Schlagwort-Archiv: Mundpropaganda

Mein Weiterempfehlungskärtchen lag bei neuer Kundin auf dem Couchtisch

Autor: malerdeck am 26. August 2010

Weiterempfehlungskärtchen lag auf Couchtisch

Unseren Rechnungen liegen Empfehlungskärtchen bei, mit denen uns zufriedene Kunden weiterempfehlen sollen. Heute habe ich so ein Kärtchen erstmals original bei einer neuen Kundin auf dem Tisch liegen sehen. Dass es funktioniert, höre ich oft. Jetzt habe ich es endlich auch einmal gesehen!

Mundpropaganda durch Rechnungskürzung auslösen. Ein aktuelles Praxisbeispiel von heute.

Autor: malerdeck am 11. August 2010

Hier zeige ich Ihnen an einem konkreten Live-Beispiel von heute, wie ich das handhabe. An anderer Stelle berichtete ich ja bereits darüber im Blog.

Bekanntlicher Weise biete ich unsere Leistungen immer zum pauschalen Festpreis an. Dieser Festpreis ist – für beide Seiten – fest vereinbarter Vertragsbestandteil. So ist am Preis nicht mehr zu rütteln, weder nach der einen, noch nach der anderen Seite.

Nach erfolgter Ausführung kommt es manchmal vor, dass es besser lief, als ich kalkuliert habe. Obwohl vertraglich ein Festpreis vereinbart ist, gebe ich diesen Vorteil an den Kunden weiter. Welcher Handwerker macht das? Da fällt man ganz schön positiv auf! Hier das Beispiel von heute:

Das ist das Angebot, Endpreis € 1733,39.

Das ist die Rechnung, Nachlass € 178,50

Sehr guter Vergleich zwischen alter und neuer Media-Welt. Alt: Kegelmodell, neu: Flippermodell!

Autor: malerdeck am 3. August 2010

Bei Dr. Martin Oetting, habe ich in einem Bericht von ihm (http://bit.ly/dmmRTa ) folgenden, wie ich finde, sehr guten Vergleich zwischen alter und neuer Medien-Welt gefunden:

Zitat: “In der alten Media-Welt galt das “Kegelmodell”: Man hat die Kugel genommen (Massenmedium) und sich bemüht, so gut wie möglich die entsprechenden Kegel (Konsumenten) umzuwerfen. Bei New Media ist es so, dass wir nicht mehr Konsumenten als Einzelpersonen haben, sondern Millionen, Milliarden von ihnen Zugriff auf neue Medien aktiv wie passiv haben – und damit wird aus dem Kegelmodell das Flippermodell: Die Botschaften, die hinausgesendet werden, knallen wie beim Flippern an die Bande, werden in eine neue Richtung abgefälscht, bewegen sich in unerwartete Richtungen, sind vielleicht irgendwann einfach weg. Und damit muss man umgehen.”

Dieser Vergleich, Kegelmodell – Flippermodell, macht für mich ein sehr gutes Bild, wie Twitter & Co. so funktionieren. So wird sich auch die Mundpropaganda gewaltig ändern und sich diesem Trend, dem Flippermodell, anpassen.

Mundpropaganda und Kundengewinung durch Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit

Autor: malerdeck am 2. August 2010

In unserer Tageszeitung, den Stadtteil- und Ortblättern, stehen täglich Glückwünsche zur Goldenen Hochzeit. Genau wie bei meinem Geburtstagsmarketing, gratulieren wir den Jubilaren in Reimform zu ihrer Goldenen Hochzeit. Und das seit ca. 10 Jahren.

Damit habe ich schon vielen Menschen eine große Freude bereitet, gleichzeitig aber auch enorme Mundpropaganda ausgelöst. Gerade vorhin hat sich so ein Jubelpaar wieder für meine Glückwünsche bedankt.

Momentan haben wir 2.426 Adressen von den Jubilaren in unserer Datenbank. Davon sind bisher 99 zu Kunden geworden!

Vielen Dank, wir haben uns sehr gefreut

Hier noch ein weiteres Beispiel dafür.

Sollten wir einmal Ihre Hilfe benötigen…

Es tut gut zu spüren und zu wissen, wie sehr sich die Menschen über die Glückwünsche freuen.

