Archiv vom August, 2014
Trajan Tosev, Content & Social Media Manager: „4 Gründe, weshalb Maler Deck mehr Follower hat als Sie“
Bei Trajan Tosev fand ich diesen Artikel. Er ist Content & Social Media Manager bei MeinPaket.de Deutsche Post DHL.
Trajan Tosev bloggt über Social Media, Content Marketing und Persönlichkeitsentwicklung.
Etwas in eigener Sache zu sagen, ist immer schwer. Aber nach meiner Meinung hat Trajan Tosev die Gründe sehr treffend analysiert. Er findet:
- Maler Deck findet spannende Geschichten aus seinem Alltag, obwohl der Beruf für manche »unsexy« scheint.
- Maler Deck bloggt und erhöht damit seine Bekanntheit im Web.
- Maler Deck ist authentisch: Seine Onlinepräsenzen haben einen Amateur-Charme und lassen ihn sympathischer rüberkommen.
- Maler Deck nutzt Social Media, um längerfristige Beziehungen zu neuen Zielgruppen aufzubauen.
Mit einem Klick auf die Grafik, gelangen Sie zum ausführlichen Artikel auf dem Blog von Trajan Tosev.
Lieber Trajan Tosev, vielen Dank für Ihre treffende Analyse und dass ich Ihnen als Beispiel dienen durfte. 🙂
Haustürgeschäft bei einem Fassadenhai abgeschlossen. Wie sich der gleiche Kunde beim Einkauf sonst verhält
Sommerzeit ist Fassadenzeit. Gleichzeitig aber auch die große Zeit der Fassadenhaie. Was ein Fassadenhai genau ist, darüber schrieb ich vor kurzem einen Artikel.
Es klingelt an der Haustür. Ein freundlicher Mensch erklärt sehr bestimmt, dass die Hausfassade dringend gestrichen werden müsse. Man sei gerade in der Nachbarschaft tätig und könne deshalb die Fassade des Hauses gleich ganz besonders günstig mit streichen. Flugs wird an der Haustür ein Angebot erstellt und auch gleich der Vertrag unterschrieben.
Die Schnäppchenjägermentalität hat zugeschlagen. Gier frisst Hirn, könnte man dazu auch sagen. Schon am nächsten Tag steht das Gerüst und die Arbeiten beginnen.
Soweit, so schlecht. 🙁
Wie verhält sich der gleiche Kunde denn sonst?
Es klingelt an der Tür und daraußen steht ein Zeitungswerber, der ihm z.B. ein Abo von Stern, Spiegel, Brigitte etc. verkaufen will. Da kommt erst gar kein Gespräch zustande. Der Kunde schlägt dem Werber gleich wieder die Tür vor der Nase zu!
Der gleiche Kunde will sich z.B. einen neuen Fernseher kaufen. Zuerst werden Freunde und Nachbarn befragt. Dann wird nach Testberichten im Internet gegoogelt. Die Auswertung dauert Tage. Vielleicht lässt sich der Kunde auch noch im Fachgeschäft beraten, in dem er das Gerät hoffentlich auch kauft.
Oder aber er googelt im Internet, vergleicht die Preise und bestellt das Gerät bei einem Internethändler. Zeitaufwand für diese Aktion: Viele Stunden!
Fazit:
- Der Abowerber an der Tür wird gar nicht erst angehört.
- Bei einem Artikel (z.B. Fernseher) mit einem Wert von ca. € 300,– bis € 1000,–, investiert der Kunde sehr viel Aufwand und Zeit in die erforderliche Information.
- Beim Fassadenanstrich seines Hauses, unterschreibt der Kunde innerhalb kurzer Zeit einen Vertrag über € 5000,– bis € 10000,– bei einer Firma, die er bisher nicht kannte und die in der Regel auch nicht ortsansässig ist. An der Haustür! Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken! Der Kunde hat sich nicht über die Firma informiert, er weiß nicht, ob die angebotenen Leistungen fachlich richtig sind und qualitativ gut ausgeführt werden. Statt sich von örtlichen Malerfirmen beraten zu lassen und ein seriöses Angebot einzuholen, unterschreibt er ohne jede Detailkenntnis einen Haustürvertrag.
