Kategorie: Schräges
Traumjob angeboten bekommen: „Minimum 4000.00 EUR pro Monat.“ Und das mit wenigen Stunden im Monat
Ganz egal, um was es sich hier handelt (Geldwäsche, Betrug etc.), solche Jobs kann nicht geben.
Obwohl das alles bis zum Himmel stinkt befürchte ich, dass sich auf solche Mails dennoch Menschen melden werden, in der Hoffnung, so ganz locker das große Geld zu verdienen. ![]()
Für die Sendung „Verstehen Sie Spaß?“: „Die Malerverlade“, mit zwei malerdeck-Jungs gedreht
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Das war gestern ganz schön aufregend, die Dreharbeiten „Die Malerverlade“ für die Fernsehsendung „Verstehen Sie Spaß?“.
Die Kontakt- und Vorgeschichte beschrieb ich hier. Christopher Oberst eiste ich in der Schule los und wir fuhren gemeinsam nach Ettlingen, zum Hotel Radison BLU.
Dort wurden wir vom vermeintlichen „Hotelmanager“ in Empfang genommen und Christopher wurde zum Lockvogel-„Hausmeister“ des Hotels geführt, der ihm seinen Job erklärte.
Vom Assistenten wurde ich heimlich in den Regieraum geführt, von wo ich alles hautnah beobachten konnte. Ein wenig Mitleid hatte ich mit meinen Jungs schon, was die so ertragen mussten.
Marcus Bönisch wurde von meiner lieben Liebe abgeholt und zum vereinbarten Zeitpunkt ins Hotel gebracht.
Alle handelnden Personen, Hoteldirektorin, Manager, Hausmeister etc., sind Schauspieler und gehören zum „Verlade-Team“.
Was nun genau die „Verlade“ war, ist natürlich noch geheim und wird erst in der Sendung zu sehen sein. Der Sendetermin ist voraussichtlich der 12. April 2014.
malerdeck-Mitarbeiter bei Sendung “Verstehen Sie Spaß?” Für die entnervten „Opfer“ war heute der Verlade-Drehtermin
Bis heute musste ich über dieses Ereignis dichthalten und strengstes Stillschweigen bewahren. Nur meine liebe Liebe war eingeweiht und aktiv beteiligt.
Ende Januar rief mich die Produktionsfirma von „Verstehen Sie Spaß?“ an. „Top secret“, hörte ich als erstes vom anderen Ende der Leitung.
Producer Michael Bickl stellte mir das geplante „Verladekonzept“ vor und fragte mich nach meiner Bereitschaft, am geplanten heutigen Drehtag, drei Mitarbeiter/innen als „Opfer“ zu schicken.
Klar doch, dass ich da spontan zusagte. 🙂
Danach vereinbarten wir für den 7. Februar einen Besprechungstermin in Karlsruhe, bei dem auch Lockvogel Oliver Hiefinger mit dabei war. Dort besprachen wir ausführlich die beabsichtigte Vorgehensweise bei der Verlade.
Knapp eine Woche später, erhielt ich von Producer Michael Bickl die genauen Ablaufdetails.
Wie geplant, bereitete ich meine Mitarbeiter vor. Überraschend tauchte ich vor Ort auf, erzählte die Geschichte vom kranken Hotelmaler, des in Aussicht stehenden Auftrags und so nahm das lustige „Übel“ seinen Lauf. 😉
Hier geht es zu den Bildern mit dem Ablauf der „Der Malerverlade“.
Man glaubt es wieder einmal nicht: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! eBay-Versteigerung mit kuriosem Ausgang
Wir sind am auf- und umräumen in der Firma. Deshalb vertickte ich auf eBay ein nicht mehr benötigtes Lagerregal. Die Versteigerung endete heute. Abend Vor geraumer Zeit änderte eBay das Handling der Verkaufsformulare, was den Bereich der Versandkosten, bzw. die Angabe über eine Abholung angeht.
