Kategorie: Beratung und Gestaltung
Meine heutige Dienstkleidung. Tasche, Gürtel, Schuhe: Ton in Ton Orange. Malermeisterlike ;-)
Anfrage Montag, Beratungstermin Dienstag, Angebot per Mail Mittwoch. Absage am gleichen Tag, weil zu teuer
Untertitel: Wie läuft es denn so bei Handwerkers?
Wie läuft es in einem gut organisierten Handwerksbetrieb ab? Dazu dieses Beispiel:
- Montag, 2. Juli. Kundenanfrage per Telefon. Terminvereinbarung für Dienstag.
- Dienstag, 3. Juli. Pünktlich um 11:45 Uhr beim Anfrager erschienen. Dieser hatte einige technische Fragen, was qualifizierten Beratungsaufwand erforderte. Aufwand, ca. eine Stunde. Arbeiten sollten nächste Woche gemacht werden, deshalb Angebot per Mail für Mittwoch zugesagt.
- Mittwoch, 4. Juli. Zur endgültigen Angebotsbearbeitung musste ich noch einige Details und auch Preise beim Handel erfragen, um sicher zu sein, dass ich mit meinen Einschätzungen richtig liege. Ich lag richtig. Angebot gerechnet, kalkuliert und per Email um 14:51 Uhr verschickt. Aufwand, ca. 1,5 Stunden.
Im Angebot ging ich noch einmal ausführlich auf die technischen Details ein.
Und das ist der preisliche Teil.
Absage per Email, Mittwoch, 16:38 Uhr.
Preiswertere Alternative für den Boden? Vielleicht mit Füllstoff auffüllen und etwas Lack darüber? Kostet dann nur 20 Euro, hält aber dafür auch ein paar Tage!
So ist es eben, das Los eines Handwerksmeisters. Natürlich wird nicht jedes Angebot ein Auftrag. Aber um ein qulifiziertes und “richtiges” Angebot zu erstellen, ist eben immer auch Aufwand notwendig. Das wird in der Öffentlichkeit immer so “wertlos” abgetan.
Kundenwunsch-Frage: Alte Tapete entfernen und in neuer Wohnung tapezieren. Hallo?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und es gibt nichts, was es nicht gibt. Eben der Anruf einer alten Dame:
“Guten Morgen, Herr Deck. Sie haben mir vor 25 Jahren eine so tolle Rosentapete tapeziert. Die hat sich wunderbar gehalten. Ich ziehe in eine neue Wohnung. Können Sie die Tapete bitte entfernen und mir in der neuen Wohnung wieder tapezieren?”
Auf meinen Hinweis, dass das leider nicht geht, da die Tapete beim Entfernen in kleinen Fetzen ist, meinte die alte Dame:
“Man kann doch aber so viel heute machen. Es werden Jahrtausende alte Dinge wieder zusammengesetzt. Warum geht das bei der Tapete nicht? An die Tapete habe ich mich so gewöhnt und ich will sie so gerne in meiner neuen Wohnung haben.”
Geduldig und freundlich erklärte ich der netten Dame ausführlich die Gründe, warum das nicht geht. Danach empfahl ich ihr einen Großhändler, bei dem sie sich nun einmal in den Tapetenkollektionen umschaut.
Diese Frage wurde mir zwar noch nie gestellt. Dafür aber eine andere Frage fast ständig: “Gibt es diese Tapete noch?” Der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier!
Feinstaubalarm in Innenräumen: Bei Hartböden um 25,8% höher, als die EU-Grenzwerte für die Außenluft
Hohe Feinstaubbelastungen sind gesundheitsschädlich. Denn Feinstaub in der Luft kann unter anderem zu Atemwegserkrankungen führen, das Herz-Kreislauf-System schädigen und die Lebenserwartung senken.
Während für die Außenluft EU-weit Grenzwerte gelten, wurde für die Raumluft bisher keine Grenzwertkonzentration festgelegt.
Bessere Luftqualität dank Teppichboden
Die Feinstaubkonzentration in der Raumluft ist bei Teppichböden gering.
