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Regeln für ein gutes Leben: Der Klassiker von Thomas Jefferson – Regeln 6-10

Autor: malerdeck am 23. August 2011

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6. Bereuen Sie nie, zu wenig gegessen zu haben

Denken Sie nie: „Das Essen war so billig, die Portionen so riesig …“ Neinsagen lernen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen wohlproportionierten Körper.

7. Was Sie tun wollen, ist nicht mühsam

Wenn Sie eine Arbeit hassen, ist das ein untrügliches Zeichen für Unfreiheit. Natürlich gibt es in jedem Beruf Tätigkeiten, die unangenehm sind. Wenn Ihr Beruf aber nur daraus besteht, ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen und etwas Neues zu beginnen – dem bekanntlich ein besonderer Zauber innewohnt.

8. Belasten Sie sich nie mit Unglück, das nicht geschehen ist

Machen Sie sich Sorgen um Ihren Arbeitsplatz, obwohl Sie ihn noch haben? Stellen Sie sich vor, was für Krankheiten Sie bekommen könnten? Merken Sie, dass Sie der Realität damit etwas Negatives hinzufügen, das es gar nicht gibt? Freuen Sie sich an Ihrem Beruf, Ihrer Gesundheit und Ihren Mitmenschen – das ist viel wirksamer für die Erhaltung einer guten Zukunft als die vorauseilende Sorge.

9. Fassen Sie die Sache immer am bequemen Griff an

Bei vielen Aufgaben ist es am bequemsten, Sie nicht perfekt, dafür aber sofort zu erledigen. Bei der Steuererklärung heißt der „bequeme Griff“ Steuerberater. Grundregel: Wenn es für eine Arbeit einen Spezialisten gibt, dann lassen Sie ihn auch ran.

10. Wenn Sie zornig sind, zählen Sie bis 10, bevor Sie etwas sagen. Sind Sie sehr zornig, bis 100.

Wenn Sie sich über den Fehler eines anderen Menschen lautstark aufregen und Ihnen dabei eine Beleidigung herausrutscht, wird man sich bald nur noch mit Ihrem Ausrutscher beschäftigen – und nicht mehr mit der eigentlichen Ursache. Das ist nicht nur im Politikeralltag ein häufiger Ablauf. Dem entgehen Sie, indem  Sie Jeffersons Regel beherzigen

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Zu den Regeln 1-5

Regeln für ein gutes Leben: Die Klassiker von Thomas Jefferson – Regeln 1-5

Autor: malerdeck am 22. August 2011

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1. Verschieben Sie nie auf morgen, was Sie heute tun können

Viele Menschen haben den Eindruck, dass alle anderen ihre Arbeit schnell erledigen, nur sie selbst nicht. Trösten Sie sich: Aufschieben ist sehr, sehr normal. Wenn Sie heute endlich den Stier bei den Hörnern packen, heben Sie sich aus der normalen Masse heraus. Genießen Sie Ihren Vorsprung. Jeffersons Satz enthält außerdem die Weisheit: Verschieben Sie auf morgen, was Sie heute nicht mehr tun können. Arbeiten Sie nicht mehr, als gesund ist. Zünden Sie die Kerze nicht an beiden Enden an. Wenn Sie anderen Menschen zu viel versprochen haben, sagen Sie ihnen das. Es hat keinen Sinn, wenn Sie Wunder vollbringen wollen, sich aber dabei kaputt machen.

2. Belästigen Sie nie andere mit dem, was Sie selbst tun sollen

Delegieren ist eine wichtige Kunst. Aber es kann zu einer ausgesprochen schlechten Angewohnheit werden, nur noch Arbeit zu verteilen und die eigenen Pflichten dabei zu übersehen. Jefferson war verliebt in die Tat. Er hasste die Einstellung: „Wie kann ich eigenes Handeln vermeiden?“

Das bedeutet jedoch auch nicht: „Lassen Sie sich alles aufhalsen.“ In einem Team sollte sich jeder mit dem beschäftigen, was er kann und was seine Aufgabe ist. Jeder sollte klar nein sagen zu falschen Ansprüchen anderer. Dann werden keine Jobs endlos hin- und hergeschoben.

3. Geben Sie Ihr Geld nie aus, bevor Sie es haben

Ein Satz, den Sie allen Werbeaktionen der Banken zum Trotz beherzigen sollten. Einen Kredit aufzunehmen für eine Urlaubsreise (oder gar einen Aktienkauf) sollte zu Ihren absoluten Tabus gehören. Bei wertvollen Wirtschaftsgütern wie einem Auto oder einem Haus ist das etwas anderes. Aber rechnen Sie auch hier mit spitzem Stift. Der aktuelle Wert einer Anschaffung darf nie unter den Betrag der Restschuld sinken. Das heißt: Wenn Sie Ihr Auto oder Ihre Wohnung wegen eines Notfalls sofort verkaufen müssen, dürfen keine Schulden bleiben. Wählen Sie also die Höhe der monatlichen Raten so, dass Wertverlust und Zinsen stets bezahlt sind.

4. Kaufen Sie nie etwas, das Sie nicht brauchen, nur weil es billiger ist

Nichts kann so ins Geld gehen wie Sonderangebote und Schnäppchen. Gehen Sie nie ohne Einkaufszettel einkaufen. „Shopping“, um mal zu sehen, „was es Günstiges gibt“, füllt Ihr Haus mit unnötigen Gegenständen Vorsicht vor Fabrik-Outles und Duty-Free-Shops.

5. Stolz kostet Sie mehr als Hunger und Durst

Die schlimmsten Vertuschungen in Firmen und Familien entstehen, weil der Verursacher gut dastehen will. Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Gehen Sie durch die kurze, unangenehme Phase der Wahrheit, dann müssen Sie nicht andere mit ins Unglück ziehen.

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle:simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

Zu den Regeln 6-10

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