Archiv vom Juli, 2013

Der gute Roger Kanzenbach lässt nicht locker, obwohl ich alle für ihn unangenehmen Beiträge gelöscht habe

Autor: malerdeck am 23. Juli 2013

Die Sache sei erledigt, dachte ich, als ich, spontan und freiwillig, alle Beiträge (vom 13./14./17. Juni) über Roger Kanzenbach hier im Blog löschte. Aber weit gefehlt.

Jetzt muss ich doch noch einmal berichten. Roger Kanzenbach lässt nicht locker. Ihm ist es noch lange nicht genug, dass ich – freiwillig (!) – alle Texte über ihn und seine mich verletzenden Aktivitäten hier im Blog entfernt habe. Er stört sich noch an einem bestimmten Wort in meinem verbliebenen Text.

Anonymus

Roger Kanzenbach war anonym als Wilhelm Zorem in Netzt aktiv

Gerade Roger Kanzenbach, der in seinem Pseudonym-Blog „Wilhelm Zorem – Der Kritiker“, anonym über andere ablästerte und dabei stark vom Leder zog. Vermutlich deshalb, musste sein „Wilhelm Zorem – Der Kritiker“ – Blog, auch nicht ohne Grund vom Netz genommen werden.

Dabei erspare ich mir hier aufzuzählen, mit welch unfreundlichen Attributen Herr Kanzenbach, auf seinem Blog, meiner Einer und viele andere Personen bedachte.

Nun ließ mir Roger Kanzenbach mitteilen, dass er keine Person des öffentlichen Lebens sei und er deshalb mit mir keine öffentliche Auseinandersetzung im Internet führen will. Auch eine Veröffentlichung seiner entsprechenden Email untersagt er mir.

Das von ihm beanstandete Wort in meinem verbliebenen Text sei dazu geeignet, ihn in der Öffentlichkeit verächtlich zu machen. Nun denn, ich habe ihm dieses Wort entfernt. Ob damit jetzt alles erledigt ist? Man darf gespannt sein.

Wie sagt doch der Volksmund so schön:

„Jeder blamiert sich, so gut er kann.“

Alltagshilfen: Geld sparen ohne Geiz

Autor: malerdeck am 22. Juli 2013
Spartipps

Spartipps

Wenn das Geld nicht mehr für den bisherigen Lebensstil reicht, versuchen Menschen meist, zu sparen und sich frühere Wohltaten nicht mehr zu gönnen. Doch damit geraten sie in einen Teufelskreis: Zunächst sind sie nur unzufrieden, dann aber versinken sie in Wut und Selbstmitleid.

Mit unseren Spartipps können Sie ohne signifikanten Verlust an Lebensqualität sparsamer mit Ihren Finanzen umgehen:

Schreiben Sie Ihre Ausgaben auf

Richten Sie sich dafür ein Notizheft ein. Durch den schriftlichen Vorgang verdeutlichen Sie sich, wie viel Geld Sie wofür ausgeben. Sie werden feststellen: So manch ein Spontankauf wird schon wegen des Aufschreibens unterbleiben. Sie werden sich bereits auf dem Weg zur Kasse vor Augen führen, wie Sie den Kauf in Ihrem Heft vermerken. Die eine oder andere Ausgabe werden Sie noch einmal gründlich überdenken oder ganz unterlassen.

Zahlen Sie bar

Achten Sie auf Ihr Geld

Achten Sie auf Ihr Geld

Fast überall können Sie heute per Scheckkarte bezahlen. Doch im Schnitt geben Kunden bei dieser bequemen Methode doppelt so viel Geld aus. Ein Portmonee ist die einfachste Art, einen Überblick über die persönliche Finanzsituation zu behalten.

Nehmen Sie Ihre Eurocheque-Karte nur mit, wenn Sie einen größeren Geldbetrag bezahlen müssen, den Sie nicht in bar bei sich führen wollen. Stellen Sie sich beim Bezahlen den Betrag in Euroscheinen vor. Würden Sie den Kauf auch dann tätigen?

Geben Sie nie mehr Geld aus, als Sie haben

Die Aufnahme eines Kredits ist nur sinnvoll, wenn Sie in Immobilien oder Ihr eigenes Unternehmen investieren wollen. Entscheidend ist, dass Sie für den Kredit einen preisstabilen Gegenwert erhalten. Lassen Sie deshalb die Finger von Krediten für einen Neuwagen oder andere Gegenstände, die ihren Wert schnell verlieren können.

