Archiv vom Mai, 2012

Steigerung durch Kulleraugen: Noch aufsehenerregenderes Marketing, durch mein Lachgesicht mit Kulleraugen

Autor: malerdeck am 30. Mai 2012

„Was soll denn das sein?“, werden Sie sich vielleicht fragen. Mit diesem Lachgesicht, unterzeichne ich alle ausgehende Post. Was es damit genau auf sich hat, können Sie hier nachlesen.

Meine Unterschrift mit dem Lachgesicht

Jetzt gibt es eine „Steigerung“. Ab und an durchstreune ich, aus reiner Neugierde, sogenannte „1 € – Läden“. Dabei fiel mir vor einigen Tagen ein kleines Paket mit Kulleraugen auf. Und sofort machte es „klick“.

Vor meinem geistigen Auge, sah ich bereits mein künftiges Lachgesicht, ergänzt um die eingeklebten Kulleraugen.

Lachgesicht mit Kulleraugen

Und so sieht das neuerdings auf unseren Angeboten und Briefen aus.

Meine Unterschrift mit Lachgesicht und Kulleraugen
Meine Unterschrift mit Lachgesicht und Kulleraugen

Die Kulleraugen werden in die gemalten Augen eingeklebt. Seit zwei Wochen ist diese neue Version im Einsatz. Positive Reaktionen liegen bereits vor. 🙂

Getreu meiner 7A-Strategie: Außerordentlich angenehm auffallend anders als alle anderen!

Vor dem Toilettengang bei Karstadt Karlsruhe. „Leidende“ Servicedame als Aufpasserin am Tresen

Autor: malerdeck am 30. Mai 2012

Vor ein paar Wochen, waren wir zum Frühstück im Restaurant von Karstadt in Karlsruhe. Sehr lecker und appetitlich, wirklich sehr zu empfehlen.

Als ich auf die Toilette ging, saß dort unmittelbar vor dem Eingang eine „Servicedame“ hinter ihrem Tresen. Die Gute hatte einen sehr leidenden Gesichtsausdruck aufgesetzt. Auf dem Tresen vor ihr, sehr demonstartiv, ein Teller mit Münzen, in den man seinen Obolus legen kann (muss?).

Als ich auf den Tresen und die Dame zuging, wurde der Gesichtsausdruck der Dame (gefühlt) noch leidender. Wahrscheinlich war das auch der Grund, weshalb sie kein „guten Tag“ oder „Hallo“ herausbrachte .Mein „guten Tag“ blieb jedenfalls unbeantwortet.

Der „Zerberus“ vor der Toilette im Karstadt Karlsruhe

Diese Variante, leidender Gesichtsausdruck und beobachtend wie ein Zerberus, empfand ich persönlich als sehr unangenehm und aufdringlich. Gerne gebe ich ein Trinkgeld, aber noch viel lieber, gebe ich es freiwillig.

Am liebsten hätte ich die Dame mit ihrem Gesichtsausdruck von vorne fotografiert. Unauffällig war das wegen der Raumsituation nicht möglich. Aber auch so, kann man genug erkennen!

An dieser „Aufpassierin“ hat sich nach Verrichtung bestimmt niemand vorbeigetraut, ohne eine Münze auf den Teller zu legen.  Vielleicht übertrieben, aber die Szenerie grenzte nach meinem Gefühl an „Nötigung“.

Trotz des Münzgeklimpers im Teller, der leidende Gesichtsausdruck blieb unverändert. Das Leiden muss schon sehr groß gewesen sein. Denn die Dame war nicht einmal mehr in der Lage, ein „Danke“ zu artikulieren.

So funktioniert Social Media. Der Unterschied zwischen altem und neuen Marketing

Autor: malerdeck am 30. Mai 2012

Dieses Video verdeutlicht aus meiner Sicht, den Unterschied zwischen altem und neuen Marketing: Mittels Social Media.

Das alte Marketing als Kegelmodell und Einbahnstraße. Das neue Marketing, mit Social Media, als Flippermodell. Mit dem dauerhaften Spiel (Verbreitung) über die Bande.

Wie ich einer alten Dame eine große Freude machte und ihr gleichzeitig zu der ihr zustehenden Mietkaution verhalf

Autor: malerdeck am 24. Mai 2012

Vielen Dank für Ihre gereimten Glückwünsche

Anfang Mai rief mich eine ältere Dame an, um sich bei mir für meine Geburtstagswünsche zu bedanken. Sie freue sich darüber immer sehr.

Zusätzlich hatte die Dame die Bitte, dass ich sie besuche, da sie mich unbedingt persönlich kennenlernen wollte. Außerdem bräuchte sie vielleicht meine Hilfe, meinte sie. Vor einigen Tagen sei sie von ihrer Wohnung in’s betreute Wohnen umgezogen.

Ihr ehemaliger Vermieter mache ihr Schwierigkeiten und verlange einiges an Renovierung. Ob ich mir ihre alte Wohnung nicht einmal anschauen und ihr vielleicht helfen könne.

Die Entfernung zum Wohnort der alten Dame betrug ca. 35 Fahrminuten. Also schon etwas zeitintensiv. Denoch vereinbarte ich mit ihr einen Termin.

Zum Seniorenzentrum

Als ich zwei Tage später zum vereinbarten Zeitpunkt pünktlich eintraf, saß die alte Dame (88 Jahre alt) auf der Bank vor dem Seniorenstift und erwartete mich bereits freudenstrahlend.

Obwohl ich noch einen Parkplatz suchen musste, winkte mir die Dame schon freudig zu. Jedenfalls unterstellte ich, dass es sich bei der Dame um „meine“ Dame handelte.

Sicher hat sie mich durch mein Bild auf ihren Glückwünschen und an meinem pünktlichen Erscheinen erkannt, war meine Vermutung. So war es auch, wie sie mir später bestätigte.

Die alte Dame erwartet mich auf der Bank

 

Die Dame begrüßte mich sehr herzlich und wurde nicht mehr fertig, mir ihre Freude über mein Kommen auszudrücken.

Auch dass ich den relativ weiten Weg für sie auf mich nahm, konnte sie kaum fassen.

In ihrer Wohnung, am Wohnzimmertisch sitzend, strahlte sie mich nur glücklich an.

Es wird auch mir bei solchen Momenten sehr warm ums Herz, wenn ich spüre, wie sehr ich Menschen eine Freude bereiten kann. Die alte Dame erzählte mir aus ihrem bewegten Leben und war nur strahlend glücklich, dass ich da war.

Alle meine Geburtstagsgrüße der letzten Jahre hat sie aufgehoben und liest sie immer wieder einmal, erzählte mir die Dame mit leuchtenden Augen. Und auf dem kleinen Nachbartisch im Wohnzimmer, lagen einige der Briefe, wie sie mir zeigte.

Meine gesammelten Reimbriefe zum Geburtstag

Schließlich kam sie auf ihre vorherige Wohnung zu sprechen. Der Vermieter hätte sie die letzte Zeit immer mehr schikaniert, erzählte sie mir. Sie sei in der Wohnung nicht mehr glücklich gewesen und mit Hilfe und Unterstützung ihrer Enkelin entschloss sie sich, im gleichen Ort in´s betreute Wohnen zu ziehen.

Jetzt stelle der Vermieter horrende Renovierungswünsche, mache Mängel an der Wohnung geltend und sei nicht mehr sehr freundlich. Ob ich mir die besagte Wohnung einmal anschauen könnte und ihr sagen, was die Mängelbeseitigung/renovierung kosten könne, bat sie mich.

Das war/ist zwar nicht lukrativ für mich, aber der alten Dame zuliebe, machte ich das. Vorher wurde ich mit viel Dank, warmherzig und freundlich von ihr verabschiedet.

An der ehemaligen Wohnung angekommen, öffnete mir die Frau des Vermieters. Sie war gerade dabei, mit ihren zwei Kindern in der Wohnung die Tapeten zu entfernen. „Aha, hier wird bereits renoviert und trotzdem will man der alten Dame noch etwas anhängen“, dachte ich mir so.

Im Gespräch mit der Vermieterin verstärkte sich mein Eindruck, dass die alte Dame so wenig wie möglich von ihrer Kaution (drei Monatsmieten) zurück erhalten soll. Die mir gezeigten Mängel waren, in meinen Augen unbedeutend, zumal der Vermieter sowieso renoviert.

Die raffgierige Vermieterin hatte es allerdings sehr wichtig und wollte sogleich wissen, mit welchen Arbeiten mich die alte Dame beauftragt hätte. Eine überflüssige Frage, fand ich, denn SIE renovierte doch bereits.

In diesem Zusammenhang erfuhr ich von der Vermieterin wichtiges! Sie empörte sich nämlich, dass die alte Dame nicht zu den regelmäßigen Fristen renoviert hätte, die im Mietvertrag vereinbart seien. Da wurde ich hellhörig, denn derartige Klauseln sind unwirksam.

Zugunsten der alten Dame hielt ich mich bedeckt, machte einen „wichtig/interessierten“ Gesichtsausdruck und verabschiedete mich danach freundlich von der Vermieterin.

Nach meiner Meinung, muss die alte Dame überhaupt nichts renovieren. Die vereinbarten Fristen sind nach höchstrichterlicher Rechtsprechung unwirksam. Den gesamten Sachverhalt teilte ich der alten Dame schriftlich mit und bat sie, besonders auf die Renovierungsklauseln in ihrem Mietvertrag zu achten.

Vor wenigen Tagen rief mich nun die Rechtsanwältin der Dame an und bedankte sich, besonders namens ihrer Mandantin, für meine wertvollen Hinweise. Es war, wie ich vermutete. Dank der starren Renovierungsklauseln, brauchte die alte Dame nichts zu renovieren. Auch der Vermieter hätte das inzwischen eingesehen und die alte Dame bekommt ihre volle Kaution zurück.

Ist das nicht schön? Das Ganze hat mich zwar doch einiges an Zeit gekostet. Aber es gibt ein gutes Gefühl, der alten Dame geholfen, sie vor ihrem raffgierigen Vermieter beschützt und ihr so zu ihrem Recht verholfen zu haben.

Mich an die strahlende Freude und die herzliche Dankbarkeit der alten Dame  zu erinnern, das tut auch mir gut! 🙂

Ich gebe kein Angebot ab! Wie ich diese Absagen liebe :-)

Autor: malerdeck am 24. Mai 2012

Vor einer Stunde diese Angebotsaufforderung, für ein großes Bauvorhaben, von einem Architekten erhalten.

Angebotsaufforderung per Email

LV´s ausfüllen, unmögliche Vertragsbedingungen akzeptieren, für ganz kleines Geld arbeiten, nichts dabei verdienen, ewig auf´s Geld warten, Bürgschaften abgeben, mit unfähigen Bauleitern herumplagen, keinerlei Wertschätzung genießen, das alles brauche ich nicht!

Deshalb meine prompte Antwort.

Meine prompte Antwort, innerhalb von ca. 25 Minuten

Ich liebe solche Absagen. 🙂

Seit einem Jahr warte ich auf einen Termin. Unterirdisches Verhalten eines Geschäftspartners

Autor: malerdeck am 24. Mai 2012

Die Vorgeschichte: Vor 18 Jahren, baute besagtes  Unternehmen eine Alarmanlage in mein Firmengebäude.  Seither betreut diese Firma die Anlage und bekommt dafür ein monatliches Salär.  Soweit ich das beurteilen kann, besteht das Unternehmen aus dem Inhaber, seiner mitarbeitenden Ehefrau und vielleicht zwei Monteuren.

Als wir uns vor fünf Jahren eine Wohnung kauften, wurde auch dort die Alarmanlage von dieser Firma eingebaut und wird ebenfalls kostenpflichtig betreut.

Vor mehr als einem Jahr bauten wir einen Wintergarten an, der ebenfalls alarmgesichert werden sollte. Seit dieser Zeit warte ich nun, dass seitens des Unternehmens die Anlage ergänzt wird. Diverse ausgemachte Termine wurden jeweils wieder abgesagt/verschoben.

Am Mittwoch, 16. Mai, wandte ich mich deshalb per Email an die Firma und bat, die Angelegenheit endlich zu erledigen.

Bis heute hat sich niemand gemeldet! 🙁  Deshalb wollte ich es heute per Telefax versuchen und das Fax, aus dem Rechner, dort hinfaxen.

Mein heutiges Telefax

Warum ich nicht angerufen habe? Weil ich mir keine Stories mehr anhören will, sondern einen konkreten Erledigungstermin. Zudem hat es der Gute dann schwarz auf weis, dass ich mit einem Wechsel liebäugle!

Das Fax ging nicht durch, weshalb ich meine Sekretärin bat, es weiter zu versuchen. Auch bei ihr klappte es nicht, weshalb sie dort anrief und nach dem Grund fragte. Der Chef erzählte ihr etwas von „Modem umschalten“ etc. und fragte, wann meine Sekretärin das Fax schicken wolle. „Jetzt“, war die Antwort.

„Jetzt laufe ich aber nicht hinunter (ein Stockwerk, hat alles in seinem Privathaus), wo das Fax/Modem steht“, war die verblüffende Antwort. Wann der späteste Termin sei, bis wann gefaxt werden solle. Bis dorthin stellt er es um. Hallo?? Ohne Worte oder?

Nach Faxerhalt rief der Chef zwei Mal an, erreichte mich aber nicht, da ich auf Kundentermin unterwegs war. Er bat um meinen Rückruf. Zwischenzeitlich schaute ich mir seine Homepage an.

Homepage des Unternehmens

Ganz egal, welchen der Reiter (von mir rot umrandet) man anklickt, überall gähnende Leere! Besonders bei den Unterseiten „Konzept“ und „Lösungen“, spiegelt sich meine jetzt gemachte Erfahrung wieder.

Kein Konzept, keine Lösung!

Da bin ich einmal gespannt, wie es jetzt weiter geht. Werde berichten.

„Erfolgsstories: Interview mit Werner Deck, malerdeck gmbh“

Autor: malerdeck am 24. Mai 2012

So lautet die Überschrift auf dem Blog der Online-Marketing-Spezialisten von onchestra.com.

Vor wenigen Tagen, interviewte mich Katrin Netzler von onchestra.com, zu meinen Onlineaktivtäten. Gerne stand ich Katrin Netzler Rede und Antwort.

Interview bei onchestra.com

Eine Klick auf die Grafik, bringt Sie zum – lesbaren 😉 – Artikel bei onchestra.com.

 

„Haben Sie Ihr Logo bei BMW – M5 abgekupfert?“, wurde ich erst vor ein paar Tagen wieder einmal gefragt

Autor: malerdeck am 23. Mai 2012

Eine Frage, die mir in den letzten Jahrzehnten schon häufig gestellt wurde. Das ist das M5-Logo der BMW-Sportserie.

Tatsächlich: Die gleiche Diagonale, ähnliche  Farben, nur die Streifen sind beim M5-Logo alle gleich breit.

Im Vergleich dazu, unser aktuelles Logo.

Wer hat sich jetzt von wem inspirieren lassen, wenn überhaupt?

Die Urform unseres Logos, wurde am 26.11.1982 beim Deutschen Patent- und Markenamt – farbig – angemeldet und am 30.04.1983 eingetragen.

Auf den seinerzeitigen Urkunden war die Darstellung noch schwarz/weis. Sie sehen auf der Urkunde aber: „Eintragung farbig“.

Markeneintragung malerdeck

Was ist nun mit der M5 Sportvariante von BMW? BMW kam lange nach unserer Markeneintragung mit seinen M5-Sportversionen auf den Markt, nämlich erst 1985, also ca. drei Jahre später, siehe den Wikipediaartikel.

BMW M5 oder malerdeck? Jetzt ist es also ein für alle Mal geklärt: malerdeck war mit den farbigen Schrägstreifen nachweislich ca. drei Jahre früher, also als erster, auf dem Markt. 😉

 

Egänzung 04.06.2012, siehe auch meinen Kommentar unten.

Entwurf für die damaligen Fahrzeuge
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Emailanfrage über die Lackierung einer Tür, innerhalb von 40 Minuten beantwortet

Autor: malerdeck am 23. Mai 2012

Vor knapp einer Stunde, ging diese Email hier ein. Die Dame möchte wissen, was der Anstrich einer Tür kostet.

Anfrage über die Lackierung einer Tür

Bereits ca. 40 Minuten später, erhielt die Dame die von ihr gewünschten Informationen. Wenn das nicht schnell ist? 😉

Meine blitzschnelle Antwort

Jetzt bin ich noch gespannt, was daraus wird.

Herr Zahn ist von Beruf Zahnarzt

Autor: malerdeck am 22. Mai 2012

Gesehen in der Brunnenstraße in Bad Wildungen.

Zahnarzt Zahn aus Bad Wildungen
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