Bei der Außenluft beträgt der Grenzwert 50 Mikrogramm Feinstaub, pro Kubikmeter Außenluft. Bei Hartböden im Innenbereich, beträgt die Belastung satte 62,9 Mikrogramm.
Das ist eine weitgehend unbekannte Tatsache. Gesünder leben mit Teppichboden: Feinstaub? Nein, danke!
Teppichboden vermindert die Feinstaubbelastung der Raumluft
Feinstaub kann nicht nur die Außenluft, sonder auch die Luft in Innenräumen belasten. So ergab eine vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Auftrag gegebene Studie, dass die durchschnittliche Feinstaubkonzentration in Räumen mit glatten Bodenbelägen weit über dem EU-Grenzwert in Höhe von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft liegt.
In Räumen mit Teppichboden dagegen ist die Feinstaubkonzentration mit 30,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft weniger als halb so hoch, wie in Räumen mit Parkett, Laminat oder Fliesen.
Teppichboden bindet Feinstaub und Allergene bis zum nächsten Saugen
Die niedrige Feinstaubkonzentration in Räumen mit Teppichboden lässt sich so erklären: Weil die Teppichfasern den gesundheitsschädlichen Feinstaub binden, gelangt dieser nicht in die Raumluft und richtet deshalb auch keinen Schaden an. Das Staubbindungsvermögen ist also eine positive Eigenschaft des textilen Bodenbelags. Auf glatten Böden haftet dagegen kein Staub. Im Gegenteil: Er wird bei jedem Schritt aufgewirbelt.
Da wir fast 90% unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen, kommt der Wahl des Bodenbelags eine große Bedeutung zu.
DAAB empfiehlt pflegeleichte Teppichboden
Teppichböden können nicht nur Feinstaub, sondern auch daran gebundene allergieauslösende Stoffe wie z.B. das Katzen- oder Hausstaubmilbenallergene festhalten. Auf diese Weise ist im Vergleich zu glatten Bodenbelägen die Belastung der Raumluft gering. Feinstaub und Allergene gelangen nicht in die Atemwege und Lunge, wo sie die Gesundheit schädigen.
Aus diesem Grund empfiehlt der DAAB kurzfloorige Teppichböden. Diese sind besonders pflegeleicht, denn Staub und Allergene lassen sich problemlos absaugen.
Maßnahmen zur Verminderung des Feinstaubes in der Raumluft:
- Teppichböden binden Feinstaub und Allergene bis zum nächsten Saugen. Sie sind daher glatten Bodenbelägen vorzuziehen.
- Zweimal täglich Lüften durch Öffnen gegenüberliegender Fenster tauscht die Raumluft aus.
- Ein- bis zweimal in der Woche Staubsaugen entfernt den Staub vom textilen Bodenbelag. Empfehlenswert sind Staubsauger mit HEPA-Filter. Staubsaugerbeutel sollten alle vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden.
- Rauch in geschlossenen Räumen gilt es zu vermeiden. Denn Rußpartikel von Zigaretten sammeln sich als Feinstaub in der Raumluft.
- Für glatte Bodenbeläge empfiehlt sich tägliches, feuchtes Wischen, um den Staub gründlich zu entfernen. Achtung: Nicht jedes Parkett und Laminat verträgt dies, ohne Schaden zu nehmen.
- Auf offene Bücherregale den Bücher selbst und auch auf den Blättern von Pflanzen lagert sich Staub ab. Dieser sollte regelmäßig entfernt werden. Am besten zweimal in der Woche mit Mikrofasertüchern oder leicht feuchten Fensterledern. Daran bleibt der Staub haften und wird nicht bloß verwirbelt.
