Artikel vom Autor:
Ein 74-jähriges Geburtstagskind, bedankt sich für meinen Geburtstagsreim per Email
Sage mir bitte niemand, dass ältere Herrschaften nicht auch im Internet unterwegs sind. Dieses 74-jährige Geburtstagskind, bedankte sich heute für meine Reimglückwünsche per Email.
Es berührt mich immer wieder zu erfahren, wie sehr sich die Menschen über meine Glückwünsche freuen. Gerne bereite ich anderen Menschen eine Freude.
Wenn Sie meine persönliche Strategie und Motive meiner Geburtstagreime noch nicht kennen, können Sie sie hier nachlesen: Mundpropaganda und Kundengewinnung durch gereimte Geburtstagsbriefe.
Was diese Firma wohl macht?
Heute Mittag dieses Fahrzeug gesehen. Unter „RIESENmikroben“ kann ich mir nichts vorstellen, Sie?
Anruf von eben: „Wir haben den Teppichboden und alle Materialien da, jetzt brauchen wir Hilfe beim Verlegen“
Eben hatte ich den Anruf einer jungen Dame (die Stimme hörte sich jedenfalls jung an):
„Guten Morgen, wir haben den Teppichboden und alle erforderlichen Materialien schon gekauft. Mein Mann traut sich das aber jetzt doch nicht zu. Wir brauchen deshalb Hilfe beim Verlegen.“
Meine Antwort: „Das tut mir aber leid, da können wir Ihnen leider nicht helfen. Mein Vorschlag: Wenden Sie sich an das Unternehmen, bei dem Sie den Teppichboden und die anderen Materialien gekauft haben. Dort kann man Ihnen bestimmt helfen.“
Vergleichsweise ist das etwa so, als kaufe ich mir im Baumarkt billiges Motoröl. Beim fälligen Kundendienst fahre ich in die Mercedes-Werkstatt und bitte daraum, beim Ölwechsel dieses Motröl zu verwenden.
Oder ich bringe, aus Ersparnisgründen, in´s Restaurant mein eigenes Fleich mit, das mir der Koch dann zubereiten soll. So wird das Wiener Schnitzel entsprechend billiger! 😉
Das Gleichgewicht der Gefühle: Der unterschätzte Gesundheitsfaktor
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sowie die Erfahrungen in der täglichen ärztlichen und psychotherapeutischen Praxis zeigen: Die emotionale Balance ist eine zentrale Voraussetzung für einen gesunden Körper.
Die Welt der Gefühle ist der wohl am meisten vernachlässigte Faktor für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Psychohygiene bedeutet, auch diesen Bereich in Ordnung zu bringen. Das war bereits den Ärzten der Antike bekannt, die das Zwerchfell (als Hauptatemmuskel) als Sitz der Gefühle ansahen.
Lassen Sie’s krachen
Es ist wie beim Klima: Eine immer gleich bleibende emotionale Wetterlage ist ungesund – nicht nur ständige Angst und Trauer, sondern auch ununterbrochene Fröhlichkeit ist schädlich.
simplify-Tipp: Zwischendurch soll und darf es wie bei einem reinigenden Gewitter auch einmal richtig donnern. Gerade durch „negative“ Emotionen wie Ärger, gedrückte Stimmung oder das Spüren von Angst kommen Sie in Ihr inneres Gleichgewicht – die entscheidende Voraussetzung für eine überwiegend heitere, fröhliche Grundstimmung im Alltag.
Nehmen Sie’s wahr
Betrachten Sie Ihren Körper als den Resonanzboden Ihrer Gefühle und Gedanken. Emotionale Kompetenz heißt, die Körperempfindungen zu spüren, indem Sie Ihr Bewusstsein nach innen richten.
Das geht nur, wenn Sie sich von Außenreizen (Fernsehen, Computer) zumindest eine Zeit lang freimachen. Äußere Hektik und Anspannung behindern den feinen Zugang zum Inneren.
simplify-Tipp: Sehen Sie Ihre Körperempfindungen nicht als „Einbildung“, sondern beschreiben Sie halblaut und ohne Vorurteile, was sich in Ihnen abspielt: „Jetzt spüre ich Wut in den verspannten Schultern.“ – „Ich bin traurig und fühle einen Druck genau hier auf der Brust.“ – „Es tanzt vor lauter Freude in meinem Bauch.“ Mit tiefem, ruhigem und bewusstem Atmen können Sie diese Wahrnehmungen enorm verstärken.