Kontrollieren Sie Ihr Konto

Lesen Sie Ihre Kontoauszüge gewissenhaft. Es kann durchaus passieren, dass Ihre Bank eine Abbuchung vornimmt, die Sie nicht veranlasst haben. Schreiben Sie den Zweck einer Ausgabe auf den Auszug, wenn er aus dem Buchungstext nicht eindeutig hervorgeht. Sorgen Sie für einen „hohen Pegelstand“ auf Ihrem Konto, den Sie nie unterschreiten. Das vermittelt – auch bei knappen Ressourcen – ein wichtiges Reichtumsgefühl. Außerdem ersparen Sie sich damit die exorbitant hohen Überziehungszinsen.

Lassen Sie los

Spartipps

Spartipps

Viele denken, sie werden dadurch reich, dass Sie Ihren Mitmenschen keinen Cent abgeben, sondern all Ihr Geld ausschließlich für sich selbst behalten. Dabei übersehen sie: Wenn Sie auch nur einen kleinen Teil Ihres Geldes mit anderen teilen, fühlen Sie sich nicht nur reicher, sondern Sie werden es auch. Denn um reich zu bleiben, werden Sie die 1. Ausgabe nach einer solchen Großzügigkeit genau überdenken.

Klammern Sie sich also nicht an Ihre Euros, sondern unterstützen Sie andere Menschen. Spenden Sie an Bedürftige. Geben Sie großzügig Trinkgeld, wenn Sie nett bedient worden sind. Hier beträgt der Unterschied zwischen Geiz und Großzügigkeit gerade mal ein paar Euro. Der Dichter Ambrose Bierce drückte es so aus: „Geld ist eine Wohltat, die wir genießen, indem wir uns von ihr trennen.“

Spielen Sie nicht

Lotterien oder andere Glücksspiele sind eine schlechte Geldanlage und streng genommen nur eine großzügige Spende an den Staat. Ebenso riskante Aktienempfehlungen oder (Hedge)Fonds, die übermäßige Gewinne versprechen. Faustregel bei Spartipps: Wenn Kleinsparern wie Ihnen außergewöhnliche Geldanlagen angeboten werden, haben die Großen vorher den Teich leer gefischt.

Suchen Sie Verbündete

Es ist sehr belastend, wenn Sie nach außen wohlhabender wirken möchten, als Sie es in Wirklichkeit sind. Seien Sie ehrlich zu anderen. Sagen Sie es, wenn Sie sparsam wirtschaften müssen, aber ohne zu jammern. Vermeiden Sie die schlimmsten Ausgabenfallen: Essen gehen, neue Schuhe, teure Kleidung.

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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Blütenpollen satt: Gestern großes Gelage auf unserer Terrasse

Autor: malerdeck am 22. Juli 2013

Man hört sie zwar und sieht sie auch, aber aus der Nähe betrachtet, sehen die Blütenpollensammlerinnen und ihre Arbeit ganz spannend aus. Beobachtet, gestern Morgen auf unserer Terrasse.

Auf dem Speisezettel: Blütenpollen satt

Im Anflug zum Blütenpollensammeln

Im Anflug zum Blütenpollensammeln

Rote oder weiße Blüten, alles wird angeflogen

Rote oder weiße Blüten, alles wird angeflogen

Im Anflug, schon schwer beladen

Im Anflug, schon schwer beladen

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Landungsvorbereitungen

Landungsvorbereitungen

Hinein, ins Blütenpollenbergnügen

Hinein, ins Blütenpollenvergnügen

Auch in der weißen BlütennNachbarschaft war man aktiv

Aktivität auch in der blütenweißen Nachbarschaft

Schwer beladener Abflug

Schwer beladener Abflug

Interessierte Zaungäste beobachteten die Szenen

Aufmerksame Fliegen

Aufmerksame Fliegen

Ein sprungstarker Grashüpfer

Sprungstarke Grashüpfer

Vorwitzige Amseln

Vorwitzige Amseln

Flatternde Schetterlinge

Flatternde Schetterlinge

Ein fauler Hund, dem das alles egal war

Ein fauler Hund, dem das alles egal war

Die Natur ist etwas ganz Wunderbares.

Heute Morgen trafen wir eine beherzte Katze. Zu erkennen am Warnhinweis im Fenster

Autor: malerdeck am 21. Juli 2013

Bei unserer morgendlichen Gassirunde, kamen wir an einem Gartenhäuschen vorbei. In dessen Fenster hing ein Schild, das deutlich sichtbar vor einer „beherzten Katze“ warnte! Und wie zum Beweiß, erschien auch sofort das beherzte „Raubtier“. 😉

Gartenhaus mit Warnhinweis vor "beherzter Karte"

Gartenhaus mit Warnhinweis vor „beherzter Karte“

Deutlich sichtbarer und abschreckender Warnhinweis

Deutlich sichtbarer und abschreckender Warnhinweis

Das beherzte Raubtier

Das beherzte Raubtier

Gandi ließ sich ganz offensichtlich vom Schild beeindrucken. Er würdigte die beherzte Katze nämlich keines Blicks.