Weitere wichtige Informationen zum Herunterladen:
- Dr. Dipl.-Ing. Andreas Winkens VDI, Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik – GUI – Mönchenglattbach. Artikel zum Thema: Besser Teppichböden – Neues Teppichsiegel bei Feinstaub
- Artikel aus “Allegie konkret”: Neues Teppichsiegel bei Feinstaub
- Artikel aus “Verbraucher konkret” – Verbraucherinitiative e.V. (www.verbraucher.org): Feinstaubalarm in Innenräumen
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Europäische Teppich-Gemeinschaft e.V., Hans-Böckler-Str. 205, 42109 Wuppertal
http://www.teppichboden-hilft.de, kostenlose Info-Hotline: 0800-3848377
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, auch bei Tapeten. Das Murmeltier lässt ewig grüßen
Seit Jahrzehnten beobachte ich immer wieder das Gleiche. Ich komme zu einem Kunden/Kundin und es soll ein Raum renoviert werden. In 80% der Fälle, sofern der Raum mit einer Dekortapete tapeziert war, wird uns die Frage gestellt: “Gibt es dies Tapete noch? Oder vielleicht gibt es eine ähnliche Tapete?”
Die Menschen haben sich so an ihre Tapete gewöhnt, dass sie am liebsten die gleiche Tapete wieder tapeziert hätten. Ist das nicht verrückt? Aber offensichtlich ticken die Menschen eben einmal so.
Gerade erst wieder vor wenigen Tagen erlebt. Bei der Dame tapezierten wir die Küche neu. Auch hier die Frage: “Gibt es diese Tapete noch?” Dabei holte sie, wie zur Bekräftigung, eine Restrolle der alten Tapete aus ihrer Abstellkammer hervor.
Ich empfahl ihr allerdings doch eine modernere Tapetenvariante, die wir mit dem Tapezieren einer Tapetenborte krönten.
Wie die Dame auf uns aufmerksam wurde? Das sehen Sie an der Zeitungsanzeige, die sie mir ausgeschnitten gezeigt hat.
So qualifiziert, kompetent und freundlich werden unsere Kunden beraten
Der Erstkontakt, das Aufnehmen der Kundenwünsche, eine erste grobe Beratung und das Ausarbeiten des Angebotes, das ist mein Part.
Der Normalfall bei der Begrüßung ist doch, dass man (hoffentlich) eine Visitenkarte übergibt. Nicht so bei malerdeck! Nach der Begrüßung und dem ersten Gesprächsteil, übergebe ich dem Kunden meine spezielle “Visitenkarte”.
Das ist ein Flyer, in dem unsere Art und Weise zu arbeiten genau beschrieben ist, Referenzen enthält und dem Kunden “Lust” auf malerdeck macht.
Zur Erinnerung trägt die Rückseite mein Konterfei mit den Kontaktdaten. So habe ich dem Kunden mehr da gelassen, als nur Name, Anschrift und Telefonnummer. Wer macht das schon so? Auch später noch, kann der Kunde in dem Flyer blättern und ihn seinem Umfeld zeigen.
Für Fragen zur Gestaltung, habe ich immer ein professionelles Buch, mit fotografiertenund beschriebenen Gestaltungsbeispielen dabei, das ich den Kunden zeigen kann.
Kommt es zum Auftrag, erfolgt die Beratung für Form und Farbe durch meine liebe Frau. Sie hat einen außerordentlich guten Geschmack und berät den Kunden sehr sympathisch und kompetent. Deshalb ist meine Frau auch auf der Buchrückseite als “Die Raumgestalterin” abgebildet.
Hat der Kunde/die Kundin den Auftrag erteilt, berät meine Frau feinfühlig und geschmackssicher vor Ort, mit Tapetenkollektionen und Farbfächern.
Die Kunden sind von meiner Frau und ihren geschmackvollen Beratungen regelmäßig begeistert.
Zu guter Letzt skizziert meine Frau für unsere Mitarbeiter, wo welche Farbe und Tapete, an welche Wand und welches Bauteil kommt.
So steht der richtigen Gestaltung und einem zufrieden Kunden nichts mehr im Weg. Denn unser tolles Mitarbeiter-Team, setzt das alles sehr sorgfältig, sauber und freundlich bei den Kunden um.
















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