Das aber aus meiner Sicht einmal wieder so kompliziert, dass ich es nicht schaffte, in den Versandbedingungen anzugeben, dass nicht versendet, sondern abgeholt werden muss. Im Angebotstext wies ich deshalb ausdrücklich darauf hin, dass das Regal selbst abgebaut und abgeholt werden muss.
Das Regal wird besenrein übergeben, muss selbst abgebaut und abtransportiert werden.
Achtung: Es gelang mir nicht, die Angaben zum Versand zu löschen/zu ändern. Es erfolgt kein Versand. Das Regal muss abgeholt werden.
Das Regal wurde erfolgreich versteigert. 🙂 Der Ersteigerer schickte mir vorhin diese Nachricht.
Hallo? Meine Antwort.
Bisher habe ich vom Ersteigerer noch nichts gehört. Der Wohnort des Ersteigerers liegt ziemlich genau 500 km von hier. Der Steigerungspreis betrug € 31,50! Schätze einmal, dass in 500 km Entfernung zur Zeit etwas Ratlosigkeit herrscht. 😉
Dazu sage ich nur;
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
Zumal meine Versteigerungsbedingungen den Satz enthalten:
Spaßbieter (ersteigern und nicht bezahlen) bezahlen 15% des Ersteigerungspreises. Nachverhandlungen sind ausgeschlossen. Durch sein Gebot erklärt sich der Bieter mit diesen Regelungen ausdrücklich einverstanden.
Deshalb ist mir die Wahnsinnssume von € 4,73 auf jeden Fall schon sicher oder? 😉
Was man mit Azubi-Bewerbern so erlebt. Wieder einmal ein Stück aus Absurdistan
Obwohl in dieser Hinsicht bereits viel erlebt, gibt es immer wieder einmal ungeahnte Steigerungsmöglichkeiten. Die Chronologie der Ereignisse:
- 9. Januar: Azubi nimmt über Facebook mit mir Kontakt auf
- 13. Januar: Azubi ruft an. Bitte ihn, eine Bewerbung zu schicken
- 16. Januar: Azubi gibt Bewerbung persönlich ab
- 17. -24. Januar: Azubi fragt mehrmals telefonisch nach. Bitte um etwas Geduld und verspreche, mich zu melden
- 31. Januar, Lade Azubis zum Kennenlern-Gespräch ein. Gesprächstermin ist 3. Februar, um 17:15 Uhr. Bitte Azubi um Rückmeldung, ob es bei ihm klappt
- 3. Februar: Azubis meldet sich endlich. Es ist 14 Uhr
- 3. Februar: Es ist 17:15 Uhr, kein Azubi ist da. Um 17:30 Uhr versuche ich ihn auf seinem Handy zu erreichen. Es meldet sich die Mailbox.
- 3. Februar: Es ist nach 18:30 Uhr. Der Azubi-Bewerber ist weder gekommen, noch hat er sich sonstwie gemeldet.
Fällt einem zu einem derartigen Verhalten noch etwas ein? Mir nicht mehr. 🙁
Aufgeregte Reklamation. Doch die bemängelten weißen Tupfen in der Wohnung, entpuppten sich als Hausstaub!
Man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst erlebt hat! Eine Geschichte aus dem Tollhaus?
Kundenanrufe mailt mir meine Sekretärin immer gleich auf mein Smartphone, wenn ich unterwegs bin. Am vergangenen Freitag erreichte mich diese Nachricht.
Wir hatten bei der Dame im September diesen Jahres ein sehr kleines Zimmerchen gestrichen. Umgehend rief ich die Dame an. Sie war wirklich sehr aufgeregt und ganz aufgelöst. Sie schilderte mir sehr drastisch, wie schlimm es bei ihr in der Wohnung aussieht.
Die Dame flehte mich an: “Sie müssen sofort kommen. In der ganzen Wohnung sind weiße Tupfen verteilt! Das war gestern noch nicht. Habe es heute Nacht noch meiner Nachbarin gezeigt. Ganz schlimm, Herr Deck. Kommen Sie sofort vorbei und schauen sich das an. Das Problem muss unbedingt gelöst werden.“
Warum sollten drei Monate nach einem Anstrich eines kleinen Zimmers, plötzlich über Nacht in der ganzen Wohnung weiße Tupfen auftreten? Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Aber ich musste mir das ja ansehen.
