Archiv vom August, 2013
„Aber Hallo“, zeigte sich diese potenzielle Kundin eben von meinem Anruf sehr angenehm überrascht
Um kurz nach 16 Uhr, schlug diese Email hier auf. Gesucht wird ein zuverlässiger und kompetenter Maler. „Schon gefunden“, kann ich da nur sagen. 🙂
Eben rief ich die Dame zur Terminvereinbarung an. Als ich mich meldete, erklang ein freudig überraschtes „Aber Hallo“ durchs Telefon. Mit so einer schnellen Reaktion hatte sie offensichtlich nicht gerechnet. Zur Vorort-Besichtigung, vereinbarten wir bereits einen Termin.
Enkelin schreibt mir: „Meine Oma hat sich über Ihre Post immer sehr gefreut und hat alle Ihre Schreiben aufgehoben.“
Weiter schreibt mir die Enkelin: „Es war über die vielen Jahren für sie eine schöne Aufmerksamkeit gewesen. Wahrscheinlich wissen Sie es gar nicht, dass Sie ihr so eine Freude gemacht haben.“
Die Dame bekam seit 2002 jährlich mit einem Reim von mir zum Geburtstag gratuliert.
Schön, wenn ich den Menschen mit meinen Geburtstagsbriefen eine Freude bereiten kann. Wenn Sie meine Strategie der Geburtstagreime noch nicht kennen, können Sie sie hier nachlesen: Mundpropaganda und Kundengewinnung durch gereimte Geburtstagsbriefe.
Das allgegenwärtige Los eines jeden Unternehmers: Kein Auftrag
Ende Mai hatte ich einen Angebots- und Beratungstermin bei einem potenziellen Kunden. Zu vielen Dingen hatte man spezielle Fragen, die nicht einfach mit Ja oder nein zu beantworten waren. Dann gab es noch einige Dinge/Fragen, die mit unserem Gewerk nichts zu tun hatten: „Schauen Sie einmal bitte noch mit in die Garage, mit in den Keller…“
Der Termin dauerte ca. eine gute Stunde. Rein „technisch“ (Begutachtung und ausmessen), wäre die Angelegenheit in zehn Minuten erledigt gewesen. Zeitnah verschickte ich das Angebot. Nachdem ich nichts mehr von diesem Kunden hörte, fragte ich nach und erhielt am 24. Juni diese Antwort.

Ihr Angebot kam schnell und war aussagekräftig. Leider verhält es sich mit dem Vergleichsangebot des anderen Malerbetriebes nicht so
Der „Kollege“ hatte den Termin beim Kunden am 8. Mai, bis dato es aber nicht geschafft (nach über zwei Wochen), ein Angebot abgzugeben. Der Kunde wollte sich ja bei mir melden, wie er schrieb. Erst nach meiner nochmaligen Nachfrage, erhielt ich diese lapidare Antwort.
Und was kann der Grund sein, für „Leider können wir den Auftrag nicht an Sie vergeben“? Nur ein einiger Grund kommt dabei infrage: Der Preis!
Aber vielleicht nimmt man für einen billigen Preis in Kauf, dass die Ausführung vielleicht genauso schleppend vor sich geht, als die Angebotserstellung?
Beim Gassigehen die maschinelle Weizenernte beobachtet
Als wir gestern Abend Gassi gingen, lag dichter Staub und lautes Maschinengebrumm in der Luft. Bevor ich richtig über die Ursache nachdenken konnte, zeigte sich auch schon der Auslöser der Emmissionen.
BGH-Urteil: Schwarzarbeiter müssen für Pfusch nicht haften
Wer Handwerker schwarz beschäftigt hat keinen Anspruch auf Gewährleistung, wenn gepfuscht wird.
Wer Handwerker schwarz beschäftigt handelt nicht nur rechtswidrig sondern hat auch keinen Anspruch auf Gewährleistung, wenn gepfuscht wird. Das hat der Bundesgerichtshof BGH so entschieden. AZ VII ZR 6/13
Schon zuvor erging im gleichen Fall ein Urteil des Oberlandesgerichts Schleswig Holstein mit der Begründung: „Die sogenannte Schwarzgeldabrede führt dazu, dass der Auftraggeber seine Gewährleistungsrechte verliert und Mängel auf eigene Kosten beseitigen muss.“ (Az. 1 U 105/11).
In dem Fall hatte der Kläger eine Auffahrt auf seinem Grundstück pflastern lassen – in Absprache mit dem ausführenden Unternehmen ohne Rechnung. Bald zeigten sich Unebenheiten, weil die Handwerker die Sandschicht unter den Pflastersteinen zu dick aufgetragen hatten, wie ein Bausachverständiger bestätigte. Nachdem ein Nachbesserungsversuch erfolglos blieb, wollte der Eigentümer die Kosten für die Mängelbeseitigung in Höhe von rund 8.000 Euro vor Gericht erstreiten.
Zu Unrecht, entschieden die Richter des OLG. Begründung: In der „Ohne-Rechnung-Absprache“ liege die Vorbereitung einer Steuerhinterziehung, die nichtig sei. Weil diese Schwarzgeldabrede aber ein wesentlicher Bestandteil des zwischen den Parteien geschlossenen Werkvertrags darstelle, sei dieser insgesamt nichtig.
Logische Konsequenz: Aus einem nichtigen Vertrag lassen sich auch keine Gewährleistungsansprüche – auch nicht aus Treu und Glauben – gegenüber dem Vertragspartner ableiten. Dieser Auffassung folgte der BGH nun in seinem Urteil.
Originalartikel und Copyright: Malerblatt.
MyHammer sucht die Handwerkerseite des Jahres 2013
• Jetzt Handwerker-Webseiten nominieren und bewerten
• Hochkarätige Jury mit Experten aus Handwerk und Industrie
• Siegerehrung Ende November in Berlin
Berlin, den 01. August 2013 – MyHammer sucht den besten Onlineauftritt im Handwerk. Ab sofort kann jeder Internetnutzer auf www.handwerkerseite-des-jahres.de handwerksnahe Webseiten vorschlagen und hinsichtlich der Kriterien Design, Inhalt und Benutzerfreundlichkeit bewerten.
Die insgesamt 16 Kategorien reichen von „Dachdecker“ und „Maler und Lackierer“ über „Fachhandel“ bis zu „Handwerksmedien“ und „Verbände, Kammern, Innungen“. Bis zum 31. Oktober 2013 sollten alle nominierten Webseiten möglichst viele gute Bewertungen sammeln, um unter die besten fünf Webseiten in der eigenen Kategorie zu kommen. Aus dieser Shortlist ermittelt eine zehnköpfige Experten-Jury* schließlich die Kategoriesieger sowie den Gesamtsieger, die „Handwerkerseite des Jahres 2013“.
Alle Gewinner werden Ende November zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Die Betreiber der Siegerwebseiten erhalten jeweils ein MyHammer Paket für 12 Monate sowie einen Einkaufsgutschein vom Versandhandel für Handwerker- und Outdoor-Bekleidung Modyf. Unter allen Voting-Teilnehmern wird außerdem ein iPad3 verlost.** Der Wettbewerb „Handwerkerseite des Jahres“ wurde im Jahr 2011 von MyHammer ins Leben gerufen und findet zum dritten Mal statt.
Timo Kirstein, Vorstand der MyHammer AG: „Wir möchten zusammen mit unseren Partnern aus Industrie und Handwerk alle Handwerksbetriebe dazu ermuntern, sich professionell im Internet zu präsentieren und sich so neue Kunden zu erschließen. Ich bin sehr gespannt auf den Wettbewerb und freue mich auf vorbildliche Handwerkerseiten.“
PS: Im Jahr 2011 hatte mein Blog die Ehre und ich das Vergnügen, die Handwerkerseite des Jahres zu sein. 🙂
Soziale Netzwerke finden bei den über 65-jährigen großen Anklang
- Drei Viertel aller Internetnutzer sind bei Sozialen Medien angemeldet
- Stärkster Zuwachs bei den über 65-jährigen
Soziale Netzwerke werden auch für ältere Menschen zur interessanten Plattform. Gut zwei Drittel aller Internetnutzer zwischen 50 und 64 Jahren (68 Prozent) sind bei mindestens einem der Dienste angemeldet. 2011 waren es nur 60 Prozent.
Bei den über 65-jährigen Internetnutzern ist der Anstieg noch größer. Vor zwei Jahren waren 40 Prozent von ihnen bei sozialen Netzwerken angemeldet. In diesem Jahr sind es bereits 66 Prozent.
76% der deutschen Wohnzimmerwände sind Rauhfaser weiß oder leicht getönt
Die Presseinformation „So wohnen die Deutschen“ ist zwar aus 2010, an den dort untersuchten und beschriebenen Tatsachen, dürfte sich allerdings kaum etwas geändert haben.
ImmobilienScout24 hat 2.427 Menschen nach ihrer Wohnsituation und den Einrichtungsvorlieben befragt. Demnach sind 76% der deutschen Wohnzimmerwände mit Rauhfaser tapeziert und weiß oder leicht getönt gestrichen. Das ist auch meine Erfahrung.
Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, wird sich daran so gut wie nichts geändert haben. Auch wenn die Tapetenindustrie ständig etwas anderes behauptet, wie z.B. „Die alte Raufaser hat ausgedient“.
Wie sehen die Wände in Ihrem Wohnzimmer aus? Hier geht es zur Umfrage. Bitte machen Sie mit. Vielen Dank.
Mein klasse Team überraschte mich vorhin mit einem Eis
Sonst bin ja ich der „Eisbringer“. Heute Mittag wurde ich von meinem Team mit einem Eis mit Sahne überrascht. 🙂
Das Eis kam zum richtigen Zeitpunkt und war sehr lecker. Herzlichen Dank an mein klasse Team! 🙂
Es geht schon wieder weiter nach oben. Neues Monats-Allzeithoch auf meinem Blog: 214.544 Besuche im Juli 2013
Am 27.09.2011 startete ich diesen neuen Blog. Der alte Blog bleibt parallel im Netz. Im Lauf der Zeit wurden die meisten Artikel in den neuen Blog übertragen. Die Statistiken beider Blogs (alt/neu) fasse ich zusammen.
Herzlichen Dank
an alle treuen und neuen Blog-Leser/innen.
Gegenüber dem letzten Allzeithoch vom Juni 2013, ist das wiederum eine Steigerung von fast 14 Prozent. Mit interessanten Geschichten aus meinem Unternehmeralltag, werde ich weiter versuchen, Ihnen spannende und unterhaltsame Inhalte zu liefern. Versprochen!

















