Archiv vom Mai, 2013

Telefongespräch/Dialog mit einem sehr überheblichen und frechen Angebotsabfrager

Autor: malerdeck am 21. Mai 2013

Heute Morgen rief ein Interessent wegen Renovierungsarbeiten in seinem Haus an. Da ich nicht im Haus war, avisierte meine Sekretärin meinen Rückruf.

An der Vorwahlnummer sah ich, dass der Interessent ca. 40 km von hier wohnt. Danach informierte ich mich noch über die Rückwärtssuche im Online-Telefonbuch, um wen es sich genau handelt. Der Herr hat eine Generalagentur einer großen Versicherungsgesellschaft.

Bei ca. 40 km An- und Abfahrt, bin ich alleine ca. 1,5 Stunden mit dem Auto unterwegs. Also rief ich eben den Herrn Generalagenten an. Hier der kurze Dialog.

  • Ich: „Guten Tag, Sie baten um meinen Rückruf.“
  • Generalagent: „Bei mir ist das ganze Haus innen zu streichen. Ich möchte, dass Sie bei mir vorbeikommen, mich beraten und mir ein Angebot machen.“
  • Ich: „Musterstadt ist ca. 40 km entfernt von uns…“
  • Generalagent, mich ungeduldig und unfreundlich unterbrechend: „Ist Ihnen das zu weit?“
  • Ich: „Bei dieser Entfermung berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von € 60,–. Die Gebühr wird im Auftragsfall verrechnet.“
  • Generalagent, kurz und barsch: „Dann bleiben Sie, wo Sie sind!“
  • Ich, den Generalagenten unterbrechend, bevor er auflegen konnte: „Sehr gerne!“ und legte grußlos auf.

Der Gute machte am Telefon auf mich einen mehr als überheblichen Eindruck.

Weite Strecke fahren, dazu zeitintensiv und erstklassig beraten, das ganze Haus vermessen, ein umfangreiches Angebot erstellen und das alles zum Nulltarif?

nicht für diesen Kunden

Für diesen überheblichen Interessenten, sind Handwerker offensichtlich soooo klein mit Hut

Dazu kann ich nur sagen:

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten!

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten

Die Kunden vertrauen uns. Schlüssel für Urlaubsrenovierung abgeholt

Autor: malerdeck am 21. Mai 2013
Urlaubsrenovierung

Urlaubsrenovierung

Dieses Vertrauen in meine Mitarbeiter/innen und mich, macht mich jedes Mal so stolz, dass ich eine Gänsehaut bekomme. Am vergangenen Freitag holte ich den Wohnungsschlüssel bei einer Neukundin ab.

Ab kommenden Montag ist die Kundin in Urlaub und wir renovieren umfangreich die gesamte Wohnung (Maler und Boden). Dabei müssen auch Möbel ab- und wieder aufgebaut werden. Das erledigt der von mir organisierte Möbelschreiner.

Wohnungsschlüssel für Urlaubsrenovierung abgeholt

Wohnungsschlüssel für Urlaubsrenovierung abgeholt

Mitten unter uns: Ein absolut lebensgefährliches Gerüst

Autor: malerdeck am 20. Mai 2013

Nicht in Nordafrika oder Absurdistan, nein, mitten unter uns in Deutschland, dieses Gerüst gesehen. Auf der Baustelle einer renommierten Firma.

Lebensgefährliche Mauisfallenkonstruktion als Arbeitsgerüst

Lebensgefährliche Mauisfallenkonstruktion als Arbeitsgerüst

Die "todsichere" Befestigung,

Die „todsichere“ Befestigung mit Gurt und Nägeln

Nur ein Schritt in den tödlichen Abgrund

Nur ein Schritt in den tödlichen Abgrund

Man glaubt es nicht

Man glaubt es nicht

Nie verstehen werde ich, warum ein Mitarbeiter auf so einem „Gerüst“ sein Leben riskiert. 🙁

Ich bin für eine Intelligenz-Quote. Und Sie?

Autor: malerdeck am 17. Mai 2013
Für eine Intelligenz-Quote

Für eine Intelligenz-Quote

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Kunde in Karlsruhe hat einen Schrank zu verschenken

Autor: malerdeck am 17. Mai 2013

Heute war ich bei einem Kunden der mich fragte, ob ich nicht jemanden kenne, der den Schrank geschenkt haben möchte. „Ich schau mal“, war meine Antwort.

Der Schrank hat eine Breite und Tiefe von jeweils ca. 100 cm, ist ca. 200 cm hoch und muss selbst abgebaut werden. Anfragen bitte an mich.

