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Kunde gibt uns schlechtere Note, da die Rechnung teurer als das Angebot war
Anfang des Monats, kam diese Kundenumfrage zurück.
Gelobt wurde aber die Höflichkeit und das Fachwissen der Mitarbeiter. 🙂
Wie kam es nun dazu, dass die Rechnung teurer wurde?
Bei unseren Arbeiten gibt es immer Unwägbarkeiten, die im Voraus nicht zu erkennen sind. Das gilt z.B. ganz besonders beim Tapetenentfernen und den danach erforderlichen Untergrundvorarbeiten.
Wie sollen wir schon vorher (zerstörungsfrei) erkennen, wieviele alte Tapeten an der Wand sind, ob sich der Putz eventuell in großen Teilen ablöst? Niemand ist ein Hellseher, auch ich nicht.
In der Vergangenheit war es dann immer so: Traten derartige Untergrundprobleme auf, war die achselzuckende Standardformulierung der Kunden: „Das hätten Sie aber wissen müssen, schließlich sind Sie der Fachmann!“ und verweigerte die Anerkennung/Bezahlung der notwendigen Zusatzarbeiten/Mehrleistungen.
Seit vielen Jahren, werden die Kunden bei uns bereits vorher im Angebot auf diese Unwägbarkeiten aufmerksam gemacht:
Sofern mehr als eine Tapetenlage zu entfernen ist, erhöht sich der Preis je weitere Lage um fünfzig Prozent. Ob die unten angebotenen Vorarbeiten (Normalzustand) ausreichen, lässt sich erst nach dem Entfernen der Tapeten endgültig beurteilen.
Ergibt sich nach dem Entfernen der alten Tapeten, dass über den angenommenen Aufwand hinaus eventuell mehr Untergrundvorarbeiten notwendig werden, werden wir diese auf Zeitnachweis ausführen. Vorher wird Sie unser Mitarbeiter vor Ort darüber beraten.
Das war bei diesen Kunden wieder einmal der Fall. Der Kollege, der dort vorher mehrfach tätig war, überstrich und übertapezierte einfach mehrmals, den schon damals schlechten Untergrund. Er hatte damit das Problem auf seine Art „gelöst“.
Dafür traf es jetzt uns knüppeldick. Viele Lagen, auch überstrichener Tapeten und ein sich lösender Putzuntergrund. Entsprechend dem Angebotstext, wurde der Kunde informiert und die notwendigen Arbeiten besprochen. Die zusätzlich notwendigen Arbeiten, bestätigte der Kunde per Unterschrift.
Dazu war auch noch die Gardinenstange zu demontieren, neue Löcher zu bohren und die Stange neu anzudübeln.
Keinem Kunde gefällt es, wenn Mehrkosten auf ihn zukommen. Das verstehe ich sehr gut. Warum aber Kunden meinen, solche Mehrkosten müsse das ausführende Unternehmen übernehmen, habe ich noch nie verstanden.
Im vorliegenden Fall ist die Rechnung nicht teurer als das Angebot gekommen. Es waren einfach Mehrarbeiten erforderlich, die vorher nicht erkennbar waren und erst nach Absprache mit dem Kunden ausgeführt wurden.
Social Media@KMU, slideshare crowdmedia: „Der wohl bekannteste Maler in Social Media Kreisen“
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Sto-Stiftung – Azubis im Malerhandwerk: „Du hast es drauf – zeig‘s uns!“
Besten-Förderung für Auszubildende durch die Sto-Stiftung.
„Du hast es drauf – zeig‘s uns!“
Die Sto-Stiftung erweitert in 2012/2013 ihre Förderaktivitäten für Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk. Das als Bestenförderung angelegte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, begabte und gleichzeitig wirtschaftlich schlechter gestellte Auszubildende in aufeinander aufbauenden Fördermodulen zu unterstützen.
Adressiert ist der Vorschlag an den Maler-Nachwuchs, der am Ende des zweiten Ausbildungsjahres steht. Jede Berufsschule in Deutschland kann ein Klassenmitglied benennen, dessen Notendurchschnitt im zweiten Jahreszeugnis besser oder gleich 2,4 ist. Diese von den Schulen vorgeschlagenen jungen Leute werden im ersten Schritt mit einem umfangreich bestückten Werkzeugkoffer sowie einem einschlägigen Buchpaket im Gesamtwert von 800 Euro unterstützt.