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Da scheint etwas schief gelaufen zu sein. Eine Reklamation am heutigen Sonntagmorgen

Autor: malerdeck am 21. Juli 2013
Reklamation!

Reklamation!

Leider gibt es nicht immer nur über Erfolgsmeldungen zu berichten. Hin und wieder (wenn auch sehr sehr selten), gibt es auch bei uns einmal einen Fehler oder eine Reklamation.

Das ist natürlich sehr unangenehm. Für den Kunden und für mich. Am heutigen Sonntagmorgen, erreichte mich diese Reklamations-Email eines Kunden.

Reklamation am Sonntagmorgen

Reklamation am Sonntagmorgen, um 9:46 Uhr

Am Freitagabend traf ich meinen Mitarbeiter nicht mehr, so dass ich von daher nicht über den Stand der Dinge unterrichtet bin. Und am heutigen Sonntag, behellige ich meine Mitarbeiter nicht mit geschäftlichen Dingen. Jeder hat seine Freizeit verdient!

Dennoch antwortete ich dem Kunden bereits heute und werde am Montag einen Problemlösungstermin vereinbaren.

Mein Antwort am Sonntag, um 13:24 Uhr

Mein Antwort am Sonntag, um 13:24 Uhr

Interview auf Ludger Freeses Blog: „Das “Rezept-Interview – man nehme!” Das Rezept verrät uns Werner Deck!“

Autor: malerdeck am 21. Juli 2013
Ludger Freese

Ludger Freese

Der innovative, sympathische und bundesweit bekannte Fleischermeister aus Visbek, Ludger Freese, interviewte mich für seinen bekannten Blog “Essen kommen”.

Gerne beantwortete ich Ludger Freese seine Fragen. Mit einem klick auf die Grafik, kommen Sie zum Interview auf dem Blog von Ludger Freese.

Die Fragen:

  • Damit die Leser wissen, wer Du bist: Was steht auf Deiner Visitenkarte?
  • Auf was bist Du im Beruf besonders stolz? Was ist Dir gut gelungen?
  • Wenn ich Dich zum Essen einlade, was magst Du besonders gerne?
  • Ich finde solche Fragen immer lustig. Welche drei Dinge nimmst Du auf eine einsame Insel mit?
  • Welche Eigenschaften schätzt Du an Dir?
  • Eine Nachrichtensendung gehört Dir. Welche drei Meldungen würdest Du gerne verlesen?
  • Nutzt Du Social Media, um auf Deine Arbeit aufmerksam zu machen? Wenn ja, gibt es Erfolgsmeldungen?
  • Wenn die Regierung Dich als Minister einsetzen möchte, welcher Posten sollte für dich geschaffen werden?
Mein Interview bei Ludger Freese

Mein Interview bei Ludger Freese

Sachen gibt´s? Dame verschiebt einen Termin, den Sie gar nicht mit mir hat. Außerdem kenne ich die Dame nicht

Autor: malerdeck am 19. Juli 2013

Manchmal muss ich mich schon wundern. Über die Mittagszeit sprach eine Dame auf den AB. Sie wollte einen mit mir für nächsten Dienstag, 7:30 Uhr/8:00 Uhr, vereinbarten Termin auf Mittwoch verlegen.

Was, wir haben keinen Termin?

Was, wir haben keinen Termin?

Weder kannte ich die Dame, noch hatte ich für diesen Zeitpunkt einen Termin vereinbart. Hier der Anruf, den müssen Sie sich anhören (Stimme verfremdet).

Vorhin rief ich die Dame zurück. Sie erzählte mir noch einmal die Termingeschichte. Als ich ihr sagte, dass wir nicht telefoniert haben und ich mit ihr auch keinen Termin habe, war die Dame zunächst sprachlos.

Danach sagte Sie: „Oder wollte ich Sie anrufen und den Termin mit Ihnen vereinbaren? Na ja, das ist jetzt schon etwas seltsam.“ Ja woher soll ich es denn wissen?

Nun denn. Die Dame wollte ein „kostenloses und unverbindliches Angebot“ über den Anstrich von Holzbrettern am Balkon und drei Holztrennwänden im Garten!

