Schlagwort-Archiv: Bearbeitungsgebühr

„Kommen Sie bitte zum Besichtigungstermin vorbei und machen mir ein unverbindliches und kostenloses Angebot!“

Autor: malerdeck am 11. Oktober 2013

Anruf einer Dame von heute Morgen, der Dialog:

Dame: „Ich möchte, dass Sie meine Wohnung besichtigen und mir ein kostenloses und völlig unverbindliches Angebot machen.“

Ich: „Was soll denn in Ihrer Wohnung gemacht werden?“

Dame: „Wegen des Schimmels an den Außenwänden unserer Wohnung, sind wir bei Gericht. Für das Gericht brauchen wir jetzt ein Angebot über die Sanierungskosten.“

Ich: „Das mache ich Ihnen gerne. Für den Aufwand von Besuchstermin und Angebotserstellung, berechne ich eine Gebühr von € 80,–, inkl. Mehrwertsteuer. Den Betrag erhalten Sie im Auftragsfall wieder vergütet.“

Dame: (überleg, grübel, grübel): „Äh, gut, dann machen wir das so. Können wir einen Termin vereinbaren?“

Als Besichtigungstermin vereinbarten wir Montag, 21. Oktober, um 9:30 Uhr. Geht doch oder? 😉

Die Rechnung wurde gleich heute verschickt.

Besichtigung und Angebot nur gegen Barzahlung beim Termin

Besichtigung und Angebot nur gegen Barzahlung beim Termin

Anruf von eben: „Was kostet ein Einfamilienhaus von außen zu streichen?“

Autor: malerdeck am 19. August 2013

Mann mit Handy TelefonInteressanter Anruf um 17:45 Uhr. Der Dialog:

Anrufer: „Was kostet ein Einfamilienhaus zu streichen,  alles von außen. Oder müssen Sie das vorher ansehen?

Ich: „Ja, das muss ich ansehen und ausmessen, gegen Gebühr.“

Anrufer: „Wie ist die Gebühr?“

Ich: „€ 90,–.“

Anrufer: „Nur zum Vorbeikommen, ohne was zu streichen?“

Ich: „Ja, nur zum Vorbeikommen, ohne streichen.“

Anrufer: „Dann weiß ich Bescheid, Danke.“

Ich: „Auf wiederhören.“

Das Gespräch war noch ca. 20 Sekunden beendet.

Was kostet denn ein Auto, mit vier Rädern dran?  Hallo?

 

Angebot für Hallenanstrich gegen Gebühr von € 30,–. Gebühr wird bei Auftrag wieder vergütet. Eine faire Sache, finde ich

Autor: malerdeck am 27. Juni 2013

Während ich heute Morgen auf Kundenterminen war, erhielt meine Sekretärin, Frau Warlies, Besuch. Sehen Sie selbst.

Angebot Vergütung

Die Bearbeitungsgebühr von € 30,–, wird im Auftragsfall vergütet

Meine Antwort.

Angebot Gebühr

Die Bearbeitungsgebühr von € 30,–, wird im Auftragsfall vergütet

Bin gespannt, ob eine Rückmeldung erfolgt.

Ergänzung: Es erfolgte keine Rückmeldung mehr.

Telefongespräch/Dialog mit einem sehr überheblichen und frechen Angebotsabfrager

Autor: malerdeck am 21. Mai 2013

Heute Morgen rief ein Interessent wegen Renovierungsarbeiten in seinem Haus an. Da ich nicht im Haus war, avisierte meine Sekretärin meinen Rückruf.

An der Vorwahlnummer sah ich, dass der Interessent ca. 40 km von hier wohnt. Danach informierte ich mich noch über die Rückwärtssuche im Online-Telefonbuch, um wen es sich genau handelt. Der Herr hat eine Generalagentur einer großen Versicherungsgesellschaft.

Bei ca. 40 km An- und Abfahrt, bin ich alleine ca. 1,5 Stunden mit dem Auto unterwegs. Also rief ich eben den Herrn Generalagenten an. Hier der kurze Dialog.