Hintergrund der Idee ist, den talentierten und vielversprechenden Nachwuchs in der Maler-Branche in seiner Leistung anzuerkennen und zu motivieren, die Ausbildung erfolgreich zu Ende zu bringen. „Du hast es drauf – zeig‘s uns!“ – das Motto folgt dem Ansatz der Stiftung, einmal als förderwürdig erkannte junge Menschen auch in späteren Ausbildungs- und Karriereschritten maßgeblich zu begleiten.
So können die bereits geförderten Jugendlichen an einem stiftungsinternen Bestenwettbewerb teilnehmen, wenn sie im Halbjahreszeugnis einen Durchschnitt von 2,4 oder besser erreicht haben. Sie erhalten als weitere Anerkennung und Motivation zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung erneut ein entsprechendes Bildungspaket (Bücher, Fachzeitschriften-Abos) sowie ein iPad mit Jahresvertrag im Gesamtwert von etwa 1 000 Euro.
Nach abgelegter Gesellenprüfung werden die Besten zu einem Weiterbildungsseminar nach Stühlingen eingeladen. Hier stellt die Stiftung weitere Fördermöglichkeiten und Karriereschritte vor (Meisterprüfung, FH-Reife, Studium etc.).
Weitere Informationen: http://www.sto-stiftung.de
simplify Allgemeinwissen: Wie sehr zählt der „erste Eindruck“?
Psychologische Forschungen zeigen, dass der erste Eindruck nur eine Frage von wenigen Sekunden ist: Innerhalb so kurzer Zeit entscheiden wir, ob wir einen Fremden als positiv oder negativ wahrnehmen – und in welche der „Schubladen“ in unserem Gehirn wir ihn stecken. Lernen Sie hier die 3 grundlegenden Mechanismen kennen, nach denen die Einordnung in „Schubladen“ funktioniert.
1. Der Primäreffekt
Primäreffekt (engl. „Primacy Effect“) nennen Psychologen das Phänomen, dass die erste Information einen stärkeren Eindruck hinterlässt als alle folgenden. Sie wirkt quasi als Anker im Gehirn. Ein Beispiel: Jemand beschreibt Ihnen eine Person X. Dabei nutzt er folgende Aufzählung: X sei „intelligent, strebsam, ehrgeizig, sparsam, introvertiert, neidisch“.
Nun setzt zwangsläufig der Primäreffekt ein: Das erste Merkmal „intelligent“ prägt für Sie alle folgenden, d. h., auch „ehrgeizig“ und „sparsam“ sehen Sie nun in einem positiven Licht. Wird Ihnen hingegen die gleiche Person mit der Aufzählung „neidisch, introvertiert, sparsam, ehrgeizig, strebsam, intelligent“ vorgestellt, dominiert das negative „neidisch“ die Wahrnehmung. Als Zuhörer würden Sie dann „introvertiert“ im Sinne von „Eigenbrötler“ negativ interpretieren, aus „sparsam“ würde „geizig“ usw.
2. Die Wirkung des Äußeren
Der Primäreffekt erklärt auch, warum Äußerlichkeiten für den ersten Eindruck so wichtig sind. Ob Sie es wollen oder nicht: Andere machen sich auf Anhieb ein Bild von Ihnen, und zwar aufgrund äußerer Merkmale wie Gesicht, Mimik, Körperhaltung, Frisur, Kleidung oder Sprache. Sie schließen daraus auf Ihr Wesen. Wer z. B. eine korrekt gekleidete, dezent geschminkte Frau sieht, schlussfolgert sofort, dass diese Dame seriös und vertrauenswürdig (oder langweilig und pedantisch) ist. Das erste wahrgenommene Merkmal (= das Äußere) prägt alle weiteren!
3. Der Halo-Effekt
Der Halo-Effekt (von griech. hálos = Lichthof) besagt, dass ein einziges Merkmal alle anderen überstrahlt. Ein typisches Beispiel für einen Halo-Effekt wäre, wenn ein Lehrer annimmt, dass ein gut aussehender und freundlicher Schüler auch gute Leistungen erbringt – und in der Folge schlechtere Leistungen des Schülers als „einmalige Ausrutscher“ bewertet. Der Effekt wirkt beidseitig: Überstrahlt ein positiver erster Eindruck alles andere, heißt das Heiligenschein-Effekt. Überstrahlt ein negativer erster Eindruck die gesamte Einschätzung des Menschen, spricht man vom Teufelshörner-Effekt.