Den erforderlichen Aufwand nannte ich ihr dann am Telefon als ca.-Größenordnung. Da brauche ich nicht eine Stunde in der Gegend herum zu fahren.

„Aha“, war ihre Antwort, „dann weiß ich ja jetzt eine Zahl. Ich fahre nächste Woche für zwei Wochen in Urlaub. Danach melde ich mich.“

Da bin ich schon einmal sehr gespannt.  Was glauben Sie, meldet sich die Dame noch einmal?

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Karlsruher Facebook-Mitglied, findet in den Unterlagen seines Opas, ein altes Fußballbild von mir

Autor: malerdeck am 19. Juli 2013

Das war ja eine Überraschung. Gestern Abend war in meinem Postfach dieses Mannschaftsfoto, ca. aus Mitte der 70er Jahre.

Mannschaftsfoto Karlsruher Fußball Verein - KFV -

Mannschaftsfoto Karlsruher Fußball Verein – KFV –

Unschwer an der hohen Stirn und dem Schurrbart zu erkennen (kniend, dritter von rechts). meine Wenigkeit. 😉

Text zum Bild:

Hallo Herr Deck, zur später Stund fand ich beim Bilder durchforsten mit meinem Vater Peter folgendes Bild was Ihnen bestimmt eine Freude bereiten wird 🙂 Gruß Christian Fellinger

Klar, freue mich mich sehr über so alte Dokumente. Ganz rechts steht der Großvater des Bildschickers, Herbert Wiebelt. Das war damals unser Masseur, der uns immer kräftig durchknetete. Während und nach den Spielen, versorgte Herbert auch unsere Wehwehchen und Blessuren. Eine schöne Zeit.

Das stolze Vereinswappen - Deutscher Meister

Das stolze Vereinswappen – Deutscher Meister 1910

Wer mehr über meinen ehemaligen Verein erfahren will, kann sich hier bei Wikipedia informieren.

Das Buch schrieb ich 1991 für die Kinder des St. Antonius-Kinderheim in Karlsruhe: Die Würmchen Pim und Pum

Autor: malerdeck am 18. Juli 2013

Die Idee zu diesem Buch entstand 1991, anlässlich des Bezugs unseres seinerzeitigen Neubaus. Die ganze Vorgeschichte zum Buch, können Sie im unten stehenden  Zeitungsartikel nachlesen.

Dieses Kinderbuch schrieb ich 1991

Dieses Kinderbuch schrieb ich 1991 für das St. Antonius-Kinderheim in Karlsruhe

Gespendet statt gefeiert

Gespendet statt gefeiert (durch Anklicken vergrößern)

Das sind Pim und Pum

Das sind die Würmchen Pim und Pum

Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis

Die erste Geschichte

Der Beginn der ersten Geschichte (durch Anklicken vergrößern)

Jede der Geschichten ist mit entsprechenden Bildern ausgeschmückt. Die wunderbaren Bilder, malte meine damals 13-jährige Tochter Corinna.

Als Vater von vier Kindern, erzählte ich meinen Kindern oft Gute-Nacht-Geschichten. Darin kamen viele verschiedene Phantasiefiguren vor. Die Würmchen Pim und Pum waren zwei davon. 🙂

Hier geht es zur Homepage des St. Antonius-Kinderheim in Karlsruhe.

Prost! Wie Sie mit einer Mini-Ansprache ein Fest verzaubern können. Tipps für Ihre Mini-Ansprache

Autor: malerdeck am 18. Juli 2013
Rede halten

Die Mini-Ansprache

Eine Familienfeier, eine Einladung zur Ladeneröffnung, eine Geburtstagsparty – wenn niemand eine Rede hält, bleibt es oft ein formloses Zusammensein. Mit den richtigen Worten aber wird daraus ein erinnerungswürdiges Ereignis. Hier ein paar Anregungen, wie Sie als Gastgeber oder auch als Gast mit einem „Toast“ (so sagen die Briten zu einem Trinkspruch) eine Feier aufwerten.

Mit Ihrer Rede bringen Sie möglicherweise eine Kommunikation in Gang, die vorher nicht stattfand. Oft schaffen Sie einen Gesprächsaufhänger für sich selbst – und verdruckste, schweigsame Gäste oder eine öde Veranstaltung lassen sich mit dem richtigen Trinkspruch aus dem Dornröschenschlaf erwecken.

