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Holen Sie sich Motivation!

Autor: malerdeck am 25. Juli 2013
Demotiviert?

Demotiviert?

Gehören Sie zu den Millionen von Menschen, die nicht bekommen, was sie sich wünschen? Haben Sie das Gefühl, Ihrem Erfolg selbst im Weg zu stehen? Dann hindern Sie wahrscheinlich ein paar einfache Grundeinstellungen daran: die „Demotivatoren“. Treten Sie ihnen auf Ihrem Weg entgegen – wir zeigen Ihnen, wie sie zu überwinden sind und wie sie neue Motivation erlangen.

Demotivator 1: Die Angst vor Unsicherheit

Viele Menschen fürchten, ihre kleine Sicherheit zu verlieren – und gehen nicht das Wagnis ein, das nötig ist, um die große, wahre Sicherheit zu erlangen. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können keine verlässliche Sicherheit garantieren, das sehen wir täglich. Der Schlüssel zum eigenen Sicherheitsgefühl liegt in Ihnen, in Ihrem berechtigten Selbstvertrauen. So kann es wachsen:

Motivator 1: Die Schärfe des Verstandes

Die Hauptbedrohung geht niemals von der Wirklichkeit aus, sondern von Ihren eigenen schrecklichen Gedankenbildern, die Ihnen in kräftigen Farben die Zukunft verdüstern. Gegen die Horrorszenarien der Medien und Ihrer Mitmenschen können Sie nichts tun, aber Ihren eigenen negativen Phantasien sollten Sie offensiv begegnen.

Idee

Verstand einsetzen – Ideen entwickeln

simplify-Tipp: All Ihre Sorgen haben einen wahren Kern. Der Kniff ist aber, sie von der emotionsgeladenen rechten Gehirnhälfte in die analytische linke herüberzuziehen. Genießen Sie Ihre Befürchtungen kühl. Schreiben Sie sie auf (eine linkshirnige Tätigkeit!). Machen Sie daraus 4 oder 5 Planspiele, die Sie realistisch durchrechnen.

Beispiel: drohende Arbeitslosigkeit. Sie sehen sich auf öden Arbeitsamtsfluren sitzen oder hoffnungslos am Tresen einer billigen Kneipe hängen. Fragen Sie sich stattdessen:„Was könnte mir schlimmstenfalls passieren? Wie hoch wäre mein Arbeitslosengeld II? Wohin könnte ich umziehen? Welchen Job könnte ich notfalls annehmen? Wen könnte ich fragen?“ So werden aus dumpfen Befürchtungen konkrete Überlegungen.

Nun können Sie mit klarem Kopf einen Plan B entwickeln und sich fragen: „Was kann ich jetzt schon tun, um meinen Sorgen zuvorzukommen?“ Dadurch gewinnen Sie Freiheit. Sie werden nicht von Ihren Vorstellungen beherrscht, sondern agieren selbstständig. Ihr Verstand wird so Ihre wahre Sicherheit und Sie selbst Ihre eigene Motivation. Und wenn nichts von dem Befürchteten eintritt – umso besser!

Demotivator 2: Die Furcht des Versagens

Diese sehr persönliche innere Stimme hält Sie davon ab, sich Ihre wunderbarsten Träume zu verwirklichen: einen potenziellen Partner anzusprechen, Ihrer künstlerischen Ader zu folgen, auf Entdeckungsreisen zu gehen … Der Demotivator 2 sagt: „Das schaffst du nicht. Das ist zu teuer. Daran ist schon Onkel Herbert gescheitert …“

Motivator 2: Die Kraft der Phantasie

Möglichkeiten zu scheitern gibt es unzählige, und jede einzelne hat etwas für sich. Aber daraus kommt keine Kraft – höchstens Bremskraft.

simplify-Tipp: Bleiben Sie nicht in den berechtigten Gedanken über das Scheitern stecken, sondern entwickeln Sie Visionen vom Gelungenen, die realistisch sind und Motivation spenden. Jetzt geht es andersherum als bei Motivator 1:

Nutzen Sie die Gestaltungskraft Ihrer rechten Gehirnhälfte. Schöpfen Sie aus der Fülle Ihrer inneren Bildkraft. Jetzt wird nicht geschrieben, sondern gezeichnet, phantasiert, gefühlt und kühn geträumt! Malen Sie sich den gelungenen Endzustand aus: Bewundern Sie das Spiel der Sonnenstrahlen in Ihrem zukünftigen Haus, riechen Sie das Gemisch der Farben in Ihrem eigenen Atelier und gehen Sie barfuß durch den Garten, den Sie bald haben werden. Bekleben Sie Ihren Projektordner mit Bildern, die Sie aufatmen lassen.

 Demotivator 3: Der Selbstzweifel

Selbstzweifel sind zermürbend. Sie entstehen sogar bei erfolgreichen und eigentlich glücklichen Menschen, wenn sie mit sich allein sind, und lassen die bisherige Motivation überflüssig aussehen.

Motivator 3: Die Unterstützung durch andere

Gegen den introvertierten Selbstzweifel hilft der Blick über den eigenen Tellerrand. Lassen Sie sich selbst nicht im Stich. Holen Sie sich den Beistand anderer Menschen.

simplify-Tipp: Gehen Sie Personen aus dem Weg, von denen Sie in der Regel nur kritisiert werden. Suchen Sie sich Ermutiger, die Ihre Motivation wieder aufbauen können. Gehen Sie Ihr Telefonverzeichnis durch: Nach welchen Gesprächen fühlen Sie sich gestärkt? Nehmen Sie mit diesen Menschen Kontakt auf. Bestärken Sie sich gegenseitig. Beschenken Sie sich gegenseitig mit Zuversicht und dem Beisammensein. Teilen Sie Ihre Herausforderungen in menschenmögliche Einzelschritte. Muten Sie sich jeden Tag nur das zu, was Sie an ihm auch schaffen können.

Demotivator 4: Der Schmerz durch Veränderung

Es tut weh, Abschied zu nehmen. Menschen verweigern sich dem Wandel, weil ein Teil ihres alten Selbst stirbt, während das Neue noch unbekannt und ungeboren ist. Viele sind dabei zu sehr nach außen gerichtet. Sie sehen auf die anderen Menschen, die den Schritt bereits getan haben; sie werden ihnen böse und halten selbst fest am Bewährten – aus Angst, nicht mitzukommen. Die Motivation für das Neue wird erstickt.

Motivator 4: Vergangenes ehren und Neues begrüßen

Wer einmal Mutter geworden ist, kann nie mehr Nichtmutter sein. Wenn Sie einmal einen mutigen Schritt gemacht haben, können Sie Ihr Leben lang diese Mutquelle anzapfen.

Neues Begrüßen

Neues begrüßen

simplify-Tipp: Ehren Sie die Vergangenheit. Abschied tut weh. Besonders dann, wenn das Gehende nicht gewürdigt wird. Erst wenn das Alte einen guten Platz hat, können Sie den Wandel mit offenem Herzen begrüßen. Der Geburtsschmerz hingegen, den das Neue bringt, ist vergleichsweise kurz – wenn Sie aktiv auf Ihre Zukunft zugehen.

Definieren Sie sich nicht durch das, was Sie nicht mehr haben (deswegen ist beispielsweise das Wort Arbeitslosigkeit so problematisch), sondern durch das, was Ihnen bleibt und was an Unerwartetem auf Sie zukommt.

Friedrich Schiller über die Furcht

„Nichts in der Welt kann den Menschen so unglücklich machen als bloß und allein die Furcht. Das Übel, das uns trifft, ist selten oder nie so schlimm wie das, was wir befürchten.“ 

Autor: Werner Tiki Küstenmacher

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage

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Mehr Selbstmotivation durch sinnvolle Aufgaben

Autor: malerdeck am 5. November 2012

Keine Selbstmotivation? Oft liegt’s nicht an Ihnen, sondern an der Aufgabe. Hier der Schnell-Check für mehr Selbstmotivation.

Selbstmotivation. Wie soll ich anfangen?

Sie stehen vor Ihrem Bücherregal und suchen einen Band mit Erzählungen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Kein Wunder, dass Sie das Buch nicht finden, denn in Ihrem Regal sind mittlerweile viele Reihen doppelt belegt.

Ihre innere Stimme meldet sich: „Ich müsste dringend ausmisten, kann mich dazu aber nicht aufraffen.“ Begriffe wie „Motivationskrise“ und „keine Selbstmotivation“ schießen Ihnen durch den Kopf. Zu starke Worte, mit denen Sie sich selbst Vorwürfe machen.

Der simplify-Ansatz: Drehen Sie den Spieß um und fragen Sie sich, ob Ihre mangelnde Selbstmotivation nicht auch an der Aufgabe liegen kann. Setzten Sie sich aktiv mit der Aufgabe auseinander: Stellen Sie die Aufgabe, nicht sich selbst in Frage.

Das Resultat kann verblüffend sein: Vielleicht löst sie sich auf wunderbare Weise von selbst, vielleicht finden Sie aber sogar Spaß daran, weil Sie ihren Sinn einsehen.

Mental-Übung zur Selbstmotivation: 1. Muss ich das wirklich machen?

Um beim Beispiel Bücherregal zu bleiben: Brauchen Sie wirklich Platz im Regal? Sehnen Sie sich nach einer geordneten Bibliothek? Wenn dem so ist, zögern Sie sicher nicht mehr lange und misten Ihr Regal aus. Sie nehmen die Aufgabe also in Angriff, weil Ihre Selbstmotivation hoch genug ist.

Vielleicht fällt Ihre Antwort aber auch so aus: „Eigentlich stört mich das Suchen nicht, und manchmal genieße ich es sogar, dabei zum Stöbern in meinem Bestand zu kommen“, dann dürfen Sie sich von der Aufgabe „Ausmisten“ endlich verabschieden. Warum sollten Sie mühsam Selbstmotivation aufbauen für etwas, an dem Ihnen gar nichts liegt?

2. Muss ich das selbst machen?

Gerade im privaten Bereich ist es oft schwierig, Aufgaben zu delegieren. Aber vielleicht gibt es selbst bei Aufgaben wie dem Bücherregal jemanden, der das für Sie erledigen kann.

Wie wäre es zum Beispiel, wenn Sie mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin einen Deal machen würden nach dem Motto „hilfst du mir, helf ich dir“. Für mehr Selbstmotivation und damit Sie den ersten Schritt wagen, kann das sehr hilfreich sein. Nutzen Sie Ihre mentale Stärke.

3. Kann ich es anders machen?

Wenn Sie Ihre Aufgabe wirklich nicht delegieren können, überprüfen Sie in Ruhe Ihre bisherige Herangehensweise. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie Ihren Bücherberg abtragen könnten.

Weitere Fragen wie die folgenden können Sie zu einer angemessenen Lösung bringen: Wie lösen andere diese Aufgabe? Wer hilft mir? Wem geht es genauso? Wer würde die Aufgabe übernehmen, wenn ich ausfiele? Wie würde er sie lösen?

Sie werden feststellen, dass auch kleine Änderungen in der Art der Erledigung eine unangenehme Aufgabe ganz schnell in hellerem Licht erscheinen lassen. Nutzen Sie Ihre innere Stärke und bringen Sie es hinter sich: Es kann gut sein, dass Sie mit dieser Übung jetzt sogar Freude daran haben, weil Sie den besten Weg gefunden haben.

Mit freundlicher Genehmigung des Orgenda Verlag. Quelle: simplify-Newsletter und simplify-Homepage.

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