Lassen Sie’s raus
Der nächste Schritt: Drücken Sie die Gefühle, die Sie in sich entdeckt haben, in angemessener Weise in Ihrem Alltag aus. Schlucken Sie’s nicht runter, sondern teilen Sie Ihre Empfindungen anderen mit – so präzise, wie Sie sie vorher empfunden haben, nicht nur als dumpfes Jammern. Gewinnen Sie Zugang zu Ihrem Innenleben, ballen Sie Ihre Fäuste, wagen Sie auch einmal ein lautes Wort.
simplify-Tipp: Richtigen Ärger werden Sie am besten los durch körperliche Bewegung (Laufen, Sport, handwerkliche Arbeit). Immer gut ist es auch, Empfindungen aufzuschreiben, in einem Tagebuch oder auch nur auf einem Zettel, den Sie danach ruhig wegwerfen können.
Zählen Sie’s auf
Wenn Sie gerade beim Schreiben sind: Erstellen Sie eine Liste aller Dinge, die Sie ärgern und die Sie belasten. Sie werden staunen, was sich da alles ansammelt, wenn Sie erst einmal damit begonnen haben: dauerhafte Überforderung durch ständige Arbeitsüberlastung, Kränkungen und Drohungen am Arbeitsplatz, einfach nur Lärm, Vorwürfe Ihres Partners oder von Verwandten, ein unangenehmer Nachbar, kaputte Geräte, Unordnung, Finanzsorgen, übertriebener Ehrgeiz, Erwartungen von anderen, Angst vor einer neuen Situation, Schulprobleme der Kinder usw.
simplify-Tipp: Kurzzeitiger Stress ist eher unproblematisch und bleibt biologisch folgenlos, wenn Sie sich mit anderen darüber aussprechen und eine substanzielle Verbesserung der Zustände herbeiführen können. Mit Entspannungsübungen, gutem Atmen und körperlichem Abreagieren lassen sich angespannte Phasen durchaus überstehen. Finden sich auf Ihrer Liste aber Punkte, die schon seit Jahren gleich bleibend bestehen, seien Sie alarmiert: Das ist der Stoff, aus dem Burnout und ernste Krankheiten entstehen können.
Sagen Sie Ja
Es ist keine Schande, sich in einer Lebenskrise zu befinden – sondern eine Aufgabe, die es mit Mut und Entschlossenheit zu lösen gilt. Lassen Sie sich bei diesem Prozess professionell unterstützen durch Ihren Arzt, einen Psychotherapeuten (manchmal in 1 Person) oder einen Coach.
simplify-Tipp: Sprechen Sie Menschen an, von denen Sie wissen, dass sie eine Krise gemeistert haben. Denn auch dazu sind Krisen da: aus ihnen zu lernen und das Gelernte an andere, hilfebedürftige Menschen weiterzugeben.
Autor: Dr. Franz Milz, weitere Infos unter kissyourlife.de
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
simplify Allgemeinwissen: Ist Burnout nur ein Modewort?
Burnout oder Depression?
Es sei zwar zu begrüßen, dass die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht werde, sagt Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig.
Doch werde der inflationäre Gebrauch des schwammigen Begriffs Burnout von vielen Betroffenen und Experten als verwirrungstiftend, irreführend und längerfristig stigmaverstärkend eingeschätzt. Prof. Hegerl liefert 5 Gründe gegen das Modewort Burnout:
1. Der Begriff Burnout ist nicht klar definiert und in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen gibt es keine Diagnose Burnout. Entsprechend liegen für die bunten psychischen Störungen, die alle unter Burnout zusammengefasst werden, auch keine Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch guten Studien vor.
