Archiv vom Juni, 2012
Mundpropaganda durch Rechnungskürzung auslösen. Ein aktuelles Praxisbeispiel von heute
Bei der Nachkalkulation eines Auftrags freut man sich natürlich sehr, über ein hoffentlich gutes wirtschaftliches Ergebnis. Zwar biete ich immer einen Pauschalfestpreis an und es gäbe deshalb überhaupt keinen Grund, den Festpreis nachträglich zu mindern.
Nach erfolgter Ausführung kommt es aber manchmal vor, dass es besser lief, als ich kalkuliert habe. Obwohl vertraglich ein Festpreis vereinbart ist, gebe ich diesen Vorteil an den Kunden weiter. Welcher Handwerker macht das? Da fällt man ganz schön positiv auf! Hier das Beispiel von heute.
Jetzt passiert Folgendes (schon mehrfach erlebt): Der Kunde ist ausgesprochen positiv überrascht. Eine Handwerkerrechnung, die billiger wird? Das hat er noch nie erlebt.
Sonst werden Handwerkerrechnungen doch immer teurer. Nicht so bei uns! Fazit: Ehrlich und fair zu sein lohnt sich auch in einem solchen Fall. Der Kunde dankt es mit zusätzlicher Mundpropaganda.
Der Spaßfaktor: Wie Sie nicht nur gut, sondern auch gern arbeiten
„Arbeit, die Freude macht, ist schon zur Hälfte fertig“ heißt es in einem französischen Sprichwort. Die Marketing-Dozentin Jacqueline Rieger hat daraus ein Unternehmenskonzept gemacht. Ihre These: Organisieren Sie sich und Ihr Unternehmen so, dass es allen Beteiligten Spaß macht – und alle werden noch erfolgreicher sein. Das sind die Voraussetzungen dafür:
Selbstbestimmte Arbeit
Auch ein Selbstständiger kann sich als von seinen Kunden fremdbestimmt empfinden. Je freier Sie in der Wahl Ihrer Arbeitszeit, Ihres Arbeitsortes und Ihrer Arbeitsinhalte sind, umso höher sind Spaßfaktor und Effektivität.
Sinnvolle Arbeit
Wer den Spaß in der Arbeit findet, braucht sich nicht vor der Arbeit zu drücken, um Spaß zu haben. Wer Spaß haben will, braucht Überblick: Sehen Sie nicht nur Ihren engen Arbeitsbereich (z. B. Bauanträge bearbeiten), sondern den größeren Sinn dahinter (dass Menschen in menschenfreundlichen Städten wohnen können).
Mut zum Loslassen
Trennen Sie sich von verhassten, spaßtötenden Tätigkeiten. Raus mit Gegenständen, über die Sie sich schon lange ärgern! Weg von Kollegen, mit denen die Zusammenarbeit keine Freude macht. Mangelnder Spaß bei der Arbeit, so Rieger, ist ein ernst zu nehmendes Argument, den Job oder die Funktion innerhalb des Betriebs zu wechseln. Zu viele Menschen halten die Freudlosigkeit ihres Arbeitslebens für ein unabänderliches Schicksal.
Mut zum Träumen
Spaß am Leben hat, wer seiner eigenen Vision folgt. Beim Spaßfaktor geht es nicht um ein paar witzige Bemerkungen oder ein lustiges Bild neben Ihrem Arbeitsplatz. Es geht um Ihre innersten Wünsche.
Übung 1: Ihr Traumtag Stellen Sie sich vor, wie Ihr optimaler Tag aussieht. Lassen Sie ihn in allen Einzelheiten vor Ihrem geistigen Auge erstehen, und gehen Sie ihn durch. Nutzen Sie dabei alle Sinne: wie es riecht, ob es warm oder kalt ist, was Sie hören, welche Sachen Sie tragen, wen und was Sie berühren.
Halten Sie schriftlich fest, was Sie in Ihrer Vision gesehen und erlebt haben. Schalten Sie Ihren „inneren Kritiker“ ab, der Ihnen zuflüstert, mit dem Träumen von etwas völlig Utopischem aufzuhören. Viele Menschen haben Angst vor ihren Wunschträumen, weil sie sie für unerreichbar halten.
Doch selbst die abenteuerlichsten Phantasien (Dauersonnenbaden an einer blauen Lagune, endlose Feiern mit Freunden usw.) enthalten wichtige Anteile Ihrer Persönlichkeit, die Sie nicht unterdrücken sollten. Bleiben Sie mutig dran und halten Sie Ausschau nach ihrer Verwirklichung.
Übung 2: Ihre Warum-Liste Notieren Sie auf einer 2. Liste alle Gründe für Ihre derzeitige Arbeit: Warum machen Sie eigentlich das, was Sie machen? Schreiben Sie 2 Minuten lang, ohne Pause, was Ihnen einfällt.
