Goldige Anrufern: „Ich bin 93 Jahre alt und befürchte, noch eine Weile zu leben. Renovieren Sie bitte mein Wohnzimmer.“

Erstellt am 3. Juli 2013 von
Danke für die Glückwünsche

Danke für die Glückwünsche

Heute Morgen hatte ich den Anruf einer 93-jährigen Dame. Seit Jahren erhält sie zum Geburtstag meinen Reimglückwunsch. Der Grund ihres Anrufs war zweifach.

Zuerst bedankte sie sich ganz herzlich für den Glückwunsch. Danach sagte sie wörtlich:

„Noch nie kam Ihr Glückwunsch so passend. Ich möchte mein Wohnzimmer neu tapeziert haben. Wissen Sie, Herr Deck, ich bin 93 Jahre alt und befürchte, noch eine ganze Weile zu leben. „

Für nächste Woche vereinbarten wir einen Besichtigungstermin. Die Dame fragte mich, was sie denn für mich hinrichten darf, Kaffee oder Tee. Ich entschied mich für eine Tasse Kaffee und die Dame freut sich auf meinen Besuch in der nächsten Woche. Ich auch. 🙂

An diesem Beispiel zeige ich Ihnen einmal, seit wann diese Dame in unserer Kundendatei ist. An der Grafik sehen Sie, dass die Adresse bereits im Januar 1996 erfasst wurde. Hin und wieder erhielt die Dame Direktwerbung.

Das Geburtstdatum kannten wir damals noch nicht, das kam vor ca. acht Jahren dazu. Seit dieser Zeit erhält die Dame jährlich ein gereimtes Geburtstagsschreiben.

Datenbankauszug

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Kommentare

  1. Jochen Renfordt sagt:

    Sehr schöne Geschichte, lieber Werner!
    Ich hatte mal eine Kundin, die sogar 103 Jahre alt war und nach vollendeter Renovierung zu mir sagte: „Ich hoffe, dass ich noch ein paar Jahre was davon habe, aber wenn nicht, ist das auch nicht schlimm: Dann kann meine Tochter das abwohnen, die ist ERST 82!“
    Goldig, oder?
    DAS ist mal eine gesunde Lebenseinstellung!

  2. turtle of doom sagt:

    Sehr schöne geschichte, sehr schön! 🙂

    Erinnert mich an meine Oma, die mit 84 jeden Tag zwei Stunden im Garten arbeitet – und sagt, wenn sie im Garten arbeite hätte sie dann genau gleichviel Rückenweh wie wenn sie den ganzen Tag auf dem Sofa herumläge… :o)