2. Ein Großteil der Menschen, die wegen „Burnout“ eine längere Auszeit nehmen, leidet defacto schlicht an einer depressiven Erkrankung. Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitszeichen liegen vor, wozu immer auch das Gefühl tiefer Erschöpftheit gehört.
3. Wird Burnout als weniger stigmatisierende alternative Bezeichnung zu Depression verwendet, so wäre dies akzeptabel. Problematisch ist jedoch, dass der Begriff eine Selbstüberforderung oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert.
Auch wenn ausnahmslos jede Depression mit dem tiefen Gefühl der Erschöpftheit einhergeht, ist jedoch nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten eine tatsächliche Überforderung der Auslöser der Erkrankung.
4. Mit dem Begriff Burnout ist die Vorstellung verbunden, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen gute Bewältigungsstrategien sind. Verbirgt sich hinter diesem Begriff eine depressive Erkrankung, so sind dies jedoch oft keine empfehlenswerten und oft sogar gefährliche Gegenmaßnahmen.
Menschen mit depressiven Erkrankungen reagieren auf längeren Schlaf und eine längere Bettzeit nicht selten mit Zunahme der Erschöpftheit und Stimmungsverschlechterung.
5. Eine Vermengung von Stress, Burnout und Depression führt zu einer Verharmlosung der Depression. Stress, gelegentliche Überforderungen, Trauer sind Teil des Lebens und müssen nicht medizinisch behandelt werden.
Depression dagegen ist eine schwere Erkrankung, die sich wesentlich von dem Gefühl der Erschöpftheit unterscheidet, das wohl jeder Mensch bisweilen kennt. Die Verharmlosung der Depression verstärkt das Unverständnis gegenüber depressiv Erkrankten.
Der beste Weg zu einem optimalen Umgang mit der Erkrankung Depression ist es eine Depression auch Depression zu nennen.
Quelle: Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
„Glückliche Mitarbeiter“ – was soll das bringen?
… schreibt Frank Widmayer auf seinem Blog.
Ein Klick auf die Grafik, bringt Sie zum lesenswerten Artikel.
Interview: Einen Weblog – braucht ein Handwerksbetrieb so etwas?
Mein Kollege, Malermeister Volker Geyer, interviewte vier bloggende Handwerker/in:
- Heike Eberle, Bauunternehmerin
- Matthias Schultze, Malermeister
- Jens Heim, Tiefbauunternehmer und
- Werner Deck, Malermeister und Franchiseunternehmer,
für einen Artikel in der Si Zeitung, das Magazin für das Sanitär-Heizung-Klima Gewerbe, Ausgabe 08/12. Artikelüberschrift:
Einen Weblog – braucht ein Handwerksbetrieb so etwas?
Mausklick auf die Grafik, zum Vergrößern.
Kolumne: Nicht für jeden – nicht mit mir!
Meine Kolumne “Deck weiß”, im branchenführenden Malerblatt, 09|2012.
Fachmagazin „ausbau + fassade“, berichtet über meine Internetstudie über Homepages im Handwerk
In der Septemberausgabe 2012, im Fachmagazin „ausbau + fassade“ (offizielles Organ des Bundesverbande Ausbau und Fassade), erschien dieser Artikel über meine Internetstudie von Homepages bei Handwerkern.
Klasse Artikel von Sascha Theobald: „Raus aus der Vergkeichbarkeit – 5 ½ Tipps“
Heute las ich auf dem Blog von Sascha Theobald diesen klasse Artikel.
Den Artikel kann ich jedem (nicht nur) Unternehmer sehr empfehlen. Alles von Sacha Theobald beschriebene, kann ich zu 100% unterschreiben. Nur so komme ich aus der Vergleichbarkeit heraus. Im Prinzip sehr einfach!
Warum soll der Kunde gerade Sie beauftragen? Sascha Theobald stellt seine treffenden Thesen unter diesen Überschriften vor:
- Persönlichkeit
- Spezialisierung
- Kundenbrille
- Kommunikation
- Tellerrand
Die Lektüre kann ich Ihnen nur empfehlen. Es lohnt sich. Sie erhalten eine einfache, klare und präzise Strategie!













