Artikel vom Autor:
Muss man Unverschämtheiten von „Kunden“ kommentarlos hinnehmen? Nein, ich nicht
Angebote zu machen und den Auftrag nicht zu erhalten, ist das tägliche Brot des Unternehmers. Das Risiko, den Angebotsaufwand bei einer Anfrage umsonst gemacht zu haben, gehört untrennbar zum Unternehmertum dazu.
Das Verhalten dieses „Kunden“, empfinde ich jedoch als sehr unverschämt. Der ältere Herr wolte ein Angebot für die Renovierung diverser Räume in seinem Haus.
Er wurde von mir, wie immer, schnell, pünktlich präzise, kompetent, freundlich, höflich und wertschätzend bedient.
Was sein Informationsbedüfnis über Produkte, Technik und Abwicklung anging, hatte der Gute einen sehr großen Informationsbedarf.
Schließlich war er bis zu seiner Pensionierung, Chef (Ingenieur) irgendeiner wichtigen Abteilung eines großen Mineralölkonzerns.
Es ist ja immer so eine Gratwanderung, welche Informationen man gibt und welche nicht. Einerseits kann man sich durch gezeigte Kompetenz, im Vorfeld vom Wettbewerb abheben. Durch was auch sonst?
Ich höre schon wieder die Schlauberger, die sagen, erst wenn der Auftrag erteilt ist, alle Informationen zu geben. Das will ich einmal sehen, wie das in der Praxis funktionieren soll.
Das würde nämlich bedeuten, beim Kunden nur die technischen Notwendigkeiten aufzunehmen und danach auf seine Fragen zu antworten: „Das sage ich Ihnen erst, wenn Sie den Auftrag erteilt haben!“ Für mich ist das eine Auftragsverhinderungsstrategie.
Nach ziemlich aufwändigen Vorinformationen meinerseits, erhielt ich heute, Samstag, diese lapidare Absage.
Hätte ich beim zweiten Gespräch, das der Herr mit mir wollte, ausschließlich und nur auf meinen Bauch gehört, hätte ich ihm wirklich keine Auskunft mehr gegeben, ihm seine Motive auf den Kopf zugesagt und wäre grußlos gegangen. Aber erstens, bin ich ein höflicher Mensch, und zweitens, stirbt die Hoffnung bekanntlich zuletzt.
Dennoch musste ich diesem „Kunden“ sehr zeitnah meine Meinung zu seinem Verhalten mir gegenüber, so wie ich es jedenfall sehe, sehr deutlich mitteilen. Lesen Sie die ganze Geschichte selbst.
Mit solchen Menschen/“Kunden“ will ich wirklich überhaupt nichts zu tun haben. Sich auf Kosten anderer schlau machen und sich womöglich dafür noch für sehr clever halten, das ist nicht meine Welt.
Eine meiner Maximen lautet: Behandle andere Menschen so, wie Du selbst behandelt werden willst.
Darum war es mir sehr wichtig, diesem „Herrn“ einmal ganz deutlich den Spiegel vorzuhalten. Hat mir außerdem sehr gut getan. 😉 Unverschämtheiten von „Kunden“, nehme ich jedenfalls nicht kommentarlos hin!
„Der gute Geist“ oder: „Von allen guten Geistern verlassen“? Sinnlose Fahrzeugwerbung
Andrea Festag aus Dortmund (herzlichen Dank dafür), schickte mir dieses Foto unter dem Motto:
Sinnlose Fahrzeugbeschriftung
Wer geistert hier durch die Gegend? Kein Betrachter dieses Fahrzeugs wird das je erfahren. Ein „Geisterfahrzeug“, im wahrsten Sinne des Wortes. 😉
Was ist das für eine Firma und was machen die? Keine Ahnung. Das Geld für die Fahrzeugbeschriftung ist zum Fenster hinausgeworfen.
Soll ich mir etwa die Telefonnummer merken oder aufschreiben, ohne den Firmennamen zu kennen? Das macht kein Mensch!
Immer wieder finde ich es erstaunlich und gleichzeitig sehr schade, welche Chancen Handwerker mit so einem Auftritt vergeben, leider. ;-(
Heute auf Twitter: „Der traumhafte Malerspezialist…“
Heute bei malerdeck: Eiszeit statt hitzefrei
Heute Vormittag entschloss ich mich spontan, meinem Klasse-Team eine Abkühlung zu spendieren. Motto: Eiszeit statt hitzefrei!
