„Zeitverbrennungsmaschine Social Media?“, fragt Ramon Alexander Pfeiler im Malerblatt 05 | 2013

Erstellt am 9. Mai 2013 von

Ramon Alexander Pfeiler bezweifelt in seiner Kolumne den Nutzen von Social Media im geschäftlichen Bereich.

Zeitverbrennungsmaschine Social Media?

Zeitverbrennungsmaschine Social Media?

Dazu mein Leserbrief  vom 3. Mai, an die Redaktion des Malerblatt.

In seinem Artikel „Zeitverbrennungsmaschinen?“ schreibt Herr Pfeiler, dass sich ihm der Nutzen von Social Media im Geschäftsleben nicht immer erschließt. Dabei wirft er die Frage auf, ob die „Sozialen Gemeinschaften“ lediglich ein paar Selbstverliebten mit Drang zur Selbstdarstellung dienen. Im Tenor lese ich aus dem Artikel heraus: Herr Pfeiler hält nichts oder sehr wenig von Social Media.

Soweit ich das auf die Schnelle recherchiert habe, verfügt Herr Pfeiler lediglich über ein Konto bei Xing und ist ansonsten z.B. bei Twitter, Facebook, Google+ etc. nicht vertreten. Mit Social Media hat er also offensichtlich nichts am Hut. Das sei Herrn Pfeiler auch unbenommen. Jeder wie er will. Niemand muss Social Media machen.

Aber die Frage, ob soziale Netzwerke im geschäftlichen Bereich Nutzen bringen (Herr Pfeiler unterstellt offensichtlich NEIN), hätte Herr Pfeiler sich ganz leicht selbst beantworten können. Gibt man z.B bei Google nur die drei Suchbegriffe „Handwerker, erfolgreich, Social Media“ ein, erhält man dazu sage und schreibe ca. 1.310.000 Fundstellen. Ohne groß suchen zu müssen, sind sofort jede Menge Erfolgsbeispiele auf dem Präsentierteller zu sehen. Viele auch aus dem Malerhandwerk.

Um im Branchenjargon zu bleiben:

Hier hat ein Blinder von der Farbe gesprochen.


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Kommentare

  1. Uwe Hannes sagt:

    Ich sehe nicht das ich Zeit verbrenne.
    Da ich gut 90% meines Umsatz durch das Internet und durch google und Facebook mache.
    Vielleicht hat Herr Pfeiler ja genug Kunden?!

  2. RalfLippold sagt:

    Wunderbarer Leserbrief!

    Immer wieder erstaunlich, dass diejenigen, die wenigsten den Nutzen von Social Media im Geschäftsleben sehen auch am geringsten oder nur privat im Netz aktiv sind.

    Was mag die tiefere Ursache dieses Verhaltens sein? Angst? Gesichtsverlust? ….

  3. Claus Böbel sagt:

    Für mein Unternehmen (Metzgerei) sind die Online-Aktivitäten (Social Media ganz besonders) fast schon existenziell.
    Klar, stecke ich Zeit rein. Aber von Nichts kommt Nichts! Seit der Umstellung von bezahlter Online-Werbung auf Zeit kostende Social-Media-Aktivitäten haben sich die Online-Umsätze nachweislich deutlich erhöht…
    Sicher geht es auch ohne Social Media, aber dann muss ich auf anderen Gebieten aktiv sein um Kunden/Umsäzte/Anfragen… zu generieren.
    Wichtig ist, dass der gewählte Weg zum Unternehmen passt sowie leidenschaftlich und dauerhaft verfolgt wird.

  4. malerdeck sagt:

    @all

    Vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Mit farbenfrohen und 🙂 Grüßen, Ihr Opti-Maler-Partner,
    Werner Deck

  5. […] Malermeister Werner Deck hat in seinem Blog Stellung genommen. […]

  6. Auch wenn ich Herrn Pfeilers Meinung in keiner Weise unterstreichen kann, sein Artikel regt zur Diskussion an…

  7. Dieser Artikel ist auf einem Niveau, der könnte glatt Copy Paste aus der Bild sein!
    Social Media spielt nicht umsonst eine solch massgebende Rolle in unser aller Alltag. Und kontraproduktiv ist es definitv nicht für Unternehmen (Eigenerfahrung), ob es eine Nullrunde ist oder nicht, kann wohl debattiert werden.
    Vielen Dank fürs Veröffentlichen dieses Artikels!