  • Ich: „Guten Tag, Sie baten um meinen Rückruf.“
  • Generalagent: „Bei mir ist das ganze Haus innen zu streichen. Ich möchte, dass Sie bei mir vorbeikommen, mich beraten und mir ein Angebot machen.“
  • Ich: „Musterstadt ist ca. 40 km entfernt von uns…“
  • Generalagent, mich ungeduldig und unfreundlich unterbrechend: „Ist Ihnen das zu weit?“
  • Ich: „Bei dieser Entfermung berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von € 60,–. Die Gebühr wird im Auftragsfall verrechnet.“
  • Generalagent, kurz und barsch: „Dann bleiben Sie, wo Sie sind!“
  • Ich, den Generalagenten unterbrechend, bevor er auflegen konnte: „Sehr gerne!“ und legte grußlos auf.

Der Gute machte am Telefon auf mich einen mehr als überheblichen Eindruck.

Weite Strecke fahren, dazu zeitintensiv und erstklassig beraten, das ganze Haus vermessen, ein umfangreiches Angebot erstellen und das alles zum Nulltarif?

nicht für diesen Kunden

Für diesen überheblichen Interessenten, sind Handwerker offensichtlich soooo klein mit Hut

Dazu kann ich nur sagen:

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten!

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Emailanfrage für Fassadenangebot: Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Autor: malerdeck am 18. Oktober 2012

Mittwoch vergangener Woche, erreichte mich diese Email mit der Bitte um Kontaktaufnahme. Gewünscht wird ein Angebot für die Fassade eines Reihenhauses.

Emailanfrage für Angebot über einen Fassadenanstrich

Am Donnerstagmorgen antwortetet ich, ebenfalls per Email.

es ist nichts kostenlos

Angebot gegen Bearbeitungsgebühr

Gemeldet hat sich der Anfrager nicht mehr. Warum diese Antwort, dieses Verhalten, werden Sie sich vielleicht fragen?

Dafür gibt es eine ganze Reihe von unternehmerischen Erfahrungsgründen und Einschätzungen, die ich Ihnen gerne einmal aufzählen will :

  • Wird ein Mieter, im (angeblichen) Auftrag seines Vermieters tätig, hat das bei uns noch nie zu einem Auftrag geführt.
  • In einem solchen Fall, werden erfahrungsgemäß viele Firmen angeschrieben.
  • Es gibt keinen direkten Kontakt zum Entscheider/Eigentümer.
  • Trotzdem hoher Zeit- und Beratungsaufwand.
  • Der Preis ist letztlich das alleinige Entscheidungskriterium (hier meine Preisphilosophie).
  • Oder zusammenfassend: Meine unternehmerische Erfahrung sagt mir, dass hier die Chancen für einen Auftrag verschwindend gering sind.

Meine Entscheidung, sich so zu verhalten, mag vielleicht in 3-5 von 100 Fällen falsch sein. Das ist aber das unternehmerische Risiko. Dafür war/ist sie in ca. 95% derartiger Fälle richtig und ich kann die eingesparte Zeit und Energie in die Betreuung und Bearbeitung vielversprechender Anfragen erfolgreich einsetzen.

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Das kann mein Wettbewerb nicht. Denn mein Wettbewerb ist mit vielen derartigen Angebotsausarbeitungen beschäftigt, bei denen das Angebot letztlich nur als Preisbarometer herhalten muss.

Da bleibt logischer Weise weniger Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in der Kundenbetreuung.

Zudem erachte ich die Angebotsgebühr, die im Auftragsfall wieder verrechnet wird, für ein faires Angebot. Denn wie gesagt:

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten!

Typisches Beispiel für die Geringschätzigkeit unserer Arbeit

Autor: malerdeck am 14. Juli 2012

Der typische „Fall“:

Am vergangenen Donnerstag, 12. Juli, Emailanfrage über ein Wasserschadenangebot, mit detaillierter Beschreibung. Typischerweise war die Email vom Absender mit der „Wichtigkeit hoch“ gekennzeichnet.

Anfrage Angebot Wasserschaden

Bilder und Beschreibung der auszuführenden Arbeiten

Das war um 8:52 Uhr. Da dem Anfrager die  „Wichtigkeit hoch“ war, antwortete ich bereits qualifiziert mit einem Angebot, um 9:32 Uhr per Email.

Schelle Angebotsantwort per Email

Schelle Angebotsantwort per Email

Der Gute will aber ein konkreteres Angebot und einen Vor-Ort-Termin. Schließlich handelt es sich um einen Versicherungsfall.

