Archiv vom Mai, 2013
Telefongespräch/Dialog mit einem sehr überheblichen und frechen Angebotsabfrager
Heute Morgen rief ein Interessent wegen Renovierungsarbeiten in seinem Haus an. Da ich nicht im Haus war, avisierte meine Sekretärin meinen Rückruf.
An der Vorwahlnummer sah ich, dass der Interessent ca. 40 km von hier wohnt. Danach informierte ich mich noch über die Rückwärtssuche im Online-Telefonbuch, um wen es sich genau handelt. Der Herr hat eine Generalagentur einer großen Versicherungsgesellschaft.
Bei ca. 40 km An- und Abfahrt, bin ich alleine ca. 1,5 Stunden mit dem Auto unterwegs. Also rief ich eben den Herrn Generalagenten an. Hier der kurze Dialog.
- Ich: „Guten Tag, Sie baten um meinen Rückruf.“
- Generalagent: „Bei mir ist das ganze Haus innen zu streichen. Ich möchte, dass Sie bei mir vorbeikommen, mich beraten und mir ein Angebot machen.“
- Ich: „Musterstadt ist ca. 40 km entfernt von uns…“
- Generalagent, mich ungeduldig und unfreundlich unterbrechend: „Ist Ihnen das zu weit?“
- Ich: „Bei dieser Entfermung berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr von € 60,–. Die Gebühr wird im Auftragsfall verrechnet.“
- Generalagent, kurz und barsch: „Dann bleiben Sie, wo Sie sind!“
- Ich, den Generalagenten unterbrechend, bevor er auflegen konnte: „Sehr gerne!“ und legte grußlos auf.
Der Gute machte am Telefon auf mich einen mehr als überheblichen Eindruck.
Weite Strecke fahren, dazu zeitintensiv und erstklassig beraten, das ganze Haus vermessen, ein umfangreiches Angebot erstellen und das alles zum Nulltarif?
Dazu kann ich nur sagen:
Kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten!
Die Kunden vertrauen uns. Schlüssel für Urlaubsrenovierung abgeholt
Dieses Vertrauen in meine Mitarbeiter/innen und mich, macht mich jedes Mal so stolz, dass ich eine Gänsehaut bekomme. Am vergangenen Freitag holte ich den Wohnungsschlüssel bei einer Neukundin ab.
Ab kommenden Montag ist die Kundin in Urlaub und wir renovieren umfangreich die gesamte Wohnung (Maler und Boden). Dabei müssen auch Möbel ab- und wieder aufgebaut werden. Das erledigt der von mir organisierte Möbelschreiner.
Mitten unter uns: Ein absolut lebensgefährliches Gerüst
Nicht in Nordafrika oder Absurdistan, nein, mitten unter uns in Deutschland, dieses Gerüst gesehen. Auf der Baustelle einer renommierten Firma.
Nie verstehen werde ich, warum ein Mitarbeiter auf so einem „Gerüst“ sein Leben riskiert. 🙁
Ich bin für eine Intelligenz-Quote. Und Sie?
Kunde in Karlsruhe hat einen Schrank zu verschenken
Heute war ich bei einem Kunden der mich fragte, ob ich nicht jemanden kenne, der den Schrank geschenkt haben möchte. „Ich schau mal“, war meine Antwort.
Der Schrank hat eine Breite und Tiefe von jeweils ca. 100 cm, ist ca. 200 cm hoch und muss selbst abgebaut werden. Anfragen bitte an mich.
Heute wieder eine Urlaubsrenovierung beendet
Das Kundenehepaar ist noch in Urlaub. Wir renovierten im Haus und wurden heute fertig. Wie immer, begrüßen wir die Kunden, wenn sie vom Urlaub zurückkommen. So auch hier.
Wer unseren Clemens noch nicht kennt, kann sich hier informieren.
Artikel über malerdeck im Online-Erfolgs-Center von 1&1: „Der twitternde Malermeister aus Baden“
Heute erschien im Online-Erfolgs-Center bei 1&1 ein Artikel über mich. 🙂 Der Text beginnt damit:
Handwerk hat bekanntlich goldenen Boden. Bei Werner Deck hat es auch goldene Bytes. Der Malermeister aus dem badischen Eggenstein-Leopoldshafen bei Karlsruhe ist in allen sozialen Netzen präsent. Mit seinem Blog erreicht er monatlich über 140.000 Besucher. Werner Deck hat es mit seinen Social-Media-Aktivitäten sogar ins “Wallstreet Journal” geschafft, das ihn als den „twitternden Maler“ beschrieb. Nach einer Leserbefragung rangiert malerdeck-blog unter den zehn beliebtesten Blogs.
„Goldene Bytes“, das gefällt mir mal sehr gut! 🙂
Wenn Sie den ganzen Artikel lesen wollen, klicken Sie auf die Grafik.
WAHNSINN, was für eine unnötige Verschwendung von Rohstoffen und Ressourcen
Vorhin erhielt ich ein Paket, dieses Paket. Bestellt hatte ich nichts oder doch? So richtig sicher war ich mir nicht mehr. Der Absender war mir aber auf jeden Fall unbekannt.
Also öffnete ich das ca. drei Kilogramm (!!) schwere Paket neugierig. Heraus kamen drei megadicke Werbebröschüren. Da habe ich mich gleich einmal sehr geärgert.
