Kategorie: Werbung
Kundin ärgert sich über einen Franchise-Partner von mir. Franchise-Partner abgemahnt
Heute Morgen um 8:30 Uhr, rief mich eine verzweifelte ältere Dame aus Gnoiem an. Sie klagte mir ihr Leid über einen meiner Franchise-Partner, der sie jetzt schon mehrfach versetzte.
Sie könne das überhaupt nicht verstehen, wo sie im Internet über Opti-Maler-Partner so viel Gutes gelesen habe.
Die Kundin klagte mir ausführlich ihr Leid und bat mich, auf meinen Franchise-Partner einzuwirken, dass er sich meldet und die Arbeiten endlich ausführt.
Ein solch unmögliches Verhalten ist natürlich der Supergau. Vollkommen unverständlich. Deshalb habe ich den Franchise-Partner sofort, per Telefax und Email, abgemahnt und Erledigung gefordert.
Meine Möglichkeiten der Einflussnahme sind allerdings relativ gering. Der Kundin habe ich das erklärt und sie versteht das auch. Letztlich bleibt mir nur, bei weiterem Fehlverhalten, den Franchise-Vertrag zu kündigen.
Der malerdeck ist bestimmt ein ganz Lieber…
Geschichten erlebt man, die könnte man nicht besser erfinden. Vor zwei Tagen rief eine Dame an, bat um meinen Besuch und ein Angebot. Entfernung von hier, ca. 33 km! Ob es in ihrem Ort denn keine Maler gäbe, fragte ich die Dame.
Schon, aber sie hat hier als Zugereiste kein Vertrauen in das Umfeld, antwortete die Dame mir. Und vor einigen Tagen hätte eine Nachbarin ihr mich empfohlen. Sie zieht aus, weg aus dem Ort und muss die Wohnung renoviert übergeben.
Heute um 11 Uhr war ich bei der Dame. Sie hat sich über mein Kommen sehr gefreut und wollte bei der Begrüßung, vor lauter Freude, meine Hand gar nicht mehr loslassen. Nachdem wir alle notwendigen Dinge besprochen hatten, fragte ich die Dame noch, wie sie denn nun auf mein Unternehmen aufmerksam geworden sei. Was ich übrigens jeden Kunden frage.
Da holte sie eine Zeitung vom Tisch, zeigte auf die dort mit meinem Bild abgedruckte Werbeanzeige und erzählte mir: “Die Zeitung hat mir vor ein paar Tagen meine Nachbarin gegeben, hat auf Ihre Anzeige gedeutet und gemeint, dass der auf dem Bild – also ich – bestimmt ein ganz Lieber sei. Der sieht so lieb aus. Das empfand ich auch so und habe Sie deshalb gleich angerufen.”
Ist das nicht goldig? Ich fragte die Dame, ob ich ein Foto von ihr mit der Zeitung machen darf. Strahlend hat sie mir das erlaubt. Und hier ist die gute Dame, die mit Vornamen Evelyn heißt.
Und im August wird die Wohnung renoviert.
Eine Urkunde macht für mich seit 1992 jeden Tag kostenlos Marketing und Werbung
Beim Neubau eines ortsansässigen Getränkemarkts, führten wir 1992 die Anstricharbeiten aus. Zur Einweihung bekamen die Bauherren von mir eine Urkunde.
Heute hatte ich dort einen Termin und was sahen meine strahlenden Augen? An der Wand im Chefbüro hängt, schon bereits seit 19 Jahren, diese Urkunde.
Sie ahnen es sich vielleicht schon …. Urkunden verteile ich öfters. ![]()
Anruf um 9 Uhr, Kundin will Löcher ausgebessert haben. Wird bereits heute um 14:30 Uhr erledigt
Heute morgen um 9 Uhr rief mich eine Kundin an. Sie hat eine neue Lampe bekommen und jetzt sollen fünf Löcher in der Decke ausgebessert werden, möglichst bald.
Habe Rückruf zugesagt. Die Löcher werden heute Mittag, um ca. 14:30 Uhr geschlossen. Die Kundin war über die schnelle Erledigung sehr erfreut.
Wenn der Aufwand relativ gering ist, werde ich das ohne Berechnung ausführen. Das ist für die Kundin erneut überraschend und verursacht sicherlich positive Mundpropaganda.
Medimax sagt: Wer ständig Rabatt geben kann, war vorher zu teuer.
Auf der Rückseite der Computer-Bild, sprang mir gestern diese Anzeige sehr wohltuend in die Augen und erregte meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit:
Das ist nicht nur ein gelungener Angriff auf die ständigen Lautsprecher der “20%-auf-alles” – Kundenverdummer, sondern eine ganz pfiffige Werbung, wie ich finde. Und ausgesprochen ehrlich dazu.
Auch ich handle und lebe nach dem Grundsatz: “Rabatt und Skonto, lass Dir sagen, wird vorher immer draufgeschlagen.” So sage ich das auch meinen Kunden, die nach Rabatt und Nachlass fragen.
Wie wirkt unsere Werbung?
Jeder Kunde wird bei uns gefragt, wie er auf malerdeck aufmerksam geworden ist. Bei einem heutigen Kundentermin und dieser Frage, bat mich der Kunde in sein Arbeitszimmer.
Dort zeigte er mir auf seinem Schreibtisch diese Zeitungsseite. Darauf unten eine Werbeanzeige von malerdeck und mitte/links der Artikel über “100 Prozent Kundenzufriedenheit” (bei malerdeck).
Beides sprach ihn sehr an. Das war schon im Frühjahr 2010 und er hob diese Zeitungsseite auf, da Anfang 2011 eine Renovierung geplant war. Weshalb ich heute dort war.