Ich mache es kurz. Die „weißen Tupfen“ entpuppten sich als ganz normaler Hausstaub! So etwas habe ich auch noch nie erlebt. Der Dame empfahl ich, die „weißen Tupfen“ mit einem Staubtuch und einem Staubsauger regelmäßig zu entfernen. Was die gute Frau da geritten hat, ist mir ein Rätsel.
Die Dame ist schon etwas älter, vielleicht auch verwirrt? Obwohl sie diesen Eindruck auf mich nicht machte. Wie auch immer, Problem gelöst! 😉
Ein Investor möchte sich an meinem Unternehmen beteiligen. Toll oder?
Welcher Betrugsversuch wohl da wieder dahintersteckt? 🙁
Wie soll hier wieder betrogen werden?
Obwohl, bei diesem seriösen (?) Unternehmen ist der Emailschreiber abgeblich beschäftigt. Warum schreibt er dann unter einer gmail-Adresse? Wie auch immer, seriös kann das nicht sein oder? Zumal Opti-Maler-Partner gar nicht auf blauarbeit.de vertreten ist.
Potenzieller Kunde erhielt, wegen meines Angebots, einen „ökonomischen Schock“, von dem er sich nicht mehr erholte
Diese Formulierung habe ich bis dato auch noch nicht gehört: „Ökonomischer Schock“. Eine nette akademische Umschreibung für: „Das ist mir viel zu teuer!“
Aber der Reihe nach. Der Interessent rief in der letzten Woche an. Er habe eine Wohnung gekauft, die er Ende November übernehme und Mitte Dezember renoviert werden soll. Die Arbeiten sollen auf jeden Fall vor Weihnachten fertig werden, ob das bei uns klappe, was ich bejahte.
Besichtigungstermin für Mittwoch, 27. November, 14 Uhr, vereinbart. Auf Termintreue und Pünktlichkeit lege er großen Wert, so der Interessent. Das dokumentierte sich auch in seiner Mail am Vortag des Termins.
Selbstverständlich war ich pünktlich vor Ort. Beim Besichtigungstermin beriet ich auch in der farblichen Gestaltung. Da ja alles schnell gehen musste, versprach ich mein Angebot bereits für den nächsten Tag.
Besprochen wurde auch der Beginntermin der Arbeiten und wie wir in die leere Wohnung gelangen.
Nur wenig später unterrichtete mich der „Kunde“ über seinen „ökonomischen Schock“.
Da musste ich doch gleich gute Besserung wünschen.
Meine Genesungswünsche hatten leider keinen Erfolg. Bereits heute und nicht erst am Montag, erhielt ich die Nachricht, dass meine Erholungswünsche leider nicht gefruchtet haben.
Tja, was soll ich dazu sagen? Nichts und am besten nur wieder einmal wundern!
Autobilderrätsel: Wen soll ich bitte und warum anrufen?
Grandios! In bestem Deutsch wird mir per Email mitgeteilt: 37,261,000.00 Dollar liegen für mich bereit
Momentan scheine ich eine richtige Glückssträhne zu haben. Ständig gewinnt irgend eine unserer Emailadressen mehrere Milionen Dollar oder Euro. Und jetzt dieser irre Betrag von 37,261,000.00 Dollar. Da muss ich mir um meine finazielle Zukunft keine Sorgen mehr machen.
Dem „Ältere Buchhalter Offizier“, übermittelte ich bereits alle abgefragten Daten, damit die Kohle baldmöchlichst auf meinem Konto ist.
Auf diesem Weg erfuhr ich auch von einem mir bisher völlig unbekannten Onkel in Indien. Einfach großartig oder? 😉





