Also setzte ich mich ins Auto und fuhr zum Eiscaffee LA VENETA. Dort gibt es das beste Eis im Landkreis Karlsruhe. Für jede/jeden, einen Becher Eis mit drei Kugeln und Sahne geholt.
Christopher konnte ich am Auto überraschen und schließlich gönnte auch ich mir eine Portion Eis mit Sahne.
Silke traf ich nicht persönlich an, weil sie gerade am Fensterstreichen hinter dem Haus war und ich gleich wieder abhauen musste. Dafür bekam ich von Silke später diese SMS.
Es macht mir große Freude, mit diesem Team zusammen zu arbeiten. Liebes malerdeck-Team, vielen Dank für die gute Zusammenarbeit, schönen Feierabend und ein noch sonnigeres Wochenende. 🙂
Das Nationalteam der Stuckateure sucht Verstärkung | bundesweit drei Contests im November 2012
Aktuell bereiten sich die Mitglieder des Nationalteams der Stuckateure intensiv auf die EuroSkills, die Europameisterschaften der Handwerksberufe im belgischen Spa-Fancorchamps, vor.
Anfang Oktober werden am Rand der berühmten Rennstrecke Europas beste Junghandwerker gesucht – für die deutschen Stuckateure gehen Andreas Schenk und Kadir Uzunsakaloglu an den Start.
Aus dem aktuellen Nationalteam werden nach den EuroSkills fünf Mitglieder aus Altersgründen ausscheiden. Ihre Nachfolger können sich über den Bundesleistungswettbewerb oder einen Praxiswettkampf (Contest) qualifizieren.
In drei Contests werden im November ihre Nachfolger gesucht. Für die Wettkämpfe in Düsseldorf, Bühl und Nürnberg können sich alle deutschen Azubis und Gesellen des Stuckateurhandwerks bewerben.
Anmeldungen bitte über die Homepage des Teams.
ROCK Am Wald – Das Festival-Highlight in der Region Nordbaden, in Eggenstein bei Karlsruhe, 3. und 4. August
Am 3. und 4. August ist es wieder soweit: Das Fesival-Highlight in der Region Nordbaden, ROCK am Wald, geht über die OpenAir-Bühne.
Eine klasse Veranstaltung, die wir seit vielen Jahren regelmäßig besuchen. Tolle Athmosphäre und immer prima Bands.
Kommen, sehen, hören, rocken. Let´s rock!
Sinnlose Werbung auf einem Fahrzeug
Man glaubt es nicht, für was manche Firmen sinnlos Geld ausgeben. Hier eine Firma imtech. Eben an diesem Fahrzeug vorbeigefahren und gerade noch den Foto gezückt.
Auf der Fahrzeugrückseite, prangte die gleiche „Werbung“.
Was ist das für eine Firma und was machen die? Keine Ahnung. Das Geld für die Fahrzeugbeschriftung ist zum Fenster hinausgeworfen.
Es sei denn, diese Firma kennzeichnet ihre Fahrzeuge nur deshalb, damit sie von den Mitarbeitern wieder besser gefunden werden. Dann ist es ja ok.
Internetstudie (07/2012): 46% der Handwerksbetriebe haben keine Internetpräsenz
Presse-Information
Internetstudie (07/2012):
46% der Handwerksbetriebe haben keine Internetpräsenz
Genaue Zahlen über die Homepages von Handwerksbetrieben, gab es bisher nicht. Diverse Schätzungen gingen davon aus, dass ca. 20% der Handwerker keine Homepage haben.
Der Online-Marketingexperte Werner Deck, selbst Malermeister und Unternehmensberater, wollte es jetzt ganz genau wissen. Er untersuchte, nach dem Zufallsprinzip,1.600 Handwerksbetriebe in Deutschland auf ihre Onlinepräsenz. Das Ergebnis überraschte selbst den Online-Experten Werner Deck.
Nur 54% der Handwerksbetriebe verfügen über eine Homepage, bei 46% der Handwerksbetriebe bleibt der Bildschirm dunkel. Und das im Internetzeitalter. „Die Handwerker haben offensichtlich die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt und verschlafen eine wichtige Entwicklung“, so Werner Deck, der auch „Mister Social Media des Handwerks“ genannt wird.
