Radfahren mit Peter rund um Kiefersfelden

Erstellt am 8. September 2021 von

Vom 3. bis 8. September 2021 mieteten Peter und ich eine große Ferienwohnung in Kiefersfelden mit einer Terrasse und herrlichem Blick auf die Berge. Während unseres gesamten Aufenthalts hatten wir traumhaftes Sonnenwetter.

Am Freitag starteten wir bereits um 8 Uhr. Nach rund 400 Kilometern und zwei längeren Pausen erreichten wir gegen 16 Uhr unsere Ferienwohnung. Da wir uns teilweise selbst versorgen wollten, gingen wir zunächst einkaufen. Am späten Nachmittag umrundeten wir bei einem Spaziergang noch den idyllischen Hechtsee ganz in der Nähe.

Am Samstag radelten wir gemütlich Richtung Chiemsee. Wir genossen die herrliche Landschaft und kehrten unterwegs in einem Biergarten ein, wo wir uns bayerische Spezialitäten schmecken ließen. Auf dem Rückweg kamen wir am berühmten Kloster Seeon und an zahlreichen kleinen Seen vorbei, die zu kurzen Pausen einluden.

Am Sonntag fuhren wir mit dem Auto und den Fahrrädern auf dem Träger nach Oberndorf in Tirol. Von dort radelten wir über Kitzbühel nach St. Ulrich am Pillersee. Trotz der Berge ringsum verlief die Strecke angenehm flach. Entlang der Kitzbüheler Ache ging es in einem großen Bogen zurück zum Auto.

Am Montag stand die Kampenwand auf dem Programm. Nach einer halbstündigen Autofahrt machten wir einen Spaziergang in der beeindruckenden Bergwelt auf 1.669 Metern Höhe und genossen bei unserem mitgebrachten Vesper die grandiose Aussicht. Anschließend fuhren wir nach Grassau und erkundeten mit den Fahrrädern die Umgebung entlang der Tiroler Achen und durch lichte Wäldchen. Zum Abendessen bereitete Peter ein leckeres Vesper.

Am Dienstag hatte Peter die Grießbachklamm ausgesucht. Nach 45 Minuten Autofahrt erwartete uns eine beeindruckende Schlucht mit tosenden Wasserfällen, schmalen Holzstegen und Hängebrücken. Für meine Knie war die Wanderung durchaus eine Herausforderung. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit waren hier wichtig. Anschließend schwangen wir uns wieder auf die Fahrräder und radelten rund 15 Kilometer durch ein Tal entlang eines kleinen Flüsschens und auf der anderen Seite zurück. Am Abend war ich ordentlich hungrig und ziemlich geschafft.

Am Mittwoch packten wir unsere Sachen, verstauten die Fahrräder und machten uns gegen 10:30 Uhr auf den Heimweg. Zu Hause empfing uns Rita mit einem feinen Abendessen. Hinter uns lagen sechs schöne Tage mit viel Sonnenschein, herrlichen Landschaften und abwechslungsreichen gemeinsamen Unternehmungen.


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