Archiv vom März, 2011

Plakatwand: Der Dank an meine Mitarbeiter hängt schon seit vier Monaten

Autor: malerdeck am 4. März 2011

Vom 4. November bis zum 15. November 2010, buchte ich sieben Plakatwände. Zumindest eines hängt noch, seit nun schon vier Monaten.

Das Plakat hängt schon viele Monate

Gestern war ich bei einem Termin, gegenüber eines großen und stark frequentierten Einkaufszentrums. Da schaute ich doch gleich noch dem seinerzeit dort gebuchten Plakat. Und siehe da, es hängt noch immer. :-)

Bisher wurde diese Plakatwand offensichtlich noch nicht neu vermietet.

Unordnung: So besiegen Sie die klassischen kleinen Ärgernisse

Autor: malerdeck am 3. März 2011

So besiegen Siedie klassischen Ärgernisse

Überall Klamotten

 Warum liegen Jacken, Mützen, Handschuhe, Schals und andere Kleidungsstücke hingeworfen auf Sofas und Stühlen? Der Hauptgrund: Es gibt keinen klar definierten Aufbewahrungsort für diese Gegenstände. Oder er ist schlecht zu erreichen, zu voll oder einfach unpraktisch.

 simplify-Tipp: Sorgen Sie dafür, dass Schubladen oder Schränke niemals bis zur Oberkante gefüllt sind. Gehen Sie die Aufbewahrungsmöbel durch und sortieren Sie alles aus, was nicht regelmäßig getragen wird. Lagern Sie Klamotten, die in eine andere Jahreszeit gehören, in einer Kiste in einem anderen Raum.

 Statten Sie Schrank oder Garderobe mit ausreichend Kleiderbügeln aus – pro Kleidungsstück einen. Zwei Jacken übereinanderzuhängen, ist unpraktisch und sieht billig aus.

 simplify-Tipp: Gönnen Sie sich stabile, neue Bügel, alle von einer Sorte. Viel Effekt für wenige Euro!

 Schrauben Sie Haken oder Stangen in Ihre Schränke oder unter und neben die Garderobe. simplify-Grundregel: Was hängt, ist aufgeräumt. Führen Sie alle Benutzer in das neue System ein. Haben Sie Geduld. Es braucht ein paar Tage oder Wochen, bis sich alle (Sie selbst eingeschlossen) daran gewöhnt haben.

 Überall Spielsachen

 Jedes Spielzeug braucht eine Heimat. Im Kinderzimmer werden Regale oder Schrankraum benötigt, in dem die Jüngsten ihre Schätze lagern können – natürlich in einer Höhe, die sie auch erreichen können. Stellen Sie Kisten oder Körbe zur Verfügung, in denen kleine Teile sinnvoll zusammen untergebracht werden können.

 simplify-Tipp: Im Baumarkt gibt es günstige Container, und wenn Sie schon einmal dort sind, kaufen Sie ausreichend Haken für Wand und Schranktüren, an denen Springseile, Handtaschen und vieles andere einen guten Aufbewahrungsort finden.

 Zu viel Wäsche vor der Waschmaschine

 Lassen Sie nicht zu viel zusammenkommen. Lieber einmal eine nicht ganz volle Trommel (schalten Sie auf „wenig Wasser“ oder „Kurzwäsche“) als wachsende Wäschegebirge! Führen Sie Regeln ein: Jedes Familienmitglied (ab 6 Jahren) bringt seine getragenen Sachen zur Waschmaschine, andernfalls werden sie nicht gewaschen.

 Wenn Platz ist, stellen Sie 3 oder mehr Körbe für die verschiedenen Kategorien auf. Schulen Sie alle in Ihrer Familie, welche Sachen wie heiß gewaschen werden dürfen, welche Farben zusammengehören usw.

 simplify-Tipp: Delegieren Sie so viel wie möglich. Jeder im Haushalt (ab ca. 10 Jahren) sollte die Waschmaschine bedienen können. Falls Sie einmal krank werden, ist es wichtig, dass Sie nicht der einzige Durchblicker beim Wäschewaschen sind!

 Papier und Post auf dem Tisch

 Hier hilft nur eins: Auch kleine Stapel mindestens 1-mal pro Tag abbauen, bevor daraus ein Papiermonster wird!

 simplify-Tipp: Schauen Sie von der professionellen Büroorganisation ab: Installieren Sie für jedes Familienmitglied einen Eingangskorb, in dem jeder seine Post und für ihn bestimmte Infos oder Aufträge findet. Platzieren Sie unter diesem Postzentrum eine großzügig bemessene Altpapierkiste.

 Beherzigen Sie eisern das Sofort- Prinzip: Ein Schreiben von der Schule, das eine Unterschrift benötigt, unterzeichnen Sie in derselben Minute, in der Sie es vom Kind erhalten. Ist etwas telefonisch zu erledigen, greifen Sie zum Hörer, ohne das Papier wieder aus der Hand zu legen.