Dazu nennt Deck einige Fakten: „75% der Deutschen über 14 Jahre (Stand 4/2012), sind im Internet unterwegs. 42% der Kunden, suchen sich den Handwerker oder Dienstleister über das Internet, Tendenz steigend. Wer keine Homepage hat, wird nicht gefunden, kann demzufolge keinen Auftrag erhalten.“
Handwerksbetriebe, die im Internet gut aufgestellt sind, nicht nur über eine Homepage verfügen, sondern zusätzlich mit Social Media (Twitter, Facebook etc.) im Online-Marketing aktiv und erfolgreich sind, werden künftig den Markt beherrschen.
Beste Beispiele dafür sind z.B. der Fleischermeister Ludger Freese (www.fleischerei-freese.de), der Malermeister Volker Geyer (www.malerische-wohnideen.de) und der Baubetrieb von Heike Eberle (www.eberlebau-landau.de), um nur einige zu nennen.
„Ohne eine Homepage im Internet, ohne die Nutzung der modernen Medien, Web 2.0 (Twitter, Facebook etc.), wird das Handwerk nicht nur weiter im Tiefschlaf verharren, sondern endgültig dahinsiechen“, sagt der „Mister Social Media des Handwerks“, Werner Deck.

”Das Handwerk muss im Internet endlich aufwachen”, so Mister Social Media des Handwerks, Werner Deck
Rückfragen:
Werner Deck • Mister Social Media des Handwerks
firma(at)mister-social-media.de • www.mister-social-media.de
Einfacher unterwegs: Geschäftsreisen und Ferien ohne Stress
Der simplify-Generaltipp gegen Pleiten, Stress und Pannen beim Packen: eine Checkliste! Wenn Sie einmal eine Einpackliste mit Ihren ganzen Reiseutensilien angefertigt haben, werden Sie die nächsten Reisen viel lockerer angehen. Die Liste am besten im Koffer aufbewahren.
Dort sollten Sie auch typische Reiseutensilien aufheben wie den Adapter für die ausländischen Steckdosen und den Impfpass. Lassen Sie am besten auch eine Badehose/Badeanzug im Koffer. Badezeug sollten Sie immer mitnehmen, auch im Winter, denn manchmal hat das Hotel ja unverhoffterweise einen Pool.
Nehmen Sie’s leicht!
Reisen Sie mit leichtem, einfachem Gepäck! Es sollte nur so viel sein, wie Sie selber tragen können. Gönnen Sie sich und Ihrem Rücken einen Rollenkoffer, und rollen Sie den, wann immer das geht, auch auf kleinen Strecken.
Tricks beim Packen
Profis packen die großen Stücke (Hosen, Röcke) unten in den Koffer. Der Blazer (mehr als 1 brauchen Sie nicht) wird mit der Innenseite nach außen daraufgelegt. Die nächste Schicht sind Kleider, Pullis, Hemden.
Heftig an Gewicht sparen Sie, wenn Sie nur 2 Paar Schuhe mitnehmen: Eines an den Füßen, das andere im Koffer. Wenn Sie das mit Strümpfen ausstopfen, sparen Sie zusätzlich Platz. In einem Schuh läßt sich auch die Ersatzbrille bruchsicher unterbringen. Mit Unterwäsche, Badezeug und den restlichen Socken werden dann die Lücken ausgefüllt.
Bei großen Taschen packen Sie mit der Rollmethode: Hosen, Röcke, Blusen, Hemden – alles mutig aufeinanderlegen und zu 1 oder 2 dicken Würsten zusammenrollen. Die einzelnen Rollen übereinandergestapelt in der Tasche verstauen. Sie werden überrascht sein, wie viel hineinpasst und wie glatt die meisten Stücke die Rollkur überstehen.
Der Farben-Kniff
Beschränken Sie Ihre Reisegarderobe auf 2 Farben, die zusammenpassen. Dann können Sie beliebig kombinieren und sparen leicht 2, 3 Stücke ein.