Unser Bärchen “Clemens” im Wirtschaftsmagazin ´impulse´

Autor: malerdeck am 24. Juni 2010

Unter der Rubrik MANAGEMENT (Billige Werbung. Kostet wenig, bringt viel), wird in der aktuellen Ausgabe (Juli 2010) des Wirtschaftmagazins ´impulse´, auch über unser Bärchen Clemens berichtet.

Das Bärchen Clemens verstärkt die unseren Kunden entgegengebrachte Wertschätzung auf sympathische Art und Weise. Was es mit “Clemens” genau auf sich hat und wie er sympathische Mundpropaganda erzeugt, können Sie hier lesen.

Weiterempfehlungskärtchen bei der Rechnung

Autor: malerdeck am 14. Juni 2010

Die persönliche Weiterempfehlung ist ein wichtiges Strategieinstrument bei malerdeck. Hier will ich möglichst nichts dem Zufall überlassen.

Weiterempfehlungskärtchen malerdeck

Schon bei Beendigung der Arbeiten beim Kunden, tritt für die Weiterempfehlung unser Bärchen “Clemens” auf den Plan. Doch damit nicht genug. Auch in der Rechnung bitte ich den Kunden, uns aktiv weiter zu empfehlen.

Folgender Text steht dazu in der Rechnung:

Bedanken möchte ich mich bei dieser Gelegenheit für die gute Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir waren gerne für Sie tätig und freuen uns darauf, bei Ihnen bald wieder etwas verschönern zu dürfen. Sie wissen ja: Wir sind gerne Ihr “Opti-Maler-Partner”.

Eine Bitte zum Schluß: Empfehlen Sie uns – mit den Kärtchen – bitte weiter. Vielen Dank!

Zur Rechnung kommen dann drei Stück des oben gezeigten Empfehlungskärtchens.

Natürlich weiß ich nicht exakt, wie stark die Kärtchen verteilt werden. Aber: Steter Tropfen höhlt auch hier den Stein. Und erst neulich sagte mir ein zufriedener Kunde, dass er bereits alle Kärtchen verteilt hat und er gerne noch welche zum Verteilen haben möchte.

Update am 26.08.2010: Heute so ein Empfehlungskärtchen bei einer neuen Kundin gesehen.

Mein Geburtstagsmarketing und eine sehr emotionale Geschichte

Autor: malerdeck am 19. Mai 2010

Diese Flasche Sekt, brachte mir ein dankbares Geburtstagskind vorbei

Seit mehr als 10 Jahren, erfassen wir täglich die Adressen der Geburtstagskinder, die bei uns in der Tageszeitung und den Orts- und Stadtteilblättern veröffentlicht werden. Die Zeitungsspalten sind meist überschrieben mit “Wir gratulieren heute:”.

Bei uns hier beginnen diese Veröffentlichungen mit dem 70. Geburtstag. Die Geburtstagskinder erhalten von mir jährlich zum Geburtstag einen persönlichen und gereimten Geburtstagsbrief. Und zwar jedes Jahr einen neuen Geburtstagreim.

Zwischenzeitlich haben wir ca. 10.000 solcher Geburtstagsadressen in der Datenbank und täglich verlassen ca. 30 – 50 Geburtstagsbriefe an die Geburtstagskinder unser Haus. Aus den zahllosen Reaktionen weiß ich sehr genau, dass ich damit jeden Tag diesen Menschen eine ganz besondere Freude bereite.

Die Briefe bzw. der Geburtstagsreim ist frei von jeder Werbung. Natürlich kann man am Absenderbriefkopf erkennen, dass es sich um malerdeck handelt. So haben wir aus dem Kreis der 10.228 Geburtstagsadressen (Stand heute) in diesen Jahren 515 Kunden (Stand heute) gewonnen. Das ist beachtlich, wie ich finde.

Am Dienstag vorletzter Woche habe ich dazu wieder ein ganz besonderes Erlebnis gehabt. Um 12:30 Uhr läutete es am Büro. Meine Sekretärin war zu Mittag, sodass ich die Tür geöffnet habe. Vor der Türe stand ein älterer Herr, mit einer Sektflasche in der Hand. Er machte einen etwas traurigen und abgekämpften Eindruck auf mich.

Als er mich sah, straffte sich sein Körper und er strahlte  über das ganze Gesicht. “Diesem Mann muss ich ein Geschenk vorbei bringen”, sagte er. Und weiter: “Herr Deck, sie waren der Einzige, der mir zu meinem Geburtstag gratuliert hat. Niemand sonst, auch nicht meine wenigen Verwandten, haben daran gedacht mir zu gratulieren. Deshalb möchte ich ihnen diese Flasche Sekt als Dank vorbei bringen.”  Natürlich habe ich den Herrn herein gebeten und wir haben etwas geplaudert. Als er mir sagte, dass niemand an seinen Geburtstag gedacht hat hatte er etwas Wasser in den Augen.

Um sich bei mir persönlich zu bedanken, nahm der ältere Herr, nennen wir ihn hier einfach Müller, eine wahre Odyssee auf sich. Die nächste Stadtbahnhaltestelle zu unserem Büro, ist fußläufig ca. 30 min. entfernt. Offensichtlich stieg er aber an einer ganz anderen Haltestelle aus und wurde von den Menschen die er gefragt hat, wie er sagte, in der Gegend herumgeschickt.

Nachdem er über eine Stunde zu Fuß unterwegs war, hat er einen Autofahrer gefragt ob er ihn zu uns herfahre. Der hat das dann auch gemacht und Herrn Müller dafür 10,– Euro abgeknöpft. Eine grenzenlose Unverschämtheit, wie ich finde, für eine drei Minuten Fahrt.

Obwohl ich eigentlich keine Zeit hatte, haben wir geplaudert und ich habe mir seine Lebensgeschichte angehört. Wie wir so plauderten, sagte Herr Müller plötzlich: “Eigentlich müsste meine Wohnung auch wieder einmal renoviert werden. Was kostet denn die Komplettrenovierung meiner Zwei-Zimmerwohnung etwa?”

Ich nannte ihm einen ca.-Preis, der gefiel ihm und vereinbarte mit Herrn Müller gleich einen Aufmaß- und Besichtigungstermin für den nächsten Tag. Zum Abschluss fuhr ich Herrn Müller selbstverständlich an die nächstgelegene Stadtbahnhaltestelle.

Nachdem ich die Wohnung gemessen und ein schriftliches Festpreisangebot gemacht habe, hat Herr Müller sofort den Auftrag erteilt. Die Arbeiten sind auch schon, zur allseitigen Zufriedenheit, ausgeführt. Herr Müller hat am 21. April Geburtstag. Eine so unmittelbare Auftragserteilung habe ich bei unserm Geburtstagsmarketing noch nicht erlebt.

Es macht mir einfach eine große Freude, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Und dass meine gereimten Geburtstagsbriefe große Freude auslösen, das weiß ich aus vielen Briefen und Anrufen. Erst kürzlich bekam ich als Dank zwei Kisten erntefrische Champignons.

Unabhängig davon, lösen die jährlichen Geburtstagsreime natürlich auch eine grenzenlose Mundpropaganda aus. Darüber werde ich in einem anderen Beitrag berichten.

Hier geht es zum Blogbericht über die Mundpropaganda und Kundengewinnung durch die gereimten Geburtstagsbriefe. Die gesamte Strategie.

… und es kommt mannigfach zurück!

Autor: malerdeck am 7. Mai 2010

Seit ca. 10 Jahren gratuliere ich allen Menschen, deren Geburtstage und Adressen ich aus der Zeitung etc. erfahren kann, jährlich mit einem immer neuen Reimgedicht zum Geburtstag.

Es macht mir einfach sehr viel Freude, anderen Menschen eine Freude zu bereiten. Darüber in der nächsten Woche und im Detail hier im Blog mehr.

Dankeschön mit Champignons

Die Reaktionen auf meine gereimten Geburtstagswünsche sind überwältigend und oft sehr emotional. Just im Moment hat ein älterer Herr hier im Büro geläutet und mir zwei Körbe ganz frische Champignons (er züchtet die selbst) vorbeigebracht. Damit hat er sich bei mir ganz herzlich für meine vieljährigen Glückwünsche zu seinem Geburtstag bedankt.

Dabei hatte er ein Strahlen im Gesicht und die Champignons hat er mir wie ein wertvolles Weihnachtgeschenk überreicht. Ich weiß das sehr zu schätzen und diese anrührenden Reaktionen sind mir sehr wertvoll.

Mundpropaganda durch Einladung zum Essen

Autor: malerdeck am 6. Mai 2010

Einladung zum Essen

Bei uns darf der Kunde, während wir in seinen Innenräumen renovieren, täglich auf meine Kosten in ein Restaurant zum Mittagessen gehen.

Ohne jedes Limit, auch was die Auswahl des Restaurants angeht. Mein Motto dabei: Vertrauen gegen Vertrauen.

Die Einladung dazu spreche ich bereits im Angebot aus:

Die Renovierung bringt Ihren gewohnten Tagesablauf etwas durcheinander. Deshalb habe ich für Sie diese Überraschung: Eine Einladung ins Restaurant – Ihr Herd bleibt kalt. Wir renovieren, während Sie dinieren. Für die Dauer der Renovierungsarbeiten lade ich Sie zum Mittagessen ins Restaurant ein. Die Restaurantkosten übernimmt malerdeck. Lassen Sie sich verwöhnen.

Eben gerade rief eine sehr nette (unsere Kunden sind alle nett :-) ) ältere Dame an, beauftragte die angebotenen Arbeiten und hat sich gleichzeitig überschwänglich für die großzügige Essenseinladung bedankt.

“Wer macht so etwas noch, zumal in der heutigen Zeit? Ich bin begeistert von Ihrer Idee. Aber ich brauche das nicht und werde auch nicht zum Essen gehen. Trotzdem vielen herzlichen Dank für die Einladung. Meinen Freundinnen und vielen anderen Leuten habe ich aber schon von Ihrem großzügigen und ungewöhnlichen Angebot erzählt.”

Diese Reaktion erlebe ich sehr oft. Und vor allem: Es wird über die Essenseinladung gesprochen und dadurch eine gigantische Mundpropaganda entfacht, siehe Dankesreim unten. Zudem haben wir dadurch eine absolute Alleinstellung. Außer uns macht das kein Handwerker.

In Reimform – Danke für Einladung zum Essen

Danke für Einladung zum Essen

Ergänzung am 22.08.2010: Hier können Sie sehen, wie hoch die Restaurantkosten sind und wie die Kunden meine Einladung zum Essen  handhaben.

So funktioniert die aktive persönliche Weiterempfehlung durch Mundpropaganda

Autor: malerdeck am 29. April 2010

Wie schon an anderer Stelle beschrieben, provozieren wir durch Fragenpropaganda die persönliche Weiterempfehlung. Ich will möglichst nichts dem Zufall überlassen und beeinflussen, was ich beeinflussen kann.

In einem 8-Familienwohnhaus renovierten wir 2008 eine Wohnung, während das Kundenehepaar in Urlaub war. Selbstverständlich wurden an alle Wohnungstüren im Haus unsere bedruckten Post-it geklebt.

2009 waren wir im gleichen Haus wieder bei einem Ehepaar tätig. Durch die aktive Weiterempfehlung und Fragenpropaganda! Auch dort wurde die gesamte Wohnung während des Urlaubs der Kunden renoviert. Nach Rückkehr aus ihrem Urlaub erhielt ich folgende Email:

Hallo Herr Deck,

aus dem Urlaub zurückgekehrt, waren wir von dem Ergebnis Ihrer Malerarbeiten äußerst überrascht. Sowohl die Ausführung der Arbeiten als auch die vorgefundene Sauberkeit haben uns absolut überzeugt.

Nach vielen eher durchwachsenen Erfahrungen mit Handwerkerleistungen, freuen wir uns über Ihren Service. Wir haben bereits und werden Ihr Unternehmen gern und sehr überzeugt weiterempfehlen.

In diesem Sinne, noch einmal vielen Dank für Ihre Bemühungen… bis zum nächsten Mal…

Mit freundlichen Grüßen, Familie Karin und Michael Kl.

Nun renovieren wir aktuell im gleichen Haus wieder eine Wohnung. Ausgelöst durch die aktive persönliche Weiterempfehlung der beiden anderen Kunden in diesem Haus.

Ohne Fleiß kein Preis!

Und so begrüßen wir unsere Kunden nach erfolgter Urlaubsrenovierung und Rückkehr aus dem Urlaub.