Soll ich etwa einen Tag Urlaub machen, um die Inhalte zu studieren? Ungefragt drei Kilo Papier durch die Gegend schicken und so wertvolle Rohstoffe und Resourcen verbrauchen? Ich fasse es nicht.
Bescheuert finde ich auch das WAHNSINN´s-Anschreiben. Darauf steht der Satz: „Kaum ist die Tinte trocken, senken wir auch schon die Preise.“ Da komme ich mir zusätzlich veräppelt vor. Warum drucken die nicht gleich die richtigen Preise? Ich werde es nie verstehen! 🙁
Der örtliche Fußballverein wird sich jedenfalls über drei zusätzliche Kilo Papier sehr freuen. Dafür sammeln wir nämlich das ganze Jahr akribisch unser Papier. Dadurch werden die sinnlosen drei Kilo wenigstens wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt.
Bei diesem Kundentermin wurden Kindheitserinnerungen aus 1952 bei mir geweckt
Gestern hatte ich einen Termin auf einem großen Bauernhof in einer Ortschaft, ca. 20 km nördlich von Karlsruhe. Das Wohnzimmer soll renoviert werden. Auf der Anfahrt empfingen mich bereits interessierte Beobachter.
Als ich auf den Hof fuhr (links das Wohnhaus), konnte ich in der rechts stehenden Halle Kühe sehen und riechen. ;-).
Da entstand sofort der Wunsch, nach Ende des Kundengesprächs zu fragen, ob ich mir den Kuhstall einmal ansehen darf.
Warum? Als Stadtkind war ich 1952 zum ersten Mal auf einem Bauernhof, in Hinterzarten im Schwarzwald. Der Bauernhof lag ca. 4 km von der Ortsmitte entfernt, auf einer großen Lichtung. Der Bauer holte meine Mutter und mich damals mit einem Ochsenkarren vom Bahnhof ab.
Auf dem Bauernhof gab es keinen Strom, beleuchtet wurde noch mit Petroliumlampen. Es gab auch kein fließendes Wasser. Wasser wurde vom naheliegenden Bach geholt. Geheizt wurde nur in der Küche, allenfalls Sonntags der Kachelofen in der Stub´, dem bäuerlichen Wohnzimmer. Das „WC“ war ein mit Zeitungspapier bestückter Plumpsklo im Kuhstall.
Bis zum Ende meiner Schulzeit, verbrachte ich die Ferien immer auf diesem Bauernhof und lernte so das karge Landleben kennen und lieben. Mithelfen beim Heu machen, Kuhstall misten, Schweine füttern, Eier aus dem Hühnerstall holen, Gras mähen, Kühe melken (ja, das alles konnte ich!) machte mir große Freude und war sehr lehrreich für mich.
Dazu auf dem Heuboden spielen, die geheimen Ecken des Bauernhofs erkunden, mit Katzen spielen, junge Kätzschen im Arm halten, es war ein richtiges Kinderparadies für mich :-). Manchmal Rehe mit Kiz beobachten, die öfters ganz nah an den Bauernhof herankamen. Eine schöne Zeit und viele wunderbare Erlebnisse, die ich nicht missen will und an die ich gerne zurück denke. Diese Bilder gingen mir sofort durch den Kopf, als ich den Kuhstall sah und roch.
Also fragte ich den Bauern nach Gesprächsabschluss, ob ich mir den Kuhstall ansehen darf. Er war sehr überrascht, dass ein „Städter“ diesen Wunsch hat und fragte mich nach dem Grund, den ich ihm natürlich erzählte.
So kam ich in den Genuss, nicht nur den Kuhstall zu besichtigen, sondern erlebte noch eine kleine Führung über der Riesenhof. Auch dem Bauer machte es sichtlich Spaß, mir den Hof zu zeigen und er erzählte mir dabei von seiner Arbeit. Er betreibt Milchwirtschaft und die Kühe können sich frei auf der Weide bewegen. Wenn sie wollen, kommen sie in den Stall.
Das habe ich bis dato noch nie gesehen: Eine Waschbahn für Kühe. Leider zückte ich den Foto zu spät, sonst könnte ich die Kuh zeigen, wie sie sich wohlig an die rotierenden Waschbürsten drückt. Sobald die Bürsten Druck spüren, beginnen sie zu rotieren.
Die Kühe lernen das ganz schnell, erzählte mir der Bauer. Die Waschstation sei ein sehr beliebter Anlaufpunkt auf dem Hof! 🙂
Beeindruckend war auch für mich, dass tatsächlich alle Kühe einen Namen hatten. Natürlich streichelte ich die eine oder andere Kuh und Kälbchen. Ein wenig schwelgte ich in Kindheitserinnerungen. Und ich verließ den Bauernhof in der Gewissheit, dass die Kühe hier wirklich glückliche Kühe sind! 🙂
So exakt und sauber decken unsere Teams ab
Heute Morgen begannen wir eine Urlaubsrenovierung. Einige Stunden nach Beginn, war ich noch einmal da, um die Abdeckarbeiten zu dokumentieren.
So bleibt alles sauber und die Kunden sehen nach ihrer Urlaubsrückkehr keinerlei Arbeitsspuren. 🙂

