Danach zählen Sie, ebenfalls 2 Minuten lang, die Argumente gegen die Verwirklichung Ihres Traums auf: Warum mache ich eigentlich nicht, was ich will oder was mir Spaß macht? Auf dieser Liste finden sich viele alte Muster und Traditionen aus Ihrer Erziehung. Oft, so Rieger, fällt es den Menschen schon beim Durchlesen ihrer Liste wie Schuppen von den Augen: Warum habe ich diese spaßfeindlichen Muster nicht schon längst über Bord geworfen?
Tanken Sie Spaß
Das geht! Wählen Sie für Ihren Urlaub oder auch für Dienstreisen Orte, die Ihnen gute Stimmung und freundliche Leute garantieren. Ein Wellness-Hotel im traditionell freundlichen Österreich etwa oder eine Reise durch Kalifornien können Wunder wirken.
Besorgen Sie sich einen Spaßanker
Wenn es Ihnen während so einer Reise einmal wirklich gut geht, dann nehmen Sie sich irgendein Erinnerungsstück davon mit: die Visitenkarte vom Nobelhotel, ein Gläschen Sand vom Traumstrand oder einfach ein selbst geschossenes Foto. Stellen Sie das an Ihrem Arbeitsplatz auf und erinnern Sie sich beim Ansehen an Ihre glücklichen Momente zurück.
Schaffen Sie Ihre Spaßumgebung
Wenn Ihr Spaßanker bei Ihnen funktioniert, dekorieren Sie Ihr ganzes Zimmer entsprechend. Nicht nur ein bisschen, sondern so, wie ein Bühnenbildner oder Messebauer an die Aufgabe herangehen würde. Wenn Sie Segelfan sind, lassen Sie ein Segel von der Decke hängen, bauen Sie ein Podest mit Steuerrad als Brücke. Jacqueline Rieger rät: Trauen Sie sich!
Hören Sie „FM“
Legen Sie sich eine Liste der „freundlichen Menschen“ (FM) an, die Sie kennen. Wenn Sie einmal durchhängen, rufen Sie einen dieser Menschen an oder verabreden Sie sich. Solche Freundlichkeit beruht häufig auf Gegenseitigkeit: Der andere freut sich auch, von Ihnen zu hören, und so ist der FM-Kontakt ein Spaßgewinn für beide.
Zum Weiterfreuen: Jacqueline Rieger, Der Spaßfaktor. Warum Arbeit und Spaß zusammengehören.
Autor: Werner Tiki Küstenmacher
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
Kunde schreibt uns: „Mit der Durchführung der Malerarbeiten waren wir sehr zufrieden.“
Es freut uns alle natürlich immer sehr, wenn die Kunden mit unseren Leistungen zufrieden sind. 🙂
Wie Sie in Facebook und Google+ Spieleanfragen und Anwendungen blockieren
Tina Gallinaro – Social Media Betreuung – hat auf Ihrem Blog eine tolle Anleitung gegeben, wie diese lästigen Spiele- und sonstigen Anfragen blockiert werden können.
Liebe Frau Gallinaro, dafür vielen Dank.
Klicken Sie auf die Grafik und Sie kommen zur Anleitung von Tina Gallinaro.
Wow! Exchange Manager der Banco Caja Madrid, Juan Morato, will mir € 4,1 Mio schenken. Toll!
Am Freitag vergangenener Woche, erhielt ich diese „VERTRAULICHE“ Email.
Offensichtlich sterben die Dummen nicht aus. Sonst würden diese Betrüger nicht noch immer solche Mails verschicken. 🙁
Leider schlecht erkennbare Beschriftung auf Handwerkerauto
Heute Morgen (Samstag) kam ich an einem Neubau vorbei, an dem auch gearbeitet wurde. Als Marketingmensch, habe ich immer ein besonderes Auge darauf, wie sich z.B. andere Handwerker präsentieren.
Ein vor dem Neubau stehendes Fahrzeug, erregte sofort meine Aufmerksamkeit. Warum? Sehr gut konnte ich den Schriftzug „Qualität aus Erfahrung“ lesen, schon aus weiter Entfernung.
Welches Gewerk und welche Firma allerdings für Qualität und Erfahrung stehen, konnte ich zunächst nicht entziffern. Die spezielle Schrifttype verhinderte das.
Erst bei näherer Betrachtung und zusammengekniffenen Augen, ist – unter dem Namen „Xxxx Xxxx“ – das Gewerk zu lesen: Stuckateurmeisterbetrieb. Nun bin ich gemütlich am Fahrzeug vorbei gelaufen. Im vorbeifahren, wird diese Schrifttype kaum zu lesen sein, befürchte ich.
Immer wieder finde ich es erstaunlich und gleichzeitig sehr schade, welche Chancen Handwerker mit so einem Auftritt vergeben, leider.
Urlaub auf Krankenschein? Abmahnung Azubi
Heute musste ich wieder einmal einen übermütigen Azubi abmahnen. Anruf diese Woche, Mittwochmorgen, auf dem AB(!!!), dass krank und zum Arzt geht. Danach keine weitere Information.
