Kategorie: Radtour

Vier Tage Trier und Mosel – ein Tag auf dem Fahrrad

Autor: malerdeck am 4. Mai 2016

Am Sonntag, 1. Mai, fuhren Peter und ich am späten Nachmittag nach Trier. Nach der Ankunft checkten wir im Hotel ein. Für weitere Unternehmungen war es an diesem Tag schon zu spät.

Am Montag mieteten wir uns nach dem Frühstück E-Bikes in der Nähe der berühmten Porta Nigra, die von den Römern um 170 n. Chr. erbaut wurde. Gegen 10 Uhr starteten wir bei sonnigem, aber kühlem Wetter und radelten immer an der Mosel entlang. Mit kleinen Pausen an besonders schönen Stellen kamen wir nach 66 Kilometern bis nach Bernkastel-Kues.

Dort gaben wir unsere Fahrräder zurück und bummelten durch den malerischen Ort. Anschließend fuhren wir mit dem Bus hinauf in die Weinberge und genossen den schönen Blick über die Mosel. Danach ging es mit dem Bus zurück nach Trier.

Am Dienstag war wechselhaftes Wetter angekündigt. Deshalb ließen wir die Fahrräder stehen und erkundeten Trier zunächst mit dem roten Hop-on-Hop-off-Bus. Dabei besichtigten wir auch das beeindruckende römische Amphitheater, das um 100 n. Chr. erbaut wurde. Anschließend fuhren wir mit dem Auto rund 65 Kilometer in die Vulkaneifel, machten am Meerfelder Maar einen Spaziergang und genossen die dortige Natur.

Am Mittwochmorgen joggten Peter und ich noch gemeinsam. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Heimweg und wählten eine gemütliche Route über Landstraßen. Unterwegs besuchten wir die KZ-Gedenkstätte Hinzert, die an ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte erinnert. Am Wurzbacher Weiher legten wir noch eine Pause ein, spazierten am Wasser entlang und erfreuten uns an der Natur. Nach rund 250 Kilometern Autofahrt kamen wir wieder in Karlsruhe an.

Auch wenn wir nur einen Tag mit dem Fahrrad unterwegs waren, hatten wir gemeinsam einiges erlebt: eine schöne Moseltour, interessante Einblicke in die römische Geschichte und einen Abstecher in die Landschaft der Vulkaneifel.

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Unsere 5-tägige Altmühltal-Tour bis zur Donau

Autor: malerdeck am 14. August 2015

Ab dem 10. August waren Peter und ich fünf Tage im Altmühltal unterwegs. In Rothenburg ob der Tauber hatten wir uns E-Bikes gemietet. Dorthin fuhren wir mit dem Auto und starteten von dort aus unsere Tour. Der Altmühltal-Radweg beginnt direkt in Rothenburg ob der Tauber und führt bis zur Mündung der Altmühl in die Donau bei Kelheim.

Das Wetter war sonnig und warm und wir konnten gemütlich durch das Altmühltal rollen. Ein gutes Stück vor unserem ersten Etappenziel hatte Peter einen Plattfuß. Wir telefonierten mit unserem Hotel und der hilfsbereite Hotelier holte Peter samt Fahrrad ab. Im Hotel in Großenried flickte Peter den Fahrradschlauch.

Unser nächstes Etappenziel war Mörnsheim, ca. 70 km entfernt. Das war übrigens unsere erste Tour, auf der wir die Hotels vorgebucht haben. Das Wetter war weiterhin schön und sonnig. Viele kleine historische Städtchen und Dörfer säumten unseren Weg. Am großen Altmühlsee verweilten wir etwas und beobachteten die Wasservögel. Um 17:30 Uhr waren wir an unserem Ziel.

An diesem Morgen sind wir um 6:30 Uhr gemeinsam gejoggt. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter auf gut ausgebauten Radwegen entlang des Flusses, vorbei an abgeernteten Feldern, Burgen und kleinen Dörfern. Unterwegs gab es lauschige Biergärten, an denen wir gerne eine Pause machten. An einigen kleinen Kirchlein verweilen wir zu einer kurzen Besichtigung. Um 17:30 Uhr erreichten wir unser Hotel in Kinding.

Heute Morgen um 7 Uhr sind wir erneut gemeinsam gejoggt. Weiter ging es am Fluss Altmühl entlang. Das Wetter war nach wie vor schön. Links und rechts wurde die Gegend deutlich lebhafter. Am berühmten Blautopf vorbei radelten wir zu unserem Zielort nach Essing. Die Holzbrücke bei Essing (der sogenannte „Tatzlwurm“) war bis 2006 Europas längste Holzbrücke. 

Heute Morgen joggte ich alleine. Wir radelten Richtung Kelheim zum Donaudurchbruch in Weltenburg. Die Steigung war aber so kräftig, dass wir den Anstieg nicht schafften. Für den weiteren Weg nutzten wir schließlich das Schiff und fuhren bis Saal. Hier konnten wir unsere E-Bikes abgeben. Mit dem Taxi ging es zum Bahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Zug zu unserem Auto nach Rothenburg ob der Tauber zurück.

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Geplante viertägige Radtour im Schwarzwald bei Freiburg

Autor: malerdeck am 27. April 2015

Am 23. April fuhren Peter und ich erst am Nachmittag nach Freiburg. Nach dem Einchecken im Hotel spazierten wir an der Dreisam entlang und besuchten das Freiburger Münster und den Münsterplatz. Den Abend ließen wir gemütlich im Hotel ausklingen.

Am nächsten Tag mussten wir zunächst E-Bikes mieten. Erst gegen 11:30 Uhr kamen wir los. Bei kühlem, aber sonnigem Wetter radelten wir aus Freiburg hinaus. Doch gegen 16 Uhr hatte Peter einen Plattfuß. Die Vermietungsfirma holte uns samt Fahrrädern ab. Als Ausgleich ließen wir uns abends in der Freiburger Markthalle die Leckereien schmecken. Dazu gab es traditionell Caipirinha.

Der dritte Tag war kühl und regnerisch. Wir bummelten nur wenig mit den E-Bikes durch Freiburg und erledigten ein paar Einkäufe. Bei mir machte sich bereits eine Erkältung bemerkbar.

Am vierten Tag wechselten sich Sonne und Wolken ab, dazu kam kräftiger Wind. Mit Karte und gelegentlich auch ohne klaren Plan erkundeten wir die Umgebung. Peter nahm dabei auch einmal eine Abkürzung querfeldein. Mittags lockerte sich sein Fahrradsattel so stark, dass wir nicht weiterfahren konnten. Glücklicherweise half uns ein anderer Radfahrer mit seinem Werkzeug. Gegen 15:30 Uhr beendeten wir die Tour.

Am nächsten Morgen regnete es erneut, und meine Erkältung hatte sich verschlimmert. Wir gaben die Fahrräder zurück und fuhren nach Hause. Aus den geplanten vier Radtagen im Schwarzwald war damit eine kurze Tour mit einigen Pannen und viel Improvisation geworden.

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