Archiv vom Juni, 2013

Überflüssige (?) Imagekampagne des Handwerks oder: Was man mit 50 Millionen Euro sinnvolles hätte machen können

Autor: malerdeck am 11. Juni 2013
Imagekampagne Handwerk  - Beliebtheit sinkt

Imagekampagne Handwerk – Beliebtheit sinkt

In der Ausgabe 6|2003 des „handwerk magazin, lese ich den Artikel über die Imagekampagne des Handwerks und deren geplante Fortsetzung.

Schon zu Beginn der Kampagne schrieb ich einen Blogbeitrag (im alten Blog) darüber und was ich von der Kampagne hielt und halte: Nichts!

50 Millionen Euro Zwangsmitgliedsbeiträge werden eingesetzt, um damit angeblich das Image des Handwerks zu verbessern.

Das Image wird aber noch immer von den Handwerksbetrieben und deren Mitarbeitern vor Ort selbst bestimmt und gemacht.

So ganz einfache und elementare Dinge, wie z.B.

  • Freundlichkeit
  • Pünktlichkeit
  • Sauberkeit
  • Zuverlässigkeit etc.,

werden vom Kunden noch immer sehr häufig schmerzlich vermisst.

Vielleicht wären die 50 Millionen Euro besser in die Aus- und Weiterbildung investiert worden, um z.B. die Wichtigkeit der oben beschriebenen Attribute bei Unternehmern und Mitarbeitern ins Blickfeld zu rücken.

Das wäre sicher eine echte Chance zur wirklichen  Imigaverbesserung gewesen.

Jungesellenabschied in Bad Bad Orb. Mit dabei: Das Opti-Maler-Partner Logo

Autor: malerdeck am 10. Juni 2013

Am 27. Mai schrieb mir Florian Rützel, Mitarbeiter des Opti-Maler-Partner Maler Grauel in Bad Orb, von seiner bevorstehenden Hochzeit und seinem Junggesellenabschied.

Hochzeit

Hochzeit Florian Rützel

Junggesellenabschied mit Opti-Maler-Partner

Junggesellenabschied mit Opti-Maler-Partner

Den fröhlichen Gesichtern nach, war das ein sehr gelungener Junggesellenabschied. Da bleibt mir ja gar nichts anderes übrig, als Ihnen den „Missbrauch“ zu verzeihen. 😉

Lieber Herr Rützel, Ihrer Frau und Ihnen meinen herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit.

Mein Interview in der Serie „Erfolg mit Leidenschaft“: Das Geheimnis eines Malers – Eine Internet-Erfolgsgeschichte

Autor: malerdeck am 10. Juni 2013
Markus Cerenak

Markus Cerenak

In seiner Serie „Erfolg mit Leidenschaft“, interviewte mich Marek Cerenak. Sein besonders Anliegen:

Die Rebellion gegen das Hamsterrad…

…und Warum es für besondere Vorhaben besondere Menschen zur Unterstützung braucht.

Markus Cerenak beginnt den Artikel mit: „Ich habe mit Werner Deck gesprochen und finde seine Herangehensweise sehr inspirierend.“

Mit einem Klick auf die Grafik, gelangen Sie zum Interview auf der Seite von Marek Cerenak.

Interview: Das Geheimnis eines Malers - Eine Internet-Erfolgsgeschichte

Interview: Das Geheimnis eines Malers – Eine Internet-Erfolgsgeschichte

Sehenswert! Enterprise 2.0 und Social Media im Unternehmen: Professor Manfred Leisenberg im Interview

Autor: malerdeck am 10. Juni 2013
Professor Leisenberg

Prof. Manfred Leisenberg

Professor Manfred Leisenberg von der FH Bielefeld im Interview: „Entscheider in der Wirtschaft müssen in Grundzügen verstanden haben, wie das Netz funktioniert“, erklärt der überzeugte Blogger, Facebook- und Wiki-Nutzer Manfred Leisenberg.

Der Druck auf die Wirtschaft steige mit der Verbreitung des Web 2.0. Unternehmen müssten Enterprise 2.0-Tools zum Vorteil ihrer Kunden und zur Verbesserung ihrer internen Prozesse nutzen.

Social Media Werkzeuge spielen in modernen Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Professor Manfred Leisenberg stellt im Interview Chancen und Risiken für Unternehmen dar.

Ein sehr aufschlussreiches und sehenswertes Interview, wie ich finde.

httpv://youtu.be/S-kmaM2V4yg

simplify Allgemeinwissen: Warum vergeht im Alter die Zeit schneller?

Autor: malerdeck am 8. Juni 2013
Im Alter vergeht die Zeit schneller

Im Alter vergeht die Zeit schneller

Je älter wir werden, desto schneller verfliegen Stunden, Tage, Monate und Jahre. Der Grund: Während Sie als Kind noch jede Menge Erlebnisse in sich aufsaugen, weil so vieles neu für Sie ist, läuft mit zunehmendem Alter alles routinierter ab.

Vieles lohnt sich gar nicht mehr, als neuen Eindruck abzuspeichern. Die wenigen herausragenden Erlebnisse, die sich Ihnen einprägen, erscheinen dann rückblickend wie im Zeitraffer.

Außerdem sinkt im Alter die Körpertemperatur, weil die Stoffwechseltätigkeit nachlässt. Das hat Einfluss auf das Zeitgefühl. Sie kennen das: Am Morgen – dann haben Sie in der Regel eine niedrigere Temperatur – vergeht die Zeit meist schneller als am Nachmittag.

Denselben Effekt haben Sie beim Älterwerden. Haben Sie dagegen erhöhte Körpertemperatur, z. B. bei Fieber, will die Zeit gar nicht vergehen.

Autorin: Dunja Herrmann

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Originell: Kundenantwort in Reimform

Autor: malerdeck am 7. Juni 2013

Ist ein Angebot verschickt, fasse ich nach ca. einer Woche mit einem gereimten Schreiben nach. Heute hat ein Kunde originell mit einem Reim darauf geantwortet.

Gereimte Kundenantwort

Gereimte Kundenantwort

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Wieder eine Urlaubsrenovierung soeben fristgerecht bendet

Autor: malerdeck am 7. Juni 2013

Zuallererst muss ich mein klasse Team loben.

Liebe Mitarbeiter/innen, das war eine harte Woche, mit vielen unvorhersehbaren Problemen. Ich danke Ihnen sehr für Ihr Engagement. Dank Ihrem tollen Einsatz, haben wir doch noch alles rechtzeitig auf die Reihe gekriegt.

Auch bei dieser Urlaubsrenovierung ging es, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr eng zu. Da auch in allen Räumen ein neuer Boden verlegt wurde, mussten wir die Möbel der Zimmer jeweils komplett aus- und umräumen. Bei den vielen Möbeln, war danach kaum noch Platz zum Arbeiten.

In einem Zimmer ging uns dann die Spachtelmasse hoch, so dass wir dadurch eine zeitliche Verzögerung bekamen. Aber wie oben gesagt, mein klasse Team hat das mit großem Einsatz kompensiert. Vorhin sind wir fertig geworden.

Und wie immer, begrüßen wir den Kunden oder die Kundin, mit einem Brief und einem Blumengruß. Dabei bedanke ich mich auch noch einmal für das große Vertrauen.

So wird die Kundin nach ihrem Urlaub begrüßt

So wird die Kundin nach ihrem Urlaub begrüßt

Mit dem Blumengruß und unserem Clemens, wurde das auf die Kommode drappiert.

Urlaubsrenovierung

Begrüßungsschreiben und Clemens auf der Kommode

Wer unseren Clemens noch nicht kennt, kann sich hier informieren.

Hoher Besuch bei malerdeck: Professor Dr. Hardy Wagner und Wolfgang Braun

Autor: malerdeck am 7. Juni 2013

Hoher Besuch war heute bei uns im Haus. Vor einer Woche hatten wir den Termin vereinbart. Der Mentor und Grandsigneur der Weiterbildung in Deutschland, Professor Dr. Hardy Wagner, wollte sich bei mir über meine Strategie informieren. Begleitet wurde er von Vorstandssprecher Wolfgang Braun.

So werden bei uns Besucher begrüßt

So werden bei uns Besucher begrüßt

Professor Wagner gründete u.a. den berühmten Gabal-Verlag.  Er ist Initiator des  STUFEN-Konzepts, mit dem die organisatorische Grundlage geschaffen werden soll, Wissen und Erfahrungen an die junge Generation weiterzugeben. Er ist auch Stiftungsgeber der Stiftung STUFEN zum Erfolg und Vorsitzender des Stiftungs-Kuratoriums. Wolfgang Braun ist der Vorstandsprecher bei STUFEN zum Erfolg.

Ich zitiere aus STUFEN zum Erfolg:

Unser Ziel ist, Menschen – vor allem junge Menschen – zu unterstützen, das ihnen verfügbare Potenzial möglichst umfassend auszuschöpfen.

