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Eigentümer kaufen Boden im Baumarkt. Die Hausverwaltung sucht für dessen Verlegung verzweifelt einen Handwerker

Autor: malerdeck am 19. Dezember 2012

Eben der Anruf einer Hausverwaltung. Eine Verwalterfirma, mit der wir bisher noch nie zusammen gearbeitet haben.

Bodenbelag für Fahrstul

PVC-Belag in einem Fahrstuhl verlegen

Die Frage war, ob wir kurzfristig ca. 2 m² PVC-Boden in einem Fahrstuhl verlegen können. Der Boden ist  vorhanden, da die Eigentümergemeinschaft diesen bereits in einem Baumarkt (!!) gekauft hat. Meine ebenso eindeutige wie einsilbige Antwort war: „Nein.“

„Das ist eine klare Aussage“, war die Antwort meines Gesprächpartners von der Hausverwaltung. Er berichtete mir. dass er bereits bei allen Firmen,  die er anrief, genau diese Auskunft bekommen hat.

Die meisten hätten ihm die gleiche Empfehlung gegeben, die auch ich ihm gab. Die Eigentümergemeinschaft möge doch den Boden von der Firma verlegen lassen, bei dem sie ihn eingekauft hat.

Baumarkt Regal

Einkauf im Baumarkt

Dann noch die Frage ob ich jemanden wisse, der den Boden verlegt, was ich ebenfalls verneinte. Mit Dank und einem leicht verzweifelten Unterton in der Stimme, verabschiedete sich der Herr von der Hausverwaltung.

Die Schlauberger der Eigentümergemeinschaft kaufen einen billigen Boden im Baumarkt und suchen danach einen Handwerker, der den ebenso billig verlegt. Hallo? Kein vernünftiger Handwerker wird das machen.

Die Beanspruchung in einem Fahrstuhl, erfordert eine spezielle und sehr gute Qualität. Ob die in dieser Art im Baumarkt billig zu erhalten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Selbst bei Ablehnung der Gewährleistung, wird es künftig, mit hoher Wahrscheinlichkeit, dennoch zu Reklamationen kommen. Deshalb findet die Hausverwaltung auch keinen Handwerker. Recht so! 🙁

verzweifelter Anrufer

Der schon ganz verzeifelte Hausverwalter

Mein Schnitzel kaufe ich ja auch nicht billig beim Discounter, um es danach zur  Zubereitung mit ins Restaurant zu bringen, um Geld zu sparen. 🙁

Typisches Beispiel: Vorbildlicher und schneller Service, Anfrager meldet sich nicht mehr

Autor: malerdeck am 23. Dezember 2011

Diese heutige Geschichte, ist wieder einmal ein typisches Beispiel, wie ich es leider oft erlebe. Vor allem immer dann, wenn es sehr schnell gehen muss.

Wir bieten einen erstklassigen und zuverlässigen Service, sind schnell, kompetent, freundlich und halten unsere Versprechen ein. Und das heutige Ergebnis? Wieder einmal: Keinerlei Reaktion des anfragenden Kunden.

Die Geschichte im Detail:

  • Anruf einer Hausverwaltung, Donnerstag, 22.12.2011, um 11:30 Uhr.
  • Vor Weihnachten soll in einer zu verkaufenden Wohnung noch ein Zimmer gestrichen werden, ob wir das machen können?
  • In dem leeren Zimmer sei etwas Schimmel abzuwischen und zu streichen.
  • Meine Antwort: „Müssen wir besichtigen und geben dann den Kostenrahmen bekannt. Machen können wir!
  • Mitarbeiter beauftragt, ca. 25 Fahrminuten entfernt, den Wohnungsschlüssel abzuholen und das Zimmer zu besichtigen.
  • Mit „nur etwas Schimmel wegwischen“, ist es in dem Zimmer aber nicht getan.
  • Dort, wo an zwei Wänden der Schimmel ist, fällt bereits die Tapete von den Wänden. Die Tapeten Dmüssen entfernt, und die zwei Wände müssen neu tapeziert werden.
  • Zudem ist das Zimmer stark nikotinverseucht und benötigt zwei Anstriche.
  • Angebot mit den notwendigen Arbeiten kalkuliert und heute morgen, um 7:00 Uhr, per Email an die Hausverwaltung geschickt.
  • Dabei gebeten, bis spätestens 9:30 Uhr den Auftrag zu erteilen, damit die Arbeiten heute noch ausgeführt werden können.
  • 9:30 Uhr ging reaktionslos vorbei. Gemeldet hat sich niemand mehr.
Das Angebot an die Hausverwaltung, heute Morgen um 7:00 Uhr, per Email

Danach schrieb ich an die Hausverwaltung diese E-Mail, nachdem der Schlüssel für die Wohnung bei uns, nach vorheriger Terminvereinbarung, zur Abholung bereit liegt.

Sollen sich den Wohnungsschlüssel gefälligst selbst abholen

Was will ich mit solchen Kunden? Diesen schnellen Service, der kompetenten Schnelligkeit und Zuverlässigkeit, bieten nur wenige Handwerksbetriebe. Und kein Geld verdienen, kann ich auch ohne zu arbeiten.

Für diese Hausverwaltung werde ich nicht einmal mehr den Telefonhörer abnehmen!

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