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Sparen à la simplify: So teilen Sie Ihre Finanzen richtig ein

Autor: malerdeck am 1. April 2014

Sparen müssen heutzutage nicht nur Regierungen, sondern auch viele Privathaushalte. Aber bitte lernen Sie an diesem Punkt nicht vom Staat: Dort wird häufig falsch gespart, es wird zu kurzfristig und hastig gedacht. Das führt zu einem Erlahmen der Lebensfreude und damit der Konjunktur. Mit diesen Finanztipps vermeiden Sie Ihre private Wirtschaftskrise:

Spartipps

Spartipps

Sparen Sie zukunftsorientiert

Viele Menschen empfinden Sparen als Entbehrung und etwas Negatives. Denken Sie um: Sehen Sie Sparen als ein Ansammeln von Geld für etwas Schönes, das Sie sich leisten möchten.Tun Sie das auch dann, wenn der Anlass Ihres Sparens ein gesunkenes Einkommen ist. Stellen Sie sich nicht vor, wie viel Euro Sie durch das Sparen nicht mehr haben, sondern wofür Sie sparen. Schalten Sie um von Vergangenheit auf Zukunft. Führen Sie sich Ihr positives Sparziel optisch vor Augen, indem Sie ein Foto Ihres Traumhauses im Geldbeutel mit sich tragen oder ein Bild Ihres Urlaubsortes aufhängen. Beginnen Sie am besten direkt mit der Realisierung Ihres Lieblings-Tagtraumes.

Sparen Sie in Euro

… und nicht in Prozent. Wenn ein Salatkopf von 99 auf 39 Cent heruntergesetzt wird, ist das ein enormer Prozentsatz, es sind aber nur 60 Cent. Dafür lohnt sich nicht einmal ein kleiner Umweg mit dem Auto (2 km = 80 Cent). Denken Sie um: Seien Sie großzügig im Kleinen und kleinlich im Großen. Die billigeren, aber auch weniger gut schmeckenden Kekse ersparen Ihnen nur wenig, kosten aber Spaß. Mit einer Baufinanzierung, deren Zinssatz um nur wenige Stellen hinter dem Komma günstiger ist, können Sie dagegen tausende von Euro im Jahr sparen. In absoluten Zahlen zu rechnen ist also einer der wichtigsten Finanztipps.

Sparen Sie sichtbar

Sparen

Rücklagen bilden

Rücklagen fürs Alter sind gut. Wenn es aber ausschließlich in Form von Wertpapieren geschieht, gehen Sie für den (gar nicht so unwahrscheinlichen) Fall einer globalen Währungskrise ein hohes Risiko ein. Denken Sie um: Investieren Sie in Sachwerte, die Freude machen. Ins eigene Heim, Kunstgegenstände, Gold, Antiquitäten (die zurzeit stark unterbewertet sind). Zählen Sie auch kulturelle Erlebnisse, Reisen und Bildung als Investition in Ihre Zukunft. Worauf werden Sie im Alter stolz und froh zurückblicken? Das sind selten Geldsummen, sondern wertvolle Augenblicke und Momente, in denen Ihnen Geld überhaupt nichts bedeutet hat!

Sparen Sie Zeit

Wer nicht warten kann oder immer mit knappem Terminplan lebt, hat viele unnötige Ausgaben. Denken Sie um: Lassen Sie lieber einmal eine Mahlzeit ausfallen (das ist durchaus gesund) und essen Sie dann gut, als dass Sie sich mit Fastfood voll stopfen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleben Sie oft mehr vom Flair einer Stadt als im teuren Taxi. Gut vorausgeplante Flugreisen sind (vor allem im Inland) billiger als das Buchen wenige Tage vor Abflug. Kaufen Sie Obst und Gemüse saisonal ein, dann ist es am leckersten und günstigsten. Bei Bekleidung ist es umgekehrt: Ist der Winter vorbei, werden die warmen Sachen herabgesetzt.

