern mit Geld befassen: Machen Sie nicht nur den Kontocheck zur Routine. Finden Sie auch ein Ritual für einen angenehmen Ausklang des Abends, z. B. bei einem Glas Wein und gemeinsamem Blättern in Ihren Fotoalben.

Vorhersehen statt „nachsparen“

Schuldnerberater kennen das beschönigende Wort „nachsparen“ (= ungeplante Schulden abbauen). Sparen Sie sich die Zinsen für solche ungeplanten Schulden! Legen Sie am PC eine Excel- Tabelle an, in der Sie für jeden Monat alle monatlich, vierteljährlich … oder jährlich automatisch abgebuchten Beträge verzeichnen: von der Miete über Versicherungen bis zu Mitgliedsbeiträgen. Verwenden Sie zunächst die Vorjahresbeträge (alte Kontoauszüge!). Zukünftig müssen Sie nur noch Änderungen eintragen. Addieren Sie die Beträge für jeden Monat. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Geld in den einzelnen Monaten weggeht, ohne dass Sie Einfluss darauf haben, und wo die „Spitzenmonate“ liegen.

simplify-Tipp: Registrieren Sie beim Durchblättern der 2008er Kontoauszüge auch, in welchen Monaten andere hohe Belastungen auftraten: beispielsweise durch die Buchung der Urlaubsreise, durch Barabhebungen für den Urlaub selbst oder durch Feste wie Weihnachten oder einen groß gefeierten runden Geburtstag. Werden Sie dieses Jahr vergleichbare Kosten haben? Unser Ratgeber Geld sagt: Sparen Sie rechtzeitig darauf!

Entdecken Sie betrügerische Abbuchungen

Immer mehr Schindluder wird heute mit geklauten Kontodaten getrieben: So bestellen beispielsweise Betrüger im Internet Waren und lassen das Geld von fremden Bankkonten abbuchen.

simplify-Tipp: Wenn Sie im Internet shoppen, erhalten Sie in der Regel eine Bestellbestätigung per Mail. Sammeln Sie diese Mails in einem separaten Mailordner („Internetbestellungen“), und überprüfen Sie damit die Rechtmäßigkeit der Abbuchungen. Übrigens: Betrüger holen sich oft unauffällige Summen. Unser Ratgeber Geld sagt: Achten Sie auch auf Kleinbeträge.

Achten Sie auf Ihr Geld

Kontrollieren Sie Ihre Zahlungen per Karte

Je häufiger Sie mit Ihrer EC-Karte/Girocard zahlen und je geringer die Beträge sind, desto schneller verlieren Sie den Überblick.

simplify-Tipp: Sammeln Sie die Belege für Zahlungen per Karte getrennt von Ihren übrigen Rechnungen, und kontrollieren Sie monatlich, ob diese korrekt abgebucht sind. Vorsicht, wenn Sie im Geschäft mit Ihrer Bankkarte gezahlt haben und das System zunächst (scheinbar) nicht richtig funktioniert hat: Lassen Sie sich auch den Beleg für den Abbruch geben! Dann haben Sie etwas in der Hand, wenn Ihr Konto mehrfach belastet wird.

Kein Glücksfall: Zu wenig abgebucht

Das ist einem unserer Leser passiert: Die Kita seines Kindes hatte über 1 Jahr lang fälschlicherweise ermäßigte Gebühren abgebucht. Das Ergebnis: eine saftige Nachforderung, kurzfristig zu zahlen.

simplify-Tipp: Überprüfen Sie nicht nur, ob Dauerabbuchungen den Gebührenbescheiden entsprechen, sondern vergleichen Sie den aktuellen Bescheid auch mit seinem Vorgänger: Kann es sein, dass sich Ihre Kita-Beiträge nur marginal erhöht haben, obwohl Sie wesentlich mehr verdienen als letztes Jahr? Was ist mit der in der Zeitung angekündigten Erhöhung der Müllgebühren?

Handwerkerrechnungen im Visier behalten

Manche Handwerker, so unsere persönliche Erfahrung, sind so gut im Geschäft, dass sie keine Zeit finden, ihre Rechnungen zu schreiben. Wenn die Rechnung dann irgendwann bei Ihnen eintrudelt, sind Sie möglicherweise gerade knapp bei Kasse.

simplify-Tipp: Notieren Sie sich auf einem Post-it den voraussichtlichen Rechnungsbetrag (Kostenvoranschlag), und heften Sie den immer auf den vordersten Auszug neben den aktuellen Kontostand. Wenn Sie darüber nachdenken, ob diese oder jene Extra-Ausgaben im nächsten Monat drin sind, ziehen Sie diesen Betrag einfach von Ihrem Kontostand ab.

Freiberufler, aufgepasst!

Freiberufler täuschen sich oft darüber, wie viel Geld sie zur Verfügung haben. Schuld daran ist unter anderem die Umsatzsteuer, die sich erst einmal auf dem Konto sammelt, bis sie fällig wird.

simplify-Tipp: Kleben Sie wie bei ausstehenden Rechnungen ein Haftetikett mit den noch abzuführenden Umsatz- und Einkommensteuerbeträgen auf den aktuellen Auszug. So machen Sie sich klar: Dieses Geld ist nicht meins! Die Alternative: Richten Sie ein separates Konto ein, auf das Sie die Steuerbeträge jeweils gleich nach Eintreffen des Geldes überweisen.

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.