Hierfür stellen wir Erfolgs-Bausteine zur Entwicklung bzw. Förderung von „Grundlegenden Schlüssel-Kompetenzen“ zur Verfügung, und zwar sowohl für die Nutzung im Rahmen des allgemeinen Bildungs-Systems als auch im Rahmen der dualen betrieblichen Ausbildung.

Es geht um

  • Erfolg durch Persönlichkeit
  • Erfolgs-Grundlagen
  • Erfolg durch individuell-optimales Lernen
  • Erfolg durch EffEff Umgang mit der Zeit

also um Fähigkeiten, die jeder Mensch – unabhängig von Alter, Beruf, Geschlecht, Herkunft usw. – für beruflichen und persönlichen Erfolg zwingend benötigt.

Einige der Bücher von Professor Wagner habe ich gelesen und er ist mir, nicht nur deshalb, seit Jahrzehnten ein Begriff. Persönlich durfte ich Professor Wagner anlässlich meines Vortrags in Freiburg, im November 2011, kennenlernen.

Professor Dr. Hardy Wagner und Wolfgang Braun (rechts)

Professor Dr. Hardy Wagner und Wolfgang Braun (rechts)

1991 erhielt ich für meine Strategie den EKS-Preis (Engpasskonzentrierte Strategie) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Professor Wagner „bearbeitete“ seinerzeit meinen Fall als EKS-Lehrbeispiel innerhalb der EKS-Strategie.

Professor Wagner und Wolfgang Braun waren heute an der Weiterentwicklung und den Ergebnissen meiner Strategie interessiert, um den „EKS-Fall malerdeck“ fortzuschreiben und zu ergänzen. Dazu hatten wir einen kurzweiligen Erfahrungsaustausch und ich durfte viele Fragen beantworten.

Zum Abschied schenkte mit Professor Wagner noch die Jubiläums-Dokumentation seiner Stiftung „STUFEN zum Erfolg“.

Die Jubiläums-Dokumentation "STUFEN zum Erfolg"

Die Jubiläums-Dokumentation „STUFEN zum Erfolg“

Verbale Kommunikation: Weniger Handy – So machen Sie sich unabhängiger vom tragbaren Quälgeist

Autor: malerdeck am 6. Juni 2013
Machen Sie sich unabhängiger vom Handy

Machen Sie sich unabhängiger vom Handy

Machen Sie sich vom Handy unabhängiger

Segen und Fluch liegen auch beim Handy nahe beieinander: Sie sind ständig erreichbar, vor allem in Notfällen. Zugleich aber sind Sie dauerhaft angekettet und jederzeit kontrollierbar („Wo sind Sie eigentlich gerade?“).

Der Marketing-Psychologe Martin Grünwald hat die Veränderungen erforscht, die der Siegeszug des Handys in unserem Leben längst hinterlassen hat. Sein Fazit: Es wird viel geredet, aber wenig kommuniziert. Wir haben für Sie aus seiner Analyse praxisgerechte Tipps für die verbale Kommunikation mit weniger Handy erarbeitet.

Treffen Sie klare Abmachungen

Das Handy verführt dazu, unscharfe Treffen zu vereinbaren oder sich solche aufhalsen zu lassen („Wenn ich in der Nähe bin, rufe ich noch mal an“). Das hält beide Partner in einer ständigen Wartestellung und damit in einer unbewussten Unkonzentriertheit.

Abhilfe: Verabreden Sie exakte Termine an einem exakten Ort und dazu eine Telefonnummer, bei der Sie anrufen können, falls etwas dazwischenkommt – nicht umgekehrt. Informieren Sie sich rechtzeitig, wie Sie zum Treffpunkt gelangen. Ersparen Sie sich und dem anderen unnötige Störungen („Ich bin jetzt an der Kreuzung bei der Post, wie komme ich jetzt zu Ihnen?“).

Verbale Kommunikation: immer aktiv

Gespräche zu zweit, Meetings in größeren Gruppen, ein stimmungsvolles Beisammensein – und plötzlich klingelt das Handy. Nur selten „passt“ ein Handyanruf wirklich in eine Situation.

Abhilfe: Benutzen Sie Ihr Handy als tragbare Telefonzelle, schalten Sie es ansonsten aber ab. Wenn die anderen Menschen wissen, dass Sie unterwegs nicht erreichbar sind, gewöhnen sie sich schnell daran, Sie nur über Ihren Festnetzanschluss anzurufen. Falls das nicht geht, nutzen Sie die Möglichkeiten der Sprach-Mailbox: Wenn Sie von jemandem angerufen werden, rufen Sie zu einem für Sie passenden Zeitpunkt zurück. Oder Sie schalten den Klingelton ab –  Handys zeigen Ihnen auf einer Liste, wann Sie von welchem Anschluss angerufen wurden.

Seien Sie anwesend, wenn Sie da sind

Viele Handygespräche sind keine echte verbale Kommunikation, sondern lediglich Selbststabilisierung („Ich bin jetzt hier, was machst du gerade?“). Was wie Nähe und Aufmerksamkeit wirken soll, ist in Wahrheit eher ein Abwimmeln. An die Stelle des unmittelbaren Gesprächs mit Geben und Nehmen, Auseinandersetzung und Harmonie tritt eine beschwichtigende Scheinkommunikation. „Aber wir haben doch ständig miteinander gesprochen“, wundert sich der Mann, der immer unterwegs war, pausenlos am Handy, aber nie für längere Zeit bei seiner Frau – die sich nun von ihm trennt.

Quälgeist Handy

Quälgeist Handy

Abhilfe: Wenn Sie unterwegs sein müssen, vereinbaren Sie vorher mit Ihrem Lebenspartner und Ihren Kindern, wann und wie oft Sie gegenseitig Lebenszeichen voneinander erwarten. Rufen Sie z. B. an, wenn Sie nach einer Reise gut angekommen sind, damit sich der andere keine Sorgen macht. Wenn Sie aber zu Hause sind, seien Sie ganz da. Vereinbaren Sie mit Ihren Arbeitspartnern, wann Sie keinesfalls mehr gestört werden möchten.

Schaffen Sie sich einen klaren Arbeitsrhythmus

Dank des Handys können viele Menschen arbeiten, wann und wo sie wollen. Aber das hat seinen Preis. Der Rhythmus von Arbeit und Freizeit wird ungesund hektisch: Wer überall und immer arbeiten kann, muss auch immer und überall Entspannung einstreuen – die aber nicht mehr wirklich entspannt. Die Lebensphasen werden zu kleinräumig.

Abhilfe: Legen Sie auch während Ihrer Arbeit Zeiten fest, in denen Sie weder über Handy noch über Festnetz erreichbar sind. Schalten Sie das Handy auf Reisen ab.

Bündeln Sie Abläufe

Die Möglichkeit, sich laufend per Handy flexibel abzustimmen, verleitet dazu, Projekte in zu kleine Schritte zu unterteilen. Das scheint auf den 1. Blick Vorteile zu haben: Weil man ständig kommunizieren kann, braucht man keinen detaillierten Plan; weil man dauernd revidieren kann, muss nichts mehr genau überlegt werden. Das erinnert an die Einführung der Fließbandarbeit: Jeder tut nur noch einen kleinen Schritt, meldet die Fertigstellung und bekommt die nächste Anweisung. Das beschleunigt zwar die einzelnen Abläufe, aber unterm Strich dauert es länger und macht die Arbeitenden unzufrieden.

Abhilfe: Lassen Sie sich größere Arbeitseinheiten übertragen, die Sie eigenverantwortlich durchführen. Beweisen Sie es, indem Sie termingerecht eine vereinbarte Aufgabe gut abschließen. Sagen Sie klipp und klar, wenn Sie durch dauerndes Nachfragen genervt werden.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

„Ich habe im Internet gesucht und Sie haben einen guten Auftritt, beeindruckend!“ So eben ein potenzieller Kunde

Autor: malerdeck am 6. Juni 2013
Sie haben einen tollen Auftritt

Sie haben einen tollen Auftritt

Jeder potenzielle Kunde, der uns kontaktiert, wird von mir gefragt, wie er auf malerdeck aufmerksam wurde.

So auch dieser Anrufer von eben, der aus Frankreich anrief und hier in der Gegend ein Haus gekauft hat, das renoviert werden soll.

Auf meine diesbezügliche Frage, antwortete der Herr aus Frankreich lachend: „Ich habe im Internet gesucht und Sie haben einen guten Auftritt, beeindruckend!“

Das höre ich doch gerne. Es wird Sie nicht überraschen, dass ich zwei Dinge in diesem Zusammenhang oft höre:

  • „Ich habe im Internet gesucht“ und
  • „Ihr Internetauftritt hat mir sehr gefallen.“

Wenn ich mir dabei vorstelle, dass ca. 46% der Handwerksbetriebe keine Internetpräsenz haben. An diesen Betrieben gehen jede Menge Aufträge vorbei und sie merken es nicht einmal.