Literatur light
Viel Gewicht verursachen Bücher. Kopieren Sie sich aus dem dicken Reiseführer oder dem unentbehrlichen Fachbuch die Seiten, die Sie wirklich brauchen. Nehmen Sie nur das Buch mit, das Sie tatsächlich lesen werden, am besten als gewichtsparendes Taschenbuch.
Der einfache Kulturbeutel
Nehmen Sie sich unbedingt die Zeit, und forsten Sie Ihren Beutel mit Waschzeug kritisch durch. Füllen Sie Shampoo, Cremes, Parfum oder Aftershave in kleine Plastikflaschen um (z. B. die Minishampoofläschchen aus Hotels), oder verwenden Sie gleich Probepackungen. Shampoo eignet sich übrigens prima zum Waschen von Wollsachen (Socken, Pulli) oder notfalls auch einem Hemd.
Doppelt ist einfacher
Zahnpasta, Zahnbürste, Haarbürste und möglichst alle anderen ähnlichen Utensilien sollten Sie doppelt besitzen. Dann kann der Kulturbeutel in ständigem „Standby-Modus“ bleiben, und Sie müssen nicht in letzter Minute vor jeder Reise die Dinge von Ihrem Waschtisch einsammeln. Vielreisende Männer haben sogar einen 2. Rasierapparat.
Ihr Nützlichkeits-Center
Betrachten Sie den Kulturbeutel als Zentrale für all die übrigen praktischen Kleinigkeiten wie Sicherheitsnadeln, Mininähzeug (gibt’s manchmal in Hotels zum Mitnehmen), Taschenmesser, winzige Taschenlampe, Löffel (ersetzt notfalls auch Gabel und Messer) und – unbedingt – Büroklammern. Sie lassen sich als Lesezeichen oder Miniwäscheklammern verwenden, aufgebogen als Düsenreiniger, Dietrich für Kofferschlösser oder Ersatzgriff am Reißverschluss.
Schlussstress: Habe ich alles?
Für den Check vor der Abreise gibt es die Heinrich-Harrer-Methode. Der österreichische Forscher und Abenteurer stellte sich neben seinen Koffer und checkte seinen eigenen Körper durch, indem er bei den Füßen begann: Schuhe, Strümpfe – bis hinauf zu Schal, Sonnenbrille, Mütze. So war er auf Reisen stets komplett. Aber nicht den Schlafanzug vergessen!
Das wichtigste Wort
Merken Sie sich als wichtigste Frage vor jeder Abreise nur 1 Wort: Papiere??? Alles Wichtige ist aus Papier: Ausweis oder Pass (mindestens noch 6 Monate gültig, manche Länder lassen einen sonst nicht rein), eventuell Visum, Führerschein, Geld (auch solches aus Metall und Plastik!), Fahrkarten, Hotelgutscheine, Impfpass, Adressen (vor allem die am Urlaubsort). Alles andere lässt sich notfalls am Reiseziel besorgen.
Einfachheit abgucken
Sehen Sie jede Reise als Tripp in die Einfachheit an. Verglichen mit den vielen Sachen zu Hause stellt jeder Aufenthalt in der Fremde eine Vereinfachung dar. Hier können Sie ausprobieren, mit weniger Dingen auszukommen. Bringen Sie sich von jeder Reise ein paar neue Gewohnheiten zur Vereinfachung mit, die Sie anderen Menschen und anderen Ländern abgeschaut haben.
Ein paar Beispiele: In England gibt es in vielen Hotels keine Untertassen mehr, sondern die großen Kaffee- bzw. Teepötte (mugs). Das spart Geschirr, auch bei Ihnen zu Hause. Ebenso überflüssig sind im Zeitalter der praktischen Thermoskanne Kaffeekannen aus Porzellan.
In Finnland stehen an jedem Laden riesengroß die Öffnungszeiten, und zwar in einfachster Schreibweise: 9–17, 9–14. Sonst nichts. Da weiß man auf einen Blick, wann während der Woche und wann am Samstag geöffnet ist. Einfacher geht’s nicht, oder?
In fast allen europäischen Ländern außerhalb des Glas- und Pfandflaschenparadieses Deutschland gibt es Cola und Mineralwasser in kleinen, sehr haltbaren Einwegflaschen aus Plastik mit Schraubverschluss. Die sind der ideale Pausentrinkbehälter für Schulkinder.
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
