Das ist für mich ein unglaubliches Phänomen! Bei € 500,– viele Stunden auf Informationsbeschaffung verwenden, bei € 10000,– an der Haustür sofort den Vertrag zu unterschreiben.
Und wehe, das Kind ist in den Brunnen gefallen. Dann beschwert sich der Kunde bei Verbraucherschutzorganisationen, Handwerkskammer und der Innung. Diese Institutionen können davon ein Lied singen.
Die können ihm aber auch nicht mehr helfen. Hätte er sich beim Fassadenanstrich seines Hauses genauso informiert, wie er es bei der Anschaffung eines Fernsehers macht, wäre ihm dieses Übel nicht passiert.
Mein Mitleid bei durch Fassadenhaie geschädigten Hausbesitzern, hält sich daher sehr in Grenzen.
Warum ich das schreibe? Weil aktuell im hiesigen Bereich viele Fassaden von nicht ortsansässigen Firmen gestrichen werden. Im kurzen Abschnitt einer Straße, stehen z.B. gleich drei oder vier Gerüste der gleichen Malerfirma. Ob das Fassadenhaie sind, kann ich natürlich nicht sagen.
Aus rechlicher Sicht empfehle ich Ihnen noch den Artikel der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Pfennig & Wabbel. Überschrift: Teure Reparaturen – Betrüger sind unterwegs.
Mein gereimter Geburtstagsbrief lag auf dem Esszimmertisch
Als ich gestern wegen eines Angebots zu einem Kundenehepaar kam, sah ich gleich meinen Geburtstagsbrief auf dem Esszimmertisch liegen. Er war für die Dame des Hauses. Sie freue sich immer sehr über die gereimten Glückwünsche, sagte sie mir.
Angerufen hatte sie mich aber, weil in der Wohnung einiges renoviert werden soll.
Wenn Sie meine persönliche Strategie und die Motive meiner Geburtstagreime noch nicht kennen, können Sie sie hier nachlesen: Mundpropaganda und Kundengewinnung durch gereimte Geburtstagsbriefe.
Nachtrag am 09.08.14:
Angebot schnell erstellt. Ehepaar hat Auftrag schnell erteilt! = Zeitstrategie. 🙂
Die Dame wedelte mit meiner Zeitungsanzeige und freute sich, mich zu sehen. Eine Aura wurde mir auch bestätigt ;-)
Gestern und heute hatte ich ein lustiges Erlebnis. Am 6. August rief die Sekretärin eines Unternehmens an, es seien einige Büroräume zu renovieren und sie hätte gerne ein Angebot. Am gestrigen Donnerstag, war ich um 10 Uhr vor Ort.
Die Dame empfing mich freudenstrahlend, wedelte mit der ausgeschnittenen Zeitungsanzeige und freute sich: „Sie sehen genau so sympathisch aus, wie auf dem Bild in der Zeitung.“ Wer hört das nicht gerne? 🙂 Ich jedenfalls schon!
Ab Montag ist die Sekretärin zwei Wochen in Urlaub. Deshalb bat sie mich, ihr das Angebot noch heute per Email zu schicken, damit sie es noch vor Ihrem Urlaub an die ca. 200 km entfernte Unternehmenszentrale schicken kann. Heute um 11:45 Uhr schickte ich der Dame das Angebot. Verspochen ist verspochen!
Im Angebotstext gibt es den Link zu unseren erstklassigen Kundenreferenzen, dazu diesen Zeitungsartikel als PDF.
Kurz nach 12 Uhr rief ich die Dame vorhin an um nachzufragen, ob sie die Email erhalten hat. Originaltext der Dame:
„Sie sind ein Schatz! Und ich habe mir alles ganz genau durchgelesen, toll. Das Bundesverdienstkreuz für Ihre sozialen Aktivitäten, das spürt man Ihnen an. Sie haben eine tolle Aura!“ Selbstverständlich bin auch ich für Komplimente empfänglich und freue mich darüber. 🙂 Gut zu wissen, dass ich auch eine Aura habe. 😉
Die Angelegenheit liegt jetzt in der Zentrale und nach ihrem Urlaub will sich diese nette Dame sofort bei mir melden.