Nicht zu lange warten

Schalten Sie schnell: Sobald jeder ein Glas hat, legen Sie los. Auch zu einem späteren Zeitpunkt lässt sich ein Toast einschieben. Etwa zwischen 2 Gängen bei einem Menü oder wenn gerade einmal alle zusammenstehen.

simplify-Tipp: Je früher Sie dran sind, umso länger profitieren die Gäste davon.

Wie beginnen?

Es ist ganz normal, dass Sie kurz vorher einen Kloß im Hals haben.

simplify-Tipp: Suchen Sie sich einen Verbündeten, dem Sie erklären, dass Sie ein paar Worte an die Gäste richten möchten.Wenn Sie nicht selbst Gastgeber sind, holen Sie ihn zu sich. Er selbst muss nichts sagen, soll sich aber neben Sie stellen, das macht Ihnen Mut! Halten Sie auf jeden Fall ein Glas in der Hand, klopfen Sie dran, um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen, oder fragen Sie laut: „Kann mich jeder hören?“

Klassische Rede-Regeln

Ihr Anfang braucht nicht originell zu sein. Starten Sie mit „Ich heiße euch/Sie herzlich willkommen!“ Wenn Sie nicht selbst der Gastgeber sind, geht es weiter mit „… im Namen von Rosi und Josef, denen wir dieses schöne Fest verdanken“. Dann kommt der Anlass: „Wir sind hier zusammen, weil …“ Es gibt viele Treffen, bei denen es längst nicht allen Gästen klar ist, dass es das 50. Betriebsjubiläum oder das Doppelfest 65. Geburtstag/Dienstende ist.

simplify-Tipp: Wenn Sie nicht allen Gästen bekannt sind, stellen Sie sich und Ihr Verhältnis zum Gastgeber kurz vor: „Ich kenne die Gabi seit der Schulzeit und bin froh, dass sich ihr Traum von einer eigenen Ausstellung endlich erfüllt hat.“

Der magische Moment

Gleich wird angestoßen

Gleich wird angestoßen

Dann erzählen Sie eine kurze Begebenheit über den Gastgeber, über ein Erlebnis im Vorfeld der Veranstaltung oder eine Erinnerung. Nur eine! Je lockerer und humorvoller das geschieht, umso besser.

simplify-Tipp: Stellen Sie niemanden bloß, beleidigen Sie keinen. Bauen Sie stattdessen ein Kompliment ein, das schadet niemals.

„Ich war mit Harald im selben Studentenheim, wo wir Tag und Nacht Stevie Wonder gehört haben. Jetzt hat Harald mit Martha einen weit besseren Mitbewohner als mich. Gerade hat er ihr versprochen, immer bei ihr zu bleiben. Und wenn ich sie sehe, fällt mir nur Stevie Wonders wunderbarer Song ein: Isn’t she lovely!“

Hier wurde gerade ein Kniff verwendet, mit dem Sie jede Ansprache aufwerten können: die „vorbereitete Überraschung“. Die Erwähnung der Stevie-Wonder-Musik hatte nur den Zweck, das Lied mit dem positiven Titel vorzubereiten.

Was verboten ist

Wenn Ihnen flau zumute ist, thematisieren Sie das nicht! Mit Bemerkungen wie „Ich bin nicht gut bei so was“ lenken Sie die Aufmerksamkeit auf etwas, was den meisten Zuhörern überhaupt nicht aufgefallen wäre. Lassen Sie ruhig eine Pause, wenn Ihnen die Worte fehlen.

simplify-Tipp: Lächeln Sie, atmen Sie tief durch, sehen Sie jemanden an, der Sie ermutigend anschaut. Aber füllen Sie die Lücke nicht mit „Ähs“ oder dem berüchtigten seufzenden „Ja, also“ als Auftakt. Bemühen Sie sich, ein wenig langsamer zu sprechen als sonst.

Zum Wohl

Zum Wohl

Was erlaubt ist

Gefühle! Schämen Sie sich nicht, wenn Sie von Ihren eigenen Erinnerungen ergriffen und den Tränen nahe sind. Damit liefern Sie einen Toast, der keinen kalt lässt, und geben der Veranstaltung eine Tiefe, von der viele nur träumen.

simplify-Tipp: Am Ende Ihrer kurzen Rede erheben Sie das Glas. Lassen Sie den Jubilar bzw. die Gastgeber hochleben.

Oder wählen Sie einen schönen allgemeinen Spruch. Was immer passt: „Trinken wir auf das Leben!“ Oder: „Auf die Liebe!“ Sie werden es erleben: Nach Ihrem Toast sind die Gäste glücklich und Sie selbst erleichtert. Jetzt haben Sie es sich verdient zu feiern!

Autor: Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.