Wasserschadenangebot für die Versicherung

Natürlich vereinbare ich gerne einen Vor-Ort-Termin, damit der Gute ein Angebot für seine Versicherung bekommt. Aber mehrere Stunden kostenlos investieren, das mache ich nicht! Schon gar nicht bei einem Versicherungsangebot.

Zwei Termine zur Auswahl vorgeschlagen

Zwei Termine zur Auswahl vorgeschlagen

Die Bearbeitungsgebühr für das Angebot, wird im Auftragsfall wieder vergütet. Ein fairer Vorschlag, wie ich finde. Typischerweise war danach Funkstille.

Auch nicht schlecht. Statt umsonst stundenlang mich mit diesem „Fall“ zu beschäftigen, kann ich mich um die wirklich „wichtigen“ Kunden kümmern. Dort ist meine Zeit viel besser investiert.

Übrigens, der Anfrager ist Inhaber eines marktführenden Softwareunternehmens. Auf der Internetseite steht auch etwas über deren Beratungsdienstleistungen, im Vorfeld eines Auftrages.

Beratung gegen Entgelt

Ein typisches Beispiel für die Geringschätzigkeit von Beratungsleistungen im Vorfeld eines Auftrags, im Bereich Handwerk!

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu Arbeiten!

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu Arbeiten

Update zu: „Sie sind aber kompliziert.“ Heute erneute Diskussion: „Wieso verlangen Sie Geld für ein Angebot?“

Autor: malerdeck am 26. Juni 2012

Die Vorgeschichte datiert vom Freitag, 22. Juni 2012. Für ein Angebot verlange ich Bearbeitungsgebühr. Am besten hier lesen.

Aufgebrachte Dame

Heute, um 14:00 Uhr, war ich pünktlich zum Termin bei der Dame. Nach der Begüßung fragte Sie mich sofort: „Sie wollen tatsächlich die € 20,00 für ein Angebot?“

„Ja, bitte gleich, wie vereinbart“, antwortete ich ihr. Dann wurde noch einmal diskutiert. Alle anderen, die schon ein Angebot gemacht haben, haben kein Geld verlangt, erklärte mir die Dame.

„Erklären Sie mir bitte einmal, weshalb ausgerechnet Sie € 20,00 für ein Angebot verlangen?“, fragte mich die Dame etwas aufgebracht.

Geduldig, freundlich, aber sehr bestimmt erklärte ich ihr: „Wenn ich für Leute wie Sie, den ganzen Tag unterwegs bin, um kostenlose Angebote zu machen, bin ich spätestens nach einer Woche pleite. Oder arbeiten Sie in Ihrem Beruf etwa umsonst? Um kein Geld zu verdienen, muss ich auch nichts arbeiten!“

Damit war die Diskussion schlagartig erledigt und ich erhielt die € 20,00 ausgehändigt.

geld kassiert

Kassiert: Angebotsgebühr von € 20,00

Nun noch kurz mit dem Lasermessgerät Länge und Breite des Schlafzimmers ausmessen, das wars!

Vorhin ging das Angebot bereits mit der Post auf die Reise. Am vergangenen Freitag hatte ich der Dame einen ca.-Preis von € 1.000,00 genannt. Hier das schriftliche Angebot von heute:

Angebot gegen Gebühr

Angebot gegen Gebühr

Fast genau getroffen. Jetzt bin ich nur noch auf die Auftragserteilung gespannt. 😉

„Sie sind aber kompliziert“, sagte diese Anruferin etwas pikiert zu mir

Autor: malerdeck am 22. Juni 2012

Eben folgender Anruf/Dialog:

Anruferin: „Ich möchte gerne wissen, was ein neuer Boden in unserem Schlafzimmer kostet. Kommen Sie bitte vorbei und machen mir ein unverbindliches Angebot.“

Ich: „Wenn es Ihnen um eine Preisinformation geht, kann ich Ihnen auch am Telefon eine „Hausnummer“ sagen.“

Anruferin: „Sie wissen doch gar nicht, wie groß das Zimmer ist!“

Ich: „Ja wie groß ist denn Ihr Schlafzimmer?“

Anruferin: „Das weiß ich nicht. Kommen Sie vorbei.“

"Sie sind aber kompliziert!"