Sparen Sie keine Steuern

Jedes Steuersparmodell (von denen es sowieso nur noch wenige gibt) beruht darauf, dass Sie jemand anderem zunächst etwas zahlen: einem Bauträger oder einer Containerspedition. Oder sich sogar verschulden. Denken Sie um: Sagen Sie nicht „Das Finanzamt zieht mir soundsoviel ab“, sondern sehen Sie Ihre Steuern als Ihren Beitrag für das Gemeinwesen, von dem auch Sie jeden Tag profitieren. Lernen Sie von den Skandinaviern (bei denen die Spitzensteuersätze viel höher liegen als bei uns), die sich als Teil des Staates fühlen und selten von „denen da oben“ reden würden.

Wut enthält viel Energie

Sparen Sie sich Ärger

Sparen Sie sich Ärger

Manche Menschen sehen die Zeit des Sparens als Durststrecke und sehen erst das Ziel am Ende als Erleichterung. Denken Sie um: Genießen Sie bereits den Weg zum Ziel. Freuen Sie sich darüber, dass Sie als Sparer Herr über das Geld sind und nicht das Geld über Sie.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Alltagshilfen: Geld sparen ohne Geiz

Autor: malerdeck am 22. Juli 2013
Spartipps

Spartipps

Wenn das Geld nicht mehr für den bisherigen Lebensstil reicht, versuchen Menschen meist, zu sparen und sich frühere Wohltaten nicht mehr zu gönnen. Doch damit geraten sie in einen Teufelskreis: Zunächst sind sie nur unzufrieden, dann aber versinken sie in Wut und Selbstmitleid.

Mit unseren Spartipps können Sie ohne signifikanten Verlust an Lebensqualität sparsamer mit Ihren Finanzen umgehen:

Schreiben Sie Ihre Ausgaben auf

Richten Sie sich dafür ein Notizheft ein. Durch den schriftlichen Vorgang verdeutlichen Sie sich, wie viel Geld Sie wofür ausgeben. Sie werden feststellen: So manch ein Spontankauf wird schon wegen des Aufschreibens unterbleiben. Sie werden sich bereits auf dem Weg zur Kasse vor Augen führen, wie Sie den Kauf in Ihrem Heft vermerken. Die eine oder andere Ausgabe werden Sie noch einmal gründlich überdenken oder ganz unterlassen.

Zahlen Sie bar

Achten Sie auf Ihr Geld

Achten Sie auf Ihr Geld

Fast überall können Sie heute per Scheckkarte bezahlen. Doch im Schnitt geben Kunden bei dieser bequemen Methode doppelt so viel Geld aus. Ein Portmonee ist die einfachste Art, einen Überblick über die persönliche Finanzsituation zu behalten.

Nehmen Sie Ihre Eurocheque-Karte nur mit, wenn Sie einen größeren Geldbetrag bezahlen müssen, den Sie nicht in bar bei sich führen wollen. Stellen Sie sich beim Bezahlen den Betrag in Euroscheinen vor. Würden Sie den Kauf auch dann tätigen?

Geben Sie nie mehr Geld aus, als Sie haben

Die Aufnahme eines Kredits ist nur sinnvoll, wenn Sie in Immobilien oder Ihr eigenes Unternehmen investieren wollen. Entscheidend ist, dass Sie für den Kredit einen preisstabilen Gegenwert erhalten. Lassen Sie deshalb die Finger von Krediten für einen Neuwagen oder andere Gegenstände, die ihren Wert schnell verlieren können.

Kontrollieren Sie Ihr Konto

Lesen Sie Ihre Kontoauszüge gewissenhaft. Es kann durchaus passieren, dass Ihre Bank eine Abbuchung vornimmt, die Sie nicht veranlasst haben. Schreiben Sie den Zweck einer Ausgabe auf den Auszug, wenn er aus dem Buchungstext nicht eindeutig hervorgeht. Sorgen Sie für einen „hohen Pegelstand“ auf Ihrem Konto, den Sie nie unterschreiten. Das vermittelt – auch bei knappen Ressourcen – ein wichtiges Reichtumsgefühl. Außerdem ersparen Sie sich damit die exorbitant hohen Überziehungszinsen.