Am gestrigen Donnerstag war bei uns Feiertag. Und nächste Woche ist zwei Wochen Berufsschulunterricht. Da liegt für mich der Verdacht nahe, sich ein besonders langes Wochenende zu gönnnen. Vielleicht verbunden mit der Hoffnung, nach den zwei Wochen (Berufsschule) wieder in die Firma zu kommen und der Chef hat bis dahin alles vergessen!?
Es ist schon eigenartig. Brauchen die Azubis dringend frei oder Urlaub, erreichen sie mich jederzeit auf meinem Handy. Eine Krankmeldung geht oft mit Gedächtnisverlust einher und man kann nur noch auf den Firmen-AB sprechen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 😉
Dieser Azubi hatte, ausweislich seines Anrufs auf dem AB, eine schwere Magen-Garm-Grippe. Was jedoch einem fröhlichen Besuch der Karlsruher Kirmes, am Abend, nicht im Wege stand. 🙁
Um in der Jugendsprache zu bleiben: Verarschen kann ich mich selbst! Deshalb die Abmahnung. Nach der Berufsschule, in zwei Wochen, werden wir beide noch ein faires und sachliches, aber sehr deutliches Gespräch haben.
Ideen für Postings. Expertin Tina Gallinaro, Social Media Betreuung, über Posting-Ideen malerdeck
Es gibt immer etwas über das eigene Unternehmen zu berichten, so Tina Gallinaro über malerdeck. In ihrem Artikel, gibt die Social Media Expertin gute Hinweise und Ideen für Postings.
Der Klick auf die Grafik, bringt Sie direlt zum Artikel.

Es gibt immer etwas über das eigene Unternehmen zu berichten
Vielen Dank, liebe Tina Gallinaro, dass ich Ihnen als Beispiel dienen durfte.
Kunde gibt uns schlechtere Note, da die Rechnung teurer als das Angebot war
Anfang des Monats, kam diese Kundenumfrage zurück.
Gelobt wurde aber die Höflichkeit und das Fachwissen der Mitarbeiter. 🙂
Wie kam es nun dazu, dass die Rechnung teurer wurde?
Bei unseren Arbeiten gibt es immer Unwägbarkeiten, die im Voraus nicht zu erkennen sind. Das gilt z.B. ganz besonders beim Tapetenentfernen und den danach erforderlichen Untergrundvorarbeiten.
Wie sollen wir schon vorher (zerstörungsfrei) erkennen, wieviele alte Tapeten an der Wand sind, ob sich der Putz eventuell in großen Teilen ablöst? Niemand ist ein Hellseher, auch ich nicht.
In der Vergangenheit war es dann immer so: Traten derartige Untergrundprobleme auf, war die achselzuckende Standardformulierung der Kunden: „Das hätten Sie aber wissen müssen, schließlich sind Sie der Fachmann!“ und verweigerte die Anerkennung/Bezahlung der notwendigen Zusatzarbeiten/Mehrleistungen.
Seit vielen Jahren, werden die Kunden bei uns bereits vorher im Angebot auf diese Unwägbarkeiten aufmerksam gemacht:
Sofern mehr als eine Tapetenlage zu entfernen ist, erhöht sich der Preis je weitere Lage um fünfzig Prozent. Ob die unten angebotenen Vorarbeiten (Normalzustand) ausreichen, lässt sich erst nach dem Entfernen der Tapeten endgültig beurteilen.
Ergibt sich nach dem Entfernen der alten Tapeten, dass über den angenommenen Aufwand hinaus eventuell mehr Untergrundvorarbeiten notwendig werden, werden wir diese auf Zeitnachweis ausführen. Vorher wird Sie unser Mitarbeiter vor Ort darüber beraten.
Das war bei diesen Kunden wieder einmal der Fall. Der Kollege, der dort vorher mehrfach tätig war, überstrich und übertapezierte einfach mehrmals, den schon damals schlechten Untergrund. Er hatte damit das Problem auf seine Art „gelöst“.
Dafür traf es jetzt uns knüppeldick. Viele Lagen, auch überstrichener Tapeten und ein sich lösender Putzuntergrund. Entsprechend dem Angebotstext, wurde der Kunde informiert und die notwendigen Arbeiten besprochen. Die zusätzlich notwendigen Arbeiten, bestätigte der Kunde per Unterschrift.
Dazu war auch noch die Gardinenstange zu demontieren, neue Löcher zu bohren und die Stange neu anzudübeln.
Keinem Kunde gefällt es, wenn Mehrkosten auf ihn zukommen. Das verstehe ich sehr gut. Warum aber Kunden meinen, solche Mehrkosten müsse das ausführende Unternehmen übernehmen, habe ich noch nie verstanden.
Im vorliegenden Fall ist die Rechnung nicht teurer als das Angebot gekommen. Es waren einfach Mehrarbeiten erforderlich, die vorher nicht erkennbar waren und erst nach Absprache mit dem Kunden ausgeführt wurden.
Social Media@KMU, slideshare crowdmedia: „Der wohl bekannteste Maler in Social Media Kreisen“
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