Und noch etwas: Die in Anzeige und Artikel angesprochenen Tugenden vermisste er bei den ihm bekannten Handwerkern. Zusätzlich hat er entsprechend negative Erfahrungen mit Handwerkern gemacht. Durch Anzeige und Artikel hat der Kunde die Hoffnung, dass bei uns alles positiv anders läuft.
Darauf kann sich der Kunde auch 100%-ig verlassen. Versprochen ist versprochen!
Auf Handwerkerauto oft zu sehen: Große Telefonnummer, kleiner Firmenname
Immer wieder sehe ich leider solche Handwerkerfahrzeuge. Wer will und kann sich schon eine Telefonnummer eines vorbeifahrenden Autos merken?
Wer steht schon mit Kugelschreiber und Block vor ein stehendes Handwerkerauto und schreibt sich die Telefonnummer ab? Gesehen habe ich das jedenfalls noch nie!
Für mich ist das Wichtigste auf einem Handwerkerauto der Firmenname und das Gewerk. Also: Wer bin ich, was mache ich! Und das muss groß und deutlich lesbar sein.
Nur so entsteht ein ständiger Wiedererkennungswert und kann sich der geneigte Betrachter das Handwerksunternehmen auch merken.
Bei diesem vorhin gesehenen Beispiel, ist das leider nicht der Fall.
Udate am 18.11.2010:
Herr Felix Angermüller hat mich zu Recht darauf hingewiesen, dass selbstverständlich noch ein einprägsames Logo dazugehört.
Das habe ich glatt vergessen. Vielen Dank, Herr Angermüller.
Wie Sie mit Ihrer Unterschrift aufsehenerregendes Marketing für sich machen
Briefe unterschreibt jeder jeden Tag. Aber seine Briefe so zu unterschreiben, dass Sie damit gleichzeitig dauerhaft beim Empfänger in Erinnerung bleiben, geht das?
Ja, das geht! Ganz bestimmt. Da ich diese Methode seit mehr als 15 oder noch mehr Jahren anwende, kann ich Ihnen über die damit gemachten positiven Erfahrungen berichten.
Gesehen habe ich das seinerzeit bei einem Brief, den ich von dem mir sehr verehrten Professor Dr. Lothar J. Seiwert erhielt. Er übersandte mir damals sein neuestes Buch, mit einer kleinen Widmung.
Statt “Mit freundlichen Grüßen” zu zeichnen, ersetzte Professor Seiwert das Wort “freundliche”, durch ein handgemaltes Lachgesicht ” 🙂 “. Wie bei einer Professorenschrift üblich 😉 , war das jedoch nicht gleich so sehr gut für mich zu erkennen, aber ich konnte das ”Gemälde” dann doch noch enträtseln.
Das war aber so ungewöhnlich und sympathisch auffallend, dass ich mich davon inspirieren ließ und auch sofort für mich übernahm. Kreative Imitation, nennt man das ja!
Seit diesem Zeitpunkt sind meine Grüße “farbenfroh” und mit meinem gemalten Lachgesicht unterzeichnet. Das gilt für den kompletten Schriftverkehr. Auch für Angebote.
Im Emailverkehr, benutze ich das Lachgesicht ebenfalls.
Dazu habe ich ein Lachgesicht eingescannt und als Grafik in die Signatur bei Outlook eingefügt.
Schon alleine durch dieses Lachgesicht, hebt sich ein Schreiben aus unserem Haus von allen anderen Schreiben ab, die ein Empfänger erhält. Und was soll ich Ihnen sagen, darauf werde ich sehr oft angesprochen: “Sie sind doch der mit dem Lachgesicht. Sehr sympathisch!” Den Menschen gefällt das.
Ein sehr kleines, aber feines Alleinstellungsmerkmal. Was nochviel wichtiger ist: Unter anderem dadurch, bleibe ich dem Empfänger dauerhaft im Gedächtnis. Zudem entsteht dadurch auch sympathische Mundpropaganda, weil über diese ungewöhnliche Bild-Grußformel gesprochen wird. Zur Nachahmung empfohlen.
An dieser Stelle noch einmal: Lieber Professor Seiwert, vielen Dank, nicht nur, für diese wunderbare Inspiration.
Mundpropaganda und Kundengewinung durch Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit
In unserer Tageszeitung, den Stadtteil- und Ortblättern, stehen täglich Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit. Genau wie bei meinem Geburtstagsmarketing, gratulieren wir den Jubilaren in Reimform zu ihrer Goldenen Hochzeit. Und das seit ca. 10 Jahren.
Damit habe ich schon vielen Menschen eine große Freude bereitet, gleichzeitig aber auch enorme Mundpropaganda ausgelöst. Gerade vorhin hat sich so ein Jubelpaar wieder für meine Glückwünsche bedankt.
Momentan haben wir 2.426 Adressen von den Jubilaren in unserer Datenbank. Davon sind bisher 99 zu Kunden geworden!
Hier noch ein weiteres Beispiel dafür.
Es tut gut zu spüren und zu wissen, wie sehr sich die Menschen über die Glückwünsche freuen.
Mit Promis zu werben, wirkt auf Verbraucher ausgesprochen negativ!
Am vergangenen Samstag stand in den BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN ein hochinteressanter Artikel (promikoepfe-in-der-werbung.pdf), über die Werbung mit Promis. Vor längerer Zeit hatte ich schon einmal eine ähnliche Untersuchung gelesen, die das genau bestätigte:
Mit Promis zu werben, wirkt auf die Verbraucher ausgesprochen negativ!