Lassen Sie los

Spartipps

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Viele denken, sie werden dadurch reich, dass Sie Ihren Mitmenschen keinen Cent abgeben, sondern all Ihr Geld ausschließlich für sich selbst behalten. Dabei übersehen sie: Wenn Sie auch nur einen kleinen Teil Ihres Geldes mit anderen teilen, fühlen Sie sich nicht nur reicher, sondern Sie werden es auch. Denn um reich zu bleiben, werden Sie die 1. Ausgabe nach einer solchen Großzügigkeit genau überdenken.

Klammern Sie sich also nicht an Ihre Euros, sondern unterstützen Sie andere Menschen. Spenden Sie an Bedürftige. Geben Sie großzügig Trinkgeld, wenn Sie nett bedient worden sind. Hier beträgt der Unterschied zwischen Geiz und Großzügigkeit gerade mal ein paar Euro. Der Dichter Ambrose Bierce drückte es so aus: „Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.“

Spielen Sie nicht

Lotterien oder andere Glücksspiele sind eine schlechte Geldanlage und streng genommen nur eine großzügige Spende an den Staat. Ebenso riskante Aktienempfehlungen oder (Hedge)Fonds, die übermäßige Gewinne versprechen. Faustregel bei Spartipps: Wenn Kleinsparern wie Ihnen außergewöhnliche Geldanlagen angeboten werden, haben die Großen vorher den Teich leer gefischt.

Suchen Sie Verbündete

Es ist sehr belastend, wenn Sie nach außen wohlhabender wirken möchten, als Sie es in Wirklichkeit sind. Seien Sie ehrlich zu anderen. Sagen Sie es, wenn Sie sparsam wirtschaften müssen, aber ohne zu jammern. Vermeiden Sie die schlimmsten Ausgabenfallen: Essen gehen, neue Schuhe, teure Kleidung.

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Ratgeber Geld: Wie Sie sich vor bösen finanziellen Überraschungen schützen

Autor: malerdeck am 27. Juni 2012

„Wo geht das Geld nur immer hin!“, klagen viele Menschen beim Betrachten ihrer Kontoauszüge. Klagen Sie nicht, sondern fragen Sie sich tatsächlich: „Wo geht mein Geld hin?“ Hier der simplify-Ratgeber Geld:


Ihr Geldabend

Reservieren Sie – zusammen mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin – einen Abend pro Monat für Geldangelegenheiten – etwa den 1. bzw. den letzten Tag des Monats oder den Samstag der Woche, in der Ihr Gehalt eingegangen ist. Verschaffen Sie sich mit einer Durchsicht Ihrer Kontoauszüge einen Überblick über Ihre Finanzen – und entdecken Sie dabei auch mögliche Fehler. Wichtig: Um unberechtigte Lastschriften (etwa durch den bereits gewechselten Telefonanbieter) zurückbuchen zu lassen, müssen Sie der Bank Ihren Widerspruch binnen 6 Wochen mitteilen.

simplify-Tipp für alle, die sich nur ungern mit Geld befassen: Machen Sie nicht nur den Kontocheck zur Routine. Finden Sie auch ein Ritual für einen angenehmen Ausklang des Abends, z. B. bei einem Glas Wein und gemeinsamem Blättern in Ihren Fotoalben.