Eine Folge der Evolution
Bei den oben beschriebenen Effekten geht es nicht um gut oder schlecht. Sie sind Tatsachen, denen Sie sich stellen sollten, denn sie entstammen der menschlichen Evolution. Für unsere Urahnen war es nämlich überlebenswichtig, nach dem ersten Eindruck sofort zu entscheiden: gut oder schlecht, Freund oder Feind, Jäger oder Opfer.
Autorin: Bettina Röttgers
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
Schade, welche Chancen hier vergeben werden…
Heute Mittag fuhr vor mir ein Fahrzeug, das meine Aufmerksamkeit erregte. Aber nur deshalb, weil für mich nicht ersichtlich war, um was für eine Firma und um welches Gewerk es sich dabei handelt.
Die Schrift klein und kaum lesbar, das farbige Logo undeutlich und schwammig. Die Beschriftung des vorbeifahrenden LKW´s, in ca. 150 m Entfernung, ist im Gegensatz dazu, auf dem Bild einwandfrei erkennbar!
Im Vorbeifahren schnell fotografiert.
Jetzt habe ich etwas gemacht, was vielleicht niemand macht? Neugierig wie ich bin, wollte ich mir die groß beworbene Internetseite anschauen.
Wäre ich jetzt ein potenzieller Kunde, würde ich spätestens hier aufgeben. Keine Anschrift, keine Telefonnummer, keinerlei Kontaktmöglichkeit.
Immer wieder finde ich es erstaunlich und gleichzeitig sehr schade, welche Chancen Handwerker mit so einem Auftritt vergeben, leider.
Kunde: „Ich werde Sie jederzeit weiterempfehlen und bedanke mich nochmals für die tolle Leistung!!!“
Heute bei der Post, Rücklauf unserer Kundenumfrage: Note 1 und ein dickes Lob für malerdeck und mein Klasse-Team! 🙂
Herrlich statt hektisch: Wie Sie mitten im Meer der Hektik Lebensqualität zurückgewinnen
Leiden Sie permanent unter Zeitdruck und sind gehetzt („hurry sickness“ nennen das die Amerikaner)? Können Sie kaum mehr abschalten oder etwas in Ruhe genießen? Sind Sie unzufrieden, weil im Rückblick alle Tage irgendwie gleich aussehen? Genau so geht es vielen Menschen. Unser Rat: Resignieren Sie nicht, sondern versuchen Sie sich an der Quadratur des Kreises, die da heißt: Lebensqualität trotz hoher Belastung. Das kann gelingen!
Nehmen Sie den Begriff „abschalten“ wörtlich
Überprüfen Sie Ihre Gewohnheiten: Wie oft am Tag hören oder sehen Sie Nachrichten? Wie häufig rufen Sie Ihre E-Mails ab oder unterbrechen Ihre Arbeit, um die automatisch eintreffenden Mails sofort zu lesen?
simplify-Tipp: Machen Sie Schluss mit der Nonstop-Information. Vergrößern Sie die Abstände schrittweise. Hören Sie die Abendnachrichten statt 5-mal zunächst nur 3-mal, später dann nur 1- oder 2-mal. Bündeln Sie Ihre Durchsicht der E-Mails: statt „sofort“ erst nur alle 30 Minuten, später 1-mal pro Stunde. Schalten Sie Ihr Mailprogramm für konzentriertes Arbeiten auch einmal komplett ab.
Lassen Sie lesen
Viele Menschen lassen sich lieber von einem dicken Stapel an Tageszeitungen und Zeitschriften permanent ein schlechtes Gewissen machen, als auch nur eine Ausgabe davon ungelesen in den Papierkorb zu werfen.
simplify-Tipp: Lesen Sie nur jede 2. Ausgabe all jener dicken Druckwerke, die für Sie keine Pflichtlektüre sind. Wenn Sie die „Papiervergeudung“ reut: Teilen Sie sich ein Abo mit den Nachbarn, und wechseln Sie sich ab. Zwischen meinem Mann und mir (Ruth Drost-Hüttl) hat sich folgende praktische Aufgabenteilung etabliert: Jeder liest etwa die Hälfte unserer vielen (gemeinsamen) Zeitschriften und markiert dabei diejenigen Themen, die für den anderen interessant sein könnten.
