Feinstaub in Innenräumen bei Hartböden viel zu hoch

Feinstaubalarm in Innenräumen: Bei Hartböden um 25,8% höher, als die EU-Grenzwerte für die Außenluft

Das ist kein Plädoyer für Teppichboden, sondern eine neutrale Information, besonders für Allergiker und Asthmathiker.

Hohe Feinstaubbelastungen sind gesundheitsschädlich. Denn Feinstaub in der Luft kann unter anderem zu Atemwegserkrankungen führen, das Herz-Kreislauf-System schädigen und die Lebenserwartung senken. Während für die Außenluft EU-weit Grenzwerte gelten, wurde für die Raumluft bisher keine Grenzwertkonzentration festgelegt.

Bessere Luftqualität dank Teppichboden

Die Feinstaubkonzentration in der Raumluft ist bei Teppichböden gering.

Bei der Außenluft beträgt der Grenzwert 50 Mikrogramm Feinstaub, pro Kubikmeter Außenluft. Bei Hartböden im Innenbereich, beträgt die Belastung satte 62,9 Mikrogramm.


Feinstaubbelastung in der Raumluft, hohe Konzentration bei Hartböden

Das ist eine weitgehend unbekannte Tatsache. Gesünder leben mit Teppichboden: Feinstaub? Nein, danke!

Teppichboden vermindert die Feinstaubbelastung der Raumluft

Feinstaub kann nicht nur die Außenluft, sonder auch die Luft in Innenräumen belasten. So ergab eine vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Auftrag gegebene Studie, dass die durchschnittliche Feinstaubkonzentration in Räumen mit glatten Bodenbelägen weit über dem EU-Grenzwert in Höhe von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Außenluft liegt.

In Räumen mit Teppichboden dagegen ist die Feinstaubkonzentration mit 30,4 Mikrogramm pro Kubikmeter Raumluft weniger als halb so hoch, wie in Räumen mit Parkett, Laminat oder Fliesen.

Teppichboden bindet Feinstaub und Allergene bis zum nächsten Saugen

Die niedrige Feinstaubkonzentration in Räumen mit Teppichboden lässt sich so erklären: Weil die Teppichfasern den gesundheitsschädlichen Feinstaub binden, gelangt dieser nicht in die Raumluft und richtet deshalb auch keinen Schaden an. Das Staubbindungsvermögen ist also eine positive Eigenschaft des textilen Bodenbelags. Auf glatten Böden haftet dagegen kein Staub. Im Gegenteil: Er wird bei jedem Schritt aufgewirbelt.

Da wir fast 90% unseres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen, kommt der Wahl des Bodenbelags eine große Bedeutung zu.

DAAB empfiehlt pflegeleichte Teppichboden

Teppichböden können nicht nur Feinstaub, sondern auch daran gebundene allergieauslösende Stoffe wie z.B. das Katzen- oder Hausstaubmilbenallergene festhalten. Auf diese Weise ist im Vergleich zu glatten Bodenbelägen die Belastung der Raumluft gering. Feinstaub und Allergene gelangen nicht in die Atemwege und Lunge, wo sie die Gesundheit schädigen.

Aus diesem Grund empfiehlt der DAAB kurzfloorige Teppichböden. Diese sind besonders pflegeleicht, denn Staub und Allergene lassen sich problemlos absaugen.

Maßnahmen zur Verminderung des Feinstaubes in der Raumluft:
  • Teppichböden binden Feinstaub und Allergene bis zum nächsten Saugen. Sie sind daher glatten Bodenbelägen vorzuziehen.
  • Zweimal täglich Lüften durch Öffnen gegenüberliegender Fenster tauscht die Raumluft aus.
  • Ein- bis zweimal in der Woche Staubsaugen entfernt den Staub vom textilen Bodenbelag. Empfehlenswert sind Staubsauger mit HEPA-Filter. Staubsaugerbeutel sollten alle vier bis sechs Wochen ausgetauscht werden.
  • Rauch in geschlossenen Räumen gilt es zu vermeiden. Denn Rußpartikel von Zigaretten sammeln sich als Feinstaub in der Raumluft.
  • Für glatte Bodenbeläge empfiehlt sich tägliches, feuchtes Wischen, um den Staub gründlich zu entfernen. Achtung: Nicht jedes Parkett und Laminat verträgt dies, ohne Schaden zu nehmen.
  • Auf offene Bücherregale den Bücher selbst und auch auf den Blättern von Pflanzen lagert sich Staub ab. Dieser sollte regelmäßig entfernt werden. Am besten zweimal in der Woche mit Mikrofasertüchern oder leicht feuchten Fensterledern. Daran bleibt der Staub haften und wird nicht bloß verwirbelt.

Weitere wichtige Informationen zum Herunterladen:


Sie erhalten bei uns Teppichböden mit dem Allergiesiegel