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Preisdiskussion mit einem Künstler, dem mein Angebot viel zu hoch war und der eigene Berechnungen anstellte
Anfang letzter Woche war ich bei einem Künstler, dessen Atelier renoviert werden sollte. Kurzfristiger Termin, qualifizierte Beratung, schnelles Angebot, wie bei mir üblich.
Dem Künstler war der veranschlagte Preis allerdings leider viel zu hoch, wie er mir vergangenen Mittwoch mitteilte. Hier die ganze Vorgeschichte.
Aber irgendwie muss mein Angebot den Künstler doch noch ziemlich beschäftigt haben. Denn am vergangenen Samstag, schickte er mir diese Email.
Am gestrigen Sonntag antwortete ich dem Künstler mit der Frage, ober er im Alltag überall aufgeschlüsselte Preise verlange, z.B beim Bäcker, im Restaurant, bei Textilien etc., und wie er es diesbezüglich mit den Preisangaben bei seinen Kunstwerken hält.
Die Antwort des Künstlers kam prompt, schon ca. zehn Minuten später.
Damit ist für mich der „Fall“ und die Diskussion beendet.
Blütenstaubsammlerin in unserem Garten
Heute Nachmittag, beobachtete ich diese Blütenstaubsammlerin in unserem Garten.
httpv://youtu.be/6sg5EvcmODA
Die Natur ist etwas Schönes. 🙂
„Tweetausbeute“ ;-) von heute
Anfrage Montag, Beratungstermin Dienstag, Angebot per Mail Mittwoch. Absage am gleichen Tag, weil zu teuer
Untertitel: Wie läuft es denn so bei Handwerkers?
Wie läuft es in einem gut organisierten Handwerksbetrieb ab? Dazu dieses Beispiel:
- Montag, 2. Juli. Kundenanfrage per Telefon. Terminvereinbarung für Dienstag.
- Dienstag, 3. Juli. Pünktlich um 11:45 Uhr beim Anfrager erschienen. Dieser hatte einige technische Fragen, was qualifizierten Beratungsaufwand erforderte. Aufwand, ca. eine Stunde. Arbeiten sollten nächste Woche gemacht werden, deshalb Angebot per Mail für Mittwoch zugesagt.
- Mittwoch, 4. Juli. Zur endgültigen Angebotsbearbeitung musste ich noch einige Details und auch Preise beim Handel erfragen, um sicher zu sein, dass ich mit meinen Einschätzungen richtig liege. Ich lag richtig. Angebot gerechnet, kalkuliert und per Email um 14:51 Uhr verschickt. Aufwand, ca. 1,5 Stunden.
Im Angebot ging ich noch einmal ausführlich auf die technischen Details ein.
Und das ist der preisliche Teil.
Absage per Email, Mittwoch, 16:38 Uhr.
Preiswertere Alternative für den Boden? Vielleicht mit Füllstoff auffüllen und etwas Lack darüber? Kostet dann nur 20 Euro, hält aber dafür auch ein paar Tage! 🙁
So ist es eben, das Los eines Handwerksmeisters. Natürlich wird nicht jedes Angebot ein Auftrag. Aber um ein qulifiziertes und „richtiges“ Angebot zu erstellen, ist eben immer auch Aufwand notwendig. Das wird in der Öffentlichkeit immer so „wertlos“ abgetan.
Malerbetrieb wirbt auf seiner Internetseite mit Angebot, das bis 31.06.2008 befristet ist. Hut ab!
Seit 2008, wird hier geschlafen:
Das nenne ich einmal Aktualität! Das schafft enorme Aufmerksamkeit und beim Kunden bestimmt grenzenloses Vertrauen.
Wer schon auf seiner Homepage seit vier Jahren schläft, wird beim Kunden bestimmt eine sehr „wache“ Leistung erbringen. 😉
Kundin zuerst böse und tierisch verärgert, nach Arbeitsende aber voll des Lobes. Schon seltsam, manchmal
Manchmal gibt es bei unseren Arbeiten unvorhersehbare Unwägbarkeiten. Wenn z.B. eine Tapete sich nur extrem schwer entfernen lässt oder sich nach dem Taptenentfernen Putzschäden zeigen.
Darauf wird aber bereits im Angebot standardmäßig hingewiesen:
Ob die unten angebotenen Vorarbeiten (Normalzustand) ausreichen, lässt sich erst nach dem Entfernen der Tapeten endgültig beurteilen.
Ergibt sich nach dem Entfernen der alten Tapeten, dass über den angenommenen Aufwand hinaus eventuell mehr Untergrundvorarbeiten notwendig werden (z.B. loser Putz, grundieren etc) , werden diese auf Zeitnachweis ausgeführt. Vorher wird Sie unser Mitarbeiter vor Ort darüber informieren und beraten.
Genauso war es z.B. auch bei dieser Kundin.
Die Tapeten ließen sich extrem schwer entfernen und danach war relativ viel zu spachteln. Nach dem Spachteln muss die Spachtelmasse trocknen, weshalb meine Mitarbeiter um ca. 14 Uhr die Arbeitsstelle verließen, da sie nichts mehr machen konnten. Vorher wurde die Kundin darüber ausführlich aufgeklärt.
Danach erhielt ich am Abend diese sehr geharnischt abgefasste Email (wohl von der Tochter) …
… die ich am nächsten Morgen wie Folgt beantwortete.
Die genau gleichen Mitarbeiter führten die Arbeiten weiter und beendeten sie am Freitag, 28. Juni.
Darauf kam gestern Abend diese Lobes-Email.
Solche Ereignisse erinnern mich an den Titel einer Kommödie von William Shakespeare: „Viel Lärm um nichts.“ 😉
Tweet an mich: „Sie sind spitze, kreativ und mutig, aber leider eine Ausnahme in der Baubranche.“
Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich das nicht gerne lese. 😉 Tweet vom gestrigen Dienstag.
Vielen Dank für Ihr Kompliment, liebe Dagmar Hotze. 🙂
80-jährige Dame: „Sie können mir Ihr Angebot auch per Email schicken.“
Heute Vormittag war ich bei einer 80-jährigen Kundin. Renoviert werden soll das Arbeitszimmer. Und was steht im Arbeitszimmer? Ein relativ neuer PC mit Drucker.
Von wegen, die älteren Herrschaften haben mit Computer nichts am Hut! Nachdem wir alles besprochen hatten, sagte die gute Dame zu mir: „Sie können mir Ihr Angebot auch per Email schicken.“ Zückte einen Kugelschreiber und notierte mir ihre Emailadresse.
Enkel macht Abitur und führt „unsere“ Malerarbeiten aus
Im Spätjahr letzten Jahr machte, ich einem Ehepaar ein Angebot über Renovierungsarbeiten in ihrem Haus. Teile davon wurden sofort zur Zufriedenheit von uns ausgeführt. Die restlichen Arbeiten sollten in diesem Frühjahr ausgeführt werden.
Deshalb habe ich letzte Woche nachgefragt und heute diese Antwort erhalten.
Da werden Oma und Opa wohl bei Qualität und Ausführung ein Auge zudrücken, wenn der Enkel sich ein paar Euro dazu verdient.
Aber klar, habe ich Verständnis, wenn dadurch der Enkel unterstützt wird. Sollte nur kein Dauerzustand werden. 😉




























