Kategorie: Schräges
Wow, ein Superjobangebot. Mit wenigen Stunden € 4.000 bis € 8.000 monatlich verdienen?
Für wie bescheuert halten die Absender solcher Emails eigentlich die Menschen? Ganz egal, um was es sich hier handelt (Geldwäsche, Betrug etc.), solche Jobs kann es seriös nicht geben.
Um Geld irgenwohin zu überweisen, bekomme ich soooo viel Kohle? Da muss sich der geneigte Normalbürger doch fragen, warum die das Geld nicht selbst überweisen?
Obwohl das alles bis zum Himmel stinkt befürchte ich, dass sich auf solche Mails dennoch Menschen melden werden, in der Hoffnung, so ganz locker das große Geld zu verdienen. 🙁
Heute auf Facebook bekommen: Stephini Hosmann aus Dakar will mich lieben
Liebe Stephini Hosmann, ich verstehe Deine Kontaktaufnahme sehr gut, bin ich doch ein außerordentlich attraktiver, vor allem ein knackiger und junger Mann.
Vielen herzlichen Dank, dass Du mich lieben wirst, aber ich werde schon von einer anderen Frau geliebt und liebe diese Frau sehr zurück. Mit uns beiden Hübschen wird es also leider nichts werden.
Sei nicht so sehr traurig und versuche es bei anderen Facebook-Profilen. Vielleicht findest Du ja einen Idioten, der auf diese Masche hereinfällt.
Hach, eine GRATULIERUNG aus Spanien erhalten. Unsere Emailadresse gewann wieder einmal € 666.500
Unsere Emailadresse hat bei einer weltweiten Verlosung € 666.500 gewonnen, wieder einmal. Sensationell oder?
Das Beste an dieser Betrugsemail ist die Wortschöpfung: Gratulierung. Finde ich jedenfalls.
Ungewöhnliche und auffallende Fassadengestaltung in Österreich
Einer meiner Franchise-Partner, schickte mir gestern die Bilder dieser ungewöhnlichen Fassadengestaltung, mit folgender Anmerkung:
Anbei eine „Farbgestaltung“ einer Fassade. Gesehen in Österreich, Bundesstraße 106, bei der Ortschaft Rakowitzen. Bei der Vorbeifahrt wurde ich von dieser „Schönheit“ so heftig geblendet – ich wäre beinahe in den Straßengraben gefahren.
Auf jeden Fall aber sehr auffällig, die Farbgestaltung.
Horror: Kundin bezichtigt meine Mitarbeiter des Diebstahls
Im Juli diesen Jahres, renovierten wir die Ferienwohnung einer langjährigen Kundin. Die Dame ist weit über 70 Jahre alt. Die Ferienwohnung ist ca. 45 km von Karlsruhe entfernt. Zur Renovierung erhielten wir den Schlüssel der Wohnung.
Mein Team arbeitete dort über eine Woche, „unbewacht“ und alleine. Zudem war die Kundin in dieser Zeit mit ihrer Freundin auf einer Schiffsreise. Nach Beendigung unserer Arbeiten, erhielt die Kundin ihren Wohnungsschlüssel wieder zurück.
In der letzten Woche rief mich die Kundin an. Ihr fehle der Briefkastenschlüssel, der am Schlüsselbund ihrer Wohnung war. Ich solle meine Mitarbeiter befragen, wer den weggemacht hat und wo der Schlüsel sei. Schon dieser Anruf machte mich ratlos. Macht doch kein Mitarbeiter einen Briefkastenschlüssel vom Schlüsselbund weg.
Nach zwei Tagen rief die Kundin wieder an. Der Briefkastenschlüsssel war wieder aufgetaucht. Sie hatte ihn ihrer Nachbarin gegeben.
Am Dienstag dieser Woche dann der Schock. Wieder rief die Kundin an. Im Nachttisch in ihrer Ferienwohnung, habe sie ganz hinten, in der untersten Schublade, einen Ring versteckt. Der Ring fehle jetzt und die dazugehörige leere Schatulle sei jetzt in der obersten Schublade.
Sie sei nun tief enttäuscht und entsetzt. Denn außer unseren Mitarbeitern sei niemand in der Wohnung gewesen. Niemand sonst habe einen Schlüssel für die Ferienwohnung gehabt.
Nur meine Mitarbeiter kommen deshalb als Diebe des Rings in Betracht. Ich solle meine Mitarbeiter befragen, wer von ihnen den Ring gestohlen hat. Natürlich könne sie uns künftig weder noch einmal beauftragen, noch uns jemals wieder an andere Kunden weiterempfehlen.
Gestern rief die Dame erneut an. Es fehle nicht nur der Ring, sondern ihr gesamter Schmuck, den sie in der Ferienwohnung gehabt habe. Erneut ihre unumstößliche Feststellung, es können nur meine Mitarbeiter den Diebstahl begangen haben. Was soll man dazu sagen?
Heute schrieb ich der alten Dame nun diesen Brief.
Eine sehr unerquickliche Situation, aus der es für uns leider keinen Ausweg gibt.
Für die alte Dame sind meine Mitarbeiter gemeine Diebe. Es sei denn, sie findet ihren, wie ich meine, von ihr selbst verlegten oder versteckten Schmuck wieder.
Für schwere Hunde verboten
Das ist ja ein Ding. Schwere Hunde dürfen hier nicht durch! Gesehen heute in Stuttgart.
Emailanfrage: „Ich habe einen kleinen Auftrag. Bitte senden Sie mir ein Angebot.“ Wie, was, wo?
Per Email erhielt ich am Samstag diese Angebotsanfrage.
Die Anfrage enthält keinerlei Detailinformationen. Wie soll ich da ein Angebot machen? Meine Antwort:
Frage auf der malerdeck-Facebookseite: „Sind Sie Maler und Lackierer und können Wohnungen tapezieren und streichen?“
Das war ja einmal ein skurriler Dialog, der sich auf unserer Facebook-Fanseite abspielte. Die Fragen wurden von einer jungen Dame gestellt, geschätztes Alter, ca. 25 Jahre.
Schon die erste Frage: „Guten Tag, sind Sie Maler und Lackierer und können Wohnungen tapezieren und Streichen?“, ist ja schon der Knaller oder?
Das ist ja etwas so, als gehe ich in den Bäckerladen und frage, ob die dort Brot backen können. 😉
Damit dachte ich, sei der Fall abgeschlossen. Aber weit gefehlt. Die junge Dame meldete sich noch einmal:
„Was ist daran alles so teuer erläutern sie mir es bitte“
Traumangebot: „Unsere Firma stellt Dir zur Verfügung sehr gute Möglichkeit, Deine finanzielle Lage zu verbessern!“
So ein traumhaftes Angebot erhält man nicht alle Tage! 😉 Außer Geld kassieren, muss ich nichts machen.
Natürlich alles ganz „legale“ Geldwäsche. 🙁

