 Küchenschränke randvoll

 Brotbackmaschine, Entsafter, Raclettegrill, Eierkocher und andere Geräte sind wunderbar, wenn sie regelmäßig benutzt werden. Wenn nicht, nehmen sie kostbaren Platz weg. Verschenken oder verkaufen Sie Geräte, die Sie 1 Jahr lang nicht mehr benutzt haben.

 Heben Sie nicht zu viele wiederverwendbare Becher und Boxen auf. Es ist Unsinn, 30 ausgewaschene Jogurtbecher zu lagern, wenn Sie höchstens 2-mal pro Woche einen brauchen. Gehen Sie Ihren Bestand an Tupperware & Co. durch, in der Regel ist der Vorrat viel zu groß.

 simplify-Tipp: Werfen Sie weg, was angekratzt, angeschmuggelt oder anderweitig beschädigt ist. Machen Sie sich klar: Jedes kaputte Teil fügt bei der Benutzung Ihnen und Ihren Gästen eine kleine seelische Verletzung zu. Japaner nennen so etwas muda: der winzige Sand im Getriebe, der Ihr Leben leise, aber dauerhaft zermürbt.

 Inspizieren Sie die schwieriger zu erreichenden Regalböden Ihres Geschirrschranks. Meist schlummern dort Teile, die überhaupt nicht mehr benutzt werden. Geben Sie sie weg oder lagern Sie sie an weniger kostbaren Orten (Speisekammer, Wohnzimmerschrank).

 simplify-Tipp: Halten Sie in einer Schublade praktische Gegenstände bereit, die oft in der Küche fehlen: eine gut funktionierende Schere, Klebeband, Filzschreiber zum Beschriften, Zange und Schraubenzieher zum schnellen Reparieren von wackligen Henkeln oder Schrankknöpfen.

 Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Für meine Geburtstagsglückwünsche, ein ausgesprochen liebes “Dankeschön”

Autor: malerdeck am 2. März 2011

Vor fünf Minuten kam dieses Telefax, mit diesem ausgesprochen lieben “Dankeschön”, für meine gereimten Geburtstagsglückwünsche. Das freut mich sehr, wenn ich andere Menschen berühren und eine Freude machen kann.

Herzlichen Dank für die lieben Geburtstagsgrüße

Und gegen einen Auftrag habe ich mich noch nie gewehrt ;-) .

Wenn Sie meine Motive für die jährlichen  Geburtstagsreime noch nicht kennen, können Sie sie hier nachlesen: Mundpropaganda und Kundengewinnung durch gereimte Geburtstagsbriefe.

Lebensplanung: So finden Sie zu Ihren Lebenszielen

Autor: malerdeck am 2. März 2011

Ziele formulieren

Teilen Sie ein Blatt Papier in 3 Bereiche, die für die 3 großen Felder Ihres Lebens stehen: privat, beruflich, spirituell. Malen Sie in jedes Feld 3 Edelsteine. Sie symbolisieren die Schätze Ihres Lebens, ganz konkrete Ziele.

Beispiele: „Für unsere Ehe ist mir wichtig …“; „Ich möchte im Blick auf die Kollegen …“; „Ich folge meiner Sehnsucht nach Gott, indem ich …“ Schreiben Sie je einen Satz neben jeden der 3 Edelsteine. Stellen Sie sich vor, wie das zugehörige Juwel aussieht: Form, Farbe, ist es roh oder gefasst? Deponieren Sie das Blatt mit Ihren Lebensjuwelen bei Ihren Wertsachen. Am Geburtstag, Hochzeitstag oder anderen Festtagen wird Ihr Blick darauf fallen.

Verknüpfen Sie Ziele mit Dingen

Wenn Sie gerade bei Ihrer Schmuck- und Uhrenschatulle stehen – vielleicht lassen sich einige Ihrer Ziele mit bestimmten Schmuckstücken verbinden.

Beispiele: Die lange Perlenkette steht für das Ziel, das Band Ihrer Freundschaften besser zu pflegen. Die Uhr mit der Mondphase ist Ihr Symbol für den Wunsch, Kontakt mit dem Schöpfer „oben“ aufzunehmen.

Beginnen Sie leicht

Gerade wenn es um Großes geht – fangen Sie bescheiden an. Zu große Vorsätze verhindern Veränderungen, kleine lassen sich viel leichter umsetzen. Zu großen Zielen führen viele kleine Schritte. Gehen Sie auf Ihr Startfeld mit einem einfachen Vorsatz, der folgender Testfrage standhält: „Weiß ich etwas, was sich ohne großen Aufwand von mir hier und heute für mein großes Ziel tun lässt?“ Wenn Ihnen ein solcher kleiner Schritt einfällt, dann tun Sie ihn noch heute!

Lassen Sie sich erinnern

Wehren Sie sich bewusst gegen das Vergessen Ihrer wahren Werte. Stecken Sie sich eine Karte an den Badezimmerspiegel mit dem lapidaren Satz: „Ich weiß noch, was mir wirklich wichtig ist.“ Das wird Sie auch daran erinnern, dass Sie Ihre Kette, Ihre Uhr etc. mit Ihren großen Lebenszielen verknüpft haben. So unterstützen Sie bewusst Ihre Sehnsucht, sich auch heute nach dem Wesentlichen auszustrecken.

Erfinden Sie täglich neue Symbole

Entdecken Sie weitere Erinnerungszeichen für Ihre Werte.

Beispiele: Binden Sie Ihre Uhr ans andere Handgelenk („Ich nehme mir Zeit für …“). Hängen Sie wechselnde Merkzettelchen in Ihr alltägliches Blickfeld: In den Kühlschrank, ans Armaturenbrett, an Ihren Arbeitstisch, oder als Bildschirmschoner in Ihrem PC. Auch Kleidungsstücke eignen sich hervorragend als symbolische Erinnerungszeichen. An welchen Wert soll Sie Ihre blaugestreifte Krawatte erinnern? An welches Lebensziel ein bestimmtes Paar Schuhe?

Suchen Sie in den Augen anderer Menschen

Werden Sie zum Meister in Sachen Offenheit für das Eigentliche. Wenn Sie in der U-Bahn sitzen, durch die Straßen laufen oder an der Kasse anstehen: Versuchen Sie, Ihre eigenen Träume und Ziele auch in den Blicken der anderen zu sehen. „Der träumt vielleicht auch davon, in einem Haus am Meer zu wohnen.“ Das wird Sie selbst und die Wirklichkeit um Sie herum verwandeln.

Erschaffen Sie Vergissmeinnicht-Plätze

Taufen Sie Straßen, Häuser, Supermärkte oder Tankstellen Ihres Ortes um. Markieren Sie so Ihre täglichen Routen mit Gedanken, die Ihnen gut tun.

Beispiele: Das rote Graffiti an der Hauswand beim Bäcker erinnert Sie daran, Liebe zu versprühen. Die kleine Brücke über den Bach sagt Ihnen, mit wem Sie herzlich verbunden sind.

Suchen Sie Unterstützung

Verbünden Sie sich mit Menschen, die die gleiche Sehnsucht haben wie Sie. Vereinbaren Sie, sich gegenseitig und in unregelmäßigen Abständen kurz daran zu erinnern: mit einem Satz auf dem Anrufbeantworter, einer unkonventionellen E-Mail oder einer altmodischen Postkarte „aus dem Land des Wesentlichen“.

Suchen Sie sich 9 Steine

Sie stehen für die 9 heiligen Ideen Gottes: Vollkommenheit, Freiheit, Wahrheit, Echtheit, Weisheit, Vertrauen, schöpferische Lust, Klarheit, Liebe. Alternativ können Sie die Steine den heiligen Gaben widmen: Sanftmut, Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Ausgeglichenheit, Freigiebigkeit, Entschiedenheit, Gegenwärtigsein, Behutsamkeit, Tatkraft. Beschriften Sie die Steine mit den Begriffen und verteilen Sie sie in Ihrer Wohnung. Sie erinnern daran, dass die höhere Wirklichkeit Ihnen stets ganz nahe ist. Oder Sie stecken sich einen der Steine ein paar Tage lang in die Manteltasche. Immer wenn Sie ihn anfassen, widmen Sie sich einer für Sie wertvollen Gabe.

Buchtipp zum Weiterlesen: Gerald May, “Ich schlafe, doch mein Herz ist wach”. Claudius Verlag, München 1995. Leider nicht mehr lieferbar, aber probieren Sie es im riesigen Internet-Antiquariat www.zvab.de.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter

Aus meinem Archiv: Eine unglaubliche Lehrlingsbewerbung

Autor: malerdeck am 1. März 2011

Heute habe ich bei mir im Büro aufgeräumt. Dabei konnte ich vieles entsorgen ;-) . Bei der Aufräumaktion fiel mir eine Lehrlingsbewerbung aus dem Jahr 2004 in die Hände. Die hatte ich, ob ihrer Unmöglichkeit, aufgehoben.

Bevor ich die jetzt aber endgültig entsorge, will ich sie Ihnen doch hier noch zeigen. Die Bewerbung steht stellvertretend für viele ähnliche Bewerbungen, die ich in den vielen Jahren so erhalten habe. Eigentlich kann man es ja gar nicht glauben, aber es ist so!

Die Tintenflecken sind übrigens “original”!

Mehr war bei dieser “Bewerbung” nicht dabei. Übrigens, ein Eimer normale Dispersionsfarbe wiegt ca. 15 KG. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ;-) .