Der zu verschenkende Schrank

Der zu verschenkende Schrank

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Heute wieder eine Urlaubsrenovierung beendet

Autor: malerdeck am 17. Mai 2013

Das Kundenehepaar ist noch in Urlaub. Wir renovierten im Haus und wurden heute fertig. Wie immer, begrüßen wir die Kunden, wenn sie vom Urlaub zurückkommen. So auch hier.

So werden die Kunden nach ihrem Urlaub begrüßt

So werden die Kunden nach ihrem Urlaub begrüßt

Das Begrüßungsschreiben ist in der Küche plaziert, Clemens hat auf der Couch Platz genommen

Das Begrüßungsschreiben ist in der Küche platziert, Clemens hat auf der Couch Platz genommen

Wer unseren Clemens noch nicht kennt, kann sich hier informieren.

Artikel über malerdeck im Online-Erfolgs-Center von 1&1: „Der twitternde Malermeister aus Baden“

Autor: malerdeck am 16. Mai 2013

Heute erschien im Online-Erfolgs-Center bei 1&1 ein Artikel über mich. 🙂 Der Text beginnt damit:

Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden. Bei Werner Deck hat es auch goldene Bytes. Der Malermeister aus dem badischen Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe ist in allen sozialen Netzen präsent. Mit seinem Blog erreicht er monatlich über 140.000 Besucher. Werner Deck hat es mit seinen Social-Media-Aktivitäten sogar ins “Wallstreet Journal” geschafft, das ihn als den „twitternden Maler“ beschrieb. Nach einer Leserbefragung rangiert malerdeck-blog unter den zehn beliebtesten Blogs.

„Goldene Bytes“, das gefällt mir mal sehr gut! 🙂

Wenn Sie den ganzen Artikel lesen wollen, klicken Sie auf die Grafik.

Der twitternde Malermeister aus Baden

Der twitternde Malermeister aus Baden

WAHNSINN, was für eine unnötige Verschwendung von Rohstoffen und Ressourcen

Autor: malerdeck am 16. Mai 2013

Vorhin erhielt ich ein Paket, dieses Paket. Bestellt hatte ich nichts oder doch? So richtig sicher war ich mir nicht mehr. Der Absender war mir aber auf jeden Fall unbekannt.

Ein WAHNSINN´s Paket

Ein WAHNSINN´s Paket

Also öffnete ich das ca. drei Kilogramm (!!) schwere Paket neugierig. Heraus kamen drei megadicke Werbebröschüren. Da habe ich mich gleich einmal sehr geärgert.

Das sind die drei WAHNSINN´s Wälzer

Das sind die drei WAHNSINN´s Wälzer

Soll ich etwa einen Tag Urlaub machen, um die Inhalte zu studieren? Ungefragt drei Kilo Papier durch die Gegend schicken und so wertvolle Rohstoffe und Resourcen verbrauchen? Ich fasse es nicht.

Bescheuert finde ich auch das WAHNSINN´s-Anschreiben. Darauf steht der Satz: „Kaum ist die Tinte trocken, senken wir auch schon die Preise.“ Da komme ich mir zusätzlich veräppelt vor. Warum drucken die nicht gleich die richtigen Preise? Ich werde es nie verstehen! 🙁

Das WAHNSINN´s Anschreiben, in dem alles gleich billiger wird

Das WAHNSINN´s Anschreiben, in dem alles gleich billiger wird

Der örtliche Fußballverein wird sich jedenfalls über drei zusätzliche Kilo Papier sehr freuen. Dafür sammeln wir nämlich das ganze Jahr akribisch unser Papier. Dadurch werden die sinnlosen drei Kilo wenigstens wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt.

Der helle WAHNSINN für den Papierkorb, für den örtlichen Fußballverein

Der helle WAHNSINN für den Papierkorb, für den örtlichen Fußballverein

Bei diesem Kundentermin wurden Kindheitserinnerungen aus 1952 bei mir geweckt

Autor: malerdeck am 16. Mai 2013

Gestern hatte ich einen Termin auf einem großen Bauernhof in einer Ortschaft, ca. 20 km nördlich von Karlsruhe. Das Wohnzimmer soll renoviert werden. Auf der Anfahrt empfingen mich bereits interessierte Beobachter.

Das Empfangskommitee - interessierte Beobachter

Das Empfangskommitee – interessierte Beobachter

Als ich auf den Hof fuhr (links das Wohnhaus), konnte ich in der rechts stehenden Halle Kühe sehen und riechen. ;-).