Nächste Woche Fototermin für einen Artikel im Unternehmer-Magazin ´impulse´ über Werner Deck
Im Septemberheft des Wirtschaftsmagazins ´impulse´, Ausgabe 09/14, wird ein Artikel über Werner Deck erscheinen. 🙂 Erscheinungstag ist der 28. August 2014.
Was für ein Artikel, wird noch nicht verraten 😉 . Mit der Fotoredaktion von ´impulse´, vereinbarte ich gerade den Fototermin für die nächste Woche.
Der Wettbewerb meldet sich wieder einmal nicht beim Kunden. Gut für uns! Den lukrativen Auftrag erhält malerdeck
Am 23. Juli hatte ich einen Kundentermin. Es ging um die Komplettrenovierung einer großen Wohnung. Akribisch nahm ich alle Wünsche und Leistungen des Kunden auf und beriet den Kunden umfangreich nach seinen Wünschen.
Beim Abschied sagte mir der Kunde einen Satz, den nicht nur ich, sondern sicher sehr viele meiner Handwerkskollegen schon oft gehört haben:
„Sie verstehen sicher, dass ich mir noch ein Vergleichsangebot einhole!“
Meine regelmäßige Antwort darauf lautet, mit einem überzeugenden Lächeln:
„Das können Sie sich sparen, denn wir sind unvergleichbar gut.“
Wie fast immer, entspann sich auch hier noch ein kleiner sympathischer Dialog und ich verabschiedete mich mit dem Versprechen, dass mein Angebot in wenigen Tagen vorliegen wird.
Wenige Tage später verschickte ich das Angebot an den Kunden. Gestern rief der Kunde an und erteilte den Auftrag. Am 3. September soll begonnen werden. Spannend war wieder einmal die Gründe zu erfahren, warum der Kunde den Auftrag an uns erteilte. Originalton Kunde:
„Ihr Angebot war sehr ausführlich und präzise. Den Wettbewerber rief ich mehrfach an, aber der hat es offensichtlich nicht notwendig. Er hat sich nie bei mir gemeldet.
Über Ihr Unternehmen habe ich, wo ich mich umhörte, nur Bestes gehört, Ihre Referenzen sind erstklassig. Die Termineinhaltung und die Qualität der Arbeiten sind mir sehr wichtig. Deshalb erteile ich Ihnen den Auftrag.“
Das freut mich selbstverständlich. 🙂 Aber ist das denn zu fassen? Der Wettbewerb meldet sich nicht, unglaublich. Das höre ich nicht zum ersten Mal.
Mir soll´s recht sein. Soll der Wettbewerb ruhig weiterschlafen.
Bei #KabelBW wundert mich nichts mehr. Zwei Schreiben mit unterschiedlichen Abonnementschlüsseln erhalten
Von #KabelBW erhielt ich am 4. August 2014 zwei gleichlautenden Schreiben, mit zwei unterschiedlichen Abonnementschlüssel für ein Sicherheitspaket. Bisher habe ich weder den einen, noch den anderen Sicherheitsschlüssel ausprobiert.
Scheint mir aber ein weiterer Hinweis auf das Chaos bei #KabelBW zu sein.
Der Beweis: Meine Email vom 15. April an den Kundenservice von KabelBW, wurde dort am 28. Juli ungelesen gelöscht
Ne, is klar oder? Da wundert mich gar nichts mehr. Am 15. April schrieb ich an den Kundenservice von #KabelBW diese Email.
Eine Antwort darauf habe ich nie erhalten und mein Hhinweis wurde total ignoriert. Dadurch wurde eine Katastrofe für uns ausgelöst.
Jetzt weiß ich auch warum. Weil die Emails ganz einfach nicht gelesen werden. Hier der Beweis. Meine Email wurde dort am 28. Juli ungelesen gelöscht.
Ob es etwas nützt und zur Serviceverbesserung beiträgt? Umfrage Kundenservice #KabelBW
Die ca. 10 Minuten Zeit nahm ich mir, um an der Umfrage für #KabelBW teilzunehmen. Ob das tatsächlich etwas nutzt? Nach meinen Erfahrungen habe ich da so meine Zweifel.

