Vorhersehen statt „nachsparen“

Schuldnerberater kennen das beschönigende Wort „nachsparen“ (= ungeplante Schulden abbauen). Sparen Sie sich die Zinsen für solche ungeplanten Schulden! Legen Sie am PC eine Excel- Tabelle an, in der Sie für jeden Monat alle monatlich, vierteljährlich … oder jährlich automatisch abgebuchten Beträge verzeichnen: von der Miete über Versicherungen bis zu Mitgliedsbeiträgen. Verwenden Sie zunächst die Vorjahresbeträge (alte Kontoauszüge!). Zukünftig müssen Sie nur noch Änderungen eintragen. Addieren Sie die Beträge für jeden Monat. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Geld in den einzelnen Monaten weggeht, ohne dass Sie Einfluss darauf haben, und wo die „Spitzenmonate“ liegen.

simplify-Tipp: Registrieren Sie beim Durchblättern der 2008er Kontoauszüge auch, in welchen Monaten andere hohe Belastungen auftraten: beispielsweise durch die Buchung der Urlaubsreise, durch Barabhebungen für den Urlaub selbst oder durch Feste wie Weihnachten oder einen groß gefeierten runden Geburtstag. Werden Sie dieses Jahr vergleichbare Kosten haben? Unser Ratgeber Geld sagt: Sparen Sie rechtzeitig darauf!

Entdecken Sie betrügerische Abbuchungen

Immer mehr Schindluder wird heute mit geklauten Kontodaten getrieben: So bestellen beispielsweise Betrüger im Internet Waren und lassen das Geld von fremden Bankkonten abbuchen.

simplify-Tipp: Wenn Sie im Internet shoppen, erhalten Sie in der Regel eine Bestellbestätigung per Mail. Sammeln Sie diese Mails in einem separaten Mailordner („Internetbestellungen“), und überprüfen Sie damit die Rechtmäßigkeit der Abbuchungen. Übrigens: Betrüger holen sich oft unauffällige Summen. Unser Ratgeber Geld sagt: Achten Sie auch auf Kleinbeträge.

Achten Sie auf Ihr Geld

Kontrollieren Sie Ihre Zahlungen per Karte

Je häufiger Sie mit Ihrer EC-Karte/Girocard zahlen und je geringer die Beträge sind, desto schneller verlieren Sie den Überblick.

simplify-Tipp: Sammeln Sie die Belege für Zahlungen per Karte getrennt von Ihren übrigen Rechnungen, und kontrollieren Sie monatlich, ob diese korrekt abgebucht sind. Vorsicht, wenn Sie im Geschäft mit Ihrer Bankkarte gezahlt haben und das System zunächst (scheinbar) nicht richtig funktioniert hat: Lassen Sie sich auch den Beleg für den Abbruch geben! Dann haben Sie etwas in der Hand, wenn Ihr Konto mehrfach belastet wird.

Kein Glücksfall: Zu wenig abgebucht

Das ist einem unserer Leser passiert: Die Kita seines Kindes hatte über 1 Jahr lang fälschlicherweise ermäßigte Gebühren abgebucht. Das Ergebnis: eine saftige Nachforderung, kurzfristig zu zahlen.

simplify-Tipp: Überprüfen Sie nicht nur, ob Dauerabbuchungen den Gebührenbescheiden entsprechen, sondern vergleichen Sie den aktuellen Bescheid auch mit seinem Vorgänger: Kann es sein, dass sich Ihre Kita-Beiträge nur marginal erhöht haben, obwohl Sie wesentlich mehr verdienen als letztes Jahr? Was ist mit der in der Zeitung angekündigten Erhöhung der Müllgebühren?

Handwerkerrechnungen im Visier behalten

Manche Handwerker, so unsere persönliche Erfahrung, sind so gut im Geschäft, dass sie keine Zeit finden, ihre Rechnungen zu schreiben. Wenn die Rechnung dann irgendwann bei Ihnen eintrudelt, sind Sie möglicherweise gerade knapp bei Kasse.

simplify-Tipp: Notieren Sie sich auf einem Post-it den voraussichtlichen Rechnungsbetrag (Kostenvoranschlag), und heften Sie den immer auf den vordersten Auszug neben den aktuellen Kontostand. Wenn Sie darüber nachdenken, ob diese oder jene Extra-Ausgaben im nächsten Monat drin sind, ziehen Sie diesen Betrag einfach von Ihrem Kontostand ab.

Freiberufler, aufgepasst!

Freiberufler täuschen sich oft darüber, wie viel Geld sie zur Verfügung haben. Schuld daran ist unter anderem die Umsatzsteuer, die sich erst einmal auf dem Konto sammelt, bis sie fällig wird.

simplify-Tipp: Kleben Sie wie bei ausstehenden Rechnungen ein Haftetikett mit den noch abzuführenden Umsatz- und Einkommensteuerbeträgen auf den aktuellen Auszug. So machen Sie sich klar: Dieses Geld ist nicht meins! Die Alternative: Richten Sie ein separates Konto ein, auf das Sie die Steuerbeträge jeweils gleich nach Eintreffen des Geldes überweisen.

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Die Spartipps der Millionäre … auch wenn Sie keiner werden wollen

Autor: malerdeck am 7. Februar 2012

20 Jahre lang haben Thomas Stanley und William Danko Millionäre interviewt – Menschen mit einem während ihres Arbeitslebens erwirtschafteten Nettovermögen von über 1 Million Dollar (also keine reichen Erben). Die folgenden Regeln fassen ihre Beobachtungen und die Spartipps, die sich daraus ergeben, zusammen.

Die Spartipps der Millionäre ... auch wenn Sie keiner werden wollen

Beschließen Sie, finanziell erfolgreich zu sein

Das ist etwas anderes, als sich Geld zu wünschen, darauf zu hoffen oder sich danach zu sehnen. Finanzielle Unabhängigkeit ist keine Glückssache, sondern Ergebnis eines Plans. Auf dem Weg dorthin geht es in der Regel ziemlich anstrengend und unbequem zu. Millionäre sind Menschen, die dazu bereit waren.

Verstehen Sie, wie Geld funktioniert

Finanzwesen, Wirtschaft oder Investmentstrategien gehörten bei den wenigsten Menschen zu ihrer Ausbildung. Viele haben nicht einmal gelernt, wie sie ihr Konto ausgeglichen halten können. Um zu Geld zu kommen, müssen Sie etwas darüber wissen. Lesen Sie, besuchen Sie Kurse, nehmen Sie an Internet-Foren teil, treffen Sie sich mit finanziell erfolgreichen Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis. Wenn Sie diesen der vielen Spartipps befolgen, können Sie realistischer planen und sie können selbstbewusster mit Ihrem Geld umgehen.

Klären Sie Ihre Beziehung zum Geld

Manche Menschen brauchen Geld zum Angeben, zum Prassen, zum Einkaufen. Andere schätzen am Geld das Gefühl der Sicherheit, der Macht, der Möglichkeiten, der Erotik. Was auch immer Ihre Beziehung zum Mammon ist – machen Sie sich Ihre Einstellung ehrlich klar. Niemand wird durch Geld ein besserer Mensch, im Gegenteil: Rechnen Sie damit, dass Ihre unangenehmen Eigenschaften um so stärker ans Tageslicht drängen.

Setzen Sie sich Ziele

Ziele, die für Sie eine Herausforderung, aber nicht unrealistisch sind. Am wichtigsten: Fordern Sie sich heraus, indem Sie sich ein festes Datum setzen, an dem alle Ihre Schulden und Kredite getilgt sein werden. Akzeptieren Sie keine Kredite mit Tilgungsaussetzung, sondern bauen Sie Schulden stets kontinuierlich ab. Verpflichten Sie sich, am Monatsbeginn einen festen Betrag zurückzulegen. Spartipps wie dieser erfordern zwar viel Geduld und Durchhaltevermögen, der Erfolg fühlt sich dann aber umso besser an.

Erstellen Sie ein Budget

Ein Etatplan ist eine Kombination aus Träumen und Anstrengungen. Setzen Sie sich feste Beträge für schöne, auch unnütze Dinge. Schützen Sie sich vor Impulsanschaffungen und Kaufrauschphasen. Ein Etatplan ist Ihre Landkarte zum Ziel. Ohne Karte gehen Sie verloren!

Reduzieren Sie Ihre Ausgaben

Für viele erstaunlich: Zuerst der Plan, dann das Sparen. Wenn Sie dank Ihres Budgetplans Kontrolle über Ihr Geld bekommen, haben Sie mächtige neue Gründe, Ihre alltäglichen Ausgaben zu senken. Stanley und Danko stellten erstaunt fest: Fast alle Millionäre leben „unter ihren Verhältnissen“.

Investieren Sie

Geld ausgeben oder mit Geld spekulieren – beides Wege ins Unglück. Es kann auch ein Fehler sein, das eigene Einkommen zu steigern, denn damit zahlen Sie auch mehr Steuern. Geld, das auf Ihr Konto fließt, wird leicht ausgegeben. Millionäre kauften Aktien, Immobilien oder Firmenanteile. Folgen Sie solchen Spartipps, investieren Sie in Aktivposten, die im Wert steigen – und die nicht so leicht schnell mal zu veräußern sind.

Sparen Sie Steuern

Aber nicht, indem Sie für fragwürdige Anlagen (Medienfonds, Schiffsbeteiligungen) neue Schulden machen. Helfen Sie mit Ihrem Geld, spenden Sie an humanitäre Organisationen, und reduzieren Sie dadurch Ihre Steuerlast. Lassen Sie sich helfen, zum Beispiel von Steuerberatern – deren Honorare sind ebenfalls von der Steuer absetzbar.

Vermeiden Sie den Geiz

„Die meisten Menschen werden nicht reich, weil sie all ihr Geld für sich behalten.“ Die Lehre aus diesem Sprichwort: Teilen Sie Ihren Besitz, investieren Sie in die Gemeinschaft, seien Sie gastfreundlich und großzügig. „Wir haben auch geizige Millionäre getroffen,“ stellten Stanley und Danko fest, „aber es waren wenige, und mit keinem von ihnen wollten wir tauschen.“

Weitere Gedanken finden Sie in dem englischen Buch: Thomas Stanley and William Danko, The Millionaire Next Door, Pocket Books.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Geldgeheimnisse: Was machen die Reichen schlauer als andere?

Autor: malerdeck am 20. Juni 2011

Geldgeheimnisse: Was machen die Reichen schlauer als andere?

 

Geldgeheimnisse der Reichen

Finanziell erfolgreiche Menschen nutzen das Gesetz der Ansammlung: Alles Große im Leben ist ein Zusammenspiel unzähliger kleiner Anstrengungen und Opfer – wie ein Schneeball, der Schneeflocke um Schneeflocke an sich bindet, bis er als kolossale Schneekugel ins Tal rauscht.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen Effekt für Ihre persönliche finanzielle Situation sinnvoll nutzen können.

Warum Zeit Geld ist

Die Basis für jeden finanziellen Erfolg ist Wissen, auf welchem Gebiet auch immer: Menschenkenntnis, Fachkompetenz, Organisationsqualitäten. Ihre gesammelten Kenntnisse setzen sich zusammen aus Tausenden kleinen Informations- und Erfahrungsschnipseln. Je mehr es sind, desto besser können sie sich untereinander vernetzen und zu tragfähigen Modellen entwickeln.

Rom wurde nicht an 1 Tag erbaut. Wissen erfordert Zeit: lesen, Menschen treffen, Medien sehen und hören, sich Gedanken machen. Hinter jedem kompetenten Experten, den Sie bewundern, steht eine lange Geschichte intensiver Auseinandersetzungen. Suchen Sie sich den Bereich, der Sie am meisten interessiert und motiviert. Lernen Sie, was Sie lernen müssen, um selbst zum Experten zu werden. Kompetenz stellt einen Wert dar, der sich immer auch finanziell niederschlagen wird.

Öffnen Sie dem Reichtum die Tür

Auch das größte Vermögen ist eine Ansammlung vieler kleiner Sparpakete – und eines dieser Pakete ist Ihre Ausgangsbasis. Das Geheimnis des Geldes: Sobald Sie es konsequent sammeln, entsteht neue Energie. Das Gesetz der Anziehung kann sich entfalten: Geld wirkt auf Geld wie ein Magnet.

Wer den Cent nicht ehrt, ist des Euros nicht wert. Finanziell erfolgreiche Menschen erzählen stets die gleiche Geschichte: Sobald sie angefangen hatten, Geld beiseite zu legen, kam mehr davon in ihr Leben. Die Höhe der ersten Beträge ist dabei zweitrangig. Beginnen Sie heute, den Grundstein für Ihr Vermögen zu legen. Nicht nur durch Sparen, sondern auch durch neue Einnahmequellen. Sehen Sie sich – wie viele US-Amerikaner – nach einem Zweit-Verdienst um. Nutzen Sie jede Gelegenheit, um die magnetische Anziehungskraft Ihrer Finanzen zu erhöhen.

Geldgeheimnisse der Reichen

Sammeln Sie die nötige Erfahrung

Die 3. Zutat des Erfolgs ist Erfahrung. Sie ist unbezahlbar, braucht ebenfalls Zeit – und den Mut, Fehler zu machen. Erfolgreiche Menschen haben auf ihrem Fachgebiet auch von diesem Rohstoff mehr als andere.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Viele Menschen brechen nicht aus ihrer Kuscheligkeit aus, weil sie Angst haben, zu scheitern. Aber wenn Sie sich nicht aus Ihrem Lehnsessel erheben, werden Sie nicht kompetent und aktiv genug werden, um zu verdienen, was Sie verdienen möchten. Lassen Sie nicht locker! Wenn Sie sinnlos Zeit vertrödeln, bringt Sie das von Ihrem Ziel weg, denn Wissen unterliegt dem Verfall und veraltet.

Alles zählt

Das ist der Schlüssel zum Gesetz der Anhäufung. Jedes Detail Ihres Wissens, Ihrer Arbeit und Ihrer Erfahrung zählt. Vertrauen Sie darauf, gerade wenn der Effekt nicht sofort spürbar ist. Es zählt nicht nur das, von dem Sie wollen, dass es zählt. Alles zählt – als Plus in Ihrer persönlichen Bilanz. „Warum sammeln? Ich lebe heute!“ sagen Nichtsparer. Halten Sie dem entgegen: „Ich lebe heute – und morgen!“

Ihr Aktionsplan

1. Beginnen Sie damit, den Wissensbereich zu studieren, der Sie bei Ihrem Streben nach finanziellem Wachstum am meisten unterstützt. Genießen Sie, was Sie auf Ihrem Gebiet schon wissen, und lernen Sie Neues. Entwickeln Sie sich zum Experten.

2. Legen Sie gleichzeitig Geld beiseite. Bleiben Sie konsequent und lassen Sie von Ihren Ersparnissen die Finger. Suchen Sie nach Extra-Möglichkeiten, den Topf zu füllen.

3. Probieren Sie jeden Tag in Ihrem Bereich etwas Mutiges: Gehen Sie auch verrückt erscheinenden Ideen nach. Erarbeiten Sie sich langsam, aber sicher einen Erfahrungsschatz.

4. Geben Sie Ihrem und damit dem Wachstum Ihrer Finanzen die nötige Zeit. Es dauert Monate, Jahre, ja eigentlich ein ganzes Leben lang. Das macht nichts. Fangen Sie nur heute an. Und bleiben Sie täglich am Ball.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter

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