„Sie sind aber kompliziert!“

Ich: „Ich nenne Ihnen jetzt einen ca. Preis für die Arbeiten. Inkl. Boden entfernen, erforderliche Vorarbeiten, verlegen und liefern – Belag ca. € 17,00/qm -, wird Ihr Schlafzimmer ca. € 1.000,00 kosten, inkl. Mehrwertsteuer.“

Anruferin: „Das will ich aber schriftlich. Kommen Sie bitte vorbei.“

Ich: „Wenn ich vorbeikommen soll, kostet das eine Gebühr von € 20,00, die im Auftragsfall wieder vergütet wird.“

Anruferin: „Wir wollen ja alle sparen, deshalb holen wir uns auch mehrere Angebote ein. Bisher hat aber noch keiner für ein Angebot etwas verlangt.“

Ich: „Soll ich jetzt vorbeikommen oder nicht? Weil: Kein Geld verdienen kann ich auch ohne zu arbeiten!“

Anruferin: „Sie sind aber kompliziert. Das Angebot will ich schriftlich haben. Ich will, dass Sie vorbeikommen. Gut, dann bezahle ich halt die € 20,00.“

Danach machten wir einen Termin für die nächste Woche aus und ich schickte auch gleich die Rechnung. Da kann man wieder einmal gespannt sein! 😉

Kostenvoranschlag gegen Gebühr – Kein Geld verdienen kann ich auch ohne zu arbeiten

Update am 26.06.2012

So war mein Besuch bei der Dame.

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten! Diese Angebote nur gegen Bearbeitungsgebühr

Autor: malerdeck am 13. Dezember 2011

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten. Ein ganz wunderbarer Spruch, den ich vor ein paar Wochen in einem Blog gelesen habe. Und der lässt sich in der Praxis doch öfters anwenden. Zum Beispiel bei diesen drei Fällen einer Preisanfrage.

Fall 1

Anfrage über Twitter erhalten und zusätzlich etwas später eine konkretisierende Email. Termin vereinbart, 45 Minuten Fahrzeit (ein Weg) in Kauf genommen, beraten, Aufmaß von Fassade und Innenräumen genommen und erstes Angebot für Innenarbeiten erstellt. Danach kam eine Absage, mit dem Wunsch, auch noch das Angebot für die Fassade zu erhalten.

Anfrage über Twitter

Anfrage über Twitter

Anfrage konkretisiert

Anfrage konkretisiert

Beeindruckt von Pünktlichkeit und Genaugkeit, aber über Preis erschrocken

Beeindruckt von Pünktlichkeit und Genaugkeit, aber über Preis erschrocken

Meine Antwort darauf:

Bearbeitungsgebühr wird im Auftragsfall vergütet

Bearbeitungsgebühr wird im Auftragsfall vergütet

Erwartungsgemäß nichts mehr gehört.

Fall 2

Diese Firma hat vor einigen Monaten schon einmal ein Angebot angefordert und erhalten. Damals erhielt ich eine Email, dass die Budgetgrenze bei € 7.500,00 liegt (15% unter meinem Preis) und man bat um mein Entgegenkommen. Nun erhielt ich erneut eine Anfrage dieser Firma.

Preisanfrage für eine Bürorenovierung

Preisanfrage für eine Bürorenovierung

Meine Antwort darauf:

Bearbeitungsgebühr wird im Auftragsfall vergütet

Bearbeitungsgebühr wird im Auftragsfall vergütet

Erwartungsgemäß nichts mehr gehört.

Fall 3

Preisanfrage

Meine Antwort:

Bearbeitungsgebühr wird im Auftragsfall vergütet

Erwartungsgemäß nichts mehr gehört.

Mein Fazit:

Wir leben nicht nur vom Angebote machen, sondern nur von Aufträgen ausführen! Deshalb erachte ich die Schutzgebühr (Vergütung bei Auftragserteilung), als fair. Zudem trennt sich so die Spreu vom Weizen.

Das mache ich natürlich nicht standardmäßig. Das Mittel der Schutzgebühr setze ich immer dort ein, wo ich mir fast sicher bin, lediglich als Preisbarometer zu dienen und einer von zig Angefragten zu sein.

Denn, wie gesagt:

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten!

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