Wohnhaus und riesengroßer Kuhstall

Wohnhaus (links) und riesengroßer Kuhstall

Da entstand sofort der Wunsch, nach Ende des Kundengesprächs zu fragen, ob ich mir den Kuhstall einmal ansehen darf.

Warum? Als Stadtkind war ich 1952 zum ersten Mal auf einem Bauernhof, in Hinterzarten im Schwarzwald. Der Bauernhof lag ca. 4 km von der Ortsmitte entfernt, auf einer großen Lichtung. Der Bauer holte meine Mutter und mich damals mit einem Ochsenkarren vom Bahnhof ab.

Auf dem Bauernhof gab es keinen Strom, beleuchtet wurde noch mit Petroliumlampen. Es gab auch kein fließendes Wasser. Wasser wurde vom naheliegenden Bach geholt. Geheizt wurde nur in der Küche, allenfalls Sonntags der Kachelofen in der Stub´, dem bäuerlichen Wohnzimmer. Das „WC“ war ein mit Zeitungspapier bestückter Plumpsklo im Kuhstall.

Bis zum Ende meiner Schulzeit, verbrachte ich die Ferien immer auf diesem Bauernhof und lernte so das karge Landleben kennen und lieben. Mithelfen beim Heu machen, Kuhstall misten, Schweine füttern, Eier aus dem Hühnerstall holen, Gras mähen, Kühe melken (ja, das alles konnte ich!) machte mir große Freude und war sehr lehrreich für mich.

Dazu auf dem Heuboden spielen, die geheimen Ecken des Bauernhofs erkunden, mit Katzen spielen, junge Kätzschen im Arm halten, es war ein richtiges Kinderparadies für mich :-). Manchmal Rehe mit Kiz beobachten, die öfters ganz nah an den Bauernhof herankamen. Eine schöne Zeit und viele wunderbare Erlebnisse, die ich nicht missen will und an die ich gerne zurück denke. Diese Bilder gingen mir sofort durch den Kopf, als ich den Kuhstall sah und roch.

Also fragte ich den Bauern nach Gesprächsabschluss, ob ich mir den Kuhstall ansehen darf. Er war sehr überrascht, dass ein „Städter“ diesen Wunsch hat und fragte mich nach dem Grund, den ich ihm natürlich erzählte.

So kam ich in den Genuss, nicht nur den Kuhstall zu besichtigen, sondern erlebte noch eine kleine Führung über der Riesenhof. Auch dem Bauer machte es sichtlich Spaß, mir den Hof zu zeigen und er erzählte mir dabei von seiner Arbeit.  Er betreibt Milchwirtschaft und die Kühe können sich frei auf der Weide bewegen. Wenn sie wollen, kommen sie in den Stall.

Kuh Bauernhof

Ein kleiner Teil der Kühe im Kuhstall

Waschbahn

Ein besonderer Luxus, die Waschbahn für Kühe

Das habe ich bis dato noch nie gesehen: Eine Waschbahn für Kühe. Leider zückte ich den Foto zu spät, sonst könnte ich die Kuh zeigen, wie sie sich wohlig an die rotierenden Waschbürsten drückt. Sobald die Bürsten Druck spüren, beginnen sie zu rotieren.

Die Kühe lernen das ganz schnell, erzählte mir der Bauer. Die Waschstation sei ein sehr beliebter Anlaufpunkt auf dem Hof! 🙂

Der goldige Nachwuchs, kleine Kälbchen

Der goldige Nachwuchs, kleine Kälbchen

Beeindruckend war auch für mich, dass tatsächlich alle Kühe einen Namen hatten. Natürlich streichelte ich die eine oder andere Kuh und Kälbchen. Ein wenig schwelgte ich in Kindheitserinnerungen. Und ich verließ den Bauernhof in der Gewissheit, dass die Kühe hier wirklich glückliche Kühe sind! 🙂

So exakt und sauber decken unsere Teams ab

Autor: malerdeck am 15. Mai 2013

Heute Morgen begannen wir eine Urlaubsrenovierung. Einige Stunden nach Beginn, war ich noch einmal da, um die Abdeckarbeiten zu dokumentieren.

Abdecken der Treppen im Treppenhaus

Exaktes Abdecken der Treppen im Treppenhaus

Begonnen im Dachstudio, Möbel geräumt und alles exakt abgedeckt

Begonnen im Dachstudio, Möbel geräumt und alles exakt abgedeckt

Selbstverständlich werden auch die Pflanzen bestens geschützt

Selbstverständlich werden auch die Pflanzen bestens geschützt

So bleibt alles sauber und die Kunden sehen nach ihrer Urlaubsrückkehr keinerlei Arbeitsspuren. 🙂

 

 

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