Mit dem Fahrrad durchs Allgäu

Erstellt am 28. August 2019 von

Am Sonntag, 25. August, starteten Peter und ich um 13 Uhr in Eggenstein zu unserer viertägigen Tour ins Allgäu. Nach knapp 300 Kilometern erreichten wir gegen 16:30 Uhr unser Hotel in Immenstadt am Großen Alpsee.

Nach der Anreise ließen wir es gemütlich angehen. Zum Abendessen gab es Spätzle mit Pfifferlingen, bevor wir noch einen Spaziergang durch Immenstadt machten und den ersten Abend entspannt ausklingen ließen.

Am Montag joggte ich zunächst am Morgen, bevor wir nach dem Frühstück gegen 10 Uhr zu unserer ersten Radtour aufbrachen. Unser Ziel war Sonthofen. Bei herrlichem Sonnenschein radelten wir durch die schöne Allgäuer Berglandschaft. Die vielen Steigungen und Abfahrten machten die Strecke allerdings recht anstrengend. An manchen Stellen mussten wir unsere E-Bikes sogar bergauf schieben.

Unterwegs genossen wir die herrliche Aussicht auf die Berge und die grünen Wiesen. Gegen 14:30 Uhr gönnten wir uns in Sonthofen einen leckeren Eisbecher. Anschließend ging es zurück nach Immenstadt, wo wir den Abend ganz entspannt beim Abendessen verbrachten. 

Am Dienstagmorgen waberten zunächst dichte Nebelschwaden durch die Berge rund um den Großen Alpsee. Gegen 9 Uhr luden wir unsere Fahrräder auf das Auto und fuhren nach Füssen. 

Dort angekommen, radelten wir zum Forggensee und umrundeten ihn teilweise. Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir das tolle Alpenpanorama. Zwischendurch legten wir eine schattige Pause am Forggensee ein, bevor es weiter in Richtung Schwangau ging, in die unmittelbare Nachbarschaft von Schloss Neuschwanstein. Vom See aus hatten wir einen schönen Blick auf das weltberühmte Schloss, das hoch über der Landschaft thront.

Anschließend radelten wir weiter zum Lechfall bei Füssen. Dort stürzt das Wasser des Lechs über mehrere Stufen in eine enge Felsklamm. Die tosenden Wassermassen und die besondere Schlucht machten den Lechfall zu einem beeindruckenden Abschluss unseres heutigen Tages.

Am Mittwoch checkten wir nach dem Frühstück aus und machten auf der Heimreise noch einen Zwischenstopp in Blaubeuren. Dort erkundeten wir mit dem Fahrrad die Umgebung und bestaunten den berühmten Blautopf mit seinem leuchtend türkisfarbenen Wasser. Auch das historische Kloster und die Umgebung sahen wir uns bei einem kleinen Spaziergang an.

Peter nutzte die Gelegenheit, im Wald nach Pilzen zu suchen, und wurde tatsächlich fündig. Gegen 18 Uhr luden wir unsere Fahrräder auf das Auto und machten uns endgültig auf den Heimweg nach Karlsruhe. Damit gingen drei abwechslungsreiche Tage im Allgäu zu Ende, mit herrlicher Berglandschaft und schönen Radtouren. 

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