Verlangsamen Sie Ihre Kommunikation
Das ist keine Zeitverschwendung, sondern trägt dazu bei, dass der Austausch intensiver wird und Ihre Anliegen mehr Beachtung finden. Sigrid Hauer, von Beruf Coach und Geschichtenerzählerin, rät zu systematischen Gesprächspausen: Ergreifen Sie nicht sofort das Wort, wenn Ihr Gegenüber zu sprechen aufgehört hat, sondern geben Sie ihm (und sich selbst) 3–5 Sekunden Nachdenkzeit. Oft wird er dann nochmals ansetzen und noch etwas Wesentliches sagen. Achten Sie auch auf „Nachsätze“ – ausgesprochen etwa auf dem Weg in die Zigarettenpause oder beim Abschied an der Tür: Häufig kommt dabei erst das Eigentliche zur Sprache.
simplify-Tipp: Teilen Sie wichtige Anliegen nicht per Mail oder Computerschreiben mit, sondern mit einem handschriftlichen Brief. Der Medienpädagoge Mark Riklin ist davon überzeugt: Gerade die Langsamkeit solcher „Kommunikationsdinosaurier“ – Sie brauchen länger fürs Schreiben, die Post befördert weniger schnell als das Internet – führt dazu, dass der Inhalt beim Empfänger mehr Beachtung findet.
Nehmen Sie Ihre Tage einzeln wahr
Obwohl ihre Tage randvoll gefüllt sind, kommt es vielen Menschen im Rückblick so vor, als seien diese eine einzige graue Masse. Schon die vorangegangenen Tage und Wochen scheinen so weit weg zu sein, dass sie sich kaum daran erinnern können.
simplify-Tipp: Führen Sie ein Tagebuch, das sich ganz anders liest als die Einträge in Ihrem Termikalender. Notieren Sie dazu jeden Abend 3 Begebenheiten, die diesem Tag eine besondere Note gegeben haben, z. B.: „Meine muffelige Kollegin hat mich gegrüßt!“ – „Abends spontan mit Michael auf ein Bier gegangen.“ – „Regen: war bis auf die Knochen nass!“ Lesen Sie Ihre alten Einträge regelmäßig – und Ihr Leben wird sich bunter anfühlen.
Machen Sie Schluss mit dem gnadenlosen Verdichten!
Viele überlastete Menschen verstehen unter Zeiteffizienz: jede freie Minute füllen. Gehören Sie auch zu denjenigen, die noch die Spülmaschine ausräumen, wenn sie „erst in 3 Minuten“ das Haus verlassen müssen? Oder die „kurz noch“ die Kollegin zurückrufen, wenn der Chef noch nicht in der Nähe des Besprechungszimmers zu sehen ist? Damit riskieren Sie nicht nur, doch zu spät zu kommen, sondern handeln oft auch kontraproduktiv. Etwa wenn Sie das saubere Geschirr in der Eile auf der schmutzigen Oberfläche abstellen oder die Kollegin hinterher verärgert ist, weil Sie sie uncharmant abgefertigt haben, als der Chef auftauchte.
simplify-Tipp: Nutzen Sie jede zufällig freie Minute – um sich eine kleine Pause zu gönnen. Setzen Sie sich hin, und tun Sie einfach nichts. Vielleicht macht Sie das zunächst unruhig. Wenn Sie sich wieder daran gewöhnt haben, wird es Ihnen guttun.
Gerade wer stark eingespannt ist, möchte die wenige freie Zeit optimal nutzen. Die Freizeit wird daher häufig genauso gnadenlos durchgeplant wie das Berufliche. Die Folge: Verabredungen, die Freude machen sollten, werden zu Terminen, die Sie hinterher „abhaken“, spontan geht gar nichts mehr.
simplify-Tipp: Lassen Sie 1 Wochenende pro Monat komplett unverplant auf sich zukommen, und entscheiden Sie spontan nach Lust und Laune, was Sie tun möchten. Meine Erfahrung damit: Meist füllt sich so ein Wochenende kurzfristig wie von selbst so, dass ich hinterher rundum zufrieden bin.
Urlaub: Lassen Sie den Weg zum Ziel werden
Das Gebot der Geschwindigkeit haben viele Menschen auch in Sachen Urlaub verinnerlicht: möglichst schnell möglichst weit weg. Im Internet angepriesene Billigflieger machen es möglich: ab 10 € nach London, ab 19 € nach Athen, ab 216 € nach Dubai …
simplify-Tipp: Sehen Sie die Anreise nicht als lästiges Übel, das es möglichst schnell hinter sich zu bringen gilt. Probieren Sie zumindest innerhalb Europas Alternativen zum (umweltfeindlichen) Flieger. Nehmen Sie eine Fähre von Italien nach Griechenland, Venedig – Patras etwa ist schon eine Minikreuzfahrt. Oder lassen Sie sich vom Eurostar in 6 Stunden von Köln ins Herz der britischen Hauptstadt bringen. Oder machen Sie den Weg zum eigentlichen Inhalt Ihrer Reise – ob Sie mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau aus 9.000 km gen Osten reisen oder sich in heimischen Gefilden mit Ihrer eigenen Muskelkraft fortbewegen. Solch ein sportlicher Natururlaub muss nicht unbequem sein. Viele Fernwanderwege oder Radrouten hierzulande (z. B. der 320 km lange Rheinsteig) haben inzwischen eine ausgezeichnete Infrastruktur: nettes kleines Hotel statt Camping, Gepäcktransfer statt Rucksackschleppen.
Autorin: Dr. Ruth Drost-Hüttl
Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.
Goldiges T-Shirt für meinen Enkel gefunden
Dieses coole T-Shirt, bekommt heute mein 15 Monate alter Enkel. 😉
Rote Schuhe, rote Socken, roter Gürtel und Champagner auf dem Bahnsteig
Rot ist die Farbe der Liebe. Deshalb diese Accessoires, wenn ich später meine liebe Liebe vom Bahnhof abhole.
Dazu in der Kühltasche ein Fläschchen Champagner. Zur Begrüßung werden wir damit direkt auf dem Bahnsteig anstoßen. 🙂
Ergänzung:
Vor fünf Minuten fuhr der Zug ein.
In der Einsamkeit 5,5 kg an Gewicht verloren
Schon lange wollte ich mein Gewicht reduzieren. Das gute Essen meiner lieben Liebe, der Rotwein…. 😉 Es fehlte mir aber bisher der ultimative Entschluss, es endlich anzugehen.
Als ich meine liebe Liebe am 7. Mai zum Bahnhof brachte, sie fuhr zur für vier Wochen zur Reha nach Bad Wildungen, entschloss ich mich im Auto auf der Heimfahrt spontan: „Jetzt gehst Du es an!“
Gedacht, getan! Augenblicklich besorgte ich mir Eiweispulver, Vitamine, ließ mir von der Tante meiner lieben Liebe ständig literweise Gemüsebrühe aus frischem Gemüse kochen und „ernährte“ mich fortan von vorwiegend flüssiger Nahrung. Dazu ca. 3 Liter Flüssigkeit am Tag. Kein Alkohol!
Das Ergebnis, nach nunmher 26 Tagen, kann sich, wie ich meine, sehen lassen. 5,5 kg habe ich verloren und fühle mich wieder richtig wohl in meiner Haut. Mein Gewicht entspricht momentan dem Gewicht, als ich seinerzeit, lang lang ist´s her, noch Marathon gelaufen bin.
Jetzt wird die Ernährung noch umgestellt und ich werde künfig etwas weniger Rotwein trinken. 😉 Mein Ziel ist, noch zwei/drei Kilo abzunehmen und das Wichtigste: Das Gewicht danach auch dauerhaft zu halten!
Dass mir das auch gelingt, dafür bin ich sehr zuversichtlich. Wenn ich später meine liebe Liebe vom Bahnhof (Rehaende) abhole, wird sie mich hoffentlich noch erkennen! 😉